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from umdenken

Was für sich bereits besorgniserregend klingt, vervielfacht sich durch den Umstand, diesen weniger aktiv, als durch Passivität herbeizuführen. Lethargische Ignoranz macht jeden automatisch zum Mittäter eines globalen Mordanschlags, von dem man dummerweise auch selbst betroffen ist.

Dieser Selbstbetrug geht so weit, dass wir den vollbesetzten Karren mit voller Wucht gegen die Wand zu fahren drohen und trotzdem wird es nicht (an)erkannt, klein geredet, komplett ignoriert oder gleich ganz abgelehnt und verweigert. Mahner und Aufklärer werden zu Feinden. Sämtliche Indizien und Beweise werden abgetan, notfalls verdreht und als Panikmache abgestraft. Was von der Warte her verständlich ist, da jedes Anerkenntnis im selben Atemzug ein Bekenntnis zu Veränderungen ist, die entgegen anerzogenen Bestrebungen stehen. Wer will schon seine Komfortzone verlassen?

Darum blenden wir aus der jeden Tag über uns hereinbrechenden, gigantischen Informationsflut alles aus, was dem eigenen Wohlbefinden widerspricht. Die vermeintliche Wahrheit wird selektiert, hingebogen und zurechtgerückt. Wir verweigern uns den schlechter werdenden Bedingungen und akzeptieren nicht, selbst dafür verantwortlich zu sein. Deshalb schieben wir die Schuld lauthals anderen in die Schuhe und fordern diese auf, mit einem magischen Schalter alles neu zu gestalten. Denn diktieren uns die eingebrockten Umstände eine ungewohnte Verhaltensweise, sträuben wir uns reflexartig dagegen, womit wir die Umstände weiter verschlimmern.

Absurderweise lehnt sich niemand gegen die Diktatur von Google, Amazon und Facebook auf, weil es am Begreifen mangelt. Zudem sind die gebotenen Möglichkeiten viel zu verlockend, als sie infrage zustellen. Beim ausufernden Überwachen und Ausspionieren durch Wirtschaft und Staat wird nur das staatliche Begehren mit Gebell quittiert, letztlich aber genervt hingenommen. Niemand will auf die schönen neuen Bequemlichkeiten verzichten und bewahrt sich mit verdrehten Argumenten seinen Rausch.

Wir setzen die Prioritäten falsch, indem wir uns über alles erheben und die eigene Befriedung voran stellen. Mag das für unsere steinzeitlichen Vorfahren noch überlebensnotwendig gewesen sein, haben wir uns von damaligen Lebensverhältnissen meilenweit entfernt – mit Ausnahme unseres Denkens, das von seinen Herrschafts- und Machtgelüsten nicht lassen kann. Erstaunlicherweise passt es sich den jeweiligen Bedingungen an, verweigert sich aber jeder Weiterentwicklung – es lernt nicht dazu.

Eine Folge davon ist, dass wir Tatsachen (ein)fordern. Jedoch lassen sich Natur und Klima nicht in Stein meißeln. Wir können nicht mal erfassen, dass der Boden unter unseren Füßen ständig in Bewegung ist. Selbst in Regionen, die die Kräfte von Erdbeben und/oder Vulkanausbrüchen unmittelbar zu spüren bekommen, wird versucht die Monster zu zähmen, als nachzugeben.

Wir hadern mit dem Makel, nicht in die Zukunft sehen zu können, was unsere größte Sehnsucht ist. Allerdings haben wir damit unser bestes, geduldigstes und unerschöpflichste Opfer gefunden, wo all unsere Schuld abgeladen werden kann. Gesicherte Prognosen über Auswirkungen unseres Handels sind nicht seriös zu erstellen, sonst würden wir höchstwahrscheinlich vollkommen anders leben. Anzunehmen ist, dass sich unsere gesamte Entwicklung anders gestaltet hätte.

Was wir hingegen schon immer konnten und sich über die Evolution hinweg verbessert und verfeinert hat, sind Zeichen zu deuten und Schlüsse daraus zu ziehen. Wobei jegliche Zeichen unserem Erfahrungsschatz und Wissen entspringen, dementsprechend ständig zunehmen. Inzwischen sind die auf die digitale Welt übertragenden Algorithmen fähig unser Handeln vorherzusehen und/oder die Umgebung diesem anzupassen, um uns andernfalls sachte in gewünschte Richtungen zu leiten.

Nur unsere Arroganz verweigert jede Erkenntnis, weil sich im Laufe unserer Entwicklung fest in unseren Gehirnwindungen eingebrannt hat, dass Wahrheiten bitter und eklig schmecken. Zudem verlangen sie uns regelmäßig Einschränkungen und Verzicht ab. In Zeiten, wo Profit, also Bereicherung, alles ist, sind das keine akzeptablen Variablen. Lieber laufen wir mit offenem Visier in eine Schlacht und reden uns ein, dass wir diese schon gewinnen, weil wir kein anderes Ergebnis dulden, erlauben und natürlich schon gar nicht erwarten. Gesetz dem zur Bankenkrise kreierten Motto – zu Groß, um zu fallen – ist ein Scheitern unsererseits ausgeschlossen.

Bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall, offenbart aber einen weiteren Schwachpunkt in unserem Denken: Begrenztheit. Die Krux dabei ist, dass selbige zugleich dafür sorgt, nicht entdeckt zu werden. Außer in ihrem stofflichen Pendant, dem Leben, weshalb dessen unausweichliche Grenze uns zu maximalen Ausschweifungen verleitet. Verstärkt von der Ungewissheit über den Zeitpunkt des Erreichens. Deshalb ist sich jeder selbst der nächste. Warum sollte man den Genuss des eigenen Lebens danach ausrichten, wie sich selbiges zukünftig auswirkt? Jede Generation musste mit den vorhandenen Gegebenheiten zurechtkommen und konnte sich die nicht aussuchen, also müssen kommende Generationen mit dem zufrieden sein, was ihnen hinterlassen wird.

Was bei unseren Vorfahren dem nackten Überleben diente, hat sich zur Manie entwickelt: Macht. Sich einer Übermacht bemächtigen, drückt unser tägliches Bestreben auf beängstigend eindrucksvolle Weise aus. So offensichtlich, wie unerkannt. Sichtbar nur für wenige, die nicht unter dieser Knechtschaft stehen. Dabei ist unser Horten einzig ein Umverteilen. Was einer erhält wurde woanders weggenommen. Nur weil wir in digitalen Zeiten fiktives Geld generieren, steht dem kein ausgleichender Wert gegenüber. Wir haben lediglich unseren alten Traum, Blei in Gold verwandeln, in neuzeitliche Form gegossen.

Überheblich sehen wir darüber hinweg, dass sämtliche Faktoren exponentielle Steigerungen aufweisen. Wer die Zusammenhänge erfassen kann, versucht seine Vorteile daraus zu ziehen, was in der Regel ein weiteres Anheizen der fatalen Entwicklung bedeutet. Der überschaubare Zeitrahmen eines jeden Lebens, in Verbindung mit wachsenden Fähigkeiten der zur Seite stehenden Hilfsmittel, nähren einzig unsere Gier. Die Gier nach immer mehr, um sich über den Rest zu erheben. Langfristiges und/oder soziales Denken bremsen oder negieren gar derartiges Bestreben, weshalb sie geächtet werden.

Anno dazumal diente die Einführung eines Zahlungsmittels lediglich der Erleichterung des herrschenden Geschäftsprinzips. Der Tauschhandel war sicherlich wenig komfortabel und mit allerlei Widrigkeiten besetzt, aber es waren zumindest reelle Werte beteiligt. Über die Jahrhunderte wurden diese papierenen Scheine nicht nur immer weiter in ihrem Erscheinungsbild verfeinert, sondern ihrer Existenz immer mehr Gewicht verliehen. Spätestens mit Beginn des Industrie-Zeitalters, Ende des 19. Jahrhunderts, rückte Geld in den Mittelpunkt. Wie schnell und wie stark wir uns davon abhängig machten, zeigte sich bereits im Oktober 1929, als die New Yorker Börse zusammenbrach und eine Weltwirtschaftskrise auslöste, die erst 1932 ihren Tiefpunkt erreichte. Inzwischen haben wir Geld zur Gottheit erhoben und ihm unsere Existenz zu Füßen gelegt.

Nach wie vor benötigt das immaterielle Zahlungsmittel einen materiellen Gegenwert. 50 Euro in der Hand sind nur buntes Papier. Erst an der Kasse im Supermarkt verwandelt es sich in ein wertvolles Guthaben. Dies ist auch die Dimension, in welcher die Masse der Menschen das Zusammenspiel erfassen kann. Das eigentliche Geschehen ist dagegen eine diffuse Welt, deren Dominanz nur dann wahrgenommen wird, wenn es dort zu Komplikationen kommt.

Nichtsdestotrotz benötigt die Scheinwelt materielle Inhalte zum Nachweis ihrer Existenz und Feststellung ihrer Wertigkeit. Arbeitsleistung gehört zwar dazu, ist aber einer der lästigen Faktoren, weshalb ständig an dessen Minimierung gefeilt wird. In der Hauptsache markiert immer noch Besitz den tatsächlichen Stellenwert. Diese materiellen Gegenstücke können Ressourcen oder Produkte aus selbigen sein und haben deswegen eines gemeinsam: sie sind begrenzt. Denn dieser Planet ist alles, was uns zur Verfügung steht. Alles, aus dem wir schöpfen können.

Unsere bisherige Entwicklung zieht daher folgenschwere Konsequenzen nach sich, denn an ihrem Ende kann nur totale, komplette Ausbeutung stehen. Das fatale ist nun, dass wir dieses zwar wissen, es unsere animalischen Triebe aber nicht zulassen, daraus andere Handlungsweisen abzuleiten. Die Redewendung, nach mir die Sintflut, verbildlicht unseren Standpunkt. Wir pflanzen uns fort, weil uns unsere Gene mehr oder weniger dazu zwingen. Jedoch hat sich in der kurzen Zeitspanne unserer Existenz die Einstellung dazu grundlegend geändert, ist bislang nur noch nicht in unser Bewusstsein vorgedrungen. Während alles Lebendige seine Art erhalten will, reden wir uns diese Verpflichtung schön und erschaffen zusätzliche böse Geister in unseren Köpfen. Das ebenfalls genetisch programmierte Potential zur Dominanz hat sich inzwischen an die Spitze unseres Baukastens gesetzt. Im Gefolge der damit verbundenen Herrschaftsallüren reist der Neid. Dieser richtet sich auf alles und kennt dabei keine Verwandtschaft. Denn würde wir Nachsicht durch Voraussicht üben, können wir im eigenen Leben nicht die penetrant drängende Raffgier befriedigen. Das erzeugt einen inneren Druck, dessen Ventil bevorzugt Aggressionen sind, weil deren plumpe Struktur viel gespeicherte Energie abgeben kann.

Gnadenlos beuten wir alles aus, weil wir nur uns selbst alles gönnen. Nicht mal unseren eigenen Kindern und sind zugleich unfähig, dieses einzugestehen. Wir sträuben uns gegen diese Sichtweise, was vielleicht verständlich, aber gleichfalls dumm ist. Im erweiterten bzw. indirektem Sinne sind wir Kannibalen. Das will natürlich niemand hören. Ebenso bestreiten wir vehement, auf einen kollektiven Genozid hinzusteuern. Wir blenden Abträgliches aus und erlauben nur Wohlgefälliges den Einlass in unseren Wahrnehmungsbereich. Mit unserem widersinnigen Verhalten schaffen wir ein Ungleichgewicht und gefährden damit sämtliches Leben – unseres inbegriffen.

Ergänzende Lektüre:

#Ausbeutung #Dominanz #Egomanie #Gier #Heiligtum #Profit

(English Version)

 
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from rethink

What already sounds worrying in itself is multiplied by the fact that it is brought about less actively than by passivity. Lethargic ignorance automatically makes everyone an accomplice to a global assassination attempt, which stupidly enough also affects oneself.

This self-deception goes so far that we threaten to drive the fully loaded cart with full force against the wall and still it is not acknowledged, identified, talked down, completely ignored or immediately rejected and denied. Admonishers and spotter become enemies. All indications and evidence are dismissed, if necessary twisted and punished as scare tactics. Which is understandable from the point of view, since every acknowledgement in the same breath is a commitment to changes that are contrary to the efforts that have been brought up. Who wants to leave their comfort zone?

That's why, out of the gigantic flood of information that comes over us every day, we block out everything that contradicts our own well-being. The supposed truth is selected, bent and adjusted. We refuse to accept the worsening conditions and do not accept to be responsible for them ourselves. Therefore we loudly blame others and ask them to redesign everything with a magic switch. Because if the ingrained circumstances dictate an unfamiliar behavior, we reflexively resist, making the circumstances worse.

Absurdly enough, no one rebels against the dictatorship of Google, Amazon and Facebook because there is a lack of understanding. Moreover, the opportunities on offer are far too tempting to question. The excessive monitoring and spying by business and the state only acknowledges the state's desire with barking, but ultimately accepts it with annoyance. Nobody wants to do without the nice new conveniences and keeps his intoxication with twisted arguments.

We set the wrong priorities by rising above everything and putting our own pacification first. Although this may have been necessary for the survival of our Stone Age ancestors, we have moved miles away from the living conditions of that time – with the exception of our thinking, which cannot stop thinking about its lust for power and domination. Surprisingly, it adapts itself to the respective conditions, but refuses any further development – it does not learn.

One consequence of this is that we demand facts. But nature and climate cannot be set in stone. We cannot even grasp that the ground beneath our feet is constantly in motion. Even in regions that directly feel the forces of earthquakes and/or volcanic eruptions, attempts are made to tame the monsters rather than give in.

We struggle with the stigma of not being able to see into the future, which is our greatest longing. However, we have found our best, most patient and inexhaustible victim, where all our guilt can be dumped. Reliable forecasts about the effects of our actions cannot be made seriously, otherwise we would most likely live completely differently. The assumption is that our entire history would have been different.

What we have always been able to do, however, and what we have improved and refined over the course of evolution, is to interpret signs and draw conclusions. Whereby any signs originate from our wealth of experience and knowledge and are therefore constantly increasing. In the meantime, algorithms that have been transferred to the digital world are able to predict our actions and/or adapt the environment to them, in order to otherwise gently guide us in desired directions.

Only our arrogance refuses any insight, because in the course of our development it has become firmly burnt into our brains that truths taste bitter and disgusting. In addition, they regularly demand restrictions and renunciations from us. In times where profit, i.e. enrichment, is everything, these are not acceptable variables. We prefer to walk into a battle with our visor open and convince ourselves that we are already winning it, because we do not tolerate, allow or expect any other result. According to the motto created for the banking crisis – too big to fail – a collapse on our part is impossible.

As is well known, pride comes before a fall, but reveals another weakness in our thinking: limitation. The crux of the matter is that it also ensures not being discovered. Except in its material counterpart, life, which is why its inevitable limits tempt us to maximum debauchery. Compounded by the uncertainty of when we will reach it. Therefore, everyone is next to himself. Why should the enjoyment of one's own life be based on how it will affect the future? Each generation had to cope with the existing conditions and could not choose those, so future generations must be satisfied with what they will leave behind.

What served for bare survival for our ancestors has developed into mania: Might. Seizing superiority expresses our daily aspirations in a frighteningly impressive way. As obvious as it is unrecognized. Visible only to a few who are not under this bondage. Yet our hoarding is merely a redistribution. What one receives is taken elsewhere. Just because we generate fictitious money in digital times, there is no compensatory value. We have merely cast our old dream of turning lead into gold into modern form.

We arrogantly overlook that all factors show exponential increases. Those who can grasp the connections try to take advantage of them, which usually means a further fueling of the fatal development. The manageable time frame of each life, in connection with the growing abilities of tools at our side, only feeds our greed. The greed for more and more to rise above the rest. Long-term and/or social thinking slow down or even negate such aspirations, why they are ostracized.

In those days, the introduction of payment merely served to facilitate the prevailing business principle. Barter was certainly not very comfortable and filled with all kinds of adversity, but at least real values were involved. Over the centuries, these paper notes were not only increasingly refined in visual appearance, but their existence was given more and more weight. At latest by the beginning of the industrial age, at the end of the 19th century, money became the focus of attention. How quickly and strongly we became dependent on it was already evident in October 1929, when New York Stock Exchange collapsed, triggering a world economic crisis that did not bottom out until 1932. In the meantime we have raised money to the status of a deity and laid our existence at his feet.

The immaterial means of payment still requires a material equivalent. 50 Euros in the hand are just coloured paper. Only at the checkout in the supermarket it turns into a valuable credit. This is also the dimension in which the mass of people can grasp the interaction. In contrast, the actual event is a diffuse world whose dominance is only perceived when complications arise there.

Nevertheless, the illusory world needs material content to prove its existence and to establish its value. Work performance is part of it, but is one of the annoying factors, why it's constantly being minimized. In the main, ownership still marks actual significance. These material counterparts can be resources or products of themselves and therefore have one thing in common: they are limited. Because this planet is all that is available to us. Everything from which we can draw.

Our development so far has therefore serious consequences, because at its end there can only be total, complete exploitation. The fatal thing now is that we know this, but our animal instincts do not allow us to derive other courses of action from it. The saying, after me the deluge, illustrates our point of view. We reproduce because our genes more or less force us to. However, in the short time span of our existence the attitude towards this has changed fundamentally, but has not yet entered our consciousness. While all living things want to preserve their species, we make this obligation beautiful and create additional evil spirits in our heads. The likewise genetically programmed potential for dominance has now reached the top of our construction kit. Envy travels in the wake of the associated domination airs and graces. This is directed at everything and knows no relation. For if we were more tolerant through foresight, we would not be able to satisfy the penetrating greed in our own lives. This creates an inner pressure, whose valve is preferably aggression, because its clumsy structure can release a lot of stored energy.

Mercilessly we exploit everything because we only allow ourselves everything. Not even our own children and at the same time we are unable to admit this. We resist this point of view, which may be understandable, but is equally stupid. In a broader or indirect sense we are cannibals. Nobody wants to hear that, of course. We also vehemently deny that we are heading towards collective genocide. We ignore the harmful and only allow the pleasurable to enter our sphere of perception. By our absurd behaviour we create an imbalance and endanger all life – including ours.

Exploitation #Dominance #Egomania #Greed #Profit

(Deutsche Version mit zahlreichen Links)

{Translated with the help of Deepl}

 
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from umdenken

Wenn dir ein Bonbon kostenlos angeboten wird, der dir dann aber nicht schmeckt, machst du was? Ausspucken und keinen weiteren annehmen oder tapfer zu Ende lutschen und gleich zum nächsten greifen? Darf ich ersteres annehmen? Gut.

Bist du Inhaber eines Geschäfts, sind hier und da ein paar hilfreiche Ratschläge sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber gegen massives Einmischen oder gar reglementieren würdest du dich wahrscheinlich wehren, oder? Solange du gesetzmäßig agierst, möchtest du doch dein Geschäft nach deinen Vorstellungen gestalten, richtig? Gut.

Im Grunde kann niemand irgendjemanden gegen seinen Willen zu etwas zwingen, denn wir leben in keiner Diktatur – noch zumindest nicht. Gehen wir bislang konform? Gut.

Warum lamentierst und jammerst du dann als Nutzer über die Geschäftspraktiken anderer und rufst sogar nach der Politik, damit sie von dort reglementiert werden? Niemand zwingt dich den ekligen Bonbon aufzuessen. Längst existieren etablierte und mindestens gleichwertige Alternativen. Aber da kommst du dann mit fadenscheinigen Ausreden, um deine Sucht und Unfähigkeit zum Wechseln zu rechtfertigen. Am Beliebtesten ist das Argument der fehlenden Masse andernorts. Womit du dich als begriffsstutziger Abhängiger outest, dem auch irrationale Gründe als Vorschub nicht billig genug sind. Peinlich. Pervers.

Wenn du deine Energie mit dummem Gelaber vergeudest und nicht in einen Wechsel investierst, kann woanders keine Masse aufgebaut werden. Die jetzigen Platzhirsche waren in ihren Anfängen auch öde und leer. Also hör auf, dich über Datensammelei und weitere unschöne Begleiterscheinungen zu beschweren, sondern orientiere dich neu. Jetzt sofort! Basta!

#Abhängig #Datenschutz #Lethargie #Narren #Unfähig

(English Version)

 
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from rethink

If you are offered a free candy, which you don't like, are you doing what? Spit it out and accept no more or bravely suck it to the end and reach for another one? Can I take the first one? Fine.

If you are the owner of a business, there are sometimes a few helpful hints that can't be dismissed. But you would probably resist massive interference or even regulation, wouldn't you? As long as you act legal, you want to run your business the way you want, right? Fine.

Basically, nobody can force anyone to do something against their will, because we don't live in a dictatorship – at least not yet. Are we compliant so far? Fine.

Then why do you, as a user, lament and moan about the business practices of others and even call for policy to be regulated from there? Nobody's forcing you to eat the disgusting candy. Established and at least equivalent alternatives already exist. But then you come up with flimsy excuses to justify your addiction and inability to change. Most popular is the argument of missing mass elsewhere. Which makes you a dim-witted addict for whom even irrational reasons are not cheap enough. Awkward. Kinky.

If you waste your energy with stupid jabbering and not invest it in a change, no mass can be built elsewhere. The current top dogs were also boring and empty in their beginnings. So stop complaining about data collection and other unpleasant side effects, but reorient yourself. Right now! That' all!

#Dependent #Fools #Lethargy #Privacy #Unable

(Deutsche Version)

{Translated with the help of Deepl}

 
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from umdenken

Mit anzusehen, wie das Schiff auf den Wasserfall zu treibt, auf dessen Grund es unweigerlich zerschellen wird, weil man sich einer vermeintlichen Gemeinschaft verpflichtet fühlt, ist das eine. Gerade in dieser Situation den normalerweise dominierenden Selbsterhaltungstrieb, die alleinige Sorge ums eigene Wohlgefallen, über Bord zu schmeißen, das andere. Wir Menschen bestehen aus Widersprüchen, die bereits unsere Existenz fragwürdig erscheinen lassen, unser Überleben erst recht. Jedoch arbeiten wir mit Eifer am gemeinsamen Untergang, weil uns die Vorstellungskraft über die Folgen unseres Handelns fehlt.

Allerdings nicht überall, sodass aus einigen Ecken leiser Widerstand wahrnehmbar ist. In Anbetracht verfestigter Seilschaften, festgefahrenen Strukturen und eingerosteter Verbindungen ist eine Trennung jedoch unwahrscheinlich. Die hörbaren Rufe resultieren eher aus der erdrückenden Enge, wo man sich gegenseitig auf die Füße tritt, nicht aus Einsicht vor notwendigen Veränderungen oder gar aus der Vorstellung heraus, auf getrennte Wege ausscheren und andere Verhaltensformen annehmen zu können.

Dabei wäre genau das unser aller Rettung und der letzte frei wählbare Notausgang. Wahrscheinlich werden wir wieder an uns selbst scheitern, weil uns für eine neue Welt Ordnung alle notwendigen Zutaten zur Umsetzung fehlen: Vision, Mut, Courage, Willen und insbesondere innere Größe. Wir müssten zuerst Fehler eingestehen, was nahezu unmöglich ist. Dann müssten bisherige Verflechtungen gekappt werden, was in Anbetracht der zu erwartenden Verärgerungen mögliche Absichten im Vorwege aufweicht. Den alten Gefährten Kurzsichtigkeit vorhalten, wäre zudem kontraproduktiv und behinderte jegliche Pläne.

Der wirkliche Grund allen Zögerns ist allerdings tief in uns verwurzelt: Angst. Andersherum fehlt uns sein Gegenpart, um den entscheidenden ersten Schritt zu gehen: Mut.

Was für den Einzelnen noch umsetzbar und motivierend klingt – kein Mut ohne Angst – stellt sich auf Landesebene vielfach schwieriger dar. Selbst die erweiterte Version – zu was befähigt mich mein Mut, obwohl ich Angst habe – kann angesichts der Vielzahl an verantwortlichen Personen kaum verwirklicht werden. In jedem steckt die gleiche Befangenheit, die sich dann entsprechend summiert. Unbeachtet bleibt unser innerlicher Herdentrieb, der eine Kettenreaktion Gleichgesinnter erwarten lässt, womit anfängliche Unsicherheiten schnell ihr Schrecken verlieren dürften.

Ist unsere Entwicklungsgeschichte von Pioniergeist getrieben und gezeichnet, scheinen wir diesen zwar nicht verloren, aber auf die Verbesserung von Bequemlichkeit und Komfort reduziert zu haben. In unseren Augen haben wir uns die Welt untertan gemacht und uns eingerichtet, warum sollten wir die Zustände großartig ändern und womöglich Nachteile riskieren? Mit alltäglichen Scharmützel und Unzulänglichkeiten sind wir ausreichend beschäftigt. Die meiste Energie benötigen wir sowieso, um mit Ellbogen um Aufmerksamkeit und unseren Platz zu kämpfen.

Ein neuer Verbund aus Willigen wäre kein kleiner Dorf-Club, sondern besäße von Beginn an eine wirkungsvolle Schlagkraft. Ständig vor den USA zu Kreuze kriechen ist inzwischen völlig unverständlich. Mit vom Fett geschwollenen Augen und abgebauter Muskulatur im Kopf erkennt der selbsterkorene Weltführer nicht mehr, dass sich vor ihm ein tödlicher Schlund auftut. Warum das viel größere Europa treu-doof hinterher dackelt, ist nicht nur fragwürdig, sondern den Bewohnern längst nicht mehr vermittelbar. Wenn Bevölkerungen anderer europäischer Länder ähnlich viel Mumm im Arsch hätten, wie die Franzosen, wären wohl spürbare Veränderungen möglich. Vermutlich würde Europa die Courage entwickeln einem neuen Bündnis voranzugehen.

Es gibt vieles, was die Welt nicht braucht. Am wenigsten krankhaft psychopathische Kriegstreiber, deren Arroganz noch von Dummheit übertroffen wird.

Es braucht nur wenig, was die Welt besser macht. Als Erstes einen Impuls, um die Tür zu neuen Wegen zu öffnen. Unsere Vorfahren haben ihre Angst in Mut verwandelt. Wir haben diese Fähigkeit nicht verloren, nur unter Pommes und Chips-Tüten vergraben.

#Europa #Gesellschaft #Untergang #USA #Zukunft

(English Version)

 
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from rethink

Watching the ship drift towards the waterfall, on the bottom of which it will inevitably be smashed, because one feels committed to a supposed community, is one thing. To throw overboard the normally dominant instinct of self-preservation, the sole concern for one's own well-being, is another. We humans consist of contradictions that already make our existence appear questionable, our survival even more so. However, we are working with zeal for our common doom, because we lack the imagination about the consequences of our actions.

Not everywhere, so that quiet resistance is perceptible from some corners. However, in view of solidified roped parties, entrenched structures and rusted connections, a separation is unlikely. The audible cries are rather the result of the oppressive narrowness where people step on each other's feet, not from insight before necessary changes or even from the idea of being able to step out on separate paths and adopt other forms of behaviour.

This would be the salvation of all of us and the last free selectable emergency exit. Probably we will fail again because we lack all the necessary ingredients for a new world order: Vision, bravery, courage, will and especially inner greatness. We would first have to admit mistakes, which is almost impossible. Then previous entanglements would have to be cut off, which in view of the expected annoyances would soften possible intentions in advance. To reproach the old companions with short-sightedness would also be counterproductive and hinder any plans.

However, the real reason for all hesitation is deeply rooted in us: fear. Conversely, we lack his counterpart to take the decisive first step: courage.

What still sounds feasible and motivating for the individual – no courage without fear – is often more difficult at a national level. Even the extended version – what does my courage enable me to do, even though I am afraid – can hardly be realized in view of the large number of people in charge. There is the same bias in everyone, which then adds up accordingly. What remains unnoticed is our inner herd instinct, which leads us to expect a chain reaction of like-minded people, whereby initial uncertainties should quickly lose their terror.

If our history of development has been driven and marked by pioneering spirit, we do not seem to have lost it, but we have reduced it to improving comfort and convenience. In our eyes, we have made the world our own and set ourselves up, so why should we change the conditions in a big way and risk possible disadvantages? We are sufficiently busy with everyday skirmishes and shortcomings. We need most of our energy anyway to fight with elbows for attention and our place.

A new association of willing ones would not be a small village club, but would have an effective punch from the beginning. Crawling constantly in front of the USA is now completely incomprehensible. With swollen eyes from fat and disintegrated muscles in his head, the self-declared world leader no longer recognizes that a deadly gullet is opening up in front of him. Why the much larger Europe is faithfully and stupidly dallying behind him is not only questionable, but has long since become unintelligible to the inhabitants. If populations of other European countries had as much guts in their asses as the French, tangible changes would probably be possible. Europe would possibly develop the courage to lead a new alliance.

There are many things the world does not need. Least of all pathologically psychopathic warmongers whose arrogance is surpassed by stupidity.

There is little the world needs to make the world a better place. First, an impulse to open the door to new ways. Our ancestors turned their fear into courage. We haven't lost that ability, just buried it under fries and chip bags.

#Europe #Future #Perdition #Society #USA

(Deutsche Version)

{Translated with the help of Deepl}

 
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from theblacksquid's random thoughts

On social media, I usually people moan over how we're “Destroying Nature”, and that “Mother Nature is dying.” No, my sweet summer child. Mother Nature ain't dying. Mother Nature is just grabbing the slippers she's gon' use to spank our collective asses with. Natural processes that lead to life are going to remain well after we are gone. We just won't be in it.

What we're really calling “Mother Nature” is the specific set of material conditions found in nature that is conducive to life as we know it. And more importantly, to human life as we know it. Studies in catastrophe theory and chaos theory have all discussed at length how this works.

What we're here to talk about though, is how this “enduring myth” of a “Balance of Nature” reveals about how the Filipino thinks about the world around them.

Essentialism is the view that for every entity or object, there lies certain attributes or substances that are critical for what it does. That there are things that make things what they are. This has been explored in Plato's Theory of Forms, that everything is an imperfect embodiment of a perfect, abstract Form. Following this logic, certain characteristics make “Nature” what it is. “Men” and “Women” would also have not only defining, but essential characteristics. Not having certain characteristics disqualifies something from being something.

I hope you can see how this kind of thinking is problematic.

Not only does this kind of thinking removes an entity, in this case, Nature, out of its historical context, but it also ignores the variety and breadth of human experience tied to the entity. A semi-essential view of nature was found in the Animism of the natives of the pre-colonial Philippines. It was a living and present force in their lives, something that could be bargained and negotiated with. Offerings could be made to placate their anger, while feasts were held to thank them for a bountiful harvest. Recognizing the role that the environment, and “Nature”, in general, plays in their lives.

Although this isn't to say that the natives were this “in-tune with nature” collective of hippies that they're sometimes made out to be. Muro-Ami is the practice of using rocks to destroy corals in order to catch fish in dragnets. This not only leads to overfishing, but also depletes the ocean biome's ability to replenish fish populations. Not to mention the complete lack of human waste management which lead to their shit, quite literally, being all over the place.

But it gets worse with the eventual arrival of the Spanish conquistadors and the wide-scale feudalization of the islands. The old gods were demonized and “Nature” just became God's gift to mankind. Which the colonized laborers were obliged to hand over to their conquerors. The theocratic ideology of the Church caused a greater split between the inhabitants of the archipelago and their environment, with the building of the oldest cities, etc.

With the arrival of the American “Benevolent Assimilators”, almost all sectors experience some form of industrialization. The relationship of Society and Nature was then made into a purely economic one. It is here that Alienation from Nature is made complete.

Observe how at each stage, Nature was assigned a different “Essence” and contextualizes society's relationship with it. We are not saying that all of these changes happened overnight, and that these are complete, sweeping changes, either. Reality is a lot more messy than that. What we are saying though, is that it unconsciously make us ignore nature's role in the context of our material conditions. It's just somewhere you get all that wood from. It downplays the fact that we affect it as much as it affects us. And this indifference to the role that large-scale human activity, of which large corporate and military entities are the most at fault for, has resulted in the crisis we are seeing today with global warming.

We must learn that Nature is not a great, monolithic entity. That it is an inconceivably large and interconnected network of systems, of which animal life, and specifically human life, is merely just a part of. The contradiction between Nature and the needs of human social production, is something that Marx calls The Metabolic Rift, and we can see how that is creating a global crisis and pushing us head-first into what is likely going to be a 6th extinction event the world has ever seen.

We must learn how to resolve this dialectical contradiction, or pay the price in countless lives.

 
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from ditokp

Gambar Judul Film

Latar Belakang Penulis

Halo, nama saya Dito Kurnia Pratama. Saya sebenarnya bukan animator, belum tepatnya. Sekarang masih berkuliah di jurusan Animasi. Walaupun begitu, saya ingin membuat review film-film animasi, sambil juga mengasah untuk jadi animator. Saya disini tidak ingin menggurui atau menjadi yang paling benar, jika ada kesalahan didalam review ini, kalian bisa mengirimkan kritik & saran ke email saya atau DM ke Instagram saya: ditokurniapratama. Saya lebih sarankan ke email, karena memang saya sekarang lebih jarang aktif di media sosial. Disini saya akan mencoba membuat review yang gampang dicerna. Jika ada yang bingung, juga bisa ditanyakan ke alamat yang sudah saya kasih diatas. Kalian juga bisa mengunduh review ini dalam versi PDF disini. Sekian, selamat membaca review saya.

Review Titus : Mystery of the Enygma

Latar Belakang Film secara Singkat

  • Dibuat: MNC Animation
  • Distributor: MNC Picture
  • Sutradara: Dineshkumar Subashchandra
  • Produser: Sharma Sanjay Bhardwaj
  • Penulis: Doug Sinclair, Liliana Tanoesoedibjo
  • Pengisi Suara: – Titus – Arbani Yasiz – Bobit – Lukman Sardi – Fyra – Ranty Maria – Bulpan – Robby Purba – Jessica – Jessica Tanoesoedibjo
  • Tanggal Tayang: 9 Januari 2020
  • Jumlah Penonton (Terakhir dicek tanggal 15 Januari 2020 jam 01:12): 87.372 Penonton
  • Trailer Film: YouTube

Sumber:WikipediaWebsite Film Indonesia

Screenshot Trailer dan Gambar Film

Bisa dilihat disini.

Suasana Bioskop dan Tanggal Menonton

Saya menonton film ini pada tanggal 14 Januari 2020, hari Selasa jam 16:55, 5 hari setelah film ini dirilis. Walaupun di kota tempat saya nonton banyak juga bioskop, tapi film ini hanya tayang di satu bioskop, yaitu di Transmart XXI Sidoarjo.

Sebelum saya berangkat, saya sudah merasakan hawa-hawa nggak enak. Hawa-hawa filmnya ditonton sedikit orang. Alasan itu sebanding saat saya melihat ke aplikasi Cinema XXI yang menunjukkan kursi yang tersedia masih 132 kursi atau belum ada yang beli tiketnya.

Sesampainya di bioskop XXI saya lalu beli tiket, itu sekitar jam 16:30-an. Betul saja, kursinya penuh, penuh dengan warna hijau, yang artinya belum ada satupun yang beli tiket. (Hmm... iya, seingat saya warnanya hijau, di layar untuk milih kursinya, saya agak lupa). Sampai saat pintu bioskopnya dibuka, saya masih sendirian. Saya yang pertama masuk dan duduk di kursi bioskopnya.

Jam sudah menunjukkan pukul 16:55, waktunya film dimulai. Sesaat sebelum dimulai, ada dua orang masuk, pasangan cowok & cewek. Beberapa detik kemudian, saat iklan-iklan & trailer film diputar, masuk lagi 3 orang, bapak, ibu, dan anaknya yang kira-kira saya menduga masih TK. Lalu masuk lagi dua orang, cowok & cewek lagi.

Sampai filmnya diputar, masih terdapat 8 orang didalam ruangan bioskopnya. Lalu ada seseorang yang masuk. Karena terlalu gelap, saya hanya melihat sedikit siluetnya. Sepertinya perempuan dewasa. Saya tidak tahu itu karyawan bioskop atau bukan. Orang itu duduk dibaris depan. Oh iya, ngomong-ngomong, saya duduk ditengah-tengah, di kursi E7. Ketujuh orang tadi duduk lebih keatas lagi. Balik ke siluet perempuan tadi, setelah kira-kira di tengah film, dia keluar dan tidak kembali lagi... Selamanya... (Hahaha... Bercanda. Dia memang keluar tapi terus saya nggak tau lagi dia kemana dan siapa.)

Saat filmnya selesai, saya tidak menontonnya sampai habis cuma sampai credit title, itu pun nggak lengkap. Saya keluar kedua. Orang pertama yang keluar yaitu keluarga bapak ibu anak tadi. Dan... 2 pasang cowok cewek yang mungkin pacaran itu belum keluar.

Filmnya sendiri berjalan lancar, kecuali ada satu adegan dimana filmnya terlihat pixelated / kotak-kotak gitu, padahal saya lihatnya di bioskop, seharusnya resolusinya tinggi. Lalu ada juga satu adegan dimana filmnya terasa agak lag, jalannya melambat terus normal lagi.

PERINGATAN: SPOILER ALERT!! SETELAH INI BANYAK ADEGAN DALAM FILM YANG SAYA CERITAKAN.

Karakter

Disini saya akan breakdown review saya per karakter atau review dalam konsep / design karakternya. Secara keseluruhan ada beberapa karakter yang kuat dan masih ada yang lemah, yang saya maksud disini penokohannya, karakteristik, dan keunikannya.

Titus

Gambar Titus

Si karakter utama. Seekor tikus. Pekerjaan awalnya bukan langsung menjadi detektif, tapi bekerja di perusahaan koran, seperti di film Spiderman yang diperankan Toby siapa itu. (Maaf saya lupa namanya). Si Titus ini tinggal di tempat anak yatim piatu, dia suka misteri.

Desain karakternya mirip Edogawa Conan dari animasi Jepang, Detective Conan. Memakai kacamata bulat besar. Tapi dibalut dengan tubuh hewan. Namun kepintarannya menurut saya masih kalah jauh dari Conan. Seperti seri detektif klasik lainnya, dia juga memakai kaca pembesar. Dia juga memakai hidungnya untuk mengendus bau-bauan.

Walaupun dia tokoh utama, sampai dimasukkan ke judul film lagi, tapi menurut saya karakternya kurang kuat. Walaupun sering muncul dilayar, karakternya kalah dengan Bobit, si kelinci pesulap. Menurut saya, si Titus ini kurang memberikan arti ke penonton bahwa dia detektif. Detektif yang ditonjolkan yaitu kepintarannya, tapi disini kurang. Saya tidak tau apa karena ini film untuk semua umur jadi digituin atau gimana.

Penceritaan latar belakang Titus menurut saya cukup. Nggak banyak memang, tapi cukup. Oke lah.

Bobit

Gambar Bobit

Si pesulap berbentuk kelinci. Trik sulap dan ilusinya menurut saya bagus, walaupun ada yang nggak realistis alias fantasi. Bobit ini temannya Titus.

Latar belakang karakter ini tidak diceritakan dengan baik. Minim sekali. Scene saat dia muncul juga terasa aneh menurut saya. Dia ada di pinggir jalan sambil main sulap. Banyak yang melihat. Lalu Titus datang menghampiri. Karena udara kota sangat kotor, dia (Bobit) batuk-batuk dan akhirnya sulapnya gagal. Setelah itu Titus bicara dengan Bobit. Titus mengajaknya untuk bertualang bareng, tentunya bertualang mencari Enygma. Dan... baru setelah itu saya sadar kalau Bobit itu temannya Titus. Udah gitu aja, nggak diceritakan latar belakang Bobit bagaimana. Ya... cuma gitu awal ketemuannya sama Titus.

Trik sulap Bobit favorit saya yaitu saat Bobit, Titus, dan Fyra berhasil mencuri miniatur Enygma lalu dikejar musuh disebuah atap gedung di pelabuhan. Karena terdesak didepan sudah tidak ada jalan, Bobit mengeluarkan trik sulap kartunya. Kartunya dilemparkan sehingga membentuk jembatan. Mereka bertiga lalu lari ke atap gedung lainnya lewat kartu tadi.

Trik sulap itu sangat menarik dan mirip dengan trik sulap dari karakter Kaito 1412 (Kaito Kid) dari anime Detective Conan dan Magic Kaito 1412. Bedanya, di kedua anime itu trik sulapnya saya pikir masih realistis. Si Kaito Kid ini berjalan di udara. Aslinya dia hanya pura-pura seperti berjalan di udara. Badannya diikat dengan tali yang terhubung di helikopter diatasnya. Tentu saja yang mengendarai helikopter diatasnya asistennya dia. Dan, karena tinggi dan suasana sudah malam agak mendung gitu, talinya nggak keliatan dari bawah. Masuk akal masuk akal. Untuk Bobit ini, triknya benar-benar fantasi, nggak ada tali ataupun alat apapun yang membantu menyeberang kecuali cuma sebuah kartu yang melayang di udara.

Oke, trik sulap selanjutnya yang saya suka yaitu saat Bobit melawan Bulpan dan anak buahnya. Dia menembakkan kartunya ke muka musuhnya dengan menggunakan tangannya.

Gambar Bobit melemparkan kartunya

Yup, betul sekali. Jika dipikir pikir, mirip sekali dengan karakter Kaito Kid lagi yang juga suka menembakkan kartu, bedanya si Kaito memakai pistol khusus, bukan memakai tangannya langsung.

Gambar Kaito 1412 siap menembakkan kartu dengan pistolnya

Kesimpulannya, karakter ini kuat, unik juga walaupun nggak terlalu disorot seperti Titus. Trik sulap dan ilusinya bisa menghipnotis mata saya, sehingga saya suka sama karakter ini.

Fyra

Gambar Fyra

Si kadal. Dia perempuan. Seekor Engineer. Dia juga temannya Titus yang tidak ada latar belakangnya. Tau-tau disebut oleh Titus dan muncul begitu saja. Desain karakternya mirip karakter yang di animasi Paddle Pop. (Maaf saya lupa namanya).

Yah... begitu saja. Saya tidak tau harus bahas apa dari karakter ini. Karakternya minim info.

Bulpan

Gambar Bulpan

Si kucing gendut. Penjahat utama di film ini. Karakternya lumayan lucu. Sering kena jahilan dari anak buahnya. Contohnya seperti saat naik kapal, dia menyuruh anak buahnya untuk ke kiri berapa derajat gitu, lalu anak buahnya membelokkan kapalnya terlalu kencang jadi si Bulpan ini terpental. Atau saat naik perahu ke sebuah pulau untuk mengejar Titus dkk, dia terpental kedepan saat perahu yang ditumpanginya berhenti menabrak pasir pantai.

Bulpan ini nggak diceritakan latar belakangnya. Pokoknya dia penjahat yang mempekerjakan anak-anak juga buat melakukan kejahatan. Mirip seperti Sherlock Holmes yang mempekerjakan anak-anak di Baker Street untuk mencari info, bedanya ya itu tadi, Sherlock Holmes baik, Bulpan jahat.

Catatan: Saya hanya akan mereview karakter-karakter utamanya saja. Tidak semua karakter.

Kesimpulan

Perlu diceritakan kembali latar belakang dari karakternya. Karakternya tidak terasa seperti karakter, soalnya detail-detail karakternya sedikit.

Dubber

Disini dubber terasa aneh. Seperti terasa dubbing di gua. Saya tidak tau apa karena speaker bioskopnya atau gimana, tapi saya merasa nggak enak. Lalu ada bagian yang nggak pas di mulut karakternya. Ada bagian yang gerakan mulut karakternya seperti ngomong bahasa Inggris tapi di dubbingnya bahasa Indonesia.

Untuk pemilihan kata-katanya, saya tidak terlalu mempermasalahkan mau pakai bahasa Indonesia baku ataupun tidak. Tapi ada bagian yang kata-katanya kurang enak menurut saya. Seperti saat Titus bicara sama orang di tempat kerjanya yang lebih tua, saya menduga dia bosnya. Titus ngomong pakai kata “Kamu” ke orang tua itu, menurut saya lebih bagus pakai kata “Bapak”. Saya agak lupa dialognya sih, sepertinya begini “Jadi kamu me....”, menurut saya enaknya begini “Jadi bapak me....”. Terus di adegan lainnya Titus memanggil orang pakai kata “Tuan”, sangat nggak konsisten.

Yang unik dibagian dubber yaitu dubber dari karakter Bulpan. Tidak seperti lainnya yang pakai kata “Aku” “Kamu”, si Bulpan ini pakai “Saya”, tapi konsisten sampai akhir. Itu yang saya kira unik dan pembeda sama karakter lainnya.

Kesimpulan

Dubbingnya kurang professional. Yang dubber juga saya lihat bukan dari kalangan yang bekerja dibidang dubbing. Kata-kata yang dipakai kurang bagus, banyak yang nggak konsisten.

Latar Tempat

Gambar Kota Steamburg

Disebuah kota bernama Steamburg. Dari nama kotanya juga sudah ketahuan, di filmnya ini ada tema steampunknya, menurut saya begitu. Kotanya dipenuhi asap polusi. Style bangunannya Eropa, seperti tahun 30-an sampai 40-an seperti setting di game Mafia. Bedanya hanya style bangunan. Mobilnya juga sama, mobil-mobil lama.

Cerita

Bercerita tentang seekor tikus bernama Titus yang bekerja di perusahaan koran. Dia suka dengan misteri dan ingin mencari tahu keberadaan Enygma, sebuah barang yang bisa mengeluarkan energi bersih yang bisa merubah keadaan kota.

Secara singkat ceritanya menarik, tapi menurut saya eksekusinya kurang. Penceritaan karakternya kurang. Alurnya juga maju sangat cepat. Yang bikin paling greget yaitu ceritanya nggantung. Saya nggak habis mikir, kenapa sih film Indonesia ceritanya suka nggantung. Kenapa kok sukanya digantung, seperti rasa sukaku padanya. Kenapa nggak bisa bikin cerita yang nggak gantung seperti filmnya Disney Pixar seperti Cars, Toy Story, yang ceritanya full, tapi di sequelnya pun masih bisa relate sama prequelnya.

Film animasi di Indonesia ini susah berkembang, jadi kalau ceritanya gantung terus sequelnya nggak keluar karena nggak ada dananya, terus ya cuma jadi cerita biasa gitu aja, kurang berkesan, yang rugi juga penonton, nggak tau bagaimana terusannya, karakternya, organisasi penjahatnya, dll.

Awal mula ceritanya saya bilang gantung karena karakter Jacob, si pelayan yang berkhianat, ngomong tentang sebuah organisasi penjahat / tempat atau apalah itu yang namanya Clockwork. Tapi info yang dikasih minim banget. Pas terakhir film saat Enygmanya mau dihancurin sama Titus dkk, si Jacob ini kabur. Anak buah Bulpan juga kabur. Tapi salah satu tangan kanannya Bulpan saat kabur melewati Titus dkk itu scenenya berubah jadi slow motion saling tatap tatapan, jadi menurut saya bakal ada sesuatu di kemudian hari. Tapi sampai keluar credit title pun nggak dibahas lagi Clockwork itu apa, si tangan kanan Bulpan itu bagaimana, si Jacob bagaimana, dll. Mungkin ada post credit scene ya setelah credit title, saya juga nggak tau, saya nggak lihat sampai habis. Tapi, kenapa harus gantung ceritanya...

Kesimpulan

Ceritanya menarik. Walaupun kurang di latar belakang tokohnya dan gantung ceritanya. Mungkin ceritanya dibuat segampang mungkin dicerna karena rating filmnya Semua Umur.

Animasi

Ini merupakan salah satu bagian yang paling menarik di review ini menurut saya, karena saya mahasiswa di jurusan animasi. Overall gerakan animasinya lumayan bagus. Pemilihan angle kamera juga menurut saya bagus. Di dalam animasinya ini juga diselipkan prinsip animasi yang sangat kelihatan, yaitu exaggeration atau melebih-lebihkan. Contohnya saat adegan akhir-akhir, saat Bulpan ingin menghancurkan Enygma, dia tersambar listrik. Listriknya menggerakkan badannya dan melemparkannya ke pinggir ruangan di pelabuhan. Setelah itu Bulpan bernyanyi lalu pingsan.

Objek 3D

Saya tidak mengerti, tapi sepertinya objek 3D disini menerapkan sistem LOD (Level of Detail) seperti di game-game 3D. Jadi LOD ini biasanya dipakai di game untuk meringankan performa perangkat. Biasanya di game memakai tiga LOD, yaitu LOD0, LOD1, dan LOD2 (Itu yang saya tau). Jadi contohnya begini, kalau di depan kalian ada peti harta karun, objek yang ditampilkan yaitu LOD0 yang objeknya detail banget. Kalau kalian semakin menjauh, objeknya akan semakin simpel, sampai di jarak pandang terjauhnya pakai LOD2 yang hanya kubus biasa yang diberi material / warna kayu (kalau peti harta karunnya dari kayu).

Di kasus filmnya ini juga sama. Objek yang dekat kamera lebih detail dari objek yang di background. Contohnya saat ada orang bicara di depan kamera, sampai serat baju dan bulunya kelihatan detail, tapi backgroundnya yang bangunan, cuma biasa saja. Kalau misalnya itu makanan, rasanya hambar. Kurang detail.

Gambar Titus, Bobit, dan Fyra

Contoh lainnya saat Bulpan terpental jatuh ke pasir pantai, pasirnya terangkat menempel di sekitar mulutnya Bulpan, tapi hal berbeda saat Bulpan bersama anak buahnya lari ataupun Titus dkk lari diatas pasir pantai, pasir pantainya kurang detail materialnya. Seperti hanya tempelan biasa. Tidak memakai konsep material PBR (Photorealistic Based Render), yang seharusnya didalam material ada berbagai macam gambar seperti base map, normal map, height / bump map, displacement map, dll. Yah, paling nggak kalau nggak bisa bikin pasirnya realistis ada jejak kakinya pas diinjak ya ditempel pakai PBR material, tentu saja yang resolusinya besar biar detail.

Gambar Titus bersiap-siap melempar pipa besi

Walaupun tidak semuanya begitu, ada juga scene dimana yang kameranya dibawah, mengarah keatas, objek didekat kameranya kurang detail, tapi objek karakternya detail. Contohnya saat Titus bertemu dengan Bobit. Disitu karakter Titus & Bobit detail, tapi jalan didepannya jelek.

Ngomong-ngomong tentang objek dari karakternya. Ada perbedaan yang mencolok antara karakter utama dan karakter figuran. Hal pertama yang bisa dilihat yaitu bajunya. Bajunya Titus detail banget materialnya, sampai seratnya keliatan, beda banget sama karyawan di tempatnya bekerja yang flat begitu saja.

Gambar Titus didalam Trem [Ket: Saat Titus didalam Trem, tapi bisa dilihat bajunya Titus dan karakter dibelakangnya detailan mana.]

Selain dari baju dan ada seperti konsep LOD game. Di film ini saya rasa juga pakai konsep NPC (Non-Playable Character). Konsep ini dipakai biasa untuk game, yaitu karakter yang nggak bisa dimainkan, contohnya seperti pejalan kaki. Nah biasanya juga di game, NPC / orangnya sama atau mirip-mirip gitu muka, baju, badannya. Biasanya sering saya liat di game RPG, yang 2D biasanya. Jadi, di film ini juga sama, saat scene kotanya mulai chaos, hancur, warga kota pada lari-lari, kabur, disitu keliatan banyak karakter mirip dan dipakai langsung / recyclenya itu kurang bagus, jadi karakternya muncul beberapa kali. Ini yang saya kurang suka. Seperti kurang niat gitu bikin filmnya.

Gambar Kambing / Domba dan Kucing [Ket: Saya lihat kambing dan kucing itu beberapa kali di scene saat warga kota lari & panik.]

Grafis / Material

Di film ini grafisnya kurang konsisten. Material yang dipakai untuk objek 3Dnya seperti game di PlayStation 1, yaitu era tahun 90-an. Kelihatannya cuma gambaran biasa, kurang realistis. Ada juga beberapa material yang detail, tapi kurang cocok dipasangkan sama material PS 1-nya. Selain itu, material baju untuk karakter juga dibedakan, karakter utama lebih detail. Bisa dibilang grafisnya masih kalah jauh sama film negara tetangga contohnya film Boboiboy The Movie ataupun Upin Ipin The Movie. Apalagi sama film Disney Pixar...

Selain grafisnya yang seperti PS 1, banyak juga material yang hanya flat begitu saja. Contohnya tiang lampu jalan. Tiang lampu jalannya terbuat dari besi, tapi tidak terlihat seperti besi, kurang memiliki unsur metal. Lalu tidak ada surface imperfections, seperti goresan atau hal lainnya yang bisa membuat objeknya lebih real dan punya cerita.

Gambar Bulpan berdiri dengan gagahnya diatas perahu [Ket: Material kayunya terlihat jelas pengulangan gambarnya (pattern) serta seperti material kayu di game-game lama.]

Gambar anak serigala [Ket: Contoh Surface Imperfections yaitu besi dibelakang yang terlihat goresan & lubang-lubangnya.]

Sekarang pindah ke material gelas dan air. Gelasnya menurut saya nggak seperti gelas dari kaca, tapi plastik. Untuk airnya aneh, kayak kurang realistis. Nggak tau ya, saya merasakannya kayak bukan air. (Air yang saya maksud disini saat Titus dkk minum disebuah restoran).

Setelah benda-benda yang ada di bumi, kita pindah ke langit. Material dari langit menurut saya bagus. Sepertinya memakai skydome yang gambar material langitnya seperti awan dan warna biru langitnya di paint di aplikasi lain seperti photoshop.

Gambar Bulpan berdiri dengan gagahnya diatas perahu

Saya sebenarnya nggak terlalu nge-fans sama yang begitu. Saya lebih ke realistis, jadi pakai color temperature untuk menentukan warna langitnya. Kalau siang ya, disekitar 6500K (Kelvin) keatas. Setelah itu awannya dibikin manual. Memang jadi lebih berat kalau di render nantinya. Tapi hasilnya worth it menurut saya. Atau nggak pakai HDRI (High Dynamic Range Image), yaitu gambar 360 derajat yang didalamnya ada data intensitas cahayanya.

Pencahayaan

Lighting disini tidak terlalu saya permasalahkan. Menurut saya sudah bagus. Cahaya-cahaya seperti lampu saya lihat seperti ada efek “Bloom”-nya, jadi terlihat terang. Untuk warna lampunya mungkin saya rasa terlalu kuning, walaupun begitu tapi masih bagus.

Gambar ruangan

Simulasi

Dibagian ini mencakup efek ataupun gerakan animasi dari asap / awan, air, dan api.

Asap / Awan

Untuk asap saya kira pas banget sama kota Steamburg yang penuh polusi, jadi asapnya hitam pekat. Gambar Kota Steamburg 2

Untuk awan, terutama yang di background langit, saya menduga nggak pakai simulasi untuk membuatnya, jadi nggak se-realistis seperti asap.

Kecuali awan di scene dibawah ini. Saat pesawat terbang diantara awan, awan-awannya keliatan lebih realistis daripada gambar awan diatas. Namun, itu awan yang di foreground (depan kamera), yang di background saya kira masih sama, pakai skydome yang materialnya di paint di aplikasi lain seperti Photoshop. Gambar pesawat Fyra yang dikejar oleh robot pelindung pulau Enygma [Ket: Gerakan animasinya cepat, jadi gambarnya terlihat pixelated / kotak-kotak saat di screenshot.]

Air

Gerakan airnya menurut saya bagus. Cuma mungkin kurang seperti air materialnya. Kekurangan lainnya yaitu sepertinya airnya terlalu pekat, kurang encer. (Yang saya maksud air yang kurang encer itu saat adegan dimana Titus dkk minum disebuah restoran).

Api

Ini yang menarik. Api disini jelek banget, seperti di sinetron-sinetron Indonesia. Gambaran apinya nggak cocok dan kurang menyatu banget sama material disekitarnya. Saya menduga itu tempelan menggunakan aplikasi lain contohnya aplikasi After Effect, bukan buatan murni di aplikasi 3D.

Efek

Contoh efek disini yaitu aliran listrik dan ledakan. Untuk aliran listrik saya lebih suka yang dibagian Enygmanya, yang dibagian di kabel-kabel tiang listrik saya kurang suka. Alasannya seperti beda gitu sama yang listrik di Enygma. (Maaf alasannya kurang berbobot & aneh). Walaupun begitu, efek listriknya masih bagus menurut saya.

Untuk efek ledakan... hah, ini yang bikin saya gregetan, bingung, kenapa filmnya ditampilkan dengan efek ledakan seperti di sinetron... Efek ledakannya disini sama semua, mau besar, kecil, sama semua gambarnya. Semuanya seperti di sinetron, saya sangat kecewa.

OST / Theme Song

Saya sangat suka sama OST-nya, cocok banget sama tema detektif.

Sound Effect dan Musik Latar

Sudah bagus, tapi terkadang musik latarnya terlalu besar suaranya sehingga menutupi suara dubbingnya.

Versi Bahasa Inggris

Sepertinya film Titus : Mystery of the Enygma ini punya versi bahasa Inggrisnya. Hal itu diperkuat oleh video yang di upload oleh MNCContents Indonesia ke YouTube, namun sayangnya bagian kolom komentar dinonaktifkan. Di dalam videonya ada banyak perbedaan yang bisa membuat film ini lebih bagus. Contohnya di material pasir pantai yang dipakai lebih terlihat realistis. Mari kita lihat perbedaan screenshotnya: [Ket: Pasir pantai versi indonesia]

[Ket: Pasir pantai versi inggris]

Gambar Titus sedang bersiap-siap melemparkan pipa besi di video trailer berbahasa Inggris [Ket: Pasir Pantai versi Inggris]

Gambar Titus sedang bersiap-siap melemparkan pipa besi di video trailer berbahasa Indonesia [Ket: Pasir Pantai versi Indonesia]

Saya menduga kalau objek 3D yang dipakai untuk pasir pantainya (yang versi Indonesia), entah itu plane atau cube atau objek lainnya, tidak di UV Unwrap serta tidak di subdivide, sehingga bentuk materialnya jadi gitu (aneh) dan nggak kelihatan bentuk pasirnya. Perbedaan lainnya: Gambar Kota Steamburg dalam video trailer berbahasa Inggris [Ket: Kota Steamburg di video versi Inggris. Pencahayaan lebih terang. Bangunan yang ditempat jauh terlihat lebih detail.]

Gambar Kota Steamburg dalam video trailer berbahasa Indonesia [Ket: Kota Steamburg di video versi Indonesia. Pencahayaan lebih dark. Bangunan ditempat yang jauh tidak terlihat detail.]

[Ket: Bulpan & anak buahnya sedang mengejar Titus. Ada di video trailer versi Indonesia.]

[Ket: Voila! Tiba-tiba banyak pohon yang tumbuh saat Bulpan & anak buahnya sedang mengejar Titus di trailer versi Inggrisnya.]

Ket: Kedua screenshot diambil dari video berosulusi sama, yaitu 1080p.

Lalu kita pindah ke bagian dubbing. Saya lebih suka dubbing berbahasa Inggrisnya karena lebih pas sama gerak bibirnya, lebih natural.

Selain itu ada juga beberapa bagian film yang tidak saya lihat ketika saya menontonnya di bioskop. Saya tidak tau apa karena saya lupa, tapi rasanya saya tidak melihat adegannya. Gambar Bobit bersiap-siap mengambil kartunya [Ket: Seingat saya adegan ini tidak ada dan langsung ke adegan digambar dibawah]

Gambar Bobit sedang mengambil kartunya

Lalu saat Bulpan jatuh dari kartu yang dipijaknya. Ada bagian yang saya kira dipotong dan tidak ada saat menonton dibioskop. Awalnya begini:

Gambar Bulpan jatuh dari atap

Terus langsung begini (dia ditarik keatas): Gambar Bulpan ditarik keatas oleh anak buahnya

Tidak ada dua adegan ini: Gambar Bulpan jatuh dari atap dengan angle kamera dari atas

Gambar Bulpan jatuh dari atap dengan angle kamera dari bawah

Kesimpulan Penulis

Saya sendiri nggak mau menyalahkan animator dibalik film ini. Saya rasa animatornya juga hebat-hebat. Mungkin yang bisa saya salahkan yaitu perusahaan yang membuat film ini mungkin belum bisa menyediakan komputer yang mumpuni sehingga banyak kekurangan di filmnya. Kekurangan terbesarnya yaitu di kurang detailnya objek 3D dan material yang digunakan kurang konsisten sesuai stylenya serta kurang realistis. Grafisnya pun seperti game PS 1. Efeknya masih belum siap untuk film layar lebar. Dibagian suara seperti dubbing, lagu tema, efek suara, dan musik, tidak ada kendala yang signifikan, hanya dubbingnya kurang pas. Harapan saya semoga animasi Indonesia lebih berani lagi membuat animasi yang lebih bagus, yang kreativitas & idenya dikeluarkan seliarnya, Ide tidak terkekang budget, dan enak ditonton semua kalangan, termasuk orang yang mengerti animasi.

Skor saya: 4.75/10 – Not bad but not good

Akhir Kata

Terima kasih sudah membaca review saya. Kalian juga bisa mengunduh review ini dalam versi PDF disini. Saya mohon maaf jika ada kesalahan. Jika ada kritik & saran silahkan kirim ke alamat yang saya kasih diawal review. Sekian, sampai jumpa di review animasi lainnya. ;–)

 
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from theblacksquid's random thoughts

Writers will write.

“I have to admit that it makes me feel like I don't want to write anymore.”

That was something I remember telling one of my friends after they said that they don't read what I write. Or can't. Or was it “can't/don't read all that you wrote”? The exact flow of the conversation escapes me. It's been a few days since the actual exchange.

But the direct, face-to-face admission of disinterest in your work by someone whose opinions you trust stings. That's most of what I remember, if I'm being honest. It's the emotion. How something made you feel. It's that part you remember clearly.

So why did I just post two articles over the past three days?

Too much caffeine in my bloodstream, for one.

And the fact that I've already tied up my identity with what I do. As bad of an idea as that is.

Which brings to mind a brief topic that was brought up in a reading group discussion: What if the day comes that productivity becomes divorced from labor? What if people, by automation, can just exist???

I feel the answer lies in who gets to own the automated machinery. And if you've been paying attention to what kind of things I write, (funny mentioning that, given the context) you'd already have a rough idea of who I'd want to be in charge.

However, I'm more interested in knowing what would life be like. How would people go about their daily lives? Would they be occupied by indulging themselves in various luxuries and exotic experiences? COMMUNAL ORGIES!!! Would an explosion of different, obscure forms of hobbies occur? I feel that in some form or another, certain industries and trades would not be automated. Not because they would inherently require the human touch, no. But most likely because, like me, people need something to do to help realize themselves. And I'm not talking about people taking up artisanal mason-jar decorating! I'm talking about people doing actual jobs because they feel like that's what they're supposed to do. That doing it gives their lives meaning. That doing it helps them make their lives meaningful.

I'm imagining in a not-so-near dystopian future where people would subsist on a Universal Basic Income of some kind. Life would become unbearably dull. Your Universal Income only allows you to survive at a bare minimum, preventing the accumulation of wealth and property. This allows the megacorporations to buy up all the property and further secure their hegemony. The only option in this gray, barely-living life is to get so high off your brains that you become desensitized to it. Or begin a revolt to seize the means of production!

Or even better: Begin a revolt to seize the means of production while being extremely high on drugs!!!

And I'm willing to bet that it would be because doing stuff, farming, construction, all the way to medicine and writing, are all things that humans are just naturally inclined to do, with or without pay. With or without the approval of large States and multinational corporations. It's just an expression of our shared nature.

So regardless of whether or not anyone reads what I write, I'm still gonna write. Because that's just what I do.

 
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from theblacksquid's random thoughts

The Filipino in the face of Disaster

On the afternoon of January 12 the Taal Volcano began spewing ash and smoke from its ancient caldera. Within hours a massive evacuation effort was launched to get people out of harm's way. A comrade was among the people fleeing the scene. Government offices and schools were understandably closed due to the disaster, but BPO centers around the areas most affected by the ensuing ashfall had the gall to call their workers back to work.

We've seen this story before:

A calamity or some other misfortune affects a large area of the nation and we get reports of people calling in to work being praised for “their dedication to their jobs” despite the obvious risks. The true story is most likely that they literally couldn't afford to be gone that shift. They might not get administrative sanctions or attendance memos for being absent, though that still happens, but they still won't be paid for that workday. No work, no pay, right? But, this isn't to say that the supervisors and managers frantically calling their employees to work are bad people. This is bigger than any one person.

When you have someone who lives completely on what they make per hour worked, they have little choice but to show up for work. This is the greatest triumph of modern capitalism over the human spirit. I remember someone calling money “survival notes” because it literally does mean whether or not you survive in this society. Because we live inside it! It's become a very efficient way for the rich business owner and investor to value profits over human lives.

With slavery, you own the person, end of discussion. In feudalism, you own the land, you get part of the produce of that land (and a priority pick of any of the fair maidens therein, not like they have a say in the matter!). But with capitalism? Oh, boy, you not only own the place where they work, you also own the places where they spend their hard-earned survival-notes at!

That's how you get people to show up at work soaking in rainwater after braving the elements for two hours to get to a job that pays less than a hundred pesos an hour. That's how you get people to stay to watch over what little property they have in the face of a raging volcano. That's how you get people to value profit over human lives, most especially if that life is their own.

So no, it isn't surprising that there'd be people who'd come to work on the apocalypse. Capitalism has made our world so absurd that it would actually make sense.

So here's to the working-class heroes who instead of going to work went out to help in whatever way they could, even if it's something as natural as getting your family to safety.

 
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from trulyqwi

I remember the gush of anxiety every time a teacher at the start of school year would utter these words: “Let's go around the class and introduce ourselves.”

I struggle to define myself for me. In school, I made up answers.

What about now? Who am I?

Am I defined by the labels I choose for myself – a queer trans woman? Maybe even where I come from – south Asia?

Am I defined by the education or beliefs I have – an atheist with a degree in business? Or is it my career or my hobbies outside of work – writing code, exploring music, reading the news, and shopping?

Is it my feelings — feelings of unfairness, of deprivation, but also in the same vacuum my desire to accept myself more as I grow up? Feelings of wanting a more just world? The lust to travel and experience new things, hold on to that feeling of the-first-time-I-felt-this and eat good food?

Yes – I do have all of these in my life. Maybe you share some of this with me!

I guess... all I am, is normal. I like this definition, even if just for a fleeting moment.


For the first time in my journey, I hope to write to an audience that doesn't normally interact with trans people. To let you know what I have been through, go through, and how you — as a person with greater privilege than me — sometimes shape my life and my choices.

 
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from theblacksquid's random thoughts

Identity and Belonging in an age of Social Media

Atty. Oli Reyes mentioned in a viral tweet how foreign youtubers were taking advantage of the Filipino need for global validation to garner more views – and therefore, ad revenue. But what is going on here? What does that mean for us as people? Does anyone care?

“Never attribute to malice what can be adequately explained by incompetence.”

  • Hanlon's Razor

I can't really call what these content creators did as “incompetent”. Neither are they also likely to be malicious either. It's not like there's some weird cabal of Youtubers that go “Hey! This demographic is an easy mark”.

At least, I hope there isn't. LOL.

Although the lack of intentionality behind this phenomenon might actually make it all worse.

Love him or hate him, Slovenian Philosopher Slavoj Zizek considers ideology as not just the amalgam of ideas and ideals, most especially today, as an unconscious process that serves as a series of justifications and spontaneous symbolic acts which support abstract authorities. We do things and follow certain social mores, all the while not seeing how it keeps things the way they are. People following a trend is just part of that.

But what is “That”?

“The whole life of those societies in which modern conditions of production prevail presents itself as an immense accumulation of spectacles. All that was once lived has become mere representation...”

”...The Spectacle is not a collection of images; rather, it is a social relationship between people that is mediate by images.”

  • Guy Debord, “The Society of the Spectacle”, emphasis mine

When French revolutionary and artist Guy Debord wrote those lines back in 1967, he was talking about the Press, the Movies and the Radio. In the age of Vainstagram, Facestalk and that little annoying bird, it becomes more and more relevant. Watching foodbloggers cook instant ramen with melted cheese and barbecued pork bellies so you don't have to. Seeing people travel to distant places to live vicariously through them. Feeling proud about your nation winning in the Olympics. Living the life of your dreams becomes a matter or sending “Likes” or sharing their posts on your own social media page. Living becomes a matter of consumption. Consumption.

Consumption. Brings up images of cows grazing out on pasture, don't it?

Labels for the trees only benefit the logger.

The Spectacle, in the words of Debord, creates labels and “images” for us. The entire process of demand management depends on the management of demographics, which are in terms of The Spectacle, a social relationship that is mediated by images. Youtuber Peter Coffin words it cleverly in his video Somewhere to Belong:

“Instead we're presented with an identity and a 'community' that keeps us on the path of consumption that we're already on... It's birthed ways to convince people not to band together in a meaningful way, painting the individual as the prime concern and authority – Ultimately preaching that the basis of community is the validation of the self.”

Like what Peter says later – validation in and of itself isn't a bad thing. But the only validation that we will get from the current order is the kind that gets us to buy more. Watch more. Eat more. We get divided into these little cults of cultivated identities. And like crops and livestock, these identities are cultivated in order to be harvested later in some form.

Nation-States like the Republic of the Philippines are among the biggest culprits in cultivating identities for profit. Historian and Political Scientist Benedict Anderson calls nations “Imagined Communities”. This is especially true for the Philippines in that before the Spanish conquest, the inhabitants of what would come to be known as the Philippines lived in semi-autonomous communities that band together according to need. Although there is a proto-state formation in the case of the Kingdom of Maynila, but it's an outlier.

It served its purpose in building a united front against the Spanish, and then against the American and Japanese occupations. But in today's fully-integrated global capitalism, the oppressive force is no longer a single nation of colonizers. It has become a network of centers of capital around what is known as the “Developed Nations”, The United States, Western Europe, Japan, and increasingly, China. Gone are the days of coming in guns blazing to suppress a native population to grab land and resources. They'll go to your World Bank conferences and your United Nations meetings to do it for you! Nationalities have become nothing more than a useful illusion to get people to work together in the interests of a global elite. How else can you get people to lay down their lives to make a few rich perverts richer? “Serve your country!”

But, before I get misrepresented, this is not a call to a past “Golden Age” before global capital, before social media. This is a reminder to be more aware and vigilant about how our actions and patterns of consumption feed into the agendas of the ultrawealthy and ultrapowerful. The cat's out of the bag and the bad guys have already taken over. All that's left to do now is to weaken the structures that hold the dystopia in place. Unionize workplaces. Build communities. Find. The. Others.

A storm is coming and building the infrastructure needed to survive it with people that will have our backs is critical.

But we might be too busy watching rich foreigners eating Jollibee to do it in time.

 
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from 🐺 Goule de Varou 🏭

~ Photographie ~

Clichés estivaux d'un très dépaysant moment passé à Giverny, l'année dernière.

Les nénuphars du peintre, 1 –> Jardin de la Fondation Claude Monet, Giverny Les nénuphars du peintre, 1

Les nénuphars du peintre, 2 –> Jardin de la Fondation Claude Monet, Giverny Les nénuphars du peintre, 2

Les arbres de Claude, 1 –> Jardin de la Fondation Claude Monet, Giverny Les arbres de Claude, 1

Les arbres de Claude, 2 –> Jardin de la Fondation Claude Monet, Giverny Les arbres de Claude, 2

#photographie #normandie #giverny

© Goule de Varou 2020

 
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from rethink

Bread and games. What already worked excellently in ancient Rome finds its perfected continuation in the USA. With football, baseball, basketball and ice hockey, four sports keep the Americans happy. And when it comes to food, the country of supposedly unlimited possibilities is making the most of all: oversized portions, over-sugared, fatty and maximally unhealthy. Physically, the well-behaved American already has hard times of it.

In contrast, mental deficits are less measurable in kilograms. On the one hand, simple ways of thinking consist of light structures that are revealed by one-dimensional views, expressions and behaviour. On the other hand, the excessive mantra of being a world leader does not require complicated mental effort because it is simply repeated. In this respect, overloading is unlikely.

Even if under-complex brain circuits themselves are hardly noticeable, they can be a heavy blow to the environment. Loud rumbling, boorish behaviour and giving elephant in the china shop stretch all pain receptors to the limit of tolerance. Although the roots of some of the most influential music styles are rooted in America, there is no carte blanche for them to be cultural outcasts. Indigenous peoples can sing countless laments about this.

There is no doubt that the Americans are extremely annoyed by the fact that so little oil is stored in their territory and that they are therefore dependent on what they consider to be inferior countries. Because their own discoveries can only be elicited from the earth with considerable technical effort and expense, they construct a colourful potpourri of pretended reasons to install a permanent presence in the Middle East by means of military raids.

But how seriously one should take a country that prefers to let masses of innocent children die in rampages rather than to take away the weapons of the simpletons with inferiority complexes and delusions of grandeur? To this end, permanently invoking the right enshrined in the Constitution, but immediately amending it in order to stir up trouble against foreigners?

Can one take seriously a country that indulges uninhibited gluttony but offers no system for the consequences? That does not trust anyone and monitors everything, but demands unconditional allegiance? That proclaimes freedom constantly, but in the fine print expects to yield unbridled profit, otherwise it is adapted to the demands? That declares itself an idol and model capitalist, but people can only tolerate this in a drug frenzy? That can't keep balance and is basically out of money? That demands a senseless wastefulness from all allies, although their misguided use is obvious? That sells actions for one's own end as a pleasure for all, and insults mutates into a defiant infant, missing thanks? That seeks his salvation in space because of plundering and destroying his own home? That closes eyes to its own actions? That reaps only head shaking outside its borders?

No one with regard and intellect submits a lame duck. Threatened with arms or resorting to other drastic means, the world community should isolate them. Perhaps some certain sanity will return then.

#Arms #Deficits #Excessive #LameDuck #USA #Violence #War

(Deutsche Version mit zahlreichen Links)

 
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from umdenken

Brot und Spiele. Was schon im antiken Rom hervorragend funktioniert hat, findet seine perfektionierte Fortsetzung in den USA. Mit Football, Baseball, Basketball und Eishockey halten gleich vier Sportarten die Amis bei Laune. Und bezüglich Essen wird im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten aus dem Vollen geschöpft: übergroße Portionen, überzuckert, verfettet und maximal ungesund. Rein körperlich hat der brave Amerikaner bereits schwer zu schleppen.

Geistige Defizite sind dagegen weniger in Kilogramm messbar. Zum einen bestehen simple Denkweisen aus leichten Strukturen, die durch eindimensionale Ansichten, Äußerungen und Verhaltensweisen zutage treten. Zum anderen erfordert das exzessive Mantra von der Weltführerrolle keine komplizierten mentalen Anstrengungen, da es einfach nachgeredet wird. In dieser Hinsicht ist eine Überbelastung unwahrscheinlich.

Mögen unterkomplexe Gehirnverschaltungen selbst kaum spürbar sein, schlagen sie dem Umfeld schwer auf den Magen. Lautes Gepolter, proletenhaftes Benehmen und Elefant im Porzellanladen geben, dehnen sämtliche Schmerzrezeptoren bis zur Verträglichkeitsgrenze. Liegen in Amerika zwar die Wurzeln einiger prägender Musikstile, resultiert daraus kein Freibrief grundsätzlich Kulturbanausen zu sein. Darüber können indigene Völker unzählige Klagelieder singen.

Zweifelsfrei ärgert es die Amis maßlos, dass in ihrem Territorium so wenig Öl lagert und sie dadurch abhängig von in ihren Augen minderwertigen Ländern sind. Weil sich die eigenen Funde zudem nur mit erheblich technischem Aufwand der Erde teuer entlocken lassen, konstruieren sie ein buntes Potpourri aus vorgeschobenen Gründe, um mit militärischen Überfällen eine dauerhafte Präsenz im Mittleren Osten zu installieren.

Doch wie ernst soll man ein Land nehmen, dass lieber massenhaft unschuldige Kinder durch Amokläufe sterben lässt, als den mit Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahnkonflikten behafteten Einfaltspinseln ihre Waffen wegzunehmen? Hierzu permanent auf das in der Verfassung festgeschriebene Recht berufen, selbige aber umgehend ändern, um gegen Fremde zu stänkern?

Kann man ein Land ernst nehmen, das der ungehemmten Völlerei frönt, aber kein System für entstehende Folgen bietet? Das selbst niemanden traut und alles überwachen lässt, aber bedingungslose Gefolgschaft einfordert? Das Freiheit fortwährend proklamiert, aber im Kleingedruckten erwartet, dass sie ungezügelten Profit abwerfen muss, ansonsten den Anforderungen angepasst wird? Das sich zum Vorbild und Vorzeigekapitalist erklärt, die Bevölkerung dies aber nur im Drogenrausch ertragen kann? Das nicht Haushalten kann und prinzipiell Pleite ist? Das eine sinnfreie Verschwendungssucht von allen Verbündeten einfordert, obwohl deren fehlgeleitete Verwendung offenkundig ist? Das Taten zum eigenen Nutzen als Wohlgefallen für alle verkauft und beleidigt zum trotzigen Kleinkind mutiert, bleiben Dankeshuldigungen aus? Das sein Heil im Weltraum sucht, weil es das eigene Heim ausplündert und zerstört? Das die Augen vorm eigenen Handeln verschließt? Das außerhalb seiner Grenzen nur Kopfschütteln erntet?

Niemand mit Achtung und Verstand unterwirft sich einem Versager. Droht dieser mit Waffengewalt oder greift zu anderen drastischen Mitteln, sollte die Weltgemeinschaft ihn isolieren. Vielleicht kehrt dann ein gewisses Maß an Vernunft zurück.

Empfehlenswerte Lektüre:

#Defizite #Gewalt #Krieg #Maßlos #USA #Versager #Waffen

(English Version)

 
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