umdenken

Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?

Brot und Spiele. Was schon im antiken Rom hervorragend funktioniert hat, findet seine perfektionierte Fortsetzung in den USA. Mit Football, Baseball, Basketball und Eishockey halten gleich vier Sportarten die Amis bei Laune. Und bezüglich Essen wird im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten aus dem Vollen geschöpft: übergroße Portionen, überzuckert, verfettet und maximal ungesund. Rein körperlich hat der brave Amerikaner bereits schwer zu schleppen.

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Theoretisch befindet sich der sicherste Ort wo? In einem Gefängnis! Zäune, Gitter, dicke Mauern und Wächter passen auf, dass nichts rein kommt und nichts entweicht. Straffe Regeln sorgen für Ordnung und gleiche Bedingungen – idealerweise.

Wie kommen Politiker*innen und viele Menschen nur auf die Idee, Sicherheit mit Freiheit gleich zu setzen und als solche anzupreisen? Niemand würde ein Gefängnis als freiheitliche Einrichtung betrachten – ganz im Gegenteil. Trotzdem streben sie mit aller Macht an, ein solches über alles und jeden zu installieren. Sind wir Menschen bereits so degeneriert, dass selbst haarsträubende Widersprüche/Gegensätze akzeptiert werden?

Exemplarisch wird jede Anonymisierung durch den Stall gejagt. Einerseits wird jede Form der Privatsphäre vollmundig als Schutz des Einzelnen befürwortet, andererseits als Wachstumsrisiko der Wirtschaft geächtet.

Dummerweise trifft Politik weltweit die falschen Entscheidungen. Die Perversion von Absichten löst deswegen überall Gegenreaktionen aus. Aufstand und Rebellion wird zum Alltag, weil korrupte Politiker*innen nicht mehr in der Lage sind, ihr eigenes Handeln realistisch anzuerkennen. Zudem erleichtert ihnen ein gläserner Bürger jede manipulative Arbeit.

Anonymisierung spricht mit gespaltener Zunge. Sinniert von Sicherheit, fordert aber totale Nacktheit. Unterwerfung ist der Preis. Wer diesen nicht bezahlen will, wird ausgegrenzt und bestenfalls als Persona non grata der Öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen. Privat? Widerspricht dem gesellschaftlichen Wohlgefallen, ergo Profit, und ist deswegen verpönt.

#Anonymität #Freiheit #Gefängnis #Privatsphäre #Profit #Sicherheit

(English Version)

Ich hoffe, im Kleinen fand sich im Laufe des Jahres etwas Glück – bei dir hier drüben oder euch dort hinten. Wirklich, von Herzen wünsche ich jedem positive Einflüsse, Erlebnisse und Entwicklungen.

Der Blick aufs Große und Ganze hinterlässt allerdings ein vor Schmerz verzerrtes Gesicht. Gepeinigt von den Diskrepanzen zwischen Wohl und Wehe, weil Wehe als Wohl gepriesen und Wohl geächtet wird.

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Wir Menschen bezeichnen uns als intelligent und führen dies als entscheidendes Kriterium gegenüber den Tieren ins Feld, sind aber trotzdem begrenzt. Selbiges verhindert daher erfolgreich erkannt und schon gar nicht akzeptiert zu werden. Von Begreifen ist dabei noch lange nicht die Rede. Mit unseren Anlagen wäre zwar viel mehr möglich, würde aber einen anderen Lebensstil bedeuten. Dieser würde sich aber konträr zum dominierenden Verlangen verhalten, weshalb mit der Eliminierung dieser angeborenen Fähigkeiten frühzeitig begonnen wird.

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Alle Tier- und Pflanzenarten können mit gängigen Suchmaschinen gefunden werden. Treffer bei Wikipedia dürften mit als erstes gelistet und wahrscheinlich angesteuert werden. In den zum Teil sehr ausführlichen Erklärungen Informationen zum Aussterben der Art und/oder der Grad der Gefährdung entdecken, kann eine zusätzliche Suche erfordern. Direkt beim Online Lexikon fündig zu werden, kann wegen der Einsortierung der Arten nach ihren lateinischen Namen und nicht immer vorliegender Übersetzung, so manches Mal Ergebnislos enden. Zweifelsohne bieten auch andere Webseiten, meist begrenzt auf die Interessen des Betreibers, gut aufbereitete Informationen, die häufig durchaus einen Blick wert sind.

Leider gibt die Menschheit beim Vernichten ihrer Umwelt immer mehr Gas, weshalb Arten aussterben, bevor sie entdeckt werden. Woher man dann weiß, dass sie existierten? Irgendwann findet irgendwer irgendwo Überreste, die zu keiner bekannten Art passen, sich dann mit den heutzutage vorhandenen technischen Methoden analysieren und zuordnen lassen.

Alle bedrohten Arten landen auf einer Roten Liste, die im Web für jeden einsehbar ist. Zur Vereinfachung wurde der Bestand nun durchsuchbar gemacht. Ob ein leichteres Auffinden Arten retten kann, sei dahin gestellt, vielleicht schärft es aber Bewusstsein und Aufmerksamkeit bei den eigenen Handlungen.

Das Ökosystem ist nicht zu unserem Nutzen da, sondern es ist unser Leben. Ob wir das je begreifen (werden)?

Artensuchmaschine

#Aussterben #Natur #Ökosystem #Pflanzen #RoteListe #Tiere #Umwelt

(English Version)

Jede Krebserkrankung ist schrecklich und führt meist zum vorzeitigen Tod. Auch wenn sich scheinbar vieles bekämpfen lässt und zumindest eine Lebensverlängerung vorgetäuscht wird, fehlt aber immer der Vergleich zu einem gesunden Lebensverlauf. Alle Aussagen über die Krankheit sind daher zweifelhaft.

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Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant Exxon wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!

Exxon knew about climate change half a century ago

Das Weltklima gerät aus den Fugen | Spiegel 33/1986

#Asozial #Entfesselt #Gewissenlos #Gier #Irrsinn #Klima #Kriminell #Maßlos #Neoliberalismus #Umwelt #Unfähig #Verantwortungslos #Weltweit #Zerfall #Zukunft

(English Version)

Überall unterdrücken Machthaber immer stärker ihr Volk. In unterschiedlichen Ausprägungen, aber unübersehbar. Erst gebären sie sich als ersehnter Erlöser und Menschenfreund, um nach erfolgreicher Wahl die hinterm Rücken versteckten Knüppel hervorzuholen. Mit Knechtschaft und einseitigen Umverteilungen überziehen sie ihr Land, nur gefeiert von den unterwürfigen Anhängern, die hoffen von den Vorteilen zu profitieren. Doch wer Gewalt sät, erntet Gewalt. Gewissenlos treibt das Unwesen Aggressivität seine hässlichen Klauen in die Gesellschaft und weidet sich am angerichteten Schaden. Warum?

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Es heißt zwar immer, der Mensch sei hart im Nehmen – vorzugsweise von Testosteron überfluteten Individuen –, ist er am Ende doch nur ein biologischer Organismus. Trotz seiner Herrschaftsallüren muss sich auch der größte Maulaffe diesem Umstand beugen. Die menschliche Natur steht weitaus mehr abträglichen Einflüssen gegenüber, als ihr guttut. Allerdings verfügen wir über Fähigkeiten und Möglichkeiten uns Gefährdungen gezielt vom Leib zu halten.

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Es ereignete sich 1998, als die amtierende Umweltministerin festlegte, sie werde keine CO² Steuer einführen. Sie vertraue auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, die ein 3l Auto in Aussicht stellte. Schon damals war eine Reduzierung von CO² um 25 % bis 2005 beschlossen und Sachverständige rieten zur Steuer. 21 Jahre später wurde aus Reihen der CDU verkündet, man wolle nicht vorschnell zu einfachen Mitteln greifen. Die Perversion von Absichten offenbaren sich im Namen der damaligen Ministerin: Angela Merkel.

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