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    <title>umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 18:07:49 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>JFK</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/jfk</link>
      <description>&lt;![CDATA[Können die zu einem Staatstragenden Ereignis offiziellen Verlautbarungen nicht überzeugen und erwecken durch ihre Ausführungen sogar weitere Zweifel, preschen im Handumdrehen alternative Theorien zu den Hergängen in diese Lücken. Ebenso schnell werden solche als vermeintliche Verschwörungstheorien diskreditiert. Vor allem staatliche Institutionen reagieren äußerst empfindlich und gereizt, werden ihre Erklärungen infrage gestellt. In der Regel liegt die Schuld aber bei den politischen Verantwortlichen selbst, arbeiten sie doch stetig an ihrer eigenen Unglaubwürdigkeit. !--more--&#xA;&#xA;Die sehnsüchtig erwartete Freigabe der vermutlich entscheidenden Dokumente zur Ermordung von John F. Kennedy 1963 im letzten Moment zu beschränken, ist zur Vertrauensbildung in die vehement vertretenen, offiziellen Stellungnahmen nicht gerade förderlich. Vielmehr stellt dieser Vorgang etwas dar, was eigentlich vermieden werden sollte: es bekräftigt gegensätzliche Ansichten.&#xA;&#xA;Gerade im Fall Kennedy ist das mehr als ungeschickt, glaubt längst niemand mehr an die Einzeltäter Behauptungen. Sämtliche, diesbezügliche Ausführungen wurden inzwischen belastbar widerlegt.&#xA;&#xA;Mit der aktuellen Verschiebung werden wahrscheinlich viele Wahrheitssuchende die Inhalte nicht mehr erfahren, weil sie schlicht verstorben sind. Vielleicht haben sich bis dahin weitere Wogen geglättet, was nicht bedeutet, dass jegliches Interesse je verblassen wird. Über diese unverhoffte Unterstützung freuen sich natürlich alle Verfechter abweichender Interpretationen. Lässt sich aus dieser überraschenden Entscheidung zwar keine Bestätigung selbiger ableiten, schwächt es die Standpunkte der Regierung immens. Ähnelt einem klassischen Eigentor.&#xA;&#xA;Besteht bezüglich des Anschlags selbst kaum noch Aufklärungsbedarf, interessieren natürlich Hintergründe und Auftraggeber oder zumindest das, was ermittelt wurde und somit als offizielle Beweislage angesehen wird. Als Hypothese hat sich weitestgehend durchgesetzt, dass die Waffenindustrie hinter dem Anschlag steckt – was hier nicht ausgeführt werden soll. Deren Macht und Einfluss hat seitdem eher zugenommen, weshalb ihre größte Lobbyisten-Vereinigung NRA auch jetzt ihre Finger im Spiel gehabt haben dürfte.&#xA;&#xA;Allerdings kann auch ausgelassenes Bände sprechen. Das a href=&#34;https://heise.de/-4594342&#34; target=&#34;_blank&#34;Schweigen der Akten/a ist daher eine spannende Auseinandersetzung mit diesen Aspekten.&#xA;&#xA;#Lüge #USA #Wahrheit&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Können die zu einem Staatstragenden Ereignis offiziellen Verlautbarungen nicht überzeugen und erwecken durch ihre Ausführungen sogar weitere Zweifel, preschen im Handumdrehen alternative Theorien zu den Hergängen in diese Lücken. Ebenso schnell werden solche als vermeintliche Verschwörungstheorien diskreditiert. Vor allem staatliche Institutionen reagieren äußerst empfindlich und gereizt, werden ihre Erklärungen infrage gestellt. In der Regel liegt die Schuld aber bei den politischen Verantwortlichen selbst, arbeiten sie doch stetig an ihrer eigenen Unglaubwürdigkeit. </p>

<p>Die sehnsüchtig erwartete Freigabe der vermutlich entscheidenden Dokumente zur Ermordung von John F. Kennedy 1963 im letzten Moment zu beschränken, ist zur Vertrauensbildung in die vehement vertretenen, offiziellen Stellungnahmen nicht gerade förderlich. Vielmehr stellt dieser Vorgang etwas dar, was eigentlich vermieden werden sollte: es bekräftigt gegensätzliche Ansichten.</p>

<p>Gerade im Fall Kennedy ist das mehr als ungeschickt, glaubt längst niemand mehr an die Einzeltäter Behauptungen. Sämtliche, diesbezügliche Ausführungen wurden inzwischen belastbar widerlegt.</p>

<p>Mit der aktuellen Verschiebung werden wahrscheinlich viele Wahrheitssuchende die Inhalte nicht mehr erfahren, weil sie schlicht verstorben sind. Vielleicht haben sich bis dahin weitere Wogen geglättet, was nicht bedeutet, dass jegliches Interesse je verblassen wird. Über diese unverhoffte Unterstützung freuen sich natürlich alle Verfechter abweichender Interpretationen. Lässt sich aus dieser überraschenden Entscheidung zwar keine Bestätigung selbiger ableiten, schwächt es die Standpunkte der Regierung immens. Ähnelt einem klassischen Eigentor.</p>

<p>Besteht bezüglich des Anschlags selbst kaum noch Aufklärungsbedarf, interessieren natürlich Hintergründe und Auftraggeber oder zumindest das, was ermittelt wurde und somit als offizielle Beweislage angesehen wird. Als Hypothese hat sich weitestgehend durchgesetzt, dass die Waffenindustrie hinter dem Anschlag steckt – was hier nicht ausgeführt werden soll. Deren Macht und Einfluss hat seitdem eher zugenommen, weshalb ihre größte Lobbyisten-Vereinigung NRA auch jetzt ihre Finger im Spiel gehabt haben dürfte.</p>

<p>Allerdings kann auch ausgelassenes Bände sprechen. Das <a href="https://heise.de/-4594342" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schweigen der Akten</a> ist daher eine spannende Auseinandersetzung mit diesen Aspekten.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:L%C3%BCge" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Lüge</span></a> <a href="/umdenken/tag:USA" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">USA</span></a> <a href="/umdenken/tag:Wahrheit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Wahrheit</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/jfk" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/jfk</guid>
      <pubDate>Mon, 03 Feb 2020 10:18:02 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Globaler Selbstmord</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/globaler-selbstmord</link>
      <description>&lt;![CDATA[Was für sich bereits besorgniserregend klingt, vervielfacht sich durch den Umstand, diesen weniger aktiv, als durch Passivität herbeizuführen. Lethargische Ignoranz macht jeden automatisch zum Mittäter eines globalen Mordanschlags, von dem man dummerweise auch selbst betroffen ist.&#xA;&#xA;Dieser Selbstbetrug geht so weit, dass wir den vollbesetzten Karren mit voller Wucht gegen die Wand zu fahren drohen und trotzdem wird es nicht (an)erkannt, klein geredet, komplett ignoriert oder gleich ganz abgelehnt und verweigert. Mahner und Aufklärer werden zu Feinden. Sämtliche Indizien und Beweise werden abgetan, notfalls verdreht und als Panikmache abgestraft. Was von der Warte her verständlich ist, da jedes Anerkenntnis im selben Atemzug ein Bekenntnis zu Veränderungen ist, die entgegen anerzogenen Bestrebungen stehen. Wer will schon seine Komfortzone verlassen? !--more--&#xA;&#xA;Darum blenden wir aus der jeden Tag über uns hereinbrechenden, gigantischen Informationsflut alles aus, was dem eigenen Wohlbefinden widerspricht. Die vermeintliche Wahrheit wird selektiert, hingebogen und zurechtgerückt. Wir verweigern uns den schlechter werdenden Bedingungen und akzeptieren nicht, selbst dafür verantwortlich zu sein. Deshalb schieben wir die Schuld lauthals anderen in die Schuhe und fordern diese auf, mit einem magischen Schalter alles neu zu gestalten. Denn diktieren uns die eingebrockten Umstände eine ungewohnte Verhaltensweise, sträuben wir uns reflexartig dagegen, womit wir die Umstände weiter verschlimmern.&#xA;&#xA;Absurderweise lehnt sich niemand gegen die Diktatur von Google, Amazon und Facebook auf, weil es am Begreifen mangelt. Zudem sind die gebotenen Möglichkeiten viel zu verlockend, als sie infrage zustellen. Beim ausufernden Überwachen und Ausspionieren durch Wirtschaft und Staat wird nur das staatliche Begehren mit Gebell quittiert, letztlich aber genervt hingenommen. Niemand will auf die schönen neuen Bequemlichkeiten verzichten und bewahrt sich mit verdrehten Argumenten seinen Rausch.&#xA;&#xA;Wir setzen die Prioritäten falsch, indem wir uns über alles erheben und die eigene Befriedung voran stellen. Mag das für unsere steinzeitlichen Vorfahren noch überlebensnotwendig gewesen sein, haben wir uns von damaligen Lebensverhältnissen meilenweit entfernt – mit Ausnahme unseres Denkens, das von seinen Herrschafts- und Machtgelüsten nicht lassen kann. Erstaunlicherweise passt es sich den jeweiligen Bedingungen an, verweigert sich aber jeder Weiterentwicklung – es lernt nicht dazu.&#xA;&#xA;Eine Folge davon ist, dass wir Tatsachen (ein)fordern. Jedoch lassen sich Natur und Klima nicht in Stein meißeln. Wir können nicht mal erfassen, dass der Boden unter unseren Füßen ständig in Bewegung ist. Selbst in Regionen, die die Kräfte von Erdbeben und/oder Vulkanausbrüchen unmittelbar zu spüren bekommen, wird versucht die Monster zu zähmen, als nachzugeben.&#xA;&#xA;Wir hadern mit dem Makel, nicht in die Zukunft sehen zu können, was unsere größte Sehnsucht ist. Allerdings haben wir damit unser bestes, geduldigstes und unerschöpflichste Opfer gefunden, wo all unsere Schuld abgeladen werden kann. Gesicherte Prognosen über Auswirkungen unseres Handels sind nicht seriös zu erstellen, sonst würden wir höchstwahrscheinlich vollkommen anders leben. Anzunehmen ist, dass sich unsere gesamte Entwicklung anders gestaltet hätte.&#xA;&#xA;Was wir hingegen schon immer konnten und sich über die Evolution hinweg verbessert und verfeinert hat, sind Zeichen zu deuten und Schlüsse daraus zu ziehen. Wobei jegliche Zeichen unserem Erfahrungsschatz und Wissen entspringen, dementsprechend ständig zunehmen. Inzwischen sind die auf die digitale Welt übertragenden Algorithmen fähig unser Handeln vorherzusehen und/oder die Umgebung diesem anzupassen, um uns andernfalls sachte in gewünschte Richtungen zu leiten.&#xA;&#xA;Nur unsere Arroganz verweigert jede Erkenntnis, weil sich im Laufe unserer Entwicklung fest in unseren Gehirnwindungen eingebrannt hat, dass Wahrheiten bitter und eklig schmecken. Zudem verlangen sie uns regelmäßig Einschränkungen und Verzicht ab. In Zeiten, wo Profit, also Bereicherung, alles ist, sind das keine akzeptablen Variablen. Lieber laufen wir mit offenem Visier in eine Schlacht und reden uns ein, dass wir diese schon gewinnen, weil wir kein anderes Ergebnis dulden, erlauben und natürlich schon gar nicht erwarten. Gesetz dem zur Bankenkrise kreierten Motto – zu Groß, um zu fallen – ist ein Scheitern unsererseits ausgeschlossen.&#xA;&#xA;Bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall, offenbart aber einen weiteren Schwachpunkt in unserem Denken: Begrenztheit. Die Krux dabei ist, dass selbige zugleich dafür sorgt, nicht entdeckt zu werden. Außer in ihrem stofflichen Pendant, dem Leben, weshalb dessen unausweichliche Grenze uns zu maximalen Ausschweifungen verleitet. Verstärkt von der Ungewissheit über den Zeitpunkt des Erreichens. Deshalb ist sich jeder selbst der nächste. Warum sollte man den Genuss des eigenen Lebens danach ausrichten, wie sich selbiges zukünftig auswirkt? Jede Generation musste mit den vorhandenen Gegebenheiten zurechtkommen und konnte sich die nicht aussuchen, also müssen kommende Generationen mit dem zufrieden sein, was ihnen hinterlassen wird.&#xA;&#xA;Was bei unseren Vorfahren dem nackten Überleben diente, hat sich zur Manie entwickelt: Macht. Sich einer Übermacht bemächtigen, drückt unser tägliches Bestreben auf beängstigend eindrucksvolle Weise aus. So offensichtlich, wie unerkannt. Sichtbar nur für wenige, die nicht unter dieser Knechtschaft stehen. Dabei ist unser Horten einzig ein Umverteilen. Was einer erhält wurde woanders weggenommen. Nur weil wir in digitalen Zeiten fiktives Geld generieren, steht dem kein ausgleichender Wert gegenüber. Wir haben lediglich unseren alten Traum, Blei in Gold verwandeln, in neuzeitliche Form gegossen.&#xA;&#xA;Überheblich sehen wir darüber hinweg, dass sämtliche Faktoren exponentielle Steigerungen aufweisen. Wer die Zusammenhänge erfassen kann, versucht seine Vorteile daraus zu ziehen, was in der Regel ein weiteres Anheizen der fatalen Entwicklung bedeutet. Der überschaubare Zeitrahmen eines jeden Lebens, in Verbindung mit wachsenden Fähigkeiten der zur Seite stehenden Hilfsmittel, nähren einzig unsere Gier. Die Gier nach immer mehr, um sich über den Rest zu erheben. Langfristiges und/oder soziales Denken bremsen oder negieren gar derartiges Bestreben, weshalb sie geächtet werden.&#xA;&#xA;Anno dazumal diente die Einführung eines Zahlungsmittels lediglich der Erleichterung des herrschenden Geschäftsprinzips. Der Tauschhandel war sicherlich wenig komfortabel und mit allerlei Widrigkeiten besetzt, aber es waren zumindest reelle Werte beteiligt. Über die Jahrhunderte wurden diese papierenen Scheine nicht nur immer weiter in ihrem Erscheinungsbild verfeinert, sondern ihrer Existenz immer mehr Gewicht verliehen. Spätestens mit Beginn des Industrie-Zeitalters, Ende des 19. Jahrhunderts, rückte Geld in den Mittelpunkt. Wie schnell und wie stark wir uns davon abhängig machten, zeigte sich bereits im Oktober 1929, als die New Yorker Börse zusammenbrach und eine Weltwirtschaftskrise auslöste, die erst 1932 ihren Tiefpunkt erreichte. Inzwischen haben wir Geld zur Gottheit erhoben und ihm unsere Existenz zu Füßen gelegt.&#xA;&#xA;Nach wie vor benötigt das immaterielle Zahlungsmittel einen materiellen Gegenwert. 50 Euro in der Hand sind nur buntes Papier. Erst an der Kasse im Supermarkt verwandelt es sich in ein wertvolles Guthaben. Dies ist auch die Dimension, in welcher die Masse der Menschen das Zusammenspiel erfassen kann. Das eigentliche Geschehen ist dagegen eine diffuse Welt, deren Dominanz nur dann wahrgenommen wird, wenn es dort zu Komplikationen kommt.&#xA;&#xA;Nichtsdestotrotz benötigt die Scheinwelt materielle Inhalte zum Nachweis ihrer Existenz und Feststellung ihrer Wertigkeit. Arbeitsleistung gehört zwar dazu, ist aber einer der lästigen Faktoren, weshalb ständig an dessen Minimierung gefeilt wird. In der Hauptsache markiert immer noch Besitz den tatsächlichen Stellenwert. Diese materiellen Gegenstücke können Ressourcen oder Produkte aus selbigen sein und haben deswegen eines gemeinsam: sie sind begrenzt. Denn dieser Planet ist alles, was uns zur Verfügung steht. Alles, aus dem wir schöpfen können.&#xA;&#xA;Unsere bisherige Entwicklung zieht daher folgenschwere Konsequenzen nach sich, denn an ihrem Ende kann nur totale, komplette Ausbeutung stehen. Das fatale ist nun, dass wir dieses zwar wissen, es unsere animalischen Triebe aber nicht zulassen, daraus andere Handlungsweisen abzuleiten. Die Redewendung, nach mir die Sintflut, verbildlicht unseren Standpunkt. Wir pflanzen uns fort, weil uns unsere Gene mehr oder weniger dazu zwingen. Jedoch hat sich in der kurzen Zeitspanne unserer Existenz die Einstellung dazu grundlegend geändert, ist bislang nur noch nicht in unser Bewusstsein vorgedrungen. Während alles Lebendige seine Art erhalten will, reden wir uns diese Verpflichtung schön und erschaffen zusätzliche böse Geister in unseren Köpfen. Das ebenfalls genetisch programmierte Potential zur Dominanz hat sich inzwischen an die Spitze unseres Baukastens gesetzt. Im Gefolge der damit verbundenen Herrschaftsallüren reist der Neid. Dieser richtet sich auf alles und kennt dabei keine Verwandtschaft. Denn würde wir Nachsicht durch Voraussicht üben, können wir im eigenen Leben nicht die penetrant drängende Raffgier befriedigen. Das erzeugt einen inneren Druck, dessen Ventil bevorzugt Aggressionen sind, weil deren plumpe Struktur viel gespeicherte Energie abgeben kann.&#xA;&#xA;Gnadenlos beuten wir alles aus, weil wir nur uns selbst alles gönnen. Nicht mal unseren eigenen Kindern und sind zugleich unfähig, dieses einzugestehen. Wir sträuben uns gegen diese Sichtweise, was vielleicht verständlich, aber gleichfalls dumm ist. Im erweiterten bzw. indirektem Sinne sind wir Kannibalen. Das will natürlich niemand hören. Ebenso bestreiten wir vehement, auf einen kollektiven Genozid hinzusteuern. Wir blenden Abträgliches aus und erlauben nur Wohlgefälliges den Einlass in unseren Wahrnehmungsbereich. Mit unserem widersinnigen Verhalten schaffen wir ein Ungleichgewicht und gefährden damit sämtliches Leben – unseres inbegriffen.&#xA;&#xA;Ergänzende Lektüre:&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/vor-dem-abgrund-beschleunigt&#34; target=&#34;blank&#34;Vor dem Abgrund beschleunigt/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4632933&#34; target=&#34;blank&#34;Verbrannte Erde - ein Kontinent in Aufruhr/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4622650&#34; target=&#34;blank&#34;Der Klima-Krieg/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4621769&#34; target=&#34;blank&#34;Verbrannte Erde im Murdoch-Land/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/die-ignorierte-katastrophe-2&#34; target=&#34;blank&#34;Die ignorierte Katastrophe/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/fast-schon-zu-spat&#34; target=&#34;blank&#34;Fast schon zu spät/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://amerika21.de/2019/11/234758/brasilien-abholzung-amazonas&#34; target=&#34;blank&#34;Brasilien: Abholzung im Amazonasgebiet auf höchstem Wert seit zehn Jahren/a (amerika21)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4310005&#34; target=&#34;blank&#34;Noch eine Öko-Krise - und keiner merkt es/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/eine-minute-vor-zwolf&#34; target=&#34;blank&#34;Eine Minute vor zwölf/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4287174&#34; target=&#34;blank&#34;Atomwaffen-Politik unter Trump: New Nukes, for no Good Reason/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4250427&#34; target=&#34;blank&#34;Klimaforscher: &#34;Wir fahren diesen Planeten gerade an die Wand&#34;/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4248603&#34; target=&#34;blank&#34;Klimaschutz: Was geschehen müsste/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4235265&#34; target=&#34;blank&#34;Hitze: &#34;Zehntausende Tote&#34; durch Klimawandel in den USA/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.spektrum.de/news/atomkrieg-ist-eine-dumme-idee/1571614&#34; target=&#34;blank&#34;Atomkrieg ist eine dumme Idee/a (Spektrum)&#xA;a href=&#34;https://en.wikipedia.org/wiki/ExxonMobilclimatechangecontroversy&#34; target=&#34;blank&#34;ExxonMobil climate change controversy/a (Wikipedia | engl.)&#xA;a href=&#34;https://exxonknew.org/&#34; target=&#34;_blank&#34;Exxon knew about climate change half a century ago./a (engl.)&#xA;&#xA;#Ausbeutung #Dominanz #Egomanie #Gier #Heiligtum #Profit&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Was für sich bereits besorgniserregend klingt, vervielfacht sich durch den Umstand, diesen weniger aktiv, als durch Passivität herbeizuführen. Lethargische Ignoranz macht jeden automatisch zum Mittäter eines globalen Mordanschlags, von dem man dummerweise auch selbst betroffen ist.</p>

<p>Dieser Selbstbetrug geht so weit, dass wir den vollbesetzten Karren mit voller Wucht gegen die Wand zu fahren drohen und trotzdem wird es nicht (an)erkannt, klein geredet, komplett ignoriert oder gleich ganz abgelehnt und verweigert. Mahner und Aufklärer werden zu Feinden. Sämtliche Indizien und Beweise werden abgetan, notfalls verdreht und als Panikmache abgestraft. Was von der Warte her verständlich ist, da jedes Anerkenntnis im selben Atemzug ein Bekenntnis zu Veränderungen ist, die entgegen anerzogenen Bestrebungen stehen. Wer will schon seine Komfortzone verlassen? </p>

<p>Darum blenden wir aus der jeden Tag über uns hereinbrechenden, gigantischen Informationsflut alles aus, was dem eigenen Wohlbefinden widerspricht. Die vermeintliche Wahrheit wird selektiert, hingebogen und zurechtgerückt. Wir verweigern uns den schlechter werdenden Bedingungen und akzeptieren nicht, selbst dafür verantwortlich zu sein. Deshalb schieben wir die Schuld lauthals anderen in die Schuhe und fordern diese auf, mit einem magischen Schalter alles neu zu gestalten. Denn diktieren uns die eingebrockten Umstände eine ungewohnte Verhaltensweise, sträuben wir uns reflexartig dagegen, womit wir die Umstände weiter verschlimmern.</p>

<p>Absurderweise lehnt sich niemand gegen die Diktatur von Google, Amazon und Facebook auf, weil es am Begreifen mangelt. Zudem sind die gebotenen Möglichkeiten viel zu verlockend, als sie infrage zustellen. Beim ausufernden Überwachen und Ausspionieren durch Wirtschaft und Staat wird nur das staatliche Begehren mit Gebell quittiert, letztlich aber genervt hingenommen. Niemand will auf die schönen neuen Bequemlichkeiten verzichten und bewahrt sich mit verdrehten Argumenten seinen Rausch.</p>

<p>Wir setzen die Prioritäten falsch, indem wir uns über alles erheben und die eigene Befriedung voran stellen. Mag das für unsere steinzeitlichen Vorfahren noch überlebensnotwendig gewesen sein, haben wir uns von damaligen Lebensverhältnissen meilenweit entfernt – mit Ausnahme unseres Denkens, das von seinen Herrschafts- und Machtgelüsten nicht lassen kann. Erstaunlicherweise passt es sich den jeweiligen Bedingungen an, verweigert sich aber jeder Weiterentwicklung – es lernt nicht dazu.</p>

<p>Eine Folge davon ist, dass wir Tatsachen (ein)fordern. Jedoch lassen sich Natur und Klima nicht in Stein meißeln. Wir können nicht mal erfassen, dass der Boden unter unseren Füßen ständig in Bewegung ist. Selbst in Regionen, die die Kräfte von Erdbeben und/oder Vulkanausbrüchen unmittelbar zu spüren bekommen, wird versucht die Monster zu zähmen, als nachzugeben.</p>

<p>Wir hadern mit dem Makel, nicht in die Zukunft sehen zu können, was unsere größte Sehnsucht ist. Allerdings haben wir damit unser bestes, geduldigstes und unerschöpflichste Opfer gefunden, wo all unsere Schuld abgeladen werden kann. Gesicherte Prognosen über Auswirkungen unseres Handels sind nicht seriös zu erstellen, sonst würden wir höchstwahrscheinlich vollkommen anders leben. Anzunehmen ist, dass sich unsere gesamte Entwicklung anders gestaltet hätte.</p>

<p>Was wir hingegen schon immer konnten und sich über die Evolution hinweg verbessert und verfeinert hat, sind Zeichen zu deuten und Schlüsse daraus zu ziehen. Wobei jegliche Zeichen unserem Erfahrungsschatz und Wissen entspringen, dementsprechend ständig zunehmen. Inzwischen sind die auf die digitale Welt übertragenden Algorithmen fähig unser Handeln vorherzusehen und/oder die Umgebung diesem anzupassen, um uns andernfalls sachte in gewünschte Richtungen zu leiten.</p>

<p>Nur unsere Arroganz verweigert jede Erkenntnis, weil sich im Laufe unserer Entwicklung fest in unseren Gehirnwindungen eingebrannt hat, dass Wahrheiten bitter und eklig schmecken. Zudem verlangen sie uns regelmäßig Einschränkungen und Verzicht ab. In Zeiten, wo Profit, also Bereicherung, alles ist, sind das keine akzeptablen Variablen. Lieber laufen wir mit offenem Visier in eine Schlacht und reden uns ein, dass wir diese schon gewinnen, weil wir kein anderes Ergebnis dulden, erlauben und natürlich schon gar nicht erwarten. Gesetz dem zur Bankenkrise kreierten Motto – zu Groß, um zu fallen – ist ein Scheitern unsererseits ausgeschlossen.</p>

<p>Bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall, offenbart aber einen weiteren Schwachpunkt in unserem Denken: Begrenztheit. Die Krux dabei ist, dass selbige zugleich dafür sorgt, nicht entdeckt zu werden. Außer in ihrem stofflichen Pendant, dem Leben, weshalb dessen unausweichliche Grenze uns zu maximalen Ausschweifungen verleitet. Verstärkt von der Ungewissheit über den Zeitpunkt des Erreichens. Deshalb ist sich jeder selbst der nächste. Warum sollte man den Genuss des eigenen Lebens danach ausrichten, wie sich selbiges zukünftig auswirkt? Jede Generation musste mit den vorhandenen Gegebenheiten zurechtkommen und konnte sich die nicht aussuchen, also müssen kommende Generationen mit dem zufrieden sein, was ihnen hinterlassen wird.</p>

<p>Was bei unseren Vorfahren dem nackten Überleben diente, hat sich zur Manie entwickelt: Macht. Sich einer Übermacht bemächtigen, drückt unser tägliches Bestreben auf beängstigend eindrucksvolle Weise aus. So offensichtlich, wie unerkannt. Sichtbar nur für wenige, die nicht unter dieser Knechtschaft stehen. Dabei ist unser Horten einzig ein Umverteilen. Was einer erhält wurde woanders weggenommen. Nur weil wir in digitalen Zeiten fiktives Geld generieren, steht dem kein ausgleichender Wert gegenüber. Wir haben lediglich unseren alten Traum, Blei in Gold verwandeln, in neuzeitliche Form gegossen.</p>

<p>Überheblich sehen wir darüber hinweg, dass sämtliche Faktoren exponentielle Steigerungen aufweisen. Wer die Zusammenhänge erfassen kann, versucht seine Vorteile daraus zu ziehen, was in der Regel ein weiteres Anheizen der fatalen Entwicklung bedeutet. Der überschaubare Zeitrahmen eines jeden Lebens, in Verbindung mit wachsenden Fähigkeiten der zur Seite stehenden Hilfsmittel, nähren einzig unsere Gier. Die Gier nach immer mehr, um sich über den Rest zu erheben. Langfristiges und/oder soziales Denken bremsen oder negieren gar derartiges Bestreben, weshalb sie geächtet werden.</p>

<p>Anno dazumal diente die Einführung eines Zahlungsmittels lediglich der Erleichterung des herrschenden Geschäftsprinzips. Der Tauschhandel war sicherlich wenig komfortabel und mit allerlei Widrigkeiten besetzt, aber es waren zumindest reelle Werte beteiligt. Über die Jahrhunderte wurden diese papierenen Scheine nicht nur immer weiter in ihrem Erscheinungsbild verfeinert, sondern ihrer Existenz immer mehr Gewicht verliehen. Spätestens mit Beginn des Industrie-Zeitalters, Ende des 19. Jahrhunderts, rückte Geld in den Mittelpunkt. Wie schnell und wie stark wir uns davon abhängig machten, zeigte sich bereits im Oktober 1929, als die New Yorker Börse zusammenbrach und eine Weltwirtschaftskrise auslöste, die erst 1932 ihren Tiefpunkt erreichte. Inzwischen haben wir Geld zur Gottheit erhoben und ihm unsere Existenz zu Füßen gelegt.</p>

<p>Nach wie vor benötigt das immaterielle Zahlungsmittel einen materiellen Gegenwert. 50 Euro in der Hand sind nur buntes Papier. Erst an der Kasse im Supermarkt verwandelt es sich in ein wertvolles Guthaben. Dies ist auch die Dimension, in welcher die Masse der Menschen das Zusammenspiel erfassen kann. Das eigentliche Geschehen ist dagegen eine diffuse Welt, deren Dominanz nur dann wahrgenommen wird, wenn es dort zu Komplikationen kommt.</p>

<p>Nichtsdestotrotz benötigt die Scheinwelt materielle Inhalte zum Nachweis ihrer Existenz und Feststellung ihrer Wertigkeit. Arbeitsleistung gehört zwar dazu, ist aber einer der lästigen Faktoren, weshalb ständig an dessen Minimierung gefeilt wird. In der Hauptsache markiert immer noch Besitz den tatsächlichen Stellenwert. Diese materiellen Gegenstücke können Ressourcen oder Produkte aus selbigen sein und haben deswegen eines gemeinsam: sie sind begrenzt. Denn dieser Planet ist alles, was uns zur Verfügung steht. Alles, aus dem wir schöpfen können.</p>

<p>Unsere bisherige Entwicklung zieht daher folgenschwere Konsequenzen nach sich, denn an ihrem Ende kann nur totale, komplette Ausbeutung stehen. Das fatale ist nun, dass wir dieses zwar wissen, es unsere animalischen Triebe aber nicht zulassen, daraus andere Handlungsweisen abzuleiten. Die Redewendung, <em>nach mir die Sintflut</em>, verbildlicht unseren Standpunkt. Wir pflanzen uns fort, weil uns unsere Gene mehr oder weniger dazu zwingen. Jedoch hat sich in der kurzen Zeitspanne unserer Existenz die Einstellung dazu grundlegend geändert, ist bislang nur noch nicht in unser Bewusstsein vorgedrungen. Während alles Lebendige seine Art erhalten will, reden wir uns diese Verpflichtung schön und erschaffen zusätzliche böse Geister in unseren Köpfen. Das ebenfalls genetisch programmierte Potential zur Dominanz hat sich inzwischen an die Spitze unseres Baukastens gesetzt. Im Gefolge der damit verbundenen Herrschaftsallüren reist der Neid. Dieser richtet sich auf alles und kennt dabei keine Verwandtschaft. Denn würde wir Nachsicht durch Voraussicht üben, können wir im eigenen Leben nicht die penetrant drängende Raffgier befriedigen. Das erzeugt einen inneren Druck, dessen Ventil bevorzugt Aggressionen sind, weil deren plumpe Struktur viel gespeicherte Energie abgeben kann.</p>

<p>Gnadenlos beuten wir alles aus, weil wir nur uns selbst alles gönnen. Nicht mal unseren eigenen Kindern und sind zugleich unfähig, dieses einzugestehen. Wir sträuben uns gegen diese Sichtweise, was vielleicht verständlich, aber gleichfalls dumm ist. Im erweiterten bzw. indirektem Sinne sind wir Kannibalen. Das will natürlich niemand hören. Ebenso bestreiten wir vehement, auf einen kollektiven Genozid hinzusteuern. Wir blenden Abträgliches aus und erlauben nur Wohlgefälliges den Einlass in unseren Wahrnehmungsbereich. Mit unserem widersinnigen Verhalten schaffen wir ein Ungleichgewicht und gefährden damit sämtliches Leben – unseres inbegriffen.</p>

<p><strong>Ergänzende Lektüre:</strong></p>
<ul><li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/vor-dem-abgrund-beschleunigt" target="_blank" rel="nofollow noopener">Vor dem Abgrund beschleunigt</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4632933" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verbrannte Erde – ein Kontinent in Aufruhr</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4622650" target="_blank" rel="nofollow noopener">Der Klima-Krieg</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4621769" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verbrannte Erde im Murdoch-Land</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/die-ignorierte-katastrophe-2" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die ignorierte Katastrophe</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/fast-schon-zu-spat" target="_blank" rel="nofollow noopener">Fast schon zu spät</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://amerika21.de/2019/11/234758/brasilien-abholzung-amazonas" target="_blank" rel="nofollow noopener">Brasilien: Abholzung im Amazonasgebiet auf höchstem Wert seit zehn Jahren</a> (amerika21)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4310005" target="_blank" rel="nofollow noopener">Noch eine Öko-Krise – und keiner merkt es</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/eine-minute-vor-zwolf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Eine Minute vor zwölf</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4287174" target="_blank" rel="nofollow noopener">Atomwaffen-Politik unter Trump: New Nukes, for no Good Reason</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4250427" target="_blank" rel="nofollow noopener">Klimaforscher: “Wir fahren diesen Planeten gerade an die Wand”</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4248603" target="_blank" rel="nofollow noopener">Klimaschutz: Was geschehen müsste</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4235265" target="_blank" rel="nofollow noopener">Hitze: “Zehntausende Tote” durch Klimawandel in den USA</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.spektrum.de/news/atomkrieg-ist-eine-dumme-idee/1571614" target="_blank" rel="nofollow noopener">Atomkrieg ist eine dumme Idee</a> (Spektrum)</li>
<li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/ExxonMobil_climate_change_controversy" target="_blank" rel="nofollow noopener">ExxonMobil climate change controversy</a> (Wikipedia | engl.)</li>
<li><a href="https://exxonknew.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Exxon knew about climate change half a century ago.</a> (engl.)</li></ul>

<p><a href="/umdenken/tag:Ausbeutung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ausbeutung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Dominanz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Dominanz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Egomanie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Egomanie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Heiligtum" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Heiligtum</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/global-suicide" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/globaler-selbstmord</guid>
      <pubDate>Tue, 28 Jan 2020 12:05:41 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (6)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-6</link>
      <description>&lt;![CDATA[Wenn dir ein Bonbon kostenlos angeboten wird, der dir dann aber nicht schmeckt, machst du was? Ausspucken und keinen weiteren annehmen oder tapfer zu Ende lutschen und gleich zum nächsten greifen? Darf ich ersteres annehmen? Gut.&#xA;&#xA;Bist du Inhaber eines Geschäfts, sind hier und da ein paar hilfreiche Ratschläge sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber gegen massives Einmischen oder gar reglementieren würdest du dich wahrscheinlich wehren, oder? Solange du gesetzmäßig agierst, möchtest du doch dein Geschäft nach deinen Vorstellungen gestalten, richtig? Gut.&#xA;&#xA;Im Grunde kann niemand irgendjemanden gegen seinen Willen zu etwas zwingen, denn wir leben in keiner Diktatur – noch zumindest nicht. Gehen wir bislang konform? Gut.&#xA;&#xA;Warum lamentierst und jammerst du dann als Nutzer über die Geschäftspraktiken anderer und rufst sogar nach der Politik, damit sie von dort reglementiert werden? Niemand zwingt dich den ekligen Bonbon aufzuessen. Längst existieren etablierte und mindestens gleichwertige Alternativen. Aber da kommst du dann mit fadenscheinigen Ausreden, um deine Sucht und Unfähigkeit zum Wechseln zu rechtfertigen. Am Beliebtesten ist das Argument der fehlenden Masse andernorts. Womit du dich als begriffsstutziger Abhängiger outest, dem auch irrationale Gründe als Vorschub nicht billig genug sind. Peinlich. Pervers.&#xA;&#xA;Wenn du deine Energie mit dummem Gelaber vergeudest und nicht in einen Wechsel investierst, kann woanders keine Masse aufgebaut werden. Die jetzigen Platzhirsche waren in ihren Anfängen auch öde und leer. Also hör auf, dich über Datensammelei und weitere unschöne Begleiterscheinungen zu beschweren, sondern orientiere dich neu. Jetzt sofort! Basta!&#xA;&#xA;#Abhängig #Datenschutz #Lethargie #Narren #Unfähig&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn dir ein Bonbon kostenlos angeboten wird, der dir dann aber nicht schmeckt, machst du was? Ausspucken und keinen weiteren annehmen oder tapfer zu Ende lutschen und gleich zum nächsten greifen? Darf ich ersteres annehmen? Gut.</p>

<p>Bist du Inhaber eines Geschäfts, sind hier und da ein paar hilfreiche Ratschläge sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber gegen massives Einmischen oder gar reglementieren würdest du dich wahrscheinlich wehren, oder? Solange du gesetzmäßig agierst, möchtest du doch dein Geschäft nach deinen Vorstellungen gestalten, richtig? Gut.</p>

<p>Im Grunde kann niemand irgendjemanden gegen seinen Willen zu etwas zwingen, denn wir leben in keiner Diktatur – noch zumindest nicht. Gehen wir bislang konform? Gut.</p>

<p>Warum lamentierst und jammerst du dann als Nutzer über die Geschäftspraktiken anderer und rufst sogar nach der Politik, damit sie von dort reglementiert werden? Niemand zwingt dich den ekligen Bonbon aufzuessen. Längst existieren etablierte und mindestens gleichwertige Alternativen. Aber da kommst du dann mit fadenscheinigen Ausreden, um deine Sucht und Unfähigkeit zum Wechseln zu rechtfertigen. Am Beliebtesten ist das Argument der fehlenden Masse andernorts. Womit du dich als begriffsstutziger Abhängiger outest, dem auch irrationale Gründe als Vorschub nicht billig genug sind. Peinlich. Pervers.</p>

<p>Wenn du deine Energie mit dummem Gelaber vergeudest und nicht in einen Wechsel investierst, kann woanders keine Masse aufgebaut werden. Die jetzigen Platzhirsche waren in ihren Anfängen auch öde und leer. Also hör auf, dich über Datensammelei und weitere unschöne Begleiterscheinungen zu beschweren, sondern orientiere dich neu. Jetzt sofort! Basta!</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Datenschutz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Datenschutz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Lethargie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Lethargie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Narren" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Narren</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unf%C3%A4hig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unfähig</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-pervision-of-intentions-6" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-6</guid>
      <pubDate>Sat, 25 Jan 2020 11:53:03 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Liga der Willigen</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/neue-liga-der-willigen</link>
      <description>&lt;![CDATA[Mit anzusehen, wie das Schiff auf den Wasserfall zu treibt, auf dessen Grund es unweigerlich zerschellen wird, weil man sich einer vermeintlichen Gemeinschaft verpflichtet fühlt, ist das eine. Gerade in dieser Situation den normalerweise dominierenden Selbsterhaltungstrieb, die alleinige Sorge ums eigene Wohlgefallen, über Bord zu schmeißen, das andere. Wir Menschen bestehen aus Widersprüchen, die bereits unsere Existenz fragwürdig erscheinen lassen, unser Überleben erst recht. Jedoch arbeiten wir mit Eifer am gemeinsamen Untergang, weil uns die Vorstellungskraft über die Folgen unseres Handelns fehlt. !--more--&#xA;&#xA;Allerdings nicht überall, sodass aus einigen Ecken leiser Widerstand wahrnehmbar ist. In Anbetracht verfestigter Seilschaften, festgefahrenen Strukturen und eingerosteter Verbindungen ist eine Trennung jedoch unwahrscheinlich. Die hörbaren Rufe resultieren eher aus der erdrückenden Enge, wo man sich gegenseitig auf die Füße tritt, nicht aus Einsicht vor notwendigen Veränderungen oder gar aus der Vorstellung heraus, auf getrennte Wege ausscheren und andere Verhaltensformen annehmen zu können.&#xA;&#xA;Dabei wäre genau das unser aller Rettung und der letzte frei wählbare Notausgang. Wahrscheinlich werden wir wieder an uns selbst scheitern, weil uns für eine neue Welt Ordnung alle notwendigen Zutaten zur Umsetzung fehlen: Vision, Mut, Courage, Willen und insbesondere innere Größe. Wir müssten zuerst Fehler eingestehen, was nahezu unmöglich ist. Dann müssten bisherige Verflechtungen gekappt werden, was in Anbetracht der zu erwartenden Verärgerungen mögliche Absichten im Vorwege aufweicht. Den alten Gefährten Kurzsichtigkeit vorhalten, wäre zudem kontraproduktiv und behinderte jegliche Pläne.&#xA;&#xA;Der wirkliche Grund allen Zögerns ist allerdings tief in uns verwurzelt: Angst. Andersherum fehlt uns sein Gegenpart, um den entscheidenden ersten Schritt zu gehen: Mut.&#xA;&#xA;Was für den Einzelnen noch umsetzbar und motivierend klingt – kein Mut ohne Angst – stellt sich auf Landesebene vielfach schwieriger dar. Selbst die erweiterte Version – zu was befähigt mich mein Mut, obwohl ich Angst habe – kann angesichts der Vielzahl an verantwortlichen Personen kaum verwirklicht werden. In jedem steckt die gleiche Befangenheit, die sich dann entsprechend summiert. Unbeachtet bleibt unser innerlicher Herdentrieb, der eine Kettenreaktion Gleichgesinnter erwarten lässt, womit anfängliche Unsicherheiten schnell ihr Schrecken verlieren dürften.&#xA;&#xA;Ist unsere Entwicklungsgeschichte von Pioniergeist getrieben und gezeichnet, scheinen wir diesen zwar nicht verloren, aber auf die Verbesserung von Bequemlichkeit und Komfort reduziert zu haben. In unseren Augen haben wir uns die Welt untertan gemacht und uns eingerichtet, warum sollten wir die Zustände großartig ändern und womöglich Nachteile riskieren? Mit alltäglichen Scharmützel und Unzulänglichkeiten sind wir ausreichend beschäftigt. Die meiste Energie benötigen wir sowieso, um mit Ellbogen um Aufmerksamkeit und unseren Platz zu kämpfen.&#xA;&#xA;Ein neuer Verbund aus Willigen wäre kein kleiner Dorf-Club, sondern besäße von Beginn an eine wirkungsvolle Schlagkraft. Ständig vor den USA zu Kreuze kriechen ist inzwischen völlig unverständlich. Mit vom Fett geschwollenen Augen und abgebauter Muskulatur im Kopf erkennt der selbsterkorene Weltführer nicht mehr, dass sich vor ihm ein tödlicher Schlund auftut. Warum das viel größere Europa treu-doof hinterher dackelt, ist nicht nur fragwürdig, sondern den Bewohnern längst nicht mehr vermittelbar. Wenn Bevölkerungen anderer europäischer Länder ähnlich viel Mumm im Arsch hätten, wie die Franzosen, wären wohl spürbare Veränderungen möglich. Vermutlich würde Europa die Courage entwickeln einem neuen Bündnis voranzugehen.&#xA;&#xA;Es gibt vieles, was die Welt nicht braucht. Am wenigsten krankhaft psychopathische Kriegstreiber, deren Arroganz noch von Dummheit übertroffen wird.&#xA;&#xA;Es braucht nur wenig, was die Welt besser macht. Als Erstes einen Impuls, um die Tür zu neuen Wegen zu öffnen. Unsere Vorfahren haben ihre Angst in Mut verwandelt. Wir haben diese Fähigkeit nicht verloren, nur unter Pommes und Chips-Tüten vergraben.&#xA;&#xA;#Europa #Gesellschaft #Untergang #USA #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit anzusehen, wie das Schiff auf den Wasserfall zu treibt, auf dessen Grund es unweigerlich zerschellen wird, weil man sich einer vermeintlichen Gemeinschaft verpflichtet fühlt, ist das eine. Gerade in dieser Situation den normalerweise dominierenden Selbsterhaltungstrieb, die alleinige Sorge ums eigene Wohlgefallen, über Bord zu schmeißen, das andere. Wir Menschen bestehen aus Widersprüchen, die bereits unsere Existenz fragwürdig erscheinen lassen, unser Überleben erst recht. Jedoch arbeiten wir mit Eifer am gemeinsamen Untergang, weil uns die Vorstellungskraft über die Folgen unseres Handelns fehlt. </p>

<p>Allerdings nicht überall, sodass aus einigen Ecken leiser Widerstand wahrnehmbar ist. In Anbetracht verfestigter Seilschaften, festgefahrenen Strukturen und eingerosteter Verbindungen ist eine Trennung jedoch unwahrscheinlich. Die hörbaren Rufe resultieren eher aus der erdrückenden Enge, wo man sich gegenseitig auf die Füße tritt, nicht aus Einsicht vor notwendigen Veränderungen oder gar aus der Vorstellung heraus, auf getrennte Wege ausscheren und andere Verhaltensformen annehmen zu können.</p>

<p>Dabei wäre genau das unser aller Rettung und der letzte frei wählbare Notausgang. Wahrscheinlich werden wir wieder an uns selbst scheitern, weil uns für eine neue Welt Ordnung alle notwendigen Zutaten zur Umsetzung fehlen: Vision, Mut, Courage, Willen und insbesondere innere Größe. Wir müssten zuerst Fehler eingestehen, was nahezu unmöglich ist. Dann müssten bisherige Verflechtungen gekappt werden, was in Anbetracht der zu erwartenden Verärgerungen mögliche Absichten im Vorwege aufweicht. Den alten Gefährten Kurzsichtigkeit vorhalten, wäre zudem kontraproduktiv und behinderte jegliche Pläne.</p>

<p>Der wirkliche Grund allen Zögerns ist allerdings tief in uns verwurzelt: Angst. Andersherum fehlt uns sein Gegenpart, um den entscheidenden ersten Schritt zu gehen: Mut.</p>

<p>Was für den Einzelnen noch umsetzbar und motivierend klingt – <em>kein Mut ohne Angst</em> – stellt sich auf Landesebene vielfach schwieriger dar. Selbst die erweiterte Version – <em>zu was befähigt mich mein Mut, obwohl ich Angst habe</em> – kann angesichts der Vielzahl an verantwortlichen Personen kaum verwirklicht werden. In jedem steckt die gleiche Befangenheit, die sich dann entsprechend summiert. Unbeachtet bleibt unser innerlicher Herdentrieb, der eine Kettenreaktion Gleichgesinnter erwarten lässt, womit anfängliche Unsicherheiten schnell ihr Schrecken verlieren dürften.</p>

<p>Ist unsere Entwicklungsgeschichte von Pioniergeist getrieben und gezeichnet, scheinen wir diesen zwar nicht verloren, aber auf die Verbesserung von Bequemlichkeit und Komfort reduziert zu haben. In unseren Augen haben wir uns die Welt untertan gemacht und uns eingerichtet, warum sollten wir die Zustände großartig ändern und womöglich Nachteile riskieren? Mit alltäglichen Scharmützel und Unzulänglichkeiten sind wir ausreichend beschäftigt. Die meiste Energie benötigen wir sowieso, um mit Ellbogen um Aufmerksamkeit und unseren Platz zu kämpfen.</p>

<p>Ein neuer Verbund aus Willigen wäre kein kleiner Dorf-Club, sondern besäße von Beginn an eine wirkungsvolle Schlagkraft. Ständig vor den USA zu Kreuze kriechen ist inzwischen völlig unverständlich. Mit vom Fett geschwollenen Augen und abgebauter Muskulatur im Kopf erkennt der selbsterkorene Weltführer nicht mehr, dass sich vor ihm ein tödlicher Schlund auftut. Warum das viel größere Europa treu-doof hinterher dackelt, ist nicht nur fragwürdig, sondern den Bewohnern längst nicht mehr vermittelbar. Wenn Bevölkerungen anderer europäischer Länder ähnlich viel Mumm im Arsch hätten, wie die Franzosen, wären wohl spürbare Veränderungen möglich. Vermutlich würde Europa die Courage entwickeln einem neuen Bündnis voranzugehen.</p>

<p>Es gibt vieles, was die Welt nicht braucht. Am wenigsten krankhaft psychopathische Kriegstreiber, deren Arroganz noch von Dummheit übertroffen wird.</p>

<p>Es braucht nur wenig, was die Welt besser macht. Als Erstes einen Impuls, um die Tür zu neuen Wegen zu öffnen. Unsere Vorfahren haben ihre Angst in Mut verwandelt. Wir haben diese Fähigkeit nicht verloren, nur unter Pommes und Chips-Tüten vergraben.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Europa" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Europa</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Untergang" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Untergang</span></a> <a href="/umdenken/tag:USA" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">USA</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/new-league-of-willing" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/neue-liga-der-willigen</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Jan 2020 11:16:29 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Schwer ein Amerikaner zu sein</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/schwer-ein-amerikaner-zu-sein</link>
      <description>&lt;![CDATA[Brot und Spiele. Was schon im antiken Rom hervorragend funktioniert hat, findet seine perfektionierte Fortsetzung in den USA. Mit Football, Baseball, Basketball und Eishockey halten gleich vier Sportarten die Amis bei Laune. Und bezüglich Essen wird im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten aus dem Vollen geschöpft: übergroße Portionen, überzuckert, verfettet und maximal ungesund. Rein körperlich hat der brave Amerikaner bereits schwer zu schleppen. !--more--&#xA;&#xA;Geistige Defizite sind dagegen weniger in Kilogramm messbar. Zum einen bestehen simple Denkweisen aus leichten Strukturen, die durch eindimensionale Ansichten, Äußerungen und Verhaltensweisen zutage treten. Zum anderen erfordert das exzessive Mantra von der Weltführerrolle keine komplizierten mentalen Anstrengungen, da es einfach nachgeredet wird. In dieser Hinsicht ist eine Überbelastung unwahrscheinlich.&#xA;&#xA;Mögen unterkomplexe Gehirnverschaltungen selbst kaum spürbar sein, schlagen sie dem Umfeld schwer auf den Magen. Lautes Gepolter, proletenhaftes Benehmen und Elefant im Porzellanladen geben, dehnen sämtliche Schmerzrezeptoren bis zur Verträglichkeitsgrenze. Liegen in Amerika zwar die Wurzeln einiger prägender Musikstile, resultiert daraus kein Freibrief grundsätzlich Kulturbanausen zu sein. Darüber können indigene Völker unzählige Klagelieder singen.&#xA;&#xA;Zweifelsfrei ärgert es die Amis maßlos, dass in ihrem Territorium so wenig Öl lagert und sie dadurch abhängig von in ihren Augen minderwertigen Ländern sind. Weil sich die eigenen Funde zudem nur mit erheblich technischem Aufwand der Erde teuer entlocken lassen, konstruieren sie ein buntes Potpourri aus vorgeschobenen Gründe, um mit militärischen Überfällen eine dauerhafte Präsenz im Mittleren Osten zu installieren. &#xA;&#xA;Doch wie ernst soll man ein Land nehmen, dass lieber massenhaft unschuldige Kinder durch Amokläufe sterben lässt, als den mit Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahnkonflikten behafteten Einfaltspinseln ihre Waffen wegzunehmen? Hierzu permanent auf das in der Verfassung festgeschriebene Recht berufen, selbige aber umgehend ändern, um gegen Fremde zu stänkern?&#xA;&#xA;Kann man ein Land ernst nehmen, das der ungehemmten Völlerei frönt, aber kein System für entstehende Folgen bietet? Das selbst niemanden traut und alles überwachen lässt, aber bedingungslose Gefolgschaft einfordert? Das Freiheit fortwährend proklamiert, aber im Kleingedruckten erwartet, dass sie ungezügelten Profit abwerfen muss, ansonsten den Anforderungen angepasst wird? Das sich zum Vorbild und Vorzeigekapitalist erklärt, die Bevölkerung dies aber nur im Drogenrausch ertragen kann? Das nicht Haushalten kann und prinzipiell Pleite ist? Das eine sinnfreie Verschwendungssucht von allen Verbündeten einfordert, obwohl deren fehlgeleitete Verwendung offenkundig ist? Das Taten zum eigenen Nutzen als Wohlgefallen für alle verkauft und beleidigt zum trotzigen Kleinkind mutiert, bleiben Dankeshuldigungen aus? Das sein Heil im Weltraum sucht, weil es das eigene Heim ausplündert und zerstört? Das die Augen vorm eigenen Handeln verschließt? Das außerhalb seiner Grenzen nur Kopfschütteln erntet?&#xA;&#xA;Niemand mit Achtung und Verstand unterwirft sich einem Versager. Droht dieser mit Waffengewalt oder greift zu anderen drastischen Mitteln, sollte die Weltgemeinschaft ihn isolieren. Vielleicht kehrt dann ein gewisses Maß an Vernunft zurück.&#xA;&#xA;Empfehlenswerte Lektüre:&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4622650&#34; target=&#34;blank&#34;Der Klima-Krieg/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.wsws.org/de/articles/2019/12/07/pers-d07.html&#34; target=&#34;blank&#34;Trump streicht Lebensmittelhilfe/a (World Socialist Web Site)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/es-lebe-die-doppelmoral&#34; target=&#34;blank&#34;Es lebe die Doppelmoral!/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/erdsystem/trump-leugnet-wieder&#34; target=&#34;blank&#34;Trump leugnet wieder/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4295058&#34; target=&#34;blank&#34;Donald Trump weiter im Clinch mit den Geheimdiensten/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/der-wahl-zirkus-beginnt&#34; target=&#34;blank&#34;Der Wahl-Zirkus beginnt/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4282483&#34; target=&#34;blank&#34;USA: Fracking bis zur Klimakatastrophe/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4248182&#34; target=&#34;blank&#34;Trump: Mauer oder Shutdown der Regierung/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4235265&#34; target=&#34;blank&#34;Hitze: &#34;Zehntausende Tote&#34; durch Klimawandel in den USA/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/ausland/trump-geburt-staatbuergerschaft-101.html&#34; target=&#34;blank&#34;Kein Pass mehr durch Geburt in den USA?/a (Tagesschau)&#xA;a href=&#34;https://www.golem.de/news/kalifornien-us-regierung-klagt-gegen-verteidigung-der-netzneutralitaet-1810-136876.html&#34; target=&#34;blank&#34;US-Regierung klagt gegen Verteidigung der Netzneutralität/a (Golem)&#xA;a href=&#34;https://www.heise.de/-4178835&#34; target=&#34;blank&#34;Netzneutralität: USA verklagen Kalifornien/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.heise.de/-4163997&#34; target=&#34;blank&#34;Nach dem Juncker-Deal mit Donald Trump: Schleusen auf für Fracking-Gas/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/US-Autor-Ungleichheit-macht-unglucklich&#34; target=&#34;blank&#34;US-Autor: Ungleichheit macht unglücklich/a (INFOsperber)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4140574&#34; target=&#34;blank&#34;Ein Essensbericht aus den USA/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3968713&#34; target=&#34;blank&#34;Amerikaner haben privat mehr als 13 Billionen US-Dollar an Schulden/a (Telepolis)&#xA;&#xA;#Defizite #Gewalt #Krieg #Maßlos #USA #Versager #Waffen&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Brot und Spiele. Was schon im antiken Rom hervorragend funktioniert hat, findet seine perfektionierte Fortsetzung in den USA. Mit Football, Baseball, Basketball und Eishockey halten gleich vier Sportarten die Amis bei Laune. Und bezüglich Essen wird im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten aus dem Vollen geschöpft: übergroße Portionen, überzuckert, verfettet und maximal ungesund. Rein körperlich hat der brave Amerikaner bereits schwer zu schleppen. </p>

<p>Geistige Defizite sind dagegen weniger in Kilogramm messbar. Zum einen bestehen simple Denkweisen aus leichten Strukturen, die durch eindimensionale Ansichten, Äußerungen und Verhaltensweisen zutage treten. Zum anderen erfordert das exzessive Mantra von der Weltführerrolle keine komplizierten mentalen Anstrengungen, da es einfach nachgeredet wird. In dieser Hinsicht ist eine Überbelastung unwahrscheinlich.</p>

<p>Mögen unterkomplexe Gehirnverschaltungen selbst kaum spürbar sein, schlagen sie dem Umfeld schwer auf den Magen. Lautes Gepolter, proletenhaftes Benehmen und Elefant im Porzellanladen geben, dehnen sämtliche Schmerzrezeptoren bis zur Verträglichkeitsgrenze. Liegen in Amerika zwar die Wurzeln einiger prägender Musikstile, resultiert daraus kein Freibrief grundsätzlich Kulturbanausen zu sein. Darüber können indigene Völker unzählige Klagelieder singen.</p>

<p>Zweifelsfrei ärgert es die Amis maßlos, dass in ihrem Territorium so wenig Öl lagert und sie dadurch abhängig von in ihren Augen minderwertigen Ländern sind. Weil sich die eigenen Funde zudem nur mit erheblich technischem Aufwand der Erde teuer entlocken lassen, konstruieren sie ein buntes Potpourri aus vorgeschobenen Gründe, um mit militärischen Überfällen eine dauerhafte Präsenz im Mittleren Osten zu installieren.</p>

<p>Doch wie ernst soll man ein Land nehmen, dass lieber massenhaft unschuldige Kinder durch Amokläufe sterben lässt, als den mit Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahnkonflikten behafteten Einfaltspinseln ihre Waffen wegzunehmen? Hierzu permanent auf das in der Verfassung festgeschriebene Recht berufen, selbige aber umgehend ändern, um gegen Fremde zu stänkern?</p>

<p>Kann man ein Land ernst nehmen, das der ungehemmten Völlerei frönt, aber kein System für entstehende Folgen bietet? Das selbst niemanden traut und alles überwachen lässt, aber bedingungslose Gefolgschaft einfordert? Das Freiheit fortwährend proklamiert, aber im Kleingedruckten erwartet, dass sie ungezügelten Profit abwerfen muss, ansonsten den Anforderungen angepasst wird? Das sich zum Vorbild und Vorzeigekapitalist erklärt, die Bevölkerung dies aber nur im Drogenrausch ertragen kann? Das nicht Haushalten kann und prinzipiell Pleite ist? Das eine sinnfreie Verschwendungssucht von allen Verbündeten einfordert, obwohl deren fehlgeleitete Verwendung offenkundig ist? Das Taten zum eigenen Nutzen als Wohlgefallen für alle verkauft und beleidigt zum trotzigen Kleinkind mutiert, bleiben Dankeshuldigungen aus? Das sein Heil im Weltraum sucht, weil es das eigene Heim ausplündert und zerstört? Das die Augen vorm eigenen Handeln verschließt? Das außerhalb seiner Grenzen nur Kopfschütteln erntet?</p>

<p>Niemand mit Achtung und Verstand unterwirft sich einem Versager. Droht dieser mit Waffengewalt oder greift zu anderen drastischen Mitteln, sollte die Weltgemeinschaft ihn isolieren. Vielleicht kehrt dann ein gewisses Maß an Vernunft zurück.</p>

<p><strong>Empfehlenswerte Lektüre:</strong></p>
<ul><li><a href="https://heise.de/-4622650" target="_blank" rel="nofollow noopener">Der Klima-Krieg</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.wsws.org/de/articles/2019/12/07/pers-d07.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trump streicht Lebensmittelhilfe</a> (World Socialist Web Site)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/es-lebe-die-doppelmoral" target="_blank" rel="nofollow noopener">Es lebe die Doppelmoral!</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/erdsystem/trump-leugnet-wieder" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trump leugnet wieder</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4295058" target="_blank" rel="nofollow noopener">Donald Trump weiter im Clinch mit den Geheimdiensten</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/der-wahl-zirkus-beginnt" target="_blank" rel="nofollow noopener">Der Wahl-Zirkus beginnt</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4282483" target="_blank" rel="nofollow noopener">USA: Fracking bis zur Klimakatastrophe</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4248182" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trump: Mauer oder Shutdown der Regierung</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4235265" target="_blank" rel="nofollow noopener">Hitze: “Zehntausende Tote” durch Klimawandel in den USA</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/trump-geburt-staatbuergerschaft-101.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kein Pass mehr durch Geburt in den USA?</a> (Tagesschau)</li>
<li><a href="https://www.golem.de/news/kalifornien-us-regierung-klagt-gegen-verteidigung-der-netzneutralitaet-1810-136876.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">US-Regierung klagt gegen Verteidigung der Netzneutralität</a> (Golem)</li>
<li><a href="https://www.heise.de/-4178835" target="_blank" rel="nofollow noopener">Netzneutralität: USA verklagen Kalifornien</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.heise.de/-4163997" target="_blank" rel="nofollow noopener">Nach dem Juncker-Deal mit Donald Trump: Schleusen auf für Fracking-Gas</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/US-Autor-Ungleichheit-macht-unglucklich" target="_blank" rel="nofollow noopener">US-Autor: Ungleichheit macht unglücklich</a> (INFOsperber)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4140574" target="_blank" rel="nofollow noopener">Ein Essensbericht aus den USA</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3968713" target="_blank" rel="nofollow noopener">Amerikaner haben privat mehr als 13 Billionen US-Dollar an Schulden</a> (Telepolis)</li></ul>

<p><a href="/umdenken/tag:Defizite" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Defizite</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewalt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewalt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Krieg" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Krieg</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ma%C3%9Flos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Maßlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:USA" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">USA</span></a> <a href="/umdenken/tag:Versager" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Versager</span></a> <a href="/umdenken/tag:Waffen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Waffen</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/difficult-being-an-american" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/schwer-ein-amerikaner-zu-sein</guid>
      <pubDate>Mon, 13 Jan 2020 12:30:34 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (5)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-5</link>
      <description>&lt;![CDATA[Theoretisch befindet sich der sicherste Ort wo? In einem Gefängnis! Zäune, Gitter, dicke Mauern und Wächter passen auf, dass nichts rein kommt und nichts entweicht. Straffe Regeln sorgen für Ordnung und gleiche Bedingungen – idealerweise.&#xA;&#xA;Wie kommen Politiker\innen und viele Menschen nur auf die Idee, Sicherheit mit Freiheit gleich zu setzen und als solche anzupreisen? Niemand würde ein Gefängnis als freiheitliche Einrichtung betrachten – ganz im Gegenteil. Trotzdem streben sie mit aller Macht an, ein solches über alles und jeden zu installieren. Sind wir Menschen bereits so degeneriert, dass selbst haarsträubende Widersprüche/Gegensätze akzeptiert werden?&#xA;&#xA;Exemplarisch wird jede Anonymisierung durch den Stall gejagt. Einerseits wird jede Form der Privatsphäre vollmundig als Schutz des Einzelnen befürwortet, andererseits als Wachstumsrisiko der Wirtschaft geächtet.&#xA;&#xA;Dummerweise trifft Politik weltweit die falschen Entscheidungen. Die Perversion von Absichten löst deswegen überall Gegenreaktionen aus. Aufstand und Rebellion wird zum Alltag, weil korrupte Politiker\innen nicht mehr in der Lage sind, ihr eigenes Handeln realistisch anzuerkennen. Zudem  erleichtert ihnen ein gläserner Bürger jede manipulative Arbeit.&#xA;&#xA;Anonymisierung spricht mit gespaltener Zunge. Sinniert von Sicherheit, fordert aber totale Nacktheit. Unterwerfung ist der Preis. Wer diesen nicht bezahlen will, wird ausgegrenzt und bestenfalls als Persona non grata der Öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen. Privat? Widerspricht dem gesellschaftlichen Wohlgefallen, ergo Profit, und ist deswegen verpönt.&#xA;&#xA;#Anonymität #Freiheit #Gefängnis #Privatsphäre #Profit #Sicherheit&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Theoretisch befindet sich der sicherste Ort wo? In einem Gefängnis! Zäune, Gitter, dicke Mauern und Wächter passen auf, dass nichts rein kommt und nichts entweicht. Straffe Regeln sorgen für Ordnung und gleiche Bedingungen – idealerweise.</p>

<p>Wie kommen Politiker*innen und viele Menschen nur auf die Idee, Sicherheit mit Freiheit gleich zu setzen und als solche anzupreisen? Niemand würde ein Gefängnis als freiheitliche Einrichtung betrachten – ganz im Gegenteil. Trotzdem streben sie mit aller Macht an, ein solches über alles und jeden zu installieren. Sind wir Menschen bereits so degeneriert, dass selbst haarsträubende Widersprüche/Gegensätze akzeptiert werden?</p>

<p>Exemplarisch wird jede Anonymisierung durch den Stall gejagt. Einerseits wird jede Form der Privatsphäre vollmundig als Schutz des Einzelnen befürwortet, andererseits als Wachstumsrisiko der Wirtschaft geächtet.</p>

<p>Dummerweise trifft Politik weltweit die falschen Entscheidungen. Die Perversion von Absichten löst deswegen überall Gegenreaktionen aus. Aufstand und Rebellion wird zum Alltag, weil korrupte Politiker*innen nicht mehr in der Lage sind, ihr eigenes Handeln realistisch anzuerkennen. Zudem  erleichtert ihnen ein gläserner Bürger jede manipulative Arbeit.</p>

<p>Anonymisierung spricht mit gespaltener Zunge. Sinniert von Sicherheit, fordert aber totale Nacktheit. Unterwerfung ist der Preis. Wer diesen nicht bezahlen will, wird ausgegrenzt und bestenfalls als <em>Persona non grata</em> der Öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen. Privat? Widerspricht dem gesellschaftlichen Wohlgefallen, ergo Profit, und ist deswegen verpönt.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Anonymit%C3%A4t" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Anonymität</span></a> <a href="/umdenken/tag:Freiheit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Freiheit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gef%C3%A4ngnis" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gefängnis</span></a> <a href="/umdenken/tag:Privatsph%C3%A4re" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Privatsphäre</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sicherheit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sicherheit</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-5" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-5</guid>
      <pubDate>Mon, 06 Jan 2020 11:13:16 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>2019</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/2019</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ich hoffe, im Kleinen fand sich im Laufe des Jahres etwas Glück – bei dir hier drüben oder euch dort hinten. Wirklich, von Herzen wünsche ich jedem positive Einflüsse, Erlebnisse und Entwicklungen.&#xA;&#xA;Der Blick aufs Große und Ganze hinterlässt allerdings ein vor Schmerz verzerrtes Gesicht. Gepeinigt von den Diskrepanzen zwischen Wohl und Wehe, weil Wehe als Wohl gepriesen und Wohl geächtet wird. !--more--&#xA;&#xA;Drei Themenblöcke dominierten das Aufmerksamkeitsspektrum: Klima – natürlich –; zunehmende Abgrenzung und Abschottung, mit einem daraus resultierenden Zuwachs an Aggressionen; sowie der fortwährende Versuch herrschender Kasten an der Quadratur des Kreises, indem Freiheit und Sicherheit in dieselbe Schublade gepresst werden sollen.&#xA;&#xA;Über allem schwebt der grassierende Verlust unseres individuellen, einzigartigen und auszeichnenden Merkmals: Menschlichkeit. Kennzeichnend dafür ist die wachsende Legitimierung unmenschlichen Verhaltens. Unter den Deckmänteln Meinungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit etablierten sich Umgangsweisen, denen menschliche Werte fremd sind.&#xA;&#xA;Selbstsucht ist bei uns Menschen nichts Neues. Diese jedoch über den Erhalt unserer Rasse zu stellen, überschreitet eine rote Linie. Bei Einmischung von äußeren Einflüssen tun wir uns traditionell schwer und erkennen bzw. beachten diese nicht. Von deren Folgen ganz zu schweigen.&#xA;&#xA;Die Welt brennt und korrupte Regierungen beschützen weiter die Beute der Diebe vor den Bestohlenen.&#xA;&#xA;Politische Versager, wie hierzulande Verkehrsminister Andreas Scheuer oder Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, ergötzen sich an ihrer Macht, unfähig Verantwortung zu übernehmen und Inkompetenz wahrzunehmen. Die mangelnde Selbsterkenntnis, definiert im a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt&#34; target=&#34;_blank&#34;Dunning-Kruger-Effekt/a, klammert Eliten nicht aus.&#xA;&#xA;Untereinander wird jedweder Umgang rauer und roher, politisch gefördert durch Entzug der Schlagkraft aufklärend tätigender Einrichtungen. Kritischen Vereinigungen durch Aberkennung ihrer Gemeinnützigkeit das Wasser abgraben, ist infam und ein Machtmissbrauch. Jener hat sich dieses Jahr öffentlicher gezeigt, als je zuvor. Posten Schiebereien und Lobbyisten Bevorzugungen treten offen zutage und werden von den Beteiligten nur noch halbherzig entkräftet.&#xA;&#xA;Unsere inkompetente, ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gegen alle Prognosen zu Europas Chefin zu küren, stinkt meilenweit nach abgekarteten Spiel. Trotz vorgeblicher Demokratie zieht Ohnmacht übers Land und weckt Bedürfnisse nach Stützen. Taumelnd sind Menschen anfällig für wohlklingende Versprechungen, die nicht weiter hinterfragt werden. Gemäß allbekannter Weisheit, hinterher ist man immer schlauer, schützt ebenso verbreiteter Spruch, aus Fehlern lernt man, keine Wiederholungstäter. Eine heiße Herdplatte kapiert jeder erst durchs Anfassen, nicht durch Warnungen.&#xA;&#xA;Bedauerlicherweise erfüllen wir den Wunsch, unser täglich Gift gib und heut&#39;, mit wachsendem Enthusiasmus. Immer mehr Chemie stopfen wir in uns rein – freiwillig, weil sie alles billiger macht. Dass wir dadurch den Boden unter unseren Füßen untragbar machen, erfassen wir nicht. Wie gut inzwischen alles brennt, sehen wir ja zum Glück nur in Nachrichtensendungen. Betrifft uns demnach nicht und beteiligt sind wir Europäer sowieso nicht.&#xA;&#xA;Dass wir jede Woche Plastik vom Gewicht einer Kreditkarte in uns aufnehmen, stört auch niemanden, weil es keine negativen Auswirkungen hat und vor allem, weil es unbemerkt geschieht.&#xA;&#xA;Einen bunten Strauß an Giften versprühen wir zunehmend verbal. Sinkende Hemmschwellen offenbaren tiefe Klüfte innerhalb unserer Rasse. Die Schäden sind verheerend, zumal sie sich potenzieren. Wie das Enden wird, kann sich niemand ausmalen und will es erst recht nicht.&#xA;&#xA;Weltweit scheinen sich die Menschen nur in einem einig zu sein: Gehirnmasse zu amputieren, ergo Denkkapazitäten abzubauen und weniger komplex zu gestalten.&#xA;&#xA;2019 wurden Weichen gestellt, ob mehr oder weniger als zuvor, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass sie in Richtung des inzwischen deutlich sichtbaren und weithin leuchtenden Rammbocks gestellt wurden. Mag der Aufschrei durch #FridaysForFuture zumindest wahrnehmbar sein, ist er einerseits immer noch zu leise und kommt andererseits viel zu spät. Die Beteiligten sollten im Physik Unterricht, trotz freitäglichem Schwänzens, einiges über Bewegungsenergie gelernt haben. Weiterhin im Trüben bleiben die Zusammenhänge. Ein Fehlverhalten von Eltern und Großeltern – im Mindesten – anzuerkennen, widerstrebt dem Vermögen an familiärer Schuldzuweisung. Insofern bleiben Ziel fördernde Schlussfolgerungen aus. Nutella tut der Seele doch so gut und Nespresso ist so ungemein praktisch …&#xA;&#xA;Sämtliche Verfehlungen dieses Jahres auf- und auszuführen übersteigt vorhandene Kapazitäten – womit nicht der Platz hier gemeint ist. Der Rückblick ist daher weder umfassend, noch erfüllend und skizziert lediglich den schalen Geschmack des Versagens. Vielleicht wird 2019 irgendwann mal als das Jahr des fulminanten Scheiterns bezeichnet werden. Als das Jahr, in welchem wir an der letzten Ausfahrt wider besseres Wissens vorbeigerast sind. Insgesamt war es ein beschämendes Jahr. Gemäß der Gesetzmäßigkeit, schlimmer geht immer, blüht dem kommenden, neuen Jahrzehnt ein kolossaler Fehlstart.&#xA;&#xA;#Destruktiv #Ignoranz #Irrweg #Rückblick #Spaltung #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, im Kleinen fand sich im Laufe des Jahres etwas Glück – bei dir hier drüben oder euch dort hinten. Wirklich, von Herzen wünsche ich jedem positive Einflüsse, Erlebnisse und Entwicklungen.</p>

<p>Der Blick aufs Große und Ganze hinterlässt allerdings ein vor Schmerz verzerrtes Gesicht. Gepeinigt von den Diskrepanzen zwischen Wohl und Wehe, weil Wehe als Wohl gepriesen und Wohl geächtet wird. </p>

<p>Drei Themenblöcke dominierten das Aufmerksamkeitsspektrum: Klima – <em>natürlich</em> –; zunehmende Abgrenzung und Abschottung, mit einem daraus resultierenden Zuwachs an Aggressionen; sowie der fortwährende Versuch herrschender Kasten an der Quadratur des Kreises, indem Freiheit und Sicherheit in dieselbe Schublade gepresst werden sollen.</p>

<p>Über allem schwebt der grassierende Verlust unseres individuellen, einzigartigen und auszeichnenden Merkmals: <strong>Menschlichkeit</strong>. Kennzeichnend dafür ist die wachsende Legitimierung unmenschlichen Verhaltens. Unter den Deckmänteln Meinungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit etablierten sich Umgangsweisen, denen menschliche Werte fremd sind.</p>

<p>Selbstsucht ist bei uns Menschen nichts Neues. Diese jedoch über den Erhalt unserer Rasse zu stellen, überschreitet eine rote Linie. Bei Einmischung von äußeren Einflüssen tun wir uns traditionell schwer und erkennen bzw. beachten diese nicht. Von deren Folgen ganz zu schweigen.</p>

<p><strong><em>Die Welt brennt und korrupte Regierungen beschützen weiter die Beute der Diebe vor den Bestohlenen.</em></strong></p>

<p>Politische Versager, wie hierzulande Verkehrsminister <strong><em>Andreas Scheuer</em></strong> oder Landwirtschaftsministerin <strong><em>Julia Klöckner</em></strong>, ergötzen sich an ihrer Macht, unfähig Verantwortung zu übernehmen und Inkompetenz wahrzunehmen. Die mangelnde Selbsterkenntnis, definiert im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt" target="_blank" rel="nofollow noopener">Dunning-Kruger-Effekt</a>, klammert Eliten nicht aus.</p>

<p>Untereinander wird jedweder Umgang rauer und roher, politisch gefördert durch Entzug der Schlagkraft aufklärend tätigender Einrichtungen. Kritischen Vereinigungen durch Aberkennung ihrer Gemeinnützigkeit das Wasser abgraben, ist infam und ein Machtmissbrauch. Jener hat sich dieses Jahr öffentlicher gezeigt, als je zuvor. Posten Schiebereien und Lobbyisten Bevorzugungen treten offen zutage und werden von den Beteiligten nur noch halbherzig entkräftet.</p>

<p>Unsere inkompetente, ehemalige Verteidigungsministerin <em>Ursula von der Leyen</em> gegen alle Prognosen zu Europas Chefin zu küren, stinkt meilenweit nach abgekarteten Spiel. Trotz vorgeblicher Demokratie zieht Ohnmacht übers Land und weckt Bedürfnisse nach Stützen. Taumelnd sind Menschen anfällig für wohlklingende Versprechungen, die nicht weiter hinterfragt werden. Gemäß allbekannter Weisheit, <strong><em>hinterher ist man immer schlauer</em></strong>, schützt ebenso verbreiteter Spruch, <strong><em>aus Fehlern lernt man</em></strong>, keine Wiederholungstäter. Eine heiße Herdplatte kapiert jeder erst durchs Anfassen, nicht durch Warnungen.</p>

<p>Bedauerlicherweise erfüllen wir den Wunsch, <strong><em>unser täglich Gift gib und heut&#39;</em></strong>, mit wachsendem Enthusiasmus. Immer mehr Chemie stopfen wir in uns rein – freiwillig, weil sie alles billiger macht. Dass wir dadurch den Boden unter unseren Füßen untragbar machen, erfassen wir nicht. Wie gut inzwischen alles brennt, sehen wir ja zum Glück nur in Nachrichtensendungen. Betrifft uns demnach nicht und beteiligt sind wir Europäer sowieso nicht.</p>

<p>Dass wir jede Woche Plastik vom Gewicht einer Kreditkarte in uns aufnehmen, stört auch niemanden, weil es keine negativen Auswirkungen hat und vor allem, weil es unbemerkt geschieht.</p>

<p>Einen bunten Strauß an Giften versprühen wir zunehmend verbal. Sinkende Hemmschwellen offenbaren tiefe Klüfte innerhalb unserer Rasse. Die Schäden sind verheerend, zumal sie sich potenzieren. Wie das Enden wird, kann sich niemand ausmalen und will es erst recht nicht.</p>

<p>Weltweit scheinen sich die Menschen nur in einem einig zu sein: Gehirnmasse zu amputieren, ergo Denkkapazitäten abzubauen und weniger komplex zu gestalten.</p>

<p>2019 wurden Weichen gestellt, ob mehr oder weniger als zuvor, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass sie in Richtung des inzwischen deutlich sichtbaren und weithin leuchtenden Rammbocks gestellt wurden. Mag der Aufschrei durch <a href="/umdenken/tag:FridaysForFuture" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">FridaysForFuture</span></a> zumindest wahrnehmbar sein, ist er einerseits immer noch zu leise und kommt andererseits viel zu spät. Die Beteiligten sollten im Physik Unterricht, trotz freitäglichem Schwänzens, einiges über <em>Bewegungsenergie</em> gelernt haben. Weiterhin im Trüben bleiben die Zusammenhänge. Ein Fehlverhalten von Eltern und Großeltern – im Mindesten – anzuerkennen, widerstrebt dem Vermögen an familiärer Schuldzuweisung. Insofern bleiben Ziel fördernde Schlussfolgerungen aus. <em>Nutella</em> tut der Seele doch so gut und <em>Nespresso</em> ist so ungemein praktisch …</p>

<p>Sämtliche Verfehlungen dieses Jahres auf- und auszuführen übersteigt vorhandene Kapazitäten – womit nicht der Platz hier gemeint ist. Der Rückblick ist daher weder umfassend, noch erfüllend und skizziert lediglich den schalen Geschmack des Versagens. Vielleicht wird 2019 irgendwann mal als das Jahr des fulminanten Scheiterns bezeichnet werden. Als das Jahr, in welchem wir an der letzten Ausfahrt wider besseres Wissens vorbeigerast sind. Insgesamt war es ein beschämendes Jahr. Gemäß der Gesetzmäßigkeit, <strong><em>schlimmer geht immer</em></strong>, blüht dem kommenden, neuen Jahrzehnt ein kolossaler Fehlstart.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Destruktiv" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Destruktiv</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ignoranz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ignoranz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Irrweg" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Irrweg</span></a> <a href="/umdenken/tag:R%C3%BCckblick" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Rückblick</span></a> <a href="/umdenken/tag:Spaltung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Spaltung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/2019" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/2019</guid>
      <pubDate>Tue, 31 Dec 2019 10:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Verantwortungsloser Wohlstand</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/verantwortungsloser-wohlstand</link>
      <description>&lt;![CDATA[Wir Menschen bezeichnen uns als intelligent und führen dies als entscheidendes Kriterium gegenüber den Tieren ins Feld, sind aber trotzdem begrenzt. Selbiges verhindert daher erfolgreich erkannt und schon gar nicht akzeptiert zu werden. Von Begreifen ist dabei noch lange nicht die Rede. Mit unseren Anlagen wäre zwar viel mehr möglich, würde aber einen anderen Lebensstil bedeuten. Dieser würde sich aber konträr zum dominierenden Verlangen verhalten, weshalb mit der Eliminierung  dieser angeborenen Fähigkeiten frühzeitig begonnen wird. !--more--&#xA;&#xA;Als Folge sind wir in der Lage Dimensionen zu erfassen, aber nicht zu begreifen. Wenn in Indonesien pro Stunde eine Fläche in der Größe von zehn Fußballfeldern gerodet wird, ist das vielleicht ein verständlicher Vergleich, erschließt uns aber nicht die Vorstellung des gesamten Ausmaßes – erst recht nicht Folgen und Zusammenhänge.&#xA;&#xA;Genauso verhält es sich bei der Größe unserer Erde. Wir können die nackten Zahlen betrachten, in Russlands Taiga oder der Sahara stehen und doch nur alles bis zum Horizont erfassen. Es spielt keine Rolle, ob uns die Komplexität überfordert, sie steht unseren Bestrebungen nach Dominanz im Weg. Je nach Stellung verlangen unsere Herrschaftsallüren nach der Unterwerfung und Inbesitznahme alles erreichbaren. Wir können nur auf den Rücken anderer aufsteigen und über andere erheben, wozu auch natürliche Ressourcen zählen.&#xA;&#xA;Die Begriffe Wohlstand, Reichtum und Besitztum mögen sich im Detail unterscheiden, zielen aber inhaltlich auf die gleiche Bedeutung ab: mehr haben, mehr sein, als andere. Allgemeiner Konsens ist, dass wir dafür nicht nur sprichwörtlich über Leichen gehen. Denn auch wenn nur die wenigsten ihren Finger direkt an den Abzug einer Waffe legen, erreichen sie mit ihren Entscheidungen vergleichbare Wirkungen. Hier greift ihnen erwähnte Begrenztheit unter die Arme. Würde sich jeder die Kette seiner Entscheidungen vor Augen führen, hätten wir eine andere Welt. Weil uns aber der eigene Wohlstand über alles geht, interessieren wir uns nicht für die grausamen Auswirkungen. Aus selbem Grund weisen wir sowohl Schuld, als auch Verantwortung von uns.&#xA;&#xA;Kaffee in kleinen Aluminium Kapseln sind schick und bequem. Hingen im Supermarkt am Regal Bilder von der zerstörten Natur und an den Folgen verstorbenen Menschen, würden wahrscheinlich weniger zugreifen. Allerdings zeigen die abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln, dass wir Menschen trotzdem noch immer stärker an die Erfüllung unseres Wohlgefallens denken, als uns mit den Folgen zu beschäftigen. Selbst, wenn uns der Genuss krank macht und einen verfrühten Tod beschert.&#xA;&#xA;Koste es, was es wolle, reflektiert den unsichtbaren Teil unseres Lebensmottos; den sichtbaren Geiz ist geil. Wir wollen alles zum kleinen Preis. Wieder gaukelt uns die Begrenztheit vor, dass diese Einstellung vollkommen in Ordnung ist, schließlich geht es ja um unser persönliches Wohl. Dass die tatsächliche Rechnung weitaus umfangreicher und weitreichender ist, liegt außerhalb unseres Horizonts und kommt daher nicht zum Tragen.&#xA;&#xA;Wirtschaft wird von Menschen betrieben und unterscheidet sich von der Einzelperson nur durch die um ein vielfaches größere Macht. Wie ein monströser Staubsauger saugen Großunternehmen Kapital und Ressourcen aus Märkten und Böden. Verheerend ist dabei, dass die eigentlich als regulierende Schicht installierte Politik sich an diesem desaströsen Unterfangen beteiligt. Da aber über alle Grenzen, Ebenen und Schichten die gleiche Denkmentalität, inklusive Begrenztheit, vorherrscht, verwundert der gemeinschaftliche Raubzug  nicht.&#xA;&#xA;Mit der eingangs erwähnten Intelligenz verschaffen wir uns lediglich Werkzeuge, um die Geschwindigkeit bei der Ausbeutung voranzutreiben. Wie ein Krebsgeschwür töten wir unsere Lebensgrundlage. Was nach einer mehr als dämlichen Vorgehensweise anmutet, lässt sich wieder einmal mit vorliegender Begrenztheit erklären. Wir können die zeitlichen Dimensionen nicht begreifen. Wenn unser Handeln sich in 100 Jahren auswirkt, erfassen wir zwar die Zahlen, nicht aber den komplexen Zusammenhang. Die meisten von uns ausgelösten Vorgänge liegen außerhalb unseres Horizonts und Betroffenheit, womit sie irrelevant werden.&#xA;&#xA;Wir könnten anders, scheitern aber bereits an der Vorstellung. Darum gehen wir stur auf dem eingeschlagenen Weg, ignorieren Warnschilder und achten lediglich darauf, möglichst unversehrt an unser eigenes Ende zu gelangen. Bezüglich Begrenztheit dürften wir der Vollkommenheit nahe sein. Die Verschwendung unseres Potentials ist bedauerlich und eine Schande.&#xA;&#xA;Empfehlenswerte Lektüre:&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4617068&#34; target=&#34;blank&#34;Tödliche Kinderarbeit: Apple, Alphabet, Dell, Microsoft und Tesla verklagt/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/die-ignorierte-katastrophe-2&#34; target=&#34;blank&#34;Die ignorierte Katastrophe/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/verzicht-und-zuversicht&#34; target=&#34;blank&#34;Verzicht und Zuversicht/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4603226&#34; target=&#34;blank&#34;Urkatastrophe des Neoliberalismus/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://amerika21.de/2019/11/234758/brasilien-abholzung-amazonas&#34; target=&#34;blank&#34;Brasilien: Abholzung im Amazonasgebiet auf höchstem Wert seit zehn Jahren/a (amerika 21)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/geowissen/verpackungsmuell-nimmt-zu/&#34; target=&#34;blank&#34;Verpackungsmüll nimmt zu/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/biowissen/den-usa-und-brasilien-schwinden-die-schutzgebiete/&#34; target=&#34;blank&#34;In den USA und Brasilien schwinden die Schutzgebiete/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/biowissen/alarmierende-bilanz-zur-biodiversitaet/&#34; target=&#34;blank&#34;Alarmierende Bilanz zur Biodiversität/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/technik/bund-kann-durch-agrosprit-rund-zehn-milliarden-euro-sparen&#34; target=&#34;blank&#34;Bund kann durch Agrosprit zehn Milliarden sparen/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4310005&#34; target=&#34;blank&#34;Noch eine Öko-Krise - und keiner merkt es/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/eine-minute-vor-zwolf&#34; target=&#34;blank&#34;Eine Minute vor zwölf/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/gesellschaft/transport-muss-zu-einem-wesentlichen-kostenfaktor-werden&#34; target=&#34;blank&#34;Globale Transportsteuer auf Soja und Fleisch?/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4286923&#34; target=&#34;blank&#34;Biopatente: Breites Bündnis fordert Moratorium im Europäischen Patentamt/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/helfen-statt-plundern&#34; target=&#34;blank&#34;Helfen statt Plündern!/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/geowissen/antarktis-eisverlust-hat-sich-versechsfacht/&#34; target=&#34;blank&#34;Antarktis: Eisverlust hat sich versechsfacht/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.heise.de/-4210285&#34; target=&#34;blank&#34;Verlorenes Ackerland - Boden unter Beton/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/ausland/artensterben-wildtiere-101.html&#34; target=&#34;blank&#34;60 Prozent weniger Wirbeltiere/a (Tagesschau)&#xA;a href=&#34;https://zebralogs.wordpress.com/2018/10/18/rohstoffe-und-was-haben-wir-damit-zu-tun/&#34; target=&#34;blank&#34;Rohstoffe – und was haben wir damit zu tun?/a (Zebralogs)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4146025.html&#34; target=&#34;blank&#34;Was lernen wir aus diesem Hitze-Sommer?/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.nachdenkseiten.de/?p=45690&#34; target=&#34;blank&#34;Mode-Food und Umweltkiller Avocado auf der Anklagebank – Die weltweite Debatte über Chiles Export-Plantagen, die den Armen das Wasser abgraben und Verwüstung erzeugen/a (NachDenkSeiten)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/verkehr/ueber-den-wolken-ist-die-freiheit-wohl-grenzenlos&#34; target=&#34;blank&#34;Verbietet die Inlandsflüge!/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4029609&#34; target=&#34;blank&#34;Fünf Jahre nach dem Tod von 1129 Textilarbeitern/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4001364&#34; target=&#34;blank&#34;&#34;Unsere Überschüsse machen uns kaputt&#34;/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.fian.de/artikelansicht/2018-03-08-pressemitteilung-sambia-un-report-bestaetigt-kritik-an-grossflaechigen-agrar-investitionen/&#34; target=&#34;blank&#34;Sambia: UN-Report bestätigt Kritik an großflächigen Agrar-Investitionen/a (FIAN Deutschland)&#xA;a href=&#34;http://genfoodneindanke.de/2018/03/07/wieder-patentiert-das-epa-eine-konventionell-gezuechtete-pflanze-diesmal-eine-melone/&#34; target=&#34;blank&#34;Wieder patentiert das EPA eine konventionell gezüchtete Pflanze – diesmal eine Melone/a (Genfood? Nein Danke)&#xA;a href=&#34;https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=67724&#34; target=&#34;blank&#34;Tropischer Regenwald/a (3sat nano, 4:24 Min. verfügbar bis 18.01.2023)&#xA;a href=&#34;https://derstandard.at/2000068468821/Philipp-BlomDie-Erde-braucht-uns-nicht-Zur-Person&#34; target=&#34;blank&#34;Historiker Philipp Blom: &#34;Die Erde braucht uns nicht&#34;/a (Der Standard)&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/ausland/trump-naturschutz-103.html&#34; target=&#34;blank&#34;Trump stutzt Naturschutzgebiete massiv/a (Tagesschau)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3890296&#34; target=&#34;blank&#34;Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Vermögens/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-insektenschwund-studie-reaktionen/&#34; target=&#34;blank&#34;Insektenschwundleugner gegen Untergangspropheten/a (RiffReporter - kostenpflichtig 0,99 €)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3878120&#34; target=&#34;blank&#34;Merkel handelt, wie Trump redet/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3798783&#34; target=&#34;blank&#34;Verschwendungsökonomie/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/23468-suche-eine-halbe-neue-erde&#34; target=&#34;blank&#34;Suche: Eine halbe neue Erde/a (Klimaretter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3778718&#34; target=&#34;blank&#34;&#34;Der Boden stellt eine gigantische Umverteilungsmaschinerie dar&#34;/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://blog.greenpeace.de/artikel/ueber-bankgeschaefte-auf-kosten-der-waeldern&#34; target=&#34;_blank&#34;Über Bankgeschäfte auf Kosten der Wälder/a (Grennpeace)&#xA;&#xA;#Ausbeutung #Besitz #Egozentrik #Handeln #Herrschaft #Zerfall #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir Menschen bezeichnen uns als intelligent und führen dies als entscheidendes Kriterium gegenüber den Tieren ins Feld, sind aber trotzdem begrenzt. Selbiges verhindert daher erfolgreich erkannt und schon gar nicht akzeptiert zu werden. Von Begreifen ist dabei noch lange nicht die Rede. Mit unseren Anlagen wäre zwar viel mehr möglich, würde aber einen anderen Lebensstil bedeuten. Dieser würde sich aber konträr zum dominierenden Verlangen verhalten, weshalb mit der Eliminierung  dieser angeborenen Fähigkeiten frühzeitig begonnen wird. </p>

<p>Als Folge sind wir in der Lage Dimensionen zu erfassen, aber nicht zu begreifen. Wenn in Indonesien pro Stunde eine Fläche in der Größe von zehn Fußballfeldern gerodet wird, ist das vielleicht ein verständlicher Vergleich, erschließt uns aber nicht die Vorstellung des gesamten Ausmaßes – erst recht nicht Folgen und Zusammenhänge.</p>

<p>Genauso verhält es sich bei der Größe unserer Erde. Wir können die nackten Zahlen betrachten, in Russlands Taiga oder der Sahara stehen und doch nur alles bis zum Horizont erfassen. Es spielt keine Rolle, ob uns die Komplexität überfordert, sie steht unseren Bestrebungen nach Dominanz im Weg. Je nach Stellung verlangen unsere Herrschaftsallüren nach der Unterwerfung und Inbesitznahme alles erreichbaren. Wir können nur auf den Rücken anderer aufsteigen und über andere erheben, wozu auch natürliche Ressourcen zählen.</p>

<p>Die Begriffe Wohlstand, Reichtum und Besitztum mögen sich im Detail unterscheiden, zielen aber inhaltlich auf die gleiche Bedeutung ab: mehr haben, mehr sein, als andere. Allgemeiner Konsens ist, dass wir dafür nicht nur sprichwörtlich <strong><em>über Leichen gehen</em></strong>. Denn auch wenn nur die wenigsten ihren Finger direkt an den Abzug einer Waffe legen, erreichen sie mit ihren Entscheidungen vergleichbare Wirkungen. Hier greift ihnen erwähnte Begrenztheit unter die Arme. Würde sich jeder die Kette seiner Entscheidungen vor Augen führen, hätten wir eine andere Welt. Weil uns aber der eigene Wohlstand über alles geht, interessieren wir uns nicht für die grausamen Auswirkungen. Aus selbem Grund weisen wir sowohl Schuld, als auch Verantwortung von uns.</p>

<p>Kaffee in kleinen Aluminium Kapseln sind schick und bequem. Hingen im Supermarkt am Regal Bilder von der zerstörten Natur und an den Folgen verstorbenen Menschen, würden wahrscheinlich weniger zugreifen. Allerdings zeigen die abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln, dass wir Menschen trotzdem noch immer stärker an die Erfüllung unseres Wohlgefallens denken, als uns mit den Folgen zu beschäftigen. Selbst, wenn uns der Genuss krank macht und einen verfrühten Tod beschert.</p>

<p><strong><em>Koste es, was es wolle</em></strong>, reflektiert den unsichtbaren Teil unseres Lebensmottos; den sichtbaren <strong><em>Geiz ist geil</em></strong>. Wir wollen alles zum kleinen Preis. Wieder gaukelt uns die Begrenztheit vor, dass diese Einstellung vollkommen in Ordnung ist, schließlich geht es ja um unser persönliches Wohl. Dass die tatsächliche Rechnung weitaus umfangreicher und weitreichender ist, liegt außerhalb unseres Horizonts und kommt daher nicht zum Tragen.</p>

<p>Wirtschaft wird von Menschen betrieben und unterscheidet sich von der Einzelperson nur durch die um ein vielfaches größere Macht. Wie ein monströser Staubsauger saugen Großunternehmen Kapital und Ressourcen aus Märkten und Böden. Verheerend ist dabei, dass die eigentlich als regulierende Schicht installierte Politik sich an diesem desaströsen Unterfangen beteiligt. Da aber über alle Grenzen, Ebenen und Schichten die gleiche Denkmentalität, inklusive Begrenztheit, vorherrscht, verwundert der gemeinschaftliche Raubzug  nicht.</p>

<p>Mit der eingangs erwähnten Intelligenz verschaffen wir uns lediglich Werkzeuge, um die Geschwindigkeit bei der Ausbeutung voranzutreiben. Wie ein Krebsgeschwür töten wir unsere Lebensgrundlage. Was nach einer mehr als dämlichen Vorgehensweise anmutet, lässt sich wieder einmal mit vorliegender Begrenztheit erklären. Wir können die zeitlichen Dimensionen nicht begreifen. Wenn unser Handeln sich in 100 Jahren auswirkt, erfassen wir zwar die Zahlen, nicht aber den komplexen Zusammenhang. Die meisten von uns ausgelösten Vorgänge liegen außerhalb unseres Horizonts und <strong>Betroffenheit</strong>, womit sie irrelevant werden.</p>

<p>Wir könnten anders, scheitern aber bereits an der Vorstellung. Darum gehen wir stur auf dem eingeschlagenen Weg, ignorieren Warnschilder und achten lediglich darauf, möglichst unversehrt an unser eigenes Ende zu gelangen. Bezüglich Begrenztheit dürften wir der Vollkommenheit nahe sein. Die Verschwendung unseres Potentials ist bedauerlich und eine Schande.</p>

<p>Empfehlenswerte Lektüre:</p>
<ul><li><a href="https://heise.de/-4617068" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tödliche Kinderarbeit: Apple, Alphabet, Dell, Microsoft und Tesla verklagt</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/die-ignorierte-katastrophe-2" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die ignorierte Katastrophe</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/verzicht-und-zuversicht" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verzicht und Zuversicht</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4603226" target="_blank" rel="nofollow noopener">Urkatastrophe des Neoliberalismus</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://amerika21.de/2019/11/234758/brasilien-abholzung-amazonas" target="_blank" rel="nofollow noopener">Brasilien: Abholzung im Amazonasgebiet auf höchstem Wert seit zehn Jahren</a> (amerika 21)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/geowissen/verpackungsmuell-nimmt-zu/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verpackungsmüll nimmt zu</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/biowissen/den-usa-und-brasilien-schwinden-die-schutzgebiete/" target="_blank" rel="nofollow noopener">In den USA und Brasilien schwinden die Schutzgebiete</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/biowissen/alarmierende-bilanz-zur-biodiversitaet/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Alarmierende Bilanz zur Biodiversität</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/technik/bund-kann-durch-agrosprit-rund-zehn-milliarden-euro-sparen" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bund kann durch Agrosprit zehn Milliarden sparen</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4310005" target="_blank" rel="nofollow noopener">Noch eine Öko-Krise – und keiner merkt es</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/eine-minute-vor-zwolf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Eine Minute vor zwölf</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/gesellschaft/transport-muss-zu-einem-wesentlichen-kostenfaktor-werden" target="_blank" rel="nofollow noopener">Globale Transportsteuer auf Soja und Fleisch?</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4286923" target="_blank" rel="nofollow noopener">Biopatente: Breites Bündnis fordert Moratorium im Europäischen Patentamt</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/helfen-statt-plundern" target="_blank" rel="nofollow noopener">Helfen statt Plündern!</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/geowissen/antarktis-eisverlust-hat-sich-versechsfacht/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Antarktis: Eisverlust hat sich versechsfacht</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.heise.de/-4210285" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verlorenes Ackerland – Boden unter Beton</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/artensterben-wildtiere-101.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">60 Prozent weniger Wirbeltiere</a> (Tagesschau)</li>
<li><a href="https://zebralogs.wordpress.com/2018/10/18/rohstoffe-und-was-haben-wir-damit-zu-tun/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Rohstoffe – und was haben wir damit zu tun?</a> (Zebralogs)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4146025.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Was lernen wir aus diesem Hitze-Sommer?</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=45690" target="_blank" rel="nofollow noopener">Mode-Food und Umweltkiller Avocado auf der Anklagebank – Die weltweite Debatte über Chiles Export-Plantagen, die den Armen das Wasser abgraben und Verwüstung erzeugen</a> (NachDenkSeiten)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/verkehr/ueber-den-wolken-ist-die-freiheit-wohl-grenzenlos" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verbietet die Inlandsflüge!</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4029609" target="_blank" rel="nofollow noopener">Fünf Jahre nach dem Tod von 1129 Textilarbeitern</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4001364" target="_blank" rel="nofollow noopener">“Unsere Überschüsse machen uns kaputt”</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.fian.de/artikelansicht/2018-03-08-pressemitteilung-sambia-un-report-bestaetigt-kritik-an-grossflaechigen-agrar-investitionen/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sambia: UN-Report bestätigt Kritik an großflächigen Agrar-Investitionen</a> (FIAN Deutschland)</li>
<li><a href="http://genfoodneindanke.de/2018/03/07/wieder-patentiert-das-epa-eine-konventionell-gezuechtete-pflanze-diesmal-eine-melone/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Wieder patentiert das EPA eine konventionell gezüchtete Pflanze – diesmal eine Melone</a> (Genfood? Nein Danke)</li>
<li><a href="https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=67724" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tropischer Regenwald</a> (3sat nano, 4:24 Min. verfügbar bis 18.01.2023)</li>
<li><a href="https://derstandard.at/2000068468821/Philipp-BlomDie-Erde-braucht-uns-nicht-Zur-Person" target="_blank" rel="nofollow noopener">Historiker Philipp Blom: “Die Erde braucht uns nicht”</a> (Der Standard)</li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/trump-naturschutz-103.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trump stutzt Naturschutzgebiete massiv</a> (Tagesschau)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3890296" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Vermögens</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-insektenschwund-studie-reaktionen/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Insektenschwundleugner gegen Untergangspropheten</a> (RiffReporter – kostenpflichtig 0,99 €)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3878120" target="_blank" rel="nofollow noopener">Merkel handelt, wie Trump redet</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3798783" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verschwendungsökonomie</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/23468-suche-eine-halbe-neue-erde" target="_blank" rel="nofollow noopener">Suche: Eine halbe neue Erde</a> (Klimaretter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3778718" target="_blank" rel="nofollow noopener">“Der Boden stellt eine gigantische Umverteilungsmaschinerie dar”</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://blog.greenpeace.de/artikel/ueber-bankgeschaefte-auf-kosten-der-waeldern" target="_blank" rel="nofollow noopener">Über Bankgeschäfte auf Kosten der Wälder</a> (Grennpeace)</li></ul>

<p><a href="/umdenken/tag:Ausbeutung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ausbeutung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Besitz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Besitz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Egozentrik" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Egozentrik</span></a> <a href="/umdenken/tag:Handeln" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Handeln</span></a> <a href="/umdenken/tag:Herrschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Herrschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/irresponsible-prosperity" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/verantwortungsloser-wohlstand</guid>
      <pubDate>Fri, 27 Dec 2019 11:05:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Suchmaschine für aussterbende Arten</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/suchmaschine-fur-aussterbende-arten</link>
      <description>&lt;![CDATA[Alle Tier- und Pflanzenarten können mit gängigen Suchmaschinen gefunden werden. Treffer bei Wikipedia dürften mit als erstes gelistet und wahrscheinlich angesteuert werden. In den zum Teil sehr ausführlichen Erklärungen Informationen zum Aussterben der Art und/oder der Grad der Gefährdung entdecken, kann eine zusätzliche Suche erfordern. Direkt beim Online Lexikon fündig zu werden, kann wegen der Einsortierung der Arten nach ihren lateinischen Namen und nicht immer vorliegender Übersetzung, so manches Mal Ergebnislos enden. Zweifelsohne bieten auch andere Webseiten, meist begrenzt auf die Interessen des Betreibers, gut aufbereitete Informationen, die häufig durchaus einen Blick wert sind.&#xA;&#xA;Leider gibt die Menschheit beim Vernichten ihrer Umwelt immer mehr Gas, weshalb Arten aussterben, bevor sie entdeckt werden. Woher man dann weiß, dass sie existierten? Irgendwann findet irgendwer irgendwo Überreste, die zu keiner bekannten Art passen, sich dann mit den heutzutage vorhandenen technischen Methoden analysieren und zuordnen lassen.&#xA;&#xA;Alle bedrohten Arten landen auf einer Roten Liste, die im Web für jeden einsehbar ist. Zur Vereinfachung wurde der Bestand nun durchsuchbar gemacht. Ob ein leichteres Auffinden Arten retten kann, sei dahin gestellt, vielleicht schärft es aber Bewusstsein und Aufmerksamkeit bei den eigenen Handlungen.&#xA;&#xA;Das Ökosystem ist nicht zu unserem Nutzen da, sondern es ist unser Leben. Ob wir das je begreifen (werden)?&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.rote-liste-zentrum.de/de/Artensuchmaschine.html&#34; target=&#34;_blank&#34;Artensuchmaschine/a&#xA;&#xA;#Aussterben #Natur #Ökosystem #Pflanzen #RoteListe #Tiere #Umwelt&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Alle Tier- und Pflanzenarten können mit gängigen Suchmaschinen gefunden werden. Treffer bei <em>Wikipedia</em> dürften mit als erstes gelistet und wahrscheinlich angesteuert werden. In den zum Teil sehr ausführlichen Erklärungen Informationen zum Aussterben der Art und/oder der Grad der Gefährdung entdecken, kann eine zusätzliche Suche erfordern. Direkt beim Online Lexikon fündig zu werden, kann wegen der Einsortierung der Arten nach ihren lateinischen Namen und nicht immer vorliegender Übersetzung, so manches Mal Ergebnislos enden. Zweifelsohne bieten auch andere Webseiten, meist begrenzt auf die Interessen des Betreibers, gut aufbereitete Informationen, die häufig durchaus einen Blick wert sind.</p>

<p>Leider gibt die Menschheit beim Vernichten ihrer Umwelt immer mehr Gas, weshalb Arten aussterben, bevor sie entdeckt werden. Woher man dann weiß, dass sie existierten? Irgendwann findet irgendwer irgendwo Überreste, die zu keiner bekannten Art passen, sich dann mit den heutzutage vorhandenen technischen Methoden analysieren und zuordnen lassen.</p>

<p>Alle bedrohten Arten landen auf einer <strong><em>Roten Liste</em></strong>, die im Web für jeden einsehbar ist. Zur Vereinfachung wurde der Bestand nun durchsuchbar gemacht. Ob ein leichteres Auffinden Arten retten kann, sei dahin gestellt, vielleicht schärft es aber Bewusstsein und Aufmerksamkeit bei den eigenen Handlungen.</p>

<p>Das Ökosystem ist <strong>nicht</strong> zu unserem <strong><em>Nutzen</em></strong> da, sondern es <strong>ist</strong> unser <strong><em>Leben</em></strong>. Ob wir das je begreifen (werden)?</p>

<p><a href="https://www.rote-liste-zentrum.de/de/Artensuchmaschine.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Artensuchmaschine</a></p>

<p><a href="/umdenken/tag:Aussterben" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Aussterben</span></a> <a href="/umdenken/tag:Natur" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Natur</span></a> <a href="/umdenken/tag:%C3%96kosystem" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ökosystem</span></a> <a href="/umdenken/tag:Pflanzen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Pflanzen</span></a> <a href="/umdenken/tag:RoteListe" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">RoteListe</span></a> <a href="/umdenken/tag:Tiere" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Tiere</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/search-engine-for-extinct-species" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/suchmaschine-fur-aussterbende-arten</guid>
      <pubDate>Tue, 24 Dec 2019 13:25:39 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Profit verlangt menschliche Versuchsobjekte und Opfer</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/der-profit-verlangt-menschliche-versuchsobjekte-und-opfer</link>
      <description>&lt;![CDATA[Jede Krebserkrankung ist schrecklich und führt meist zum vorzeitigen Tod. Auch wenn sich scheinbar vieles bekämpfen lässt und zumindest eine Lebensverlängerung vorgetäuscht wird, fehlt aber immer der Vergleich zu einem gesunden Lebensverlauf. Alle Aussagen über die Krankheit sind daher zweifelhaft. !--more--&#xA;&#xA;Offenkundig ist allerdings, wer die Gewinner sind. Des einen Leid ist des anderen Freud. Jede\r hängt am eigenen Leben und ist für jede Verlängerung bereit alles zu tun, aber vor allem jeden Preis zu zahlen. Bekanntlich sind diese Zukunftsinvestitionen nur aufs eigene Leben beschränkt und nicht für kommende Generationen gedacht, selbst wenn es die eigenen Kinder sind. Dieses Paradoxon beweisen aktuelle Klima Diskussionen.&#xA;&#xA;Beim Preis fürs Leben bekommt hingegen die Pharmaindustrie leuchtende Augen. Mühelos drehen sie die Preisschraube nach oben, die scheinbar kein Ende kennt. Moralische und ethische Bremsen wurden durch den Neoliberalismus abgeschafft. Ebenso Vernunft und Anstand, mit denen sich kein Profit erzielen lässt.&#xA;&#xA;Blöd ist nur, wenn diese teuren Therapien ihre Kosten nicht wert sind und sich sogar herausstellt, dass natürlichere Methoden bessere Erfolge erzielen, wobei sie dann auch noch so unverschämt sind, günstiger zu sein. Um die eigenen Profitschwämme nicht zum Rinnsal verkommen zu lassen, ist die mächtige Branche nicht zimperlich. Genug Kapital, um jede Widerrede, jede\n Zweifler\in im Keim zu erdrücken, ist schließlich vorhanden. Eingezahlt von lebenshungrigen Patient\innen, die sich damit womöglich selbst ein Bein stellen. Werden sie mit ihrem Geld daran gehindert Alternativen zu entdecken, die möglicherweise wirksamer sind, bezahlen sie ihre Kurzsichtigkeit gleich doppelt.&#xA;&#xA;Heutzutage noch im Zusammenhang mit diesem Bereich das Wort Gesundheit in den Mund zu nehmen, grenzt an Hohn. Es ist eine Krankheitsindustrie, die der Profit-Maxime folgend, einen Zuwachs an kranken Menschen benötigt. Wenn der Nachschub nicht ausreicht, muss eben nachgeholfen werden. Insofern passt die kranke Systematik des Neoliberalismus perfekt, wobei diese zwei niemals hätten zusammenfinden sollen/dürfen.&#xA;&#xA;Letztendlich hat jede\*r an dieser Grube mit gebuddelt und muss die übelst bittere Pille schlucken.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/die-milliardenluge&#34; target=&#34;_blank&#34;Die Milliardenlüge/a | Rubikon&#xA;&#xA;#Krebs #Neoliberalismus #Pharmaindustrie #Profit&#xA;&#xA;(Article in English)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Jede Krebserkrankung ist schrecklich und führt meist zum vorzeitigen Tod. Auch wenn sich scheinbar vieles bekämpfen lässt und zumindest eine Lebensverlängerung vorgetäuscht wird, fehlt aber immer der Vergleich zu einem gesunden Lebensverlauf. Alle Aussagen über die Krankheit sind daher zweifelhaft. </p>

<p>Offenkundig ist allerdings, wer die Gewinner sind. <em>Des einen Leid ist des anderen Freud.</em> Jede*r hängt am eigenen Leben und ist für jede Verlängerung bereit alles zu tun, aber vor allem jeden Preis zu zahlen. Bekanntlich sind diese Zukunftsinvestitionen nur aufs eigene Leben beschränkt und nicht für kommende Generationen gedacht, selbst wenn es die eigenen Kinder sind. Dieses Paradoxon beweisen aktuelle Klima Diskussionen.</p>

<p>Beim Preis fürs Leben bekommt hingegen die Pharmaindustrie leuchtende Augen. Mühelos drehen sie die Preisschraube nach oben, die scheinbar kein Ende kennt. Moralische und ethische Bremsen wurden durch den <strong>Neoliberalismus</strong> abgeschafft. Ebenso Vernunft und Anstand, mit denen sich kein Profit erzielen lässt.</p>

<p>Blöd ist nur, wenn diese teuren Therapien ihre Kosten nicht wert sind und sich sogar herausstellt, dass natürlichere Methoden bessere Erfolge erzielen, wobei sie dann auch noch so unverschämt sind, günstiger zu sein. Um die eigenen Profitschwämme nicht zum Rinnsal verkommen zu lassen, ist die mächtige Branche nicht zimperlich. Genug Kapital, um jede Widerrede, jede*n Zweifler*in im Keim zu erdrücken, ist schließlich vorhanden. Eingezahlt von lebenshungrigen Patient*innen, die sich damit womöglich selbst ein Bein stellen. Werden sie mit ihrem Geld daran gehindert Alternativen zu entdecken, die möglicherweise wirksamer sind, bezahlen sie ihre Kurzsichtigkeit gleich doppelt.</p>

<p>Heutzutage noch im Zusammenhang mit diesem Bereich das Wort Gesundheit in den Mund zu nehmen, grenzt an Hohn. Es ist eine <strong>Krankheitsindustrie</strong>, die der Profit-Maxime folgend, einen Zuwachs an kranken Menschen benötigt. Wenn der Nachschub nicht ausreicht, muss eben nachgeholfen werden. Insofern passt die kranke Systematik des Neoliberalismus perfekt, wobei diese zwei niemals hätten zusammenfinden sollen/dürfen.</p>

<p>Letztendlich hat jede*r an dieser Grube mit gebuddelt und muss die übelst bittere Pille schlucken.</p>

<p><a href="https://www.rubikon.news/artikel/die-milliardenluge" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die Milliardenlüge</a> | Rubikon</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Krebs" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Krebs</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Pharmaindustrie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Pharmaindustrie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/profit-demands-human-subjects-and-sacrifices" rel="nofollow">(Article in English)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/der-profit-verlangt-menschliche-versuchsobjekte-und-opfer</guid>
      <pubDate>Thu, 12 Dec 2019 14:42:35 +0100</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>