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    <title>Zukunft &amp;mdash; umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/tag:Zukunft</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 19:39:03 +0200</pubDate>
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      <title>Neue Liga der Willigen</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/neue-liga-der-willigen</link>
      <description>&lt;![CDATA[Mit anzusehen, wie das Schiff auf den Wasserfall zu treibt, auf dessen Grund es unweigerlich zerschellen wird, weil man sich einer vermeintlichen Gemeinschaft verpflichtet fühlt, ist das eine. Gerade in dieser Situation den normalerweise dominierenden Selbsterhaltungstrieb, die alleinige Sorge ums eigene Wohlgefallen, über Bord zu schmeißen, das andere. Wir Menschen bestehen aus Widersprüchen, die bereits unsere Existenz fragwürdig erscheinen lassen, unser Überleben erst recht. Jedoch arbeiten wir mit Eifer am gemeinsamen Untergang, weil uns die Vorstellungskraft über die Folgen unseres Handelns fehlt. !--more--&#xA;&#xA;Allerdings nicht überall, sodass aus einigen Ecken leiser Widerstand wahrnehmbar ist. In Anbetracht verfestigter Seilschaften, festgefahrenen Strukturen und eingerosteter Verbindungen ist eine Trennung jedoch unwahrscheinlich. Die hörbaren Rufe resultieren eher aus der erdrückenden Enge, wo man sich gegenseitig auf die Füße tritt, nicht aus Einsicht vor notwendigen Veränderungen oder gar aus der Vorstellung heraus, auf getrennte Wege ausscheren und andere Verhaltensformen annehmen zu können.&#xA;&#xA;Dabei wäre genau das unser aller Rettung und der letzte frei wählbare Notausgang. Wahrscheinlich werden wir wieder an uns selbst scheitern, weil uns für eine neue Welt Ordnung alle notwendigen Zutaten zur Umsetzung fehlen: Vision, Mut, Courage, Willen und insbesondere innere Größe. Wir müssten zuerst Fehler eingestehen, was nahezu unmöglich ist. Dann müssten bisherige Verflechtungen gekappt werden, was in Anbetracht der zu erwartenden Verärgerungen mögliche Absichten im Vorwege aufweicht. Den alten Gefährten Kurzsichtigkeit vorhalten, wäre zudem kontraproduktiv und behinderte jegliche Pläne.&#xA;&#xA;Der wirkliche Grund allen Zögerns ist allerdings tief in uns verwurzelt: Angst. Andersherum fehlt uns sein Gegenpart, um den entscheidenden ersten Schritt zu gehen: Mut.&#xA;&#xA;Was für den Einzelnen noch umsetzbar und motivierend klingt – kein Mut ohne Angst – stellt sich auf Landesebene vielfach schwieriger dar. Selbst die erweiterte Version – zu was befähigt mich mein Mut, obwohl ich Angst habe – kann angesichts der Vielzahl an verantwortlichen Personen kaum verwirklicht werden. In jedem steckt die gleiche Befangenheit, die sich dann entsprechend summiert. Unbeachtet bleibt unser innerlicher Herdentrieb, der eine Kettenreaktion Gleichgesinnter erwarten lässt, womit anfängliche Unsicherheiten schnell ihr Schrecken verlieren dürften.&#xA;&#xA;Ist unsere Entwicklungsgeschichte von Pioniergeist getrieben und gezeichnet, scheinen wir diesen zwar nicht verloren, aber auf die Verbesserung von Bequemlichkeit und Komfort reduziert zu haben. In unseren Augen haben wir uns die Welt untertan gemacht und uns eingerichtet, warum sollten wir die Zustände großartig ändern und womöglich Nachteile riskieren? Mit alltäglichen Scharmützel und Unzulänglichkeiten sind wir ausreichend beschäftigt. Die meiste Energie benötigen wir sowieso, um mit Ellbogen um Aufmerksamkeit und unseren Platz zu kämpfen.&#xA;&#xA;Ein neuer Verbund aus Willigen wäre kein kleiner Dorf-Club, sondern besäße von Beginn an eine wirkungsvolle Schlagkraft. Ständig vor den USA zu Kreuze kriechen ist inzwischen völlig unverständlich. Mit vom Fett geschwollenen Augen und abgebauter Muskulatur im Kopf erkennt der selbsterkorene Weltführer nicht mehr, dass sich vor ihm ein tödlicher Schlund auftut. Warum das viel größere Europa treu-doof hinterher dackelt, ist nicht nur fragwürdig, sondern den Bewohnern längst nicht mehr vermittelbar. Wenn Bevölkerungen anderer europäischer Länder ähnlich viel Mumm im Arsch hätten, wie die Franzosen, wären wohl spürbare Veränderungen möglich. Vermutlich würde Europa die Courage entwickeln einem neuen Bündnis voranzugehen.&#xA;&#xA;Es gibt vieles, was die Welt nicht braucht. Am wenigsten krankhaft psychopathische Kriegstreiber, deren Arroganz noch von Dummheit übertroffen wird.&#xA;&#xA;Es braucht nur wenig, was die Welt besser macht. Als Erstes einen Impuls, um die Tür zu neuen Wegen zu öffnen. Unsere Vorfahren haben ihre Angst in Mut verwandelt. Wir haben diese Fähigkeit nicht verloren, nur unter Pommes und Chips-Tüten vergraben.&#xA;&#xA;#Europa #Gesellschaft #Untergang #USA #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit anzusehen, wie das Schiff auf den Wasserfall zu treibt, auf dessen Grund es unweigerlich zerschellen wird, weil man sich einer vermeintlichen Gemeinschaft verpflichtet fühlt, ist das eine. Gerade in dieser Situation den normalerweise dominierenden Selbsterhaltungstrieb, die alleinige Sorge ums eigene Wohlgefallen, über Bord zu schmeißen, das andere. Wir Menschen bestehen aus Widersprüchen, die bereits unsere Existenz fragwürdig erscheinen lassen, unser Überleben erst recht. Jedoch arbeiten wir mit Eifer am gemeinsamen Untergang, weil uns die Vorstellungskraft über die Folgen unseres Handelns fehlt. </p>

<p>Allerdings nicht überall, sodass aus einigen Ecken leiser Widerstand wahrnehmbar ist. In Anbetracht verfestigter Seilschaften, festgefahrenen Strukturen und eingerosteter Verbindungen ist eine Trennung jedoch unwahrscheinlich. Die hörbaren Rufe resultieren eher aus der erdrückenden Enge, wo man sich gegenseitig auf die Füße tritt, nicht aus Einsicht vor notwendigen Veränderungen oder gar aus der Vorstellung heraus, auf getrennte Wege ausscheren und andere Verhaltensformen annehmen zu können.</p>

<p>Dabei wäre genau das unser aller Rettung und der letzte frei wählbare Notausgang. Wahrscheinlich werden wir wieder an uns selbst scheitern, weil uns für eine neue Welt Ordnung alle notwendigen Zutaten zur Umsetzung fehlen: Vision, Mut, Courage, Willen und insbesondere innere Größe. Wir müssten zuerst Fehler eingestehen, was nahezu unmöglich ist. Dann müssten bisherige Verflechtungen gekappt werden, was in Anbetracht der zu erwartenden Verärgerungen mögliche Absichten im Vorwege aufweicht. Den alten Gefährten Kurzsichtigkeit vorhalten, wäre zudem kontraproduktiv und behinderte jegliche Pläne.</p>

<p>Der wirkliche Grund allen Zögerns ist allerdings tief in uns verwurzelt: Angst. Andersherum fehlt uns sein Gegenpart, um den entscheidenden ersten Schritt zu gehen: Mut.</p>

<p>Was für den Einzelnen noch umsetzbar und motivierend klingt – <em>kein Mut ohne Angst</em> – stellt sich auf Landesebene vielfach schwieriger dar. Selbst die erweiterte Version – <em>zu was befähigt mich mein Mut, obwohl ich Angst habe</em> – kann angesichts der Vielzahl an verantwortlichen Personen kaum verwirklicht werden. In jedem steckt die gleiche Befangenheit, die sich dann entsprechend summiert. Unbeachtet bleibt unser innerlicher Herdentrieb, der eine Kettenreaktion Gleichgesinnter erwarten lässt, womit anfängliche Unsicherheiten schnell ihr Schrecken verlieren dürften.</p>

<p>Ist unsere Entwicklungsgeschichte von Pioniergeist getrieben und gezeichnet, scheinen wir diesen zwar nicht verloren, aber auf die Verbesserung von Bequemlichkeit und Komfort reduziert zu haben. In unseren Augen haben wir uns die Welt untertan gemacht und uns eingerichtet, warum sollten wir die Zustände großartig ändern und womöglich Nachteile riskieren? Mit alltäglichen Scharmützel und Unzulänglichkeiten sind wir ausreichend beschäftigt. Die meiste Energie benötigen wir sowieso, um mit Ellbogen um Aufmerksamkeit und unseren Platz zu kämpfen.</p>

<p>Ein neuer Verbund aus Willigen wäre kein kleiner Dorf-Club, sondern besäße von Beginn an eine wirkungsvolle Schlagkraft. Ständig vor den USA zu Kreuze kriechen ist inzwischen völlig unverständlich. Mit vom Fett geschwollenen Augen und abgebauter Muskulatur im Kopf erkennt der selbsterkorene Weltführer nicht mehr, dass sich vor ihm ein tödlicher Schlund auftut. Warum das viel größere Europa treu-doof hinterher dackelt, ist nicht nur fragwürdig, sondern den Bewohnern längst nicht mehr vermittelbar. Wenn Bevölkerungen anderer europäischer Länder ähnlich viel Mumm im Arsch hätten, wie die Franzosen, wären wohl spürbare Veränderungen möglich. Vermutlich würde Europa die Courage entwickeln einem neuen Bündnis voranzugehen.</p>

<p>Es gibt vieles, was die Welt nicht braucht. Am wenigsten krankhaft psychopathische Kriegstreiber, deren Arroganz noch von Dummheit übertroffen wird.</p>

<p>Es braucht nur wenig, was die Welt besser macht. Als Erstes einen Impuls, um die Tür zu neuen Wegen zu öffnen. Unsere Vorfahren haben ihre Angst in Mut verwandelt. Wir haben diese Fähigkeit nicht verloren, nur unter Pommes und Chips-Tüten vergraben.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Europa" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Europa</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Untergang" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Untergang</span></a> <a href="/umdenken/tag:USA" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">USA</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/new-league-of-willing" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/neue-liga-der-willigen</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Jan 2020 11:16:29 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>2019</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/2019</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ich hoffe, im Kleinen fand sich im Laufe des Jahres etwas Glück – bei dir hier drüben oder euch dort hinten. Wirklich, von Herzen wünsche ich jedem positive Einflüsse, Erlebnisse und Entwicklungen.&#xA;&#xA;Der Blick aufs Große und Ganze hinterlässt allerdings ein vor Schmerz verzerrtes Gesicht. Gepeinigt von den Diskrepanzen zwischen Wohl und Wehe, weil Wehe als Wohl gepriesen und Wohl geächtet wird. !--more--&#xA;&#xA;Drei Themenblöcke dominierten das Aufmerksamkeitsspektrum: Klima – natürlich –; zunehmende Abgrenzung und Abschottung, mit einem daraus resultierenden Zuwachs an Aggressionen; sowie der fortwährende Versuch herrschender Kasten an der Quadratur des Kreises, indem Freiheit und Sicherheit in dieselbe Schublade gepresst werden sollen.&#xA;&#xA;Über allem schwebt der grassierende Verlust unseres individuellen, einzigartigen und auszeichnenden Merkmals: Menschlichkeit. Kennzeichnend dafür ist die wachsende Legitimierung unmenschlichen Verhaltens. Unter den Deckmänteln Meinungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit etablierten sich Umgangsweisen, denen menschliche Werte fremd sind.&#xA;&#xA;Selbstsucht ist bei uns Menschen nichts Neues. Diese jedoch über den Erhalt unserer Rasse zu stellen, überschreitet eine rote Linie. Bei Einmischung von äußeren Einflüssen tun wir uns traditionell schwer und erkennen bzw. beachten diese nicht. Von deren Folgen ganz zu schweigen.&#xA;&#xA;Die Welt brennt und korrupte Regierungen beschützen weiter die Beute der Diebe vor den Bestohlenen.&#xA;&#xA;Politische Versager, wie hierzulande Verkehrsminister Andreas Scheuer oder Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, ergötzen sich an ihrer Macht, unfähig Verantwortung zu übernehmen und Inkompetenz wahrzunehmen. Die mangelnde Selbsterkenntnis, definiert im a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt&#34; target=&#34;_blank&#34;Dunning-Kruger-Effekt/a, klammert Eliten nicht aus.&#xA;&#xA;Untereinander wird jedweder Umgang rauer und roher, politisch gefördert durch Entzug der Schlagkraft aufklärend tätigender Einrichtungen. Kritischen Vereinigungen durch Aberkennung ihrer Gemeinnützigkeit das Wasser abgraben, ist infam und ein Machtmissbrauch. Jener hat sich dieses Jahr öffentlicher gezeigt, als je zuvor. Posten Schiebereien und Lobbyisten Bevorzugungen treten offen zutage und werden von den Beteiligten nur noch halbherzig entkräftet.&#xA;&#xA;Unsere inkompetente, ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gegen alle Prognosen zu Europas Chefin zu küren, stinkt meilenweit nach abgekarteten Spiel. Trotz vorgeblicher Demokratie zieht Ohnmacht übers Land und weckt Bedürfnisse nach Stützen. Taumelnd sind Menschen anfällig für wohlklingende Versprechungen, die nicht weiter hinterfragt werden. Gemäß allbekannter Weisheit, hinterher ist man immer schlauer, schützt ebenso verbreiteter Spruch, aus Fehlern lernt man, keine Wiederholungstäter. Eine heiße Herdplatte kapiert jeder erst durchs Anfassen, nicht durch Warnungen.&#xA;&#xA;Bedauerlicherweise erfüllen wir den Wunsch, unser täglich Gift gib und heut&#39;, mit wachsendem Enthusiasmus. Immer mehr Chemie stopfen wir in uns rein – freiwillig, weil sie alles billiger macht. Dass wir dadurch den Boden unter unseren Füßen untragbar machen, erfassen wir nicht. Wie gut inzwischen alles brennt, sehen wir ja zum Glück nur in Nachrichtensendungen. Betrifft uns demnach nicht und beteiligt sind wir Europäer sowieso nicht.&#xA;&#xA;Dass wir jede Woche Plastik vom Gewicht einer Kreditkarte in uns aufnehmen, stört auch niemanden, weil es keine negativen Auswirkungen hat und vor allem, weil es unbemerkt geschieht.&#xA;&#xA;Einen bunten Strauß an Giften versprühen wir zunehmend verbal. Sinkende Hemmschwellen offenbaren tiefe Klüfte innerhalb unserer Rasse. Die Schäden sind verheerend, zumal sie sich potenzieren. Wie das Enden wird, kann sich niemand ausmalen und will es erst recht nicht.&#xA;&#xA;Weltweit scheinen sich die Menschen nur in einem einig zu sein: Gehirnmasse zu amputieren, ergo Denkkapazitäten abzubauen und weniger komplex zu gestalten.&#xA;&#xA;2019 wurden Weichen gestellt, ob mehr oder weniger als zuvor, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass sie in Richtung des inzwischen deutlich sichtbaren und weithin leuchtenden Rammbocks gestellt wurden. Mag der Aufschrei durch #FridaysForFuture zumindest wahrnehmbar sein, ist er einerseits immer noch zu leise und kommt andererseits viel zu spät. Die Beteiligten sollten im Physik Unterricht, trotz freitäglichem Schwänzens, einiges über Bewegungsenergie gelernt haben. Weiterhin im Trüben bleiben die Zusammenhänge. Ein Fehlverhalten von Eltern und Großeltern – im Mindesten – anzuerkennen, widerstrebt dem Vermögen an familiärer Schuldzuweisung. Insofern bleiben Ziel fördernde Schlussfolgerungen aus. Nutella tut der Seele doch so gut und Nespresso ist so ungemein praktisch …&#xA;&#xA;Sämtliche Verfehlungen dieses Jahres auf- und auszuführen übersteigt vorhandene Kapazitäten – womit nicht der Platz hier gemeint ist. Der Rückblick ist daher weder umfassend, noch erfüllend und skizziert lediglich den schalen Geschmack des Versagens. Vielleicht wird 2019 irgendwann mal als das Jahr des fulminanten Scheiterns bezeichnet werden. Als das Jahr, in welchem wir an der letzten Ausfahrt wider besseres Wissens vorbeigerast sind. Insgesamt war es ein beschämendes Jahr. Gemäß der Gesetzmäßigkeit, schlimmer geht immer, blüht dem kommenden, neuen Jahrzehnt ein kolossaler Fehlstart.&#xA;&#xA;#Destruktiv #Ignoranz #Irrweg #Rückblick #Spaltung #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, im Kleinen fand sich im Laufe des Jahres etwas Glück – bei dir hier drüben oder euch dort hinten. Wirklich, von Herzen wünsche ich jedem positive Einflüsse, Erlebnisse und Entwicklungen.</p>

<p>Der Blick aufs Große und Ganze hinterlässt allerdings ein vor Schmerz verzerrtes Gesicht. Gepeinigt von den Diskrepanzen zwischen Wohl und Wehe, weil Wehe als Wohl gepriesen und Wohl geächtet wird. </p>

<p>Drei Themenblöcke dominierten das Aufmerksamkeitsspektrum: Klima – <em>natürlich</em> –; zunehmende Abgrenzung und Abschottung, mit einem daraus resultierenden Zuwachs an Aggressionen; sowie der fortwährende Versuch herrschender Kasten an der Quadratur des Kreises, indem Freiheit und Sicherheit in dieselbe Schublade gepresst werden sollen.</p>

<p>Über allem schwebt der grassierende Verlust unseres individuellen, einzigartigen und auszeichnenden Merkmals: <strong>Menschlichkeit</strong>. Kennzeichnend dafür ist die wachsende Legitimierung unmenschlichen Verhaltens. Unter den Deckmänteln Meinungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit etablierten sich Umgangsweisen, denen menschliche Werte fremd sind.</p>

<p>Selbstsucht ist bei uns Menschen nichts Neues. Diese jedoch über den Erhalt unserer Rasse zu stellen, überschreitet eine rote Linie. Bei Einmischung von äußeren Einflüssen tun wir uns traditionell schwer und erkennen bzw. beachten diese nicht. Von deren Folgen ganz zu schweigen.</p>

<p><strong><em>Die Welt brennt und korrupte Regierungen beschützen weiter die Beute der Diebe vor den Bestohlenen.</em></strong></p>

<p>Politische Versager, wie hierzulande Verkehrsminister <strong><em>Andreas Scheuer</em></strong> oder Landwirtschaftsministerin <strong><em>Julia Klöckner</em></strong>, ergötzen sich an ihrer Macht, unfähig Verantwortung zu übernehmen und Inkompetenz wahrzunehmen. Die mangelnde Selbsterkenntnis, definiert im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt" target="_blank" rel="nofollow noopener">Dunning-Kruger-Effekt</a>, klammert Eliten nicht aus.</p>

<p>Untereinander wird jedweder Umgang rauer und roher, politisch gefördert durch Entzug der Schlagkraft aufklärend tätigender Einrichtungen. Kritischen Vereinigungen durch Aberkennung ihrer Gemeinnützigkeit das Wasser abgraben, ist infam und ein Machtmissbrauch. Jener hat sich dieses Jahr öffentlicher gezeigt, als je zuvor. Posten Schiebereien und Lobbyisten Bevorzugungen treten offen zutage und werden von den Beteiligten nur noch halbherzig entkräftet.</p>

<p>Unsere inkompetente, ehemalige Verteidigungsministerin <em>Ursula von der Leyen</em> gegen alle Prognosen zu Europas Chefin zu küren, stinkt meilenweit nach abgekarteten Spiel. Trotz vorgeblicher Demokratie zieht Ohnmacht übers Land und weckt Bedürfnisse nach Stützen. Taumelnd sind Menschen anfällig für wohlklingende Versprechungen, die nicht weiter hinterfragt werden. Gemäß allbekannter Weisheit, <strong><em>hinterher ist man immer schlauer</em></strong>, schützt ebenso verbreiteter Spruch, <strong><em>aus Fehlern lernt man</em></strong>, keine Wiederholungstäter. Eine heiße Herdplatte kapiert jeder erst durchs Anfassen, nicht durch Warnungen.</p>

<p>Bedauerlicherweise erfüllen wir den Wunsch, <strong><em>unser täglich Gift gib und heut&#39;</em></strong>, mit wachsendem Enthusiasmus. Immer mehr Chemie stopfen wir in uns rein – freiwillig, weil sie alles billiger macht. Dass wir dadurch den Boden unter unseren Füßen untragbar machen, erfassen wir nicht. Wie gut inzwischen alles brennt, sehen wir ja zum Glück nur in Nachrichtensendungen. Betrifft uns demnach nicht und beteiligt sind wir Europäer sowieso nicht.</p>

<p>Dass wir jede Woche Plastik vom Gewicht einer Kreditkarte in uns aufnehmen, stört auch niemanden, weil es keine negativen Auswirkungen hat und vor allem, weil es unbemerkt geschieht.</p>

<p>Einen bunten Strauß an Giften versprühen wir zunehmend verbal. Sinkende Hemmschwellen offenbaren tiefe Klüfte innerhalb unserer Rasse. Die Schäden sind verheerend, zumal sie sich potenzieren. Wie das Enden wird, kann sich niemand ausmalen und will es erst recht nicht.</p>

<p>Weltweit scheinen sich die Menschen nur in einem einig zu sein: Gehirnmasse zu amputieren, ergo Denkkapazitäten abzubauen und weniger komplex zu gestalten.</p>

<p>2019 wurden Weichen gestellt, ob mehr oder weniger als zuvor, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass sie in Richtung des inzwischen deutlich sichtbaren und weithin leuchtenden Rammbocks gestellt wurden. Mag der Aufschrei durch <a href="/umdenken/tag:FridaysForFuture" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">FridaysForFuture</span></a> zumindest wahrnehmbar sein, ist er einerseits immer noch zu leise und kommt andererseits viel zu spät. Die Beteiligten sollten im Physik Unterricht, trotz freitäglichem Schwänzens, einiges über <em>Bewegungsenergie</em> gelernt haben. Weiterhin im Trüben bleiben die Zusammenhänge. Ein Fehlverhalten von Eltern und Großeltern – im Mindesten – anzuerkennen, widerstrebt dem Vermögen an familiärer Schuldzuweisung. Insofern bleiben Ziel fördernde Schlussfolgerungen aus. <em>Nutella</em> tut der Seele doch so gut und <em>Nespresso</em> ist so ungemein praktisch …</p>

<p>Sämtliche Verfehlungen dieses Jahres auf- und auszuführen übersteigt vorhandene Kapazitäten – womit nicht der Platz hier gemeint ist. Der Rückblick ist daher weder umfassend, noch erfüllend und skizziert lediglich den schalen Geschmack des Versagens. Vielleicht wird 2019 irgendwann mal als das Jahr des fulminanten Scheiterns bezeichnet werden. Als das Jahr, in welchem wir an der letzten Ausfahrt wider besseres Wissens vorbeigerast sind. Insgesamt war es ein beschämendes Jahr. Gemäß der Gesetzmäßigkeit, <strong><em>schlimmer geht immer</em></strong>, blüht dem kommenden, neuen Jahrzehnt ein kolossaler Fehlstart.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Destruktiv" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Destruktiv</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ignoranz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ignoranz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Irrweg" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Irrweg</span></a> <a href="/umdenken/tag:R%C3%BCckblick" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Rückblick</span></a> <a href="/umdenken/tag:Spaltung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Spaltung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/2019" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/2019</guid>
      <pubDate>Tue, 31 Dec 2019 10:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Verantwortungsloser Wohlstand</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/verantwortungsloser-wohlstand</link>
      <description>&lt;![CDATA[Wir Menschen bezeichnen uns als intelligent und führen dies als entscheidendes Kriterium gegenüber den Tieren ins Feld, sind aber trotzdem begrenzt. Selbiges verhindert daher erfolgreich erkannt und schon gar nicht akzeptiert zu werden. Von Begreifen ist dabei noch lange nicht die Rede. Mit unseren Anlagen wäre zwar viel mehr möglich, würde aber einen anderen Lebensstil bedeuten. Dieser würde sich aber konträr zum dominierenden Verlangen verhalten, weshalb mit der Eliminierung  dieser angeborenen Fähigkeiten frühzeitig begonnen wird. !--more--&#xA;&#xA;Als Folge sind wir in der Lage Dimensionen zu erfassen, aber nicht zu begreifen. Wenn in Indonesien pro Stunde eine Fläche in der Größe von zehn Fußballfeldern gerodet wird, ist das vielleicht ein verständlicher Vergleich, erschließt uns aber nicht die Vorstellung des gesamten Ausmaßes – erst recht nicht Folgen und Zusammenhänge.&#xA;&#xA;Genauso verhält es sich bei der Größe unserer Erde. Wir können die nackten Zahlen betrachten, in Russlands Taiga oder der Sahara stehen und doch nur alles bis zum Horizont erfassen. Es spielt keine Rolle, ob uns die Komplexität überfordert, sie steht unseren Bestrebungen nach Dominanz im Weg. Je nach Stellung verlangen unsere Herrschaftsallüren nach der Unterwerfung und Inbesitznahme alles erreichbaren. Wir können nur auf den Rücken anderer aufsteigen und über andere erheben, wozu auch natürliche Ressourcen zählen.&#xA;&#xA;Die Begriffe Wohlstand, Reichtum und Besitztum mögen sich im Detail unterscheiden, zielen aber inhaltlich auf die gleiche Bedeutung ab: mehr haben, mehr sein, als andere. Allgemeiner Konsens ist, dass wir dafür nicht nur sprichwörtlich über Leichen gehen. Denn auch wenn nur die wenigsten ihren Finger direkt an den Abzug einer Waffe legen, erreichen sie mit ihren Entscheidungen vergleichbare Wirkungen. Hier greift ihnen erwähnte Begrenztheit unter die Arme. Würde sich jeder die Kette seiner Entscheidungen vor Augen führen, hätten wir eine andere Welt. Weil uns aber der eigene Wohlstand über alles geht, interessieren wir uns nicht für die grausamen Auswirkungen. Aus selbem Grund weisen wir sowohl Schuld, als auch Verantwortung von uns.&#xA;&#xA;Kaffee in kleinen Aluminium Kapseln sind schick und bequem. Hingen im Supermarkt am Regal Bilder von der zerstörten Natur und an den Folgen verstorbenen Menschen, würden wahrscheinlich weniger zugreifen. Allerdings zeigen die abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln, dass wir Menschen trotzdem noch immer stärker an die Erfüllung unseres Wohlgefallens denken, als uns mit den Folgen zu beschäftigen. Selbst, wenn uns der Genuss krank macht und einen verfrühten Tod beschert.&#xA;&#xA;Koste es, was es wolle, reflektiert den unsichtbaren Teil unseres Lebensmottos; den sichtbaren Geiz ist geil. Wir wollen alles zum kleinen Preis. Wieder gaukelt uns die Begrenztheit vor, dass diese Einstellung vollkommen in Ordnung ist, schließlich geht es ja um unser persönliches Wohl. Dass die tatsächliche Rechnung weitaus umfangreicher und weitreichender ist, liegt außerhalb unseres Horizonts und kommt daher nicht zum Tragen.&#xA;&#xA;Wirtschaft wird von Menschen betrieben und unterscheidet sich von der Einzelperson nur durch die um ein vielfaches größere Macht. Wie ein monströser Staubsauger saugen Großunternehmen Kapital und Ressourcen aus Märkten und Böden. Verheerend ist dabei, dass die eigentlich als regulierende Schicht installierte Politik sich an diesem desaströsen Unterfangen beteiligt. Da aber über alle Grenzen, Ebenen und Schichten die gleiche Denkmentalität, inklusive Begrenztheit, vorherrscht, verwundert der gemeinschaftliche Raubzug  nicht.&#xA;&#xA;Mit der eingangs erwähnten Intelligenz verschaffen wir uns lediglich Werkzeuge, um die Geschwindigkeit bei der Ausbeutung voranzutreiben. Wie ein Krebsgeschwür töten wir unsere Lebensgrundlage. Was nach einer mehr als dämlichen Vorgehensweise anmutet, lässt sich wieder einmal mit vorliegender Begrenztheit erklären. Wir können die zeitlichen Dimensionen nicht begreifen. Wenn unser Handeln sich in 100 Jahren auswirkt, erfassen wir zwar die Zahlen, nicht aber den komplexen Zusammenhang. Die meisten von uns ausgelösten Vorgänge liegen außerhalb unseres Horizonts und Betroffenheit, womit sie irrelevant werden.&#xA;&#xA;Wir könnten anders, scheitern aber bereits an der Vorstellung. Darum gehen wir stur auf dem eingeschlagenen Weg, ignorieren Warnschilder und achten lediglich darauf, möglichst unversehrt an unser eigenes Ende zu gelangen. Bezüglich Begrenztheit dürften wir der Vollkommenheit nahe sein. Die Verschwendung unseres Potentials ist bedauerlich und eine Schande.&#xA;&#xA;Empfehlenswerte Lektüre:&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4617068&#34; target=&#34;blank&#34;Tödliche Kinderarbeit: Apple, Alphabet, Dell, Microsoft und Tesla verklagt/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/die-ignorierte-katastrophe-2&#34; target=&#34;blank&#34;Die ignorierte Katastrophe/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/verzicht-und-zuversicht&#34; target=&#34;blank&#34;Verzicht und Zuversicht/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4603226&#34; target=&#34;blank&#34;Urkatastrophe des Neoliberalismus/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://amerika21.de/2019/11/234758/brasilien-abholzung-amazonas&#34; target=&#34;blank&#34;Brasilien: Abholzung im Amazonasgebiet auf höchstem Wert seit zehn Jahren/a (amerika 21)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/geowissen/verpackungsmuell-nimmt-zu/&#34; target=&#34;blank&#34;Verpackungsmüll nimmt zu/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/biowissen/den-usa-und-brasilien-schwinden-die-schutzgebiete/&#34; target=&#34;blank&#34;In den USA und Brasilien schwinden die Schutzgebiete/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/biowissen/alarmierende-bilanz-zur-biodiversitaet/&#34; target=&#34;blank&#34;Alarmierende Bilanz zur Biodiversität/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/technik/bund-kann-durch-agrosprit-rund-zehn-milliarden-euro-sparen&#34; target=&#34;blank&#34;Bund kann durch Agrosprit zehn Milliarden sparen/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4310005&#34; target=&#34;blank&#34;Noch eine Öko-Krise - und keiner merkt es/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/eine-minute-vor-zwolf&#34; target=&#34;blank&#34;Eine Minute vor zwölf/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/gesellschaft/transport-muss-zu-einem-wesentlichen-kostenfaktor-werden&#34; target=&#34;blank&#34;Globale Transportsteuer auf Soja und Fleisch?/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4286923&#34; target=&#34;blank&#34;Biopatente: Breites Bündnis fordert Moratorium im Europäischen Patentamt/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/helfen-statt-plundern&#34; target=&#34;blank&#34;Helfen statt Plündern!/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/geowissen/antarktis-eisverlust-hat-sich-versechsfacht/&#34; target=&#34;blank&#34;Antarktis: Eisverlust hat sich versechsfacht/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.heise.de/-4210285&#34; target=&#34;blank&#34;Verlorenes Ackerland - Boden unter Beton/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/ausland/artensterben-wildtiere-101.html&#34; target=&#34;blank&#34;60 Prozent weniger Wirbeltiere/a (Tagesschau)&#xA;a href=&#34;https://zebralogs.wordpress.com/2018/10/18/rohstoffe-und-was-haben-wir-damit-zu-tun/&#34; target=&#34;blank&#34;Rohstoffe – und was haben wir damit zu tun?/a (Zebralogs)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4146025.html&#34; target=&#34;blank&#34;Was lernen wir aus diesem Hitze-Sommer?/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.nachdenkseiten.de/?p=45690&#34; target=&#34;blank&#34;Mode-Food und Umweltkiller Avocado auf der Anklagebank – Die weltweite Debatte über Chiles Export-Plantagen, die den Armen das Wasser abgraben und Verwüstung erzeugen/a (NachDenkSeiten)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/verkehr/ueber-den-wolken-ist-die-freiheit-wohl-grenzenlos&#34; target=&#34;blank&#34;Verbietet die Inlandsflüge!/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4029609&#34; target=&#34;blank&#34;Fünf Jahre nach dem Tod von 1129 Textilarbeitern/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4001364&#34; target=&#34;blank&#34;&#34;Unsere Überschüsse machen uns kaputt&#34;/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.fian.de/artikelansicht/2018-03-08-pressemitteilung-sambia-un-report-bestaetigt-kritik-an-grossflaechigen-agrar-investitionen/&#34; target=&#34;blank&#34;Sambia: UN-Report bestätigt Kritik an großflächigen Agrar-Investitionen/a (FIAN Deutschland)&#xA;a href=&#34;http://genfoodneindanke.de/2018/03/07/wieder-patentiert-das-epa-eine-konventionell-gezuechtete-pflanze-diesmal-eine-melone/&#34; target=&#34;blank&#34;Wieder patentiert das EPA eine konventionell gezüchtete Pflanze – diesmal eine Melone/a (Genfood? Nein Danke)&#xA;a href=&#34;https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=67724&#34; target=&#34;blank&#34;Tropischer Regenwald/a (3sat nano, 4:24 Min. verfügbar bis 18.01.2023)&#xA;a href=&#34;https://derstandard.at/2000068468821/Philipp-BlomDie-Erde-braucht-uns-nicht-Zur-Person&#34; target=&#34;blank&#34;Historiker Philipp Blom: &#34;Die Erde braucht uns nicht&#34;/a (Der Standard)&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/ausland/trump-naturschutz-103.html&#34; target=&#34;blank&#34;Trump stutzt Naturschutzgebiete massiv/a (Tagesschau)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3890296&#34; target=&#34;blank&#34;Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Vermögens/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-insektenschwund-studie-reaktionen/&#34; target=&#34;blank&#34;Insektenschwundleugner gegen Untergangspropheten/a (RiffReporter - kostenpflichtig 0,99 €)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3878120&#34; target=&#34;blank&#34;Merkel handelt, wie Trump redet/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3798783&#34; target=&#34;blank&#34;Verschwendungsökonomie/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/23468-suche-eine-halbe-neue-erde&#34; target=&#34;blank&#34;Suche: Eine halbe neue Erde/a (Klimaretter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3778718&#34; target=&#34;blank&#34;&#34;Der Boden stellt eine gigantische Umverteilungsmaschinerie dar&#34;/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://blog.greenpeace.de/artikel/ueber-bankgeschaefte-auf-kosten-der-waeldern&#34; target=&#34;_blank&#34;Über Bankgeschäfte auf Kosten der Wälder/a (Grennpeace)&#xA;&#xA;#Ausbeutung #Besitz #Egozentrik #Handeln #Herrschaft #Zerfall #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir Menschen bezeichnen uns als intelligent und führen dies als entscheidendes Kriterium gegenüber den Tieren ins Feld, sind aber trotzdem begrenzt. Selbiges verhindert daher erfolgreich erkannt und schon gar nicht akzeptiert zu werden. Von Begreifen ist dabei noch lange nicht die Rede. Mit unseren Anlagen wäre zwar viel mehr möglich, würde aber einen anderen Lebensstil bedeuten. Dieser würde sich aber konträr zum dominierenden Verlangen verhalten, weshalb mit der Eliminierung  dieser angeborenen Fähigkeiten frühzeitig begonnen wird. </p>

<p>Als Folge sind wir in der Lage Dimensionen zu erfassen, aber nicht zu begreifen. Wenn in Indonesien pro Stunde eine Fläche in der Größe von zehn Fußballfeldern gerodet wird, ist das vielleicht ein verständlicher Vergleich, erschließt uns aber nicht die Vorstellung des gesamten Ausmaßes – erst recht nicht Folgen und Zusammenhänge.</p>

<p>Genauso verhält es sich bei der Größe unserer Erde. Wir können die nackten Zahlen betrachten, in Russlands Taiga oder der Sahara stehen und doch nur alles bis zum Horizont erfassen. Es spielt keine Rolle, ob uns die Komplexität überfordert, sie steht unseren Bestrebungen nach Dominanz im Weg. Je nach Stellung verlangen unsere Herrschaftsallüren nach der Unterwerfung und Inbesitznahme alles erreichbaren. Wir können nur auf den Rücken anderer aufsteigen und über andere erheben, wozu auch natürliche Ressourcen zählen.</p>

<p>Die Begriffe Wohlstand, Reichtum und Besitztum mögen sich im Detail unterscheiden, zielen aber inhaltlich auf die gleiche Bedeutung ab: mehr haben, mehr sein, als andere. Allgemeiner Konsens ist, dass wir dafür nicht nur sprichwörtlich <strong><em>über Leichen gehen</em></strong>. Denn auch wenn nur die wenigsten ihren Finger direkt an den Abzug einer Waffe legen, erreichen sie mit ihren Entscheidungen vergleichbare Wirkungen. Hier greift ihnen erwähnte Begrenztheit unter die Arme. Würde sich jeder die Kette seiner Entscheidungen vor Augen führen, hätten wir eine andere Welt. Weil uns aber der eigene Wohlstand über alles geht, interessieren wir uns nicht für die grausamen Auswirkungen. Aus selbem Grund weisen wir sowohl Schuld, als auch Verantwortung von uns.</p>

<p>Kaffee in kleinen Aluminium Kapseln sind schick und bequem. Hingen im Supermarkt am Regal Bilder von der zerstörten Natur und an den Folgen verstorbenen Menschen, würden wahrscheinlich weniger zugreifen. Allerdings zeigen die abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln, dass wir Menschen trotzdem noch immer stärker an die Erfüllung unseres Wohlgefallens denken, als uns mit den Folgen zu beschäftigen. Selbst, wenn uns der Genuss krank macht und einen verfrühten Tod beschert.</p>

<p><strong><em>Koste es, was es wolle</em></strong>, reflektiert den unsichtbaren Teil unseres Lebensmottos; den sichtbaren <strong><em>Geiz ist geil</em></strong>. Wir wollen alles zum kleinen Preis. Wieder gaukelt uns die Begrenztheit vor, dass diese Einstellung vollkommen in Ordnung ist, schließlich geht es ja um unser persönliches Wohl. Dass die tatsächliche Rechnung weitaus umfangreicher und weitreichender ist, liegt außerhalb unseres Horizonts und kommt daher nicht zum Tragen.</p>

<p>Wirtschaft wird von Menschen betrieben und unterscheidet sich von der Einzelperson nur durch die um ein vielfaches größere Macht. Wie ein monströser Staubsauger saugen Großunternehmen Kapital und Ressourcen aus Märkten und Böden. Verheerend ist dabei, dass die eigentlich als regulierende Schicht installierte Politik sich an diesem desaströsen Unterfangen beteiligt. Da aber über alle Grenzen, Ebenen und Schichten die gleiche Denkmentalität, inklusive Begrenztheit, vorherrscht, verwundert der gemeinschaftliche Raubzug  nicht.</p>

<p>Mit der eingangs erwähnten Intelligenz verschaffen wir uns lediglich Werkzeuge, um die Geschwindigkeit bei der Ausbeutung voranzutreiben. Wie ein Krebsgeschwür töten wir unsere Lebensgrundlage. Was nach einer mehr als dämlichen Vorgehensweise anmutet, lässt sich wieder einmal mit vorliegender Begrenztheit erklären. Wir können die zeitlichen Dimensionen nicht begreifen. Wenn unser Handeln sich in 100 Jahren auswirkt, erfassen wir zwar die Zahlen, nicht aber den komplexen Zusammenhang. Die meisten von uns ausgelösten Vorgänge liegen außerhalb unseres Horizonts und <strong>Betroffenheit</strong>, womit sie irrelevant werden.</p>

<p>Wir könnten anders, scheitern aber bereits an der Vorstellung. Darum gehen wir stur auf dem eingeschlagenen Weg, ignorieren Warnschilder und achten lediglich darauf, möglichst unversehrt an unser eigenes Ende zu gelangen. Bezüglich Begrenztheit dürften wir der Vollkommenheit nahe sein. Die Verschwendung unseres Potentials ist bedauerlich und eine Schande.</p>

<p>Empfehlenswerte Lektüre:</p>
<ul><li><a href="https://heise.de/-4617068" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tödliche Kinderarbeit: Apple, Alphabet, Dell, Microsoft und Tesla verklagt</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/die-ignorierte-katastrophe-2" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die ignorierte Katastrophe</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/verzicht-und-zuversicht" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verzicht und Zuversicht</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4603226" target="_blank" rel="nofollow noopener">Urkatastrophe des Neoliberalismus</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://amerika21.de/2019/11/234758/brasilien-abholzung-amazonas" target="_blank" rel="nofollow noopener">Brasilien: Abholzung im Amazonasgebiet auf höchstem Wert seit zehn Jahren</a> (amerika 21)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/geowissen/verpackungsmuell-nimmt-zu/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verpackungsmüll nimmt zu</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/biowissen/den-usa-und-brasilien-schwinden-die-schutzgebiete/" target="_blank" rel="nofollow noopener">In den USA und Brasilien schwinden die Schutzgebiete</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/biowissen/alarmierende-bilanz-zur-biodiversitaet/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Alarmierende Bilanz zur Biodiversität</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/technik/bund-kann-durch-agrosprit-rund-zehn-milliarden-euro-sparen" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bund kann durch Agrosprit zehn Milliarden sparen</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4310005" target="_blank" rel="nofollow noopener">Noch eine Öko-Krise – und keiner merkt es</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/eine-minute-vor-zwolf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Eine Minute vor zwölf</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/gesellschaft/transport-muss-zu-einem-wesentlichen-kostenfaktor-werden" target="_blank" rel="nofollow noopener">Globale Transportsteuer auf Soja und Fleisch?</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4286923" target="_blank" rel="nofollow noopener">Biopatente: Breites Bündnis fordert Moratorium im Europäischen Patentamt</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/helfen-statt-plundern" target="_blank" rel="nofollow noopener">Helfen statt Plündern!</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/geowissen/antarktis-eisverlust-hat-sich-versechsfacht/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Antarktis: Eisverlust hat sich versechsfacht</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.heise.de/-4210285" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verlorenes Ackerland – Boden unter Beton</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/artensterben-wildtiere-101.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">60 Prozent weniger Wirbeltiere</a> (Tagesschau)</li>
<li><a href="https://zebralogs.wordpress.com/2018/10/18/rohstoffe-und-was-haben-wir-damit-zu-tun/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Rohstoffe – und was haben wir damit zu tun?</a> (Zebralogs)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4146025.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Was lernen wir aus diesem Hitze-Sommer?</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=45690" target="_blank" rel="nofollow noopener">Mode-Food und Umweltkiller Avocado auf der Anklagebank – Die weltweite Debatte über Chiles Export-Plantagen, die den Armen das Wasser abgraben und Verwüstung erzeugen</a> (NachDenkSeiten)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/verkehr/ueber-den-wolken-ist-die-freiheit-wohl-grenzenlos" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verbietet die Inlandsflüge!</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4029609" target="_blank" rel="nofollow noopener">Fünf Jahre nach dem Tod von 1129 Textilarbeitern</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4001364" target="_blank" rel="nofollow noopener">“Unsere Überschüsse machen uns kaputt”</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.fian.de/artikelansicht/2018-03-08-pressemitteilung-sambia-un-report-bestaetigt-kritik-an-grossflaechigen-agrar-investitionen/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sambia: UN-Report bestätigt Kritik an großflächigen Agrar-Investitionen</a> (FIAN Deutschland)</li>
<li><a href="http://genfoodneindanke.de/2018/03/07/wieder-patentiert-das-epa-eine-konventionell-gezuechtete-pflanze-diesmal-eine-melone/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Wieder patentiert das EPA eine konventionell gezüchtete Pflanze – diesmal eine Melone</a> (Genfood? Nein Danke)</li>
<li><a href="https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=67724" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tropischer Regenwald</a> (3sat nano, 4:24 Min. verfügbar bis 18.01.2023)</li>
<li><a href="https://derstandard.at/2000068468821/Philipp-BlomDie-Erde-braucht-uns-nicht-Zur-Person" target="_blank" rel="nofollow noopener">Historiker Philipp Blom: “Die Erde braucht uns nicht”</a> (Der Standard)</li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/trump-naturschutz-103.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trump stutzt Naturschutzgebiete massiv</a> (Tagesschau)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3890296" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Vermögens</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-insektenschwund-studie-reaktionen/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Insektenschwundleugner gegen Untergangspropheten</a> (RiffReporter – kostenpflichtig 0,99 €)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3878120" target="_blank" rel="nofollow noopener">Merkel handelt, wie Trump redet</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3798783" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verschwendungsökonomie</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/23468-suche-eine-halbe-neue-erde" target="_blank" rel="nofollow noopener">Suche: Eine halbe neue Erde</a> (Klimaretter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3778718" target="_blank" rel="nofollow noopener">“Der Boden stellt eine gigantische Umverteilungsmaschinerie dar”</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://blog.greenpeace.de/artikel/ueber-bankgeschaefte-auf-kosten-der-waeldern" target="_blank" rel="nofollow noopener">Über Bankgeschäfte auf Kosten der Wälder</a> (Grennpeace)</li></ul>

<p><a href="/umdenken/tag:Ausbeutung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ausbeutung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Besitz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Besitz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Egozentrik" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Egozentrik</span></a> <a href="/umdenken/tag:Handeln" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Handeln</span></a> <a href="/umdenken/tag:Herrschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Herrschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/irresponsible-prosperity" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/verantwortungsloser-wohlstand</guid>
      <pubDate>Fri, 27 Dec 2019 11:05:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (4)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-4</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant Exxon wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker\*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!&#xA;&#xA;a href=&#34;https://exxonknew.org/&#34; target=&#34;blank&#34;Exxon knew about climate change half a century ago/a&#xA;&#xA;a href=&#34;https://spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html&#34; target=&#34;blank&#34;Das Weltklima gerät aus den Fugen/a | Spiegel 33/1986&#xA;&#xA;#Asozial #Entfesselt #Gewissenlos #Gier #Irrsinn #Klima #Kriminell #Maßlos #Neoliberalismus #Umwelt #Unfähig #Verantwortungslos #Weltweit #Zerfall #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant <strong>Exxon</strong> wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!</p>

<p><a href="https://exxonknew.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Exxon knew about climate change half a century ago</a></p>

<p><a href="https://spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Das Weltklima gerät aus den Fugen</a> | Spiegel 33/1986</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Entfesselt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Entfesselt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Irrsinn" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Irrsinn</span></a> <a href="/umdenken/tag:Klima" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Klima</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kriminell" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kriminell</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ma%C3%9Flos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Maßlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unf%C3%A4hig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unfähig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verantwortungslos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verantwortungslos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Weltweit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Weltweit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-4" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-4</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 20:42:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Freiwillige Sklaven</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/freiwillige-sklaven</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bei der Neigung der Menschen, sich über andere zu erheben und diese zum eigenen Vorteil bis zur Schmerzgrenze zu benutzen, ist das Verhalten der New-Economy weder überraschend, noch unerwartet. In jedem von uns schlummert der Hang zur Sklavenhaltung und andere als wertlos genug zu erachten, um sich ihrer vollumfänglich zu bemächtigen. !--more--&#xA;&#xA;Das Verhalten dieser Lieferdienste zeigt, was für ein ekelerregender Geist dort herrscht und welcher Abschaum in solchen Positionen zu finden ist. Viel Skandalöser ist aber die andere Seite. Ist es inzwischen so schlecht um uns bestellt, dass sich derartige Praktiken wieder durchsetzen können? Entscheidender ist allerdings die Frage, bei all unserem Wissen, warum zur Hölle begeben sich Personen überhaupt in diese Fänge? Warum macht ihr das?! Damit legitimiert ihr diese schändlichen Machenschaften und die Entwicklung weiterer.&#xA;&#xA;Und wie albern ist es, sich erst freiwillig in die Hölle zu begeben und dann beschweren, dass es dort heiß ist? Ihr tickt doch nicht ganz richtig! Wo bleibt eure Selbstachtung?! Wenn sie keine Sklaven finden, müssen die Möchtegern-Herrscher entweder selbst ran – was unwahrscheinlich ist – oder ihr Vorhaben überdenken oder in die Tonne treten – wo es wohl von Anfang an am besten aufgehoben war. Bei den Sklavenhaltern braucht erst gar nicht nach so etwas wie Gewissen gesucht werden. Komplett verkümmert wurde der freie Platz mit bedrucktem Papier ausgestopft. Deswegen sind sie in der Lage auf ihre Erbärmlichkeit auch noch Stolz zu sein.&#xA;&#xA;Wenn die Not so groß ist, ist doch Sklaverei nicht die Lösung. Haben wir jeden Anstand und Respekt verloren, auch vor uns selbst? Sind wir nicht mehr fähig, menschlich miteinander umzugehen oder interessiert es uns nicht mehr? Oder wurde es uns (endlich) erfolgreich ausgetrieben? Seitdem die Beschützer der Bürger mit den Hyänen paktieren, schreitet jeglicher Verfall mit Siebenmeilenstiefeln voran. Erschreckende Zukunftsaussichten.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4301211&#34; target=&#34;_blank&#34;Gig Economy: US-Lieferservice verrechnet Trinkgeld nicht mehr mit Lohn/a | Heise online&#xA;&#xA;#Abhängig #Arbeitsmarkt #Asozial #Gesellschaft #Gewissenlos #Macht #Neoliberalismus #Sklaven #Skrupellos #Werte #Zerfall #Zukunft]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Neigung der Menschen, sich über andere zu erheben und diese zum eigenen Vorteil bis zur Schmerzgrenze zu benutzen, ist das Verhalten der <strong><em>New-Economy</em></strong> weder überraschend, noch unerwartet. In jedem von uns schlummert der Hang zur Sklavenhaltung und andere als wertlos genug zu erachten, um sich ihrer vollumfänglich zu bemächtigen. </p>

<p>Das Verhalten dieser Lieferdienste zeigt, was für ein ekelerregender Geist dort herrscht und welcher Abschaum in solchen Positionen zu finden ist. Viel Skandalöser ist aber die andere Seite. Ist es inzwischen so schlecht um uns bestellt, dass sich derartige Praktiken wieder durchsetzen können? Entscheidender ist allerdings die Frage, bei all unserem Wissen, warum zur Hölle begeben sich Personen überhaupt in diese Fänge? Warum macht ihr das?! Damit legitimiert ihr diese schändlichen Machenschaften und die Entwicklung weiterer.</p>

<p>Und wie albern ist es, sich erst freiwillig in die Hölle zu begeben und dann beschweren, dass es dort heiß ist? Ihr tickt doch nicht ganz richtig! Wo bleibt eure Selbstachtung?! Wenn sie keine Sklaven finden, müssen die Möchtegern-Herrscher entweder selbst ran – was unwahrscheinlich ist – oder ihr Vorhaben überdenken oder in die Tonne treten – wo es wohl von Anfang an am besten aufgehoben war. Bei den Sklavenhaltern braucht erst gar nicht nach so etwas wie Gewissen gesucht werden. Komplett verkümmert wurde der freie Platz mit bedrucktem Papier ausgestopft. Deswegen sind sie in der Lage auf ihre Erbärmlichkeit auch noch Stolz zu sein.</p>

<p>Wenn die Not so groß ist, ist doch Sklaverei nicht die Lösung. Haben wir jeden Anstand und Respekt verloren, auch vor uns selbst? Sind wir nicht mehr fähig, menschlich miteinander umzugehen oder interessiert es uns nicht mehr? Oder wurde es uns (endlich) erfolgreich ausgetrieben? Seitdem die Beschützer der Bürger mit den Hyänen paktieren, schreitet jeglicher Verfall mit Siebenmeilenstiefeln voran. Erschreckende Zukunftsaussichten.</p>

<p><a href="https://heise.de/-4301211" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gig Economy: US-Lieferservice verrechnet Trinkgeld nicht mehr mit Lohn</a> | Heise online</p>

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      <pubDate>Fri, 08 Feb 2019 13:36:19 +0100</pubDate>
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