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    <title>Zerfall &amp;mdash; umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/tag:Zerfall</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 19:37:23 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>Verantwortungsloser Wohlstand</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/verantwortungsloser-wohlstand</link>
      <description>&lt;![CDATA[Wir Menschen bezeichnen uns als intelligent und führen dies als entscheidendes Kriterium gegenüber den Tieren ins Feld, sind aber trotzdem begrenzt. Selbiges verhindert daher erfolgreich erkannt und schon gar nicht akzeptiert zu werden. Von Begreifen ist dabei noch lange nicht die Rede. Mit unseren Anlagen wäre zwar viel mehr möglich, würde aber einen anderen Lebensstil bedeuten. Dieser würde sich aber konträr zum dominierenden Verlangen verhalten, weshalb mit der Eliminierung  dieser angeborenen Fähigkeiten frühzeitig begonnen wird. !--more--&#xA;&#xA;Als Folge sind wir in der Lage Dimensionen zu erfassen, aber nicht zu begreifen. Wenn in Indonesien pro Stunde eine Fläche in der Größe von zehn Fußballfeldern gerodet wird, ist das vielleicht ein verständlicher Vergleich, erschließt uns aber nicht die Vorstellung des gesamten Ausmaßes – erst recht nicht Folgen und Zusammenhänge.&#xA;&#xA;Genauso verhält es sich bei der Größe unserer Erde. Wir können die nackten Zahlen betrachten, in Russlands Taiga oder der Sahara stehen und doch nur alles bis zum Horizont erfassen. Es spielt keine Rolle, ob uns die Komplexität überfordert, sie steht unseren Bestrebungen nach Dominanz im Weg. Je nach Stellung verlangen unsere Herrschaftsallüren nach der Unterwerfung und Inbesitznahme alles erreichbaren. Wir können nur auf den Rücken anderer aufsteigen und über andere erheben, wozu auch natürliche Ressourcen zählen.&#xA;&#xA;Die Begriffe Wohlstand, Reichtum und Besitztum mögen sich im Detail unterscheiden, zielen aber inhaltlich auf die gleiche Bedeutung ab: mehr haben, mehr sein, als andere. Allgemeiner Konsens ist, dass wir dafür nicht nur sprichwörtlich über Leichen gehen. Denn auch wenn nur die wenigsten ihren Finger direkt an den Abzug einer Waffe legen, erreichen sie mit ihren Entscheidungen vergleichbare Wirkungen. Hier greift ihnen erwähnte Begrenztheit unter die Arme. Würde sich jeder die Kette seiner Entscheidungen vor Augen führen, hätten wir eine andere Welt. Weil uns aber der eigene Wohlstand über alles geht, interessieren wir uns nicht für die grausamen Auswirkungen. Aus selbem Grund weisen wir sowohl Schuld, als auch Verantwortung von uns.&#xA;&#xA;Kaffee in kleinen Aluminium Kapseln sind schick und bequem. Hingen im Supermarkt am Regal Bilder von der zerstörten Natur und an den Folgen verstorbenen Menschen, würden wahrscheinlich weniger zugreifen. Allerdings zeigen die abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln, dass wir Menschen trotzdem noch immer stärker an die Erfüllung unseres Wohlgefallens denken, als uns mit den Folgen zu beschäftigen. Selbst, wenn uns der Genuss krank macht und einen verfrühten Tod beschert.&#xA;&#xA;Koste es, was es wolle, reflektiert den unsichtbaren Teil unseres Lebensmottos; den sichtbaren Geiz ist geil. Wir wollen alles zum kleinen Preis. Wieder gaukelt uns die Begrenztheit vor, dass diese Einstellung vollkommen in Ordnung ist, schließlich geht es ja um unser persönliches Wohl. Dass die tatsächliche Rechnung weitaus umfangreicher und weitreichender ist, liegt außerhalb unseres Horizonts und kommt daher nicht zum Tragen.&#xA;&#xA;Wirtschaft wird von Menschen betrieben und unterscheidet sich von der Einzelperson nur durch die um ein vielfaches größere Macht. Wie ein monströser Staubsauger saugen Großunternehmen Kapital und Ressourcen aus Märkten und Böden. Verheerend ist dabei, dass die eigentlich als regulierende Schicht installierte Politik sich an diesem desaströsen Unterfangen beteiligt. Da aber über alle Grenzen, Ebenen und Schichten die gleiche Denkmentalität, inklusive Begrenztheit, vorherrscht, verwundert der gemeinschaftliche Raubzug  nicht.&#xA;&#xA;Mit der eingangs erwähnten Intelligenz verschaffen wir uns lediglich Werkzeuge, um die Geschwindigkeit bei der Ausbeutung voranzutreiben. Wie ein Krebsgeschwür töten wir unsere Lebensgrundlage. Was nach einer mehr als dämlichen Vorgehensweise anmutet, lässt sich wieder einmal mit vorliegender Begrenztheit erklären. Wir können die zeitlichen Dimensionen nicht begreifen. Wenn unser Handeln sich in 100 Jahren auswirkt, erfassen wir zwar die Zahlen, nicht aber den komplexen Zusammenhang. Die meisten von uns ausgelösten Vorgänge liegen außerhalb unseres Horizonts und Betroffenheit, womit sie irrelevant werden.&#xA;&#xA;Wir könnten anders, scheitern aber bereits an der Vorstellung. Darum gehen wir stur auf dem eingeschlagenen Weg, ignorieren Warnschilder und achten lediglich darauf, möglichst unversehrt an unser eigenes Ende zu gelangen. Bezüglich Begrenztheit dürften wir der Vollkommenheit nahe sein. Die Verschwendung unseres Potentials ist bedauerlich und eine Schande.&#xA;&#xA;Empfehlenswerte Lektüre:&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4617068&#34; target=&#34;blank&#34;Tödliche Kinderarbeit: Apple, Alphabet, Dell, Microsoft und Tesla verklagt/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/die-ignorierte-katastrophe-2&#34; target=&#34;blank&#34;Die ignorierte Katastrophe/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/verzicht-und-zuversicht&#34; target=&#34;blank&#34;Verzicht und Zuversicht/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4603226&#34; target=&#34;blank&#34;Urkatastrophe des Neoliberalismus/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://amerika21.de/2019/11/234758/brasilien-abholzung-amazonas&#34; target=&#34;blank&#34;Brasilien: Abholzung im Amazonasgebiet auf höchstem Wert seit zehn Jahren/a (amerika 21)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/geowissen/verpackungsmuell-nimmt-zu/&#34; target=&#34;blank&#34;Verpackungsmüll nimmt zu/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/biowissen/den-usa-und-brasilien-schwinden-die-schutzgebiete/&#34; target=&#34;blank&#34;In den USA und Brasilien schwinden die Schutzgebiete/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/biowissen/alarmierende-bilanz-zur-biodiversitaet/&#34; target=&#34;blank&#34;Alarmierende Bilanz zur Biodiversität/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/technik/bund-kann-durch-agrosprit-rund-zehn-milliarden-euro-sparen&#34; target=&#34;blank&#34;Bund kann durch Agrosprit zehn Milliarden sparen/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4310005&#34; target=&#34;blank&#34;Noch eine Öko-Krise - und keiner merkt es/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/eine-minute-vor-zwolf&#34; target=&#34;blank&#34;Eine Minute vor zwölf/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/gesellschaft/transport-muss-zu-einem-wesentlichen-kostenfaktor-werden&#34; target=&#34;blank&#34;Globale Transportsteuer auf Soja und Fleisch?/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4286923&#34; target=&#34;blank&#34;Biopatente: Breites Bündnis fordert Moratorium im Europäischen Patentamt/a (Heise)&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/helfen-statt-plundern&#34; target=&#34;blank&#34;Helfen statt Plündern!/a (Rubikon)&#xA;a href=&#34;https://www.scinexx.de/news/geowissen/antarktis-eisverlust-hat-sich-versechsfacht/&#34; target=&#34;blank&#34;Antarktis: Eisverlust hat sich versechsfacht/a (scinexx)&#xA;a href=&#34;https://www.heise.de/-4210285&#34; target=&#34;blank&#34;Verlorenes Ackerland - Boden unter Beton/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/ausland/artensterben-wildtiere-101.html&#34; target=&#34;blank&#34;60 Prozent weniger Wirbeltiere/a (Tagesschau)&#xA;a href=&#34;https://zebralogs.wordpress.com/2018/10/18/rohstoffe-und-was-haben-wir-damit-zu-tun/&#34; target=&#34;blank&#34;Rohstoffe – und was haben wir damit zu tun?/a (Zebralogs)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4146025.html&#34; target=&#34;blank&#34;Was lernen wir aus diesem Hitze-Sommer?/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.nachdenkseiten.de/?p=45690&#34; target=&#34;blank&#34;Mode-Food und Umweltkiller Avocado auf der Anklagebank – Die weltweite Debatte über Chiles Export-Plantagen, die den Armen das Wasser abgraben und Verwüstung erzeugen/a (NachDenkSeiten)&#xA;a href=&#34;https://www.klimareporter.de/verkehr/ueber-den-wolken-ist-die-freiheit-wohl-grenzenlos&#34; target=&#34;blank&#34;Verbietet die Inlandsflüge!/a (Klima Reporter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4029609&#34; target=&#34;blank&#34;Fünf Jahre nach dem Tod von 1129 Textilarbeitern/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4001364&#34; target=&#34;blank&#34;&#34;Unsere Überschüsse machen uns kaputt&#34;/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.fian.de/artikelansicht/2018-03-08-pressemitteilung-sambia-un-report-bestaetigt-kritik-an-grossflaechigen-agrar-investitionen/&#34; target=&#34;blank&#34;Sambia: UN-Report bestätigt Kritik an großflächigen Agrar-Investitionen/a (FIAN Deutschland)&#xA;a href=&#34;http://genfoodneindanke.de/2018/03/07/wieder-patentiert-das-epa-eine-konventionell-gezuechtete-pflanze-diesmal-eine-melone/&#34; target=&#34;blank&#34;Wieder patentiert das EPA eine konventionell gezüchtete Pflanze – diesmal eine Melone/a (Genfood? Nein Danke)&#xA;a href=&#34;https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=67724&#34; target=&#34;blank&#34;Tropischer Regenwald/a (3sat nano, 4:24 Min. verfügbar bis 18.01.2023)&#xA;a href=&#34;https://derstandard.at/2000068468821/Philipp-BlomDie-Erde-braucht-uns-nicht-Zur-Person&#34; target=&#34;blank&#34;Historiker Philipp Blom: &#34;Die Erde braucht uns nicht&#34;/a (Der Standard)&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/ausland/trump-naturschutz-103.html&#34; target=&#34;blank&#34;Trump stutzt Naturschutzgebiete massiv/a (Tagesschau)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3890296&#34; target=&#34;blank&#34;Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Vermögens/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-insektenschwund-studie-reaktionen/&#34; target=&#34;blank&#34;Insektenschwundleugner gegen Untergangspropheten/a (RiffReporter - kostenpflichtig 0,99 €)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3878120&#34; target=&#34;blank&#34;Merkel handelt, wie Trump redet/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3798783&#34; target=&#34;blank&#34;Verschwendungsökonomie/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/23468-suche-eine-halbe-neue-erde&#34; target=&#34;blank&#34;Suche: Eine halbe neue Erde/a (Klimaretter)&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-3778718&#34; target=&#34;blank&#34;&#34;Der Boden stellt eine gigantische Umverteilungsmaschinerie dar&#34;/a (Telepolis)&#xA;a href=&#34;https://blog.greenpeace.de/artikel/ueber-bankgeschaefte-auf-kosten-der-waeldern&#34; target=&#34;_blank&#34;Über Bankgeschäfte auf Kosten der Wälder/a (Grennpeace)&#xA;&#xA;#Ausbeutung #Besitz #Egozentrik #Handeln #Herrschaft #Zerfall #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir Menschen bezeichnen uns als intelligent und führen dies als entscheidendes Kriterium gegenüber den Tieren ins Feld, sind aber trotzdem begrenzt. Selbiges verhindert daher erfolgreich erkannt und schon gar nicht akzeptiert zu werden. Von Begreifen ist dabei noch lange nicht die Rede. Mit unseren Anlagen wäre zwar viel mehr möglich, würde aber einen anderen Lebensstil bedeuten. Dieser würde sich aber konträr zum dominierenden Verlangen verhalten, weshalb mit der Eliminierung  dieser angeborenen Fähigkeiten frühzeitig begonnen wird. </p>

<p>Als Folge sind wir in der Lage Dimensionen zu erfassen, aber nicht zu begreifen. Wenn in Indonesien pro Stunde eine Fläche in der Größe von zehn Fußballfeldern gerodet wird, ist das vielleicht ein verständlicher Vergleich, erschließt uns aber nicht die Vorstellung des gesamten Ausmaßes – erst recht nicht Folgen und Zusammenhänge.</p>

<p>Genauso verhält es sich bei der Größe unserer Erde. Wir können die nackten Zahlen betrachten, in Russlands Taiga oder der Sahara stehen und doch nur alles bis zum Horizont erfassen. Es spielt keine Rolle, ob uns die Komplexität überfordert, sie steht unseren Bestrebungen nach Dominanz im Weg. Je nach Stellung verlangen unsere Herrschaftsallüren nach der Unterwerfung und Inbesitznahme alles erreichbaren. Wir können nur auf den Rücken anderer aufsteigen und über andere erheben, wozu auch natürliche Ressourcen zählen.</p>

<p>Die Begriffe Wohlstand, Reichtum und Besitztum mögen sich im Detail unterscheiden, zielen aber inhaltlich auf die gleiche Bedeutung ab: mehr haben, mehr sein, als andere. Allgemeiner Konsens ist, dass wir dafür nicht nur sprichwörtlich <strong><em>über Leichen gehen</em></strong>. Denn auch wenn nur die wenigsten ihren Finger direkt an den Abzug einer Waffe legen, erreichen sie mit ihren Entscheidungen vergleichbare Wirkungen. Hier greift ihnen erwähnte Begrenztheit unter die Arme. Würde sich jeder die Kette seiner Entscheidungen vor Augen führen, hätten wir eine andere Welt. Weil uns aber der eigene Wohlstand über alles geht, interessieren wir uns nicht für die grausamen Auswirkungen. Aus selbem Grund weisen wir sowohl Schuld, als auch Verantwortung von uns.</p>

<p>Kaffee in kleinen Aluminium Kapseln sind schick und bequem. Hingen im Supermarkt am Regal Bilder von der zerstörten Natur und an den Folgen verstorbenen Menschen, würden wahrscheinlich weniger zugreifen. Allerdings zeigen die abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln, dass wir Menschen trotzdem noch immer stärker an die Erfüllung unseres Wohlgefallens denken, als uns mit den Folgen zu beschäftigen. Selbst, wenn uns der Genuss krank macht und einen verfrühten Tod beschert.</p>

<p><strong><em>Koste es, was es wolle</em></strong>, reflektiert den unsichtbaren Teil unseres Lebensmottos; den sichtbaren <strong><em>Geiz ist geil</em></strong>. Wir wollen alles zum kleinen Preis. Wieder gaukelt uns die Begrenztheit vor, dass diese Einstellung vollkommen in Ordnung ist, schließlich geht es ja um unser persönliches Wohl. Dass die tatsächliche Rechnung weitaus umfangreicher und weitreichender ist, liegt außerhalb unseres Horizonts und kommt daher nicht zum Tragen.</p>

<p>Wirtschaft wird von Menschen betrieben und unterscheidet sich von der Einzelperson nur durch die um ein vielfaches größere Macht. Wie ein monströser Staubsauger saugen Großunternehmen Kapital und Ressourcen aus Märkten und Böden. Verheerend ist dabei, dass die eigentlich als regulierende Schicht installierte Politik sich an diesem desaströsen Unterfangen beteiligt. Da aber über alle Grenzen, Ebenen und Schichten die gleiche Denkmentalität, inklusive Begrenztheit, vorherrscht, verwundert der gemeinschaftliche Raubzug  nicht.</p>

<p>Mit der eingangs erwähnten Intelligenz verschaffen wir uns lediglich Werkzeuge, um die Geschwindigkeit bei der Ausbeutung voranzutreiben. Wie ein Krebsgeschwür töten wir unsere Lebensgrundlage. Was nach einer mehr als dämlichen Vorgehensweise anmutet, lässt sich wieder einmal mit vorliegender Begrenztheit erklären. Wir können die zeitlichen Dimensionen nicht begreifen. Wenn unser Handeln sich in 100 Jahren auswirkt, erfassen wir zwar die Zahlen, nicht aber den komplexen Zusammenhang. Die meisten von uns ausgelösten Vorgänge liegen außerhalb unseres Horizonts und <strong>Betroffenheit</strong>, womit sie irrelevant werden.</p>

<p>Wir könnten anders, scheitern aber bereits an der Vorstellung. Darum gehen wir stur auf dem eingeschlagenen Weg, ignorieren Warnschilder und achten lediglich darauf, möglichst unversehrt an unser eigenes Ende zu gelangen. Bezüglich Begrenztheit dürften wir der Vollkommenheit nahe sein. Die Verschwendung unseres Potentials ist bedauerlich und eine Schande.</p>

<p>Empfehlenswerte Lektüre:</p>
<ul><li><a href="https://heise.de/-4617068" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tödliche Kinderarbeit: Apple, Alphabet, Dell, Microsoft und Tesla verklagt</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/die-ignorierte-katastrophe-2" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die ignorierte Katastrophe</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/verzicht-und-zuversicht" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verzicht und Zuversicht</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4603226" target="_blank" rel="nofollow noopener">Urkatastrophe des Neoliberalismus</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://amerika21.de/2019/11/234758/brasilien-abholzung-amazonas" target="_blank" rel="nofollow noopener">Brasilien: Abholzung im Amazonasgebiet auf höchstem Wert seit zehn Jahren</a> (amerika 21)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/geowissen/verpackungsmuell-nimmt-zu/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verpackungsmüll nimmt zu</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/biowissen/den-usa-und-brasilien-schwinden-die-schutzgebiete/" target="_blank" rel="nofollow noopener">In den USA und Brasilien schwinden die Schutzgebiete</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/biowissen/alarmierende-bilanz-zur-biodiversitaet/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Alarmierende Bilanz zur Biodiversität</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/technik/bund-kann-durch-agrosprit-rund-zehn-milliarden-euro-sparen" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bund kann durch Agrosprit zehn Milliarden sparen</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4310005" target="_blank" rel="nofollow noopener">Noch eine Öko-Krise – und keiner merkt es</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/eine-minute-vor-zwolf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Eine Minute vor zwölf</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/gesellschaft/transport-muss-zu-einem-wesentlichen-kostenfaktor-werden" target="_blank" rel="nofollow noopener">Globale Transportsteuer auf Soja und Fleisch?</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4286923" target="_blank" rel="nofollow noopener">Biopatente: Breites Bündnis fordert Moratorium im Europäischen Patentamt</a> (Heise)</li>
<li><a href="https://www.rubikon.news/artikel/helfen-statt-plundern" target="_blank" rel="nofollow noopener">Helfen statt Plündern!</a> (Rubikon)</li>
<li><a href="https://www.scinexx.de/news/geowissen/antarktis-eisverlust-hat-sich-versechsfacht/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Antarktis: Eisverlust hat sich versechsfacht</a> (scinexx)</li>
<li><a href="https://www.heise.de/-4210285" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verlorenes Ackerland – Boden unter Beton</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/artensterben-wildtiere-101.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">60 Prozent weniger Wirbeltiere</a> (Tagesschau)</li>
<li><a href="https://zebralogs.wordpress.com/2018/10/18/rohstoffe-und-was-haben-wir-damit-zu-tun/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Rohstoffe – und was haben wir damit zu tun?</a> (Zebralogs)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4146025.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Was lernen wir aus diesem Hitze-Sommer?</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=45690" target="_blank" rel="nofollow noopener">Mode-Food und Umweltkiller Avocado auf der Anklagebank – Die weltweite Debatte über Chiles Export-Plantagen, die den Armen das Wasser abgraben und Verwüstung erzeugen</a> (NachDenkSeiten)</li>
<li><a href="https://www.klimareporter.de/verkehr/ueber-den-wolken-ist-die-freiheit-wohl-grenzenlos" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verbietet die Inlandsflüge!</a> (Klima Reporter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4029609" target="_blank" rel="nofollow noopener">Fünf Jahre nach dem Tod von 1129 Textilarbeitern</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-4001364" target="_blank" rel="nofollow noopener">“Unsere Überschüsse machen uns kaputt”</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.fian.de/artikelansicht/2018-03-08-pressemitteilung-sambia-un-report-bestaetigt-kritik-an-grossflaechigen-agrar-investitionen/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sambia: UN-Report bestätigt Kritik an großflächigen Agrar-Investitionen</a> (FIAN Deutschland)</li>
<li><a href="http://genfoodneindanke.de/2018/03/07/wieder-patentiert-das-epa-eine-konventionell-gezuechtete-pflanze-diesmal-eine-melone/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Wieder patentiert das EPA eine konventionell gezüchtete Pflanze – diesmal eine Melone</a> (Genfood? Nein Danke)</li>
<li><a href="https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=67724" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tropischer Regenwald</a> (3sat nano, 4:24 Min. verfügbar bis 18.01.2023)</li>
<li><a href="https://derstandard.at/2000068468821/Philipp-BlomDie-Erde-braucht-uns-nicht-Zur-Person" target="_blank" rel="nofollow noopener">Historiker Philipp Blom: “Die Erde braucht uns nicht”</a> (Der Standard)</li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/trump-naturschutz-103.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trump stutzt Naturschutzgebiete massiv</a> (Tagesschau)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3890296" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die reichsten 1 Prozent besitzen mehr als 50 Prozent des globalen Vermögens</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-insektenschwund-studie-reaktionen/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Insektenschwundleugner gegen Untergangspropheten</a> (RiffReporter – kostenpflichtig 0,99 €)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3878120" target="_blank" rel="nofollow noopener">Merkel handelt, wie Trump redet</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3798783" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verschwendungsökonomie</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/23468-suche-eine-halbe-neue-erde" target="_blank" rel="nofollow noopener">Suche: Eine halbe neue Erde</a> (Klimaretter)</li>
<li><a href="https://heise.de/-3778718" target="_blank" rel="nofollow noopener">“Der Boden stellt eine gigantische Umverteilungsmaschinerie dar”</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="https://blog.greenpeace.de/artikel/ueber-bankgeschaefte-auf-kosten-der-waeldern" target="_blank" rel="nofollow noopener">Über Bankgeschäfte auf Kosten der Wälder</a> (Grennpeace)</li></ul>

<p><a href="/umdenken/tag:Ausbeutung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ausbeutung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Besitz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Besitz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Egozentrik" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Egozentrik</span></a> <a href="/umdenken/tag:Handeln" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Handeln</span></a> <a href="/umdenken/tag:Herrschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Herrschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/irresponsible-prosperity" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/verantwortungsloser-wohlstand</guid>
      <pubDate>Fri, 27 Dec 2019 11:05:00 +0100</pubDate>
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      <title>Die Perversion von Absichten (4)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-4</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant Exxon wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker\*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!&#xA;&#xA;a href=&#34;https://exxonknew.org/&#34; target=&#34;blank&#34;Exxon knew about climate change half a century ago/a&#xA;&#xA;a href=&#34;https://spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html&#34; target=&#34;blank&#34;Das Weltklima gerät aus den Fugen/a | Spiegel 33/1986&#xA;&#xA;#Asozial #Entfesselt #Gewissenlos #Gier #Irrsinn #Klima #Kriminell #Maßlos #Neoliberalismus #Umwelt #Unfähig #Verantwortungslos #Weltweit #Zerfall #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant <strong>Exxon</strong> wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!</p>

<p><a href="https://exxonknew.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Exxon knew about climate change half a century ago</a></p>

<p><a href="https://spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Das Weltklima gerät aus den Fugen</a> | Spiegel 33/1986</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Entfesselt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Entfesselt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Irrsinn" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Irrsinn</span></a> <a href="/umdenken/tag:Klima" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Klima</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kriminell" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kriminell</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ma%C3%9Flos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Maßlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unf%C3%A4hig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unfähig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verantwortungslos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verantwortungslos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Weltweit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Weltweit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-4" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-4</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 20:42:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Totalitäre Welt</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/totalitaere-welt</link>
      <description>&lt;![CDATA[Überall unterdrücken Machthaber immer stärker ihr Volk. In unterschiedlichen Ausprägungen, aber unübersehbar. Erst gebären sie sich als ersehnter Erlöser und Menschenfreund, um nach erfolgreicher Wahl die hinterm Rücken versteckten Knüppel hervorzuholen. Mit Knechtschaft und einseitigen Umverteilungen überziehen sie ihr Land, nur gefeiert von den unterwürfigen Anhängern, die hoffen von den Vorteilen zu profitieren. Doch wer Gewalt sät, erntet Gewalt. Gewissenlos treibt das Unwesen Aggressivität seine hässlichen Klauen in die Gesellschaft und weidet sich am angerichteten Schaden. Warum? !--more--&#xA;&#xA;Es einfach als Machtgeilheit abtun, wird den Entwicklungen nicht mehr gerecht. Vielmehr driften Fortschritt und Verhalten auseinander. Je hoch technisierter ersteres wird, umso primitiver wird letzteres. Längst überwunden geglaubte Instinkte drängeln sich aus den Tiefen unserer Evolution bis zur ersten Reihe vor. Mühsam aufgebaute Werte und Umgangsweisen, die ihrem Ursprung nach als menschlich bezeichnet wurden, werden gnadenlos verjagt.&#xA;&#xA;Gerade jetzt, wo Rufe nach mehr Gleichheit und Fürsorge lauter werden, scheinen diese bei anders denkenden Verlustängste anzustacheln. Können Verlust und Angst für sich allein schon emotional herausfordernd sein, kippt ihre Verbindung schnell ins Unerträgliche. Reflexartig werden Gegenmaßnahmen aktiviert. Jeder Besitz muss mit allen Mitteln verteidigt werden. Rechtmäßigkeit steht dabei nicht zur Debatte, weil uns, unserem Anspruch nach, stets alles für unser Wohlergehen zusteht. Wer dies bedroht, wird bekämpft. Selbst wenn es der Nachbar ist, mit dem man immer gut ausgekommen ist. Beim Kampf um die Pfründe gibt es keine Freunde, nur Feinde.&#xA;&#xA;Weltweit fallende Schranken missfallen den Mächtigen zusehends. Erst zwingen sie uns die Globalisierung auf und stellen jetzt überrascht fest, welch harten Bandagen hier im Einsatz sind und das die eigenen Spieler vermehrt ins Hintertreffen geraten. Im Krieg der Profite werden keine Gefangenen gemacht, sondern vernichtet, was sich in den Weg stellt. Wie sich die Kräfte auf der Welt verteilen, ist leicht auszumachen. Doch statt nach fortschrittlichen Lösungen zu suchen, wird niederen Instinkten nachgegeben und die Krallen ausgefahren.&#xA;&#xA;Gegen diese Aktivierung ist nur gefeit, wer sich als Gegner positioniert. Wer für eine offene und friedliche Welt eintritt, ist ein ausgemachter Feind. Wer darüber hinaus an zukünftige Generationen denkt und entsprechend umsichtig handelt, also die eigene Vorteilsnahme verrät, muss mit ernsthaften Komplikationen für sein Leben zu rechnen. Je mehr sich weltoffene Menschen bemerkbar machen, desto nervöser wird die Gegenseite und verstärkt ihre Verteidigungsmaßnahmen. Während erstere sich um alle sorgen, kümmert letztere nur sich selbst.&#xA;&#xA;Wie leicht vermeintlich bequeme Strukturen entfacht werden, zeigt sich in der jetzt schon bestehenden Überzahl. Regierungsfürsten brauchen keine komplizierten Ansprüche mehr formulieren, sondern nur die richtigen Knöpfe drücken. Diskriminieren, beherrschen, unterdrücken und abgrenzen sind eine schlichte Sprache, die jeder versteht. Natürlich ist dabei stets nur eine Sichtweise gemeint: von einem selbst aus – für mich alles, für die anderen nichts. Das gilt auch untereinander, weshalb sich allerorten die Menschen entzweien.&#xA;&#xA;Global wurde ein gefährlicher Kurs eingeschlagen, dessen Auswirkungen unmissverständliche Anzeichen vor sich herschiebt. Fasziniert jagen wir technische Entwicklungen von Höhepunkt zu Höhepunkt, ohne die unterschwellige Gefahr zu begreifen. Arrogant halten wir am Dogma fest, alles beherrschen zu können. Unvermindert lassen wir uns die Maxime diktieren, Wirtschaft muss unbegrenzt wachsen, ohne dies zu hinterfragen. Offenkundigen Unwahrheiten wird geglaubt, wenn sie die zuvor eingeredeten Bedrohungen stützen.&#xA;&#xA;Diktatur und Sklaverei sind auf dem Vormarsch, auch wenn sorgsam vermieden wird, diese so zu bezeichnen. Es geht nur noch darum, auf der vermeintlich richtigen Seite zu stehen.&#xA;&#xA;Die politischen Mächtigen schüren diesen Verteilungskampf, einzig darauf bedacht nicht unter die eigenen Räder zu geraten. Damit sie nicht untergehen, wetzen sie ihre Messer. Weil sie sich natürlich nicht selbst die Hände dreckig machen, hetzen sie ihr Volk auf und streuen zerstörerischen Hass über sie. Form und Dosierung sind dabei völlig egal, Hauptsache es zeigt Wirkung.&#xA;&#xA;Der Erfolg dieser Entwicklung liegt im Erfolg seiner Ursache: Friedlicher Wohlstand frisst seine Kinder. Der Mensch ist mit der selbst geschaffenen Komplexität überfordert und sehnt sich nach vereinfachten Strukturen. Von ihm selbst angezettelt, wird er Opfer der eigenen Heiligkeit. Jedoch übersteigen die Zusammenhänge alle, denen eigenes Denken inzwischen über den Kopf gewachsen ist. Gewalt gründet sich dann aus dem Frust, mit den eigenen, inneren Konflikten nicht umgehen zu können.&#xA;&#xA;Die schlichte Tatsache, dass wir alle Menschen gleich und unsere grundlegenden Bedürfnisse identisch sind, macht totalitäre Herrschaftsgelüste unmöglich und wird daher erfolgreich ausgetrieben.&#xA;&#xA;Die größte Gefahr verbirgt sich im aufgenommenen Schwung, der sich aus den erzeugten Reibungen nährt. Diesen zu stoppen wird zunehmend aussichtsloser. Konstruktive Gegenbewegungen, wie zum Beispiel \#FridaysForFuture, vertiefen unbeabsichtigt die Gräben. Die dafür notwendigen Veränderungen übersteigen die Vorstellungskräfte verwurzelter und verhärteten Ideologien. Eine Umsetzung würde die Hölle bedeuten, was deshalb mit allen Mitteln verhindert wird. Würde auch die eigenen Kleingeistigkeit bestritten werden, fehlt es dafür bereits am Erkenntnisvermögen.&#xA;&#xA;Was in den stattfindenden Prozessen nur schwer auszumachen ist, sind die Schwachstellen die mit der umfassendsten Macht: Politiker\*innen. Sie haben durch Schlammschlachten gegen ihresgleichen jeglichen Hemmschwellen den Garaus gemacht und einen rüden Umgang miteinander etabliert. Gerade deswegen finden populistische Schreihälse am meisten Gehör. Auf absurde Weise nährt es ein Paradoxon: den Ruf nach einer starken Führungshand.&#xA;&#xA;Lösungen lägen offen auf der Hand, besinne man sich der innewohnenden Vernunft, anstelle sich diese stehlen zu lassen. Jedoch schwingt sich Töten zur ultimativen Befriedigung, zum maximalen Reiz, als Gipfel der Macht auf, womit unsere Besonderheit nichts weiter als eine Lüge, eine Selbsttäuschung ist: Menschlichkeit.&#xA;&#xA;Vermutlich wird Evolution es richten. Dass diese von schmerzhaften Lehren begleitet ist, gehört womöglich unlösbar zusammen.&#xA;&#xA;Wir können anders. Bedauerlicherweise haben wir die Reife dafür noch nicht erreicht.&#xA;&#xA;#Ängste #Diktatur #Gesellschaft #Gewalt #Gier #Kontrolle #Macht #Spaltung #Weltweit #Werte #Zerfall&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Überall unterdrücken Machthaber immer stärker ihr Volk. In unterschiedlichen Ausprägungen, aber unübersehbar. Erst gebären sie sich als ersehnter Erlöser und Menschenfreund, um nach erfolgreicher Wahl die hinterm Rücken versteckten Knüppel hervorzuholen. Mit Knechtschaft und einseitigen Umverteilungen überziehen sie ihr Land, nur gefeiert von den unterwürfigen Anhängern, die hoffen von den Vorteilen zu profitieren. Doch wer Gewalt sät, erntet Gewalt. Gewissenlos treibt das Unwesen Aggressivität seine hässlichen Klauen in die Gesellschaft und weidet sich am angerichteten Schaden. Warum? </p>

<p>Es einfach als Machtgeilheit abtun, wird den Entwicklungen nicht mehr gerecht. Vielmehr driften Fortschritt und Verhalten auseinander. Je hoch technisierter ersteres wird, umso primitiver wird letzteres. Längst überwunden geglaubte Instinkte drängeln sich aus den Tiefen unserer Evolution bis zur ersten Reihe vor. Mühsam aufgebaute Werte und Umgangsweisen, die ihrem Ursprung nach als menschlich bezeichnet wurden, werden gnadenlos verjagt.</p>

<p>Gerade jetzt, wo Rufe nach mehr Gleichheit und Fürsorge lauter werden, scheinen diese bei anders denkenden Verlustängste anzustacheln. Können Verlust und Angst für sich allein schon emotional herausfordernd sein, kippt ihre Verbindung schnell ins Unerträgliche. Reflexartig werden Gegenmaßnahmen aktiviert. Jeder Besitz muss mit allen Mitteln verteidigt werden. Rechtmäßigkeit steht dabei nicht zur Debatte, weil uns, unserem Anspruch nach, stets alles für unser Wohlergehen zusteht. Wer dies bedroht, wird bekämpft. Selbst wenn es der Nachbar ist, mit dem man immer gut ausgekommen ist. Beim Kampf um die Pfründe gibt es keine Freunde, nur Feinde.</p>

<p>Weltweit fallende Schranken missfallen den Mächtigen zusehends. Erst zwingen sie uns die Globalisierung auf und stellen jetzt überrascht fest, welch harten Bandagen hier im Einsatz sind und das die eigenen Spieler vermehrt ins Hintertreffen geraten. Im Krieg der Profite werden keine Gefangenen gemacht, sondern vernichtet, was sich in den Weg stellt. Wie sich die Kräfte auf der Welt verteilen, ist leicht auszumachen. Doch statt nach fortschrittlichen Lösungen zu suchen, wird niederen Instinkten nachgegeben und die Krallen ausgefahren.</p>

<p>Gegen diese Aktivierung ist nur gefeit, wer sich als Gegner positioniert. Wer für eine offene und friedliche Welt eintritt, ist ein ausgemachter Feind. Wer darüber hinaus an zukünftige Generationen denkt und entsprechend umsichtig handelt, also die eigene Vorteilsnahme verrät, muss mit ernsthaften Komplikationen für sein Leben zu rechnen. Je mehr sich weltoffene Menschen bemerkbar machen, desto nervöser wird die Gegenseite und verstärkt ihre Verteidigungsmaßnahmen. Während erstere sich um alle sorgen, kümmert letztere nur sich selbst.</p>

<p>Wie leicht vermeintlich bequeme Strukturen entfacht werden, zeigt sich in der jetzt schon bestehenden Überzahl. Regierungsfürsten brauchen keine komplizierten Ansprüche mehr formulieren, sondern nur die richtigen Knöpfe drücken. Diskriminieren, beherrschen, unterdrücken und abgrenzen sind eine schlichte Sprache, die jeder versteht. Natürlich ist dabei stets nur eine Sichtweise gemeint: von einem selbst aus – <em>für mich alles, für die anderen nichts</em>. Das gilt auch untereinander, weshalb sich allerorten die Menschen entzweien.</p>

<p>Global wurde ein gefährlicher Kurs eingeschlagen, dessen Auswirkungen unmissverständliche Anzeichen vor sich herschiebt. Fasziniert jagen wir technische Entwicklungen von Höhepunkt zu Höhepunkt, ohne die unterschwellige Gefahr zu begreifen. Arrogant halten wir am Dogma fest, alles beherrschen zu können. Unvermindert lassen wir uns die Maxime diktieren, Wirtschaft muss unbegrenzt wachsen, ohne dies zu hinterfragen. Offenkundigen Unwahrheiten wird geglaubt, wenn sie die zuvor eingeredeten Bedrohungen stützen.</p>

<p>Diktatur und Sklaverei sind auf dem Vormarsch, auch wenn sorgsam vermieden wird, diese so zu bezeichnen. Es geht nur noch darum, auf der vermeintlich richtigen Seite zu stehen.</p>

<p>Die politischen Mächtigen schüren diesen Verteilungskampf, einzig darauf bedacht nicht unter die eigenen Räder zu geraten. Damit sie nicht untergehen, wetzen sie ihre Messer. Weil sie sich natürlich nicht selbst die Hände dreckig machen, hetzen sie ihr Volk auf und streuen zerstörerischen Hass über sie. Form und Dosierung sind dabei völlig egal, Hauptsache es zeigt Wirkung.</p>

<p>Der Erfolg dieser Entwicklung liegt im Erfolg seiner Ursache: Friedlicher Wohlstand frisst seine Kinder. Der Mensch ist mit der selbst geschaffenen Komplexität überfordert und sehnt sich nach vereinfachten Strukturen. Von ihm selbst angezettelt, wird er Opfer der eigenen Heiligkeit. Jedoch übersteigen die Zusammenhänge alle, denen eigenes Denken inzwischen über den Kopf gewachsen ist. Gewalt gründet sich dann aus dem Frust, mit den eigenen, inneren Konflikten nicht umgehen zu können.</p>

<p>Die schlichte Tatsache, dass wir alle Menschen gleich und unsere grundlegenden Bedürfnisse identisch sind, macht totalitäre Herrschaftsgelüste unmöglich und wird daher erfolgreich ausgetrieben.</p>

<p>Die größte Gefahr verbirgt sich im aufgenommenen Schwung, der sich aus den erzeugten Reibungen nährt. Diesen zu stoppen wird zunehmend aussichtsloser. Konstruktive Gegenbewegungen, wie zum Beispiel #FridaysForFuture, vertiefen unbeabsichtigt die Gräben. Die dafür notwendigen Veränderungen übersteigen die Vorstellungskräfte verwurzelter und verhärteten Ideologien. Eine Umsetzung würde die Hölle bedeuten, was deshalb mit allen Mitteln verhindert wird. Würde auch die eigenen Kleingeistigkeit bestritten werden, fehlt es dafür bereits am Erkenntnisvermögen.</p>

<p>Was in den stattfindenden Prozessen nur schwer auszumachen ist, sind die Schwachstellen die mit der umfassendsten Macht: Politiker*innen. Sie haben durch Schlammschlachten gegen ihresgleichen jeglichen Hemmschwellen den Garaus gemacht und einen rüden Umgang miteinander etabliert. Gerade deswegen finden populistische Schreihälse am meisten Gehör. Auf absurde Weise nährt es ein Paradoxon: den Ruf nach einer starken Führungshand.</p>

<p>Lösungen lägen offen auf der Hand, besinne man sich der innewohnenden Vernunft, anstelle sich diese stehlen zu lassen. Jedoch schwingt sich Töten zur ultimativen Befriedigung, zum maximalen Reiz, als Gipfel der Macht auf, womit unsere Besonderheit nichts weiter als eine Lüge, eine Selbsttäuschung ist: Menschlichkeit.</p>

<p>Vermutlich wird Evolution es richten. Dass diese von schmerzhaften Lehren begleitet ist, gehört womöglich unlösbar zusammen.</p>

<p>Wir können anders. Bedauerlicherweise haben wir die Reife dafür noch nicht erreicht.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Diktatur" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Diktatur</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewalt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewalt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kontrolle" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kontrolle</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Spaltung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Spaltung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Weltweit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Weltweit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Werte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Werte</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/totalitarian-world" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/totalitaere-welt</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Jun 2019 17:21:53 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (2)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-2</link>
      <description>&lt;![CDATA[Es ereignete sich 1998, als die amtierende Umweltministerin festlegte, sie werde keine CO² Steuer einführen. Sie vertraue auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, die ein 3l Auto in Aussicht stellte. Schon damals war eine Reduzierung von CO² um 25 % bis 2005 beschlossen und Sachverständige rieten zur Steuer. 21 Jahre später wurde aus Reihen der CDU verkündet, man wolle nicht vorschnell zu einfachen Mitteln greifen. Die Perversion von Absichten offenbaren sich im Namen der damaligen Ministerin: Angela Merkel. !--more--&#xA;&#xA;Im Laufe der Jahre wurden 20 % der Schienentrassen still gelegt und mehrere hunderte Kilometer neuer Straßen gebaut. Die Bahn wurde nicht stiefmütterlich behandelt, sie wurde kaputt geschrumpft. Als Staatsbetrieb blieb ihr nichts anderes übrig, als der Autowirtschaft die Vorfahrt zu überlassen – Schwerlastverkehr inbegriffen. Zum Dank für viele Milliarden Gewinne und satte Profite für gierige Manager und unersättliche Aktionäre, installierten die Autobosse ein durchtriebenes Betrugssystem. Doch statt das die Verantwortlichen hinter schwedischen Gardinen über ihren missratenen Charakter sinnieren, zahlt der einfache Bürger die Zeche.&#xA;&#xA;Nun ist aus heiterem Himmel noch eine Klimakrise, der Klimawandel aufgetaucht und hat Politiker\innen eiskalt erwischt. Ein gut ausgebautes und zuverlässig funktionierendes Schienennetz könnte bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen, die sich die Regierung zuletzt im Pariser Abkommen aufgehalst hat. Doch jetzt muss nicht nur tief in die Tasche gegriffen werden, sondern auch im Hauruck-Verfahren Versäumtes aufgeholt werden.&#xA;&#xA;Ausreichende Investitionen in die Bahn hätten nicht nur viele Jobs gebracht, sondern zur Schonung des Klimas beigetragen. Zwar reißen vollmundige Ankündigungen nicht ab, publikumswirksam gefördert wird hingegen wieder die Autoindustrie. Ausgerechnet die, die den Anschluss an E-Mobilität nicht verschlafen, sondern aktiv ignoriert hat, will sich aus dem Nichts zum Vorreiter aufschwingen. Der Staat spendiert Prämien für Umsteiger. Also genau genommen der Steuerzahler, der sich dadurch den Bonus selbst zahlt. Gewinner sind die Hersteller, die von den ungeplanten Autokäufen profitieren.&#xA;&#xA;Was ist nun mit dem CO²? Immer mit der Ruhe und nichts überstürzen.&#xA;&#xA;Einige Eindrücke auf #Twitter*:&#xA;&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/kommplizin/status/1132930551558676480&#34; target=&#34;blankGaby Feile/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/festeburg/status/1133041363065462784&#34; target=&#34;blank&#34;Peter Neubauer/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/FabioDeMasi/status/1133301216300154880&#34; target=&#34;blank&#34;Fabio DeMasi/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/NAJUde/status/1133311017507803136&#34; target=&#34;blank&#34;Natur Jugend/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/t4futurede/status/1133322123433455616&#34; target=&#34;blank&#34;Teachers 4 Future/a&#xA;&#xA;#Absurd #Klima #Korporatismus #Skrupellos #Täuschen #Umwelt #Unredlich #Verbraucher #Zerfall&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es ereignete sich 1998, als die amtierende Umweltministerin festlegte, sie werde keine CO² Steuer einführen. Sie vertraue auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, die ein 3l Auto in Aussicht stellte. Schon damals war eine Reduzierung von CO² um 25 % bis 2005 beschlossen und Sachverständige rieten zur Steuer. 21 Jahre später wurde aus Reihen der CDU verkündet, man wolle nicht vorschnell zu einfachen Mitteln greifen. Die Perversion von Absichten offenbaren sich im Namen der damaligen Ministerin: <strong>Angela Merkel</strong>. </p>

<p>Im Laufe der Jahre wurden 20 % der Schienentrassen still gelegt und mehrere hunderte Kilometer neuer Straßen gebaut. Die Bahn wurde nicht stiefmütterlich behandelt, sie wurde kaputt geschrumpft. Als Staatsbetrieb blieb ihr nichts anderes übrig, als der Autowirtschaft die Vorfahrt zu überlassen – Schwerlastverkehr inbegriffen. Zum Dank für viele Milliarden Gewinne und satte Profite für gierige Manager und unersättliche Aktionäre, installierten die Autobosse ein durchtriebenes Betrugssystem. Doch statt das die Verantwortlichen hinter schwedischen Gardinen über ihren missratenen Charakter sinnieren, zahlt der einfache Bürger die Zeche.</p>

<p>Nun ist aus heiterem Himmel noch eine Klimakrise, der Klimawandel aufgetaucht und hat Politiker*innen eiskalt erwischt. Ein gut ausgebautes und zuverlässig funktionierendes Schienennetz könnte bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen, die sich die Regierung zuletzt im Pariser Abkommen aufgehalst hat. Doch jetzt muss nicht nur tief in die Tasche gegriffen werden, sondern auch im Hauruck-Verfahren Versäumtes aufgeholt werden.</p>

<p>Ausreichende Investitionen in die Bahn hätten nicht nur viele Jobs gebracht, sondern zur Schonung des Klimas beigetragen. Zwar reißen vollmundige Ankündigungen nicht ab, publikumswirksam gefördert wird hingegen wieder die Autoindustrie. Ausgerechnet die, die den Anschluss an E-Mobilität nicht verschlafen, sondern aktiv ignoriert hat, will sich aus dem Nichts zum Vorreiter aufschwingen. Der Staat spendiert Prämien für Umsteiger. Also genau genommen der Steuerzahler, der sich dadurch den Bonus selbst zahlt. Gewinner sind die Hersteller, die von den ungeplanten Autokäufen profitieren.</p>

<p>Was ist nun mit dem CO²? Immer mit der Ruhe und nichts überstürzen.</p>

<p>Einige Eindrücke auf <em><a href="/umdenken/tag:Twitter" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Twitter</span></a></em>:</p>
<ul><li><a href="https://twitter.com/kommplizin/status/1132930551558676480" target="_blank&gt;Gaby Feile&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=" target="_blank" rel="nofollow noopener">Peter Neubauer</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/FabioDeMasi/status/1133301216300154880" target="_blank" rel="nofollow noopener">Fabio DeMasi</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/NAJU_de/status/1133311017507803136" target="_blank" rel="nofollow noopener">Natur Jugend</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/t4future_de/status/1133322123433455616" target="_blank" rel="nofollow noopener">Teachers 4 Future</a></li></ul>

<p><a href="/umdenken/tag:Absurd" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Absurd</span></a> <a href="/umdenken/tag:Klima" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Klima</span></a> <a href="/umdenken/tag:Korporatismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Korporatismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:T%C3%A4uschen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Täuschen</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unredlich" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unredlich</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verbraucher" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verbraucher</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-2" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-2</guid>
      <pubDate>Fri, 31 May 2019 15:17:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (1)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-1</link>
      <description>&lt;![CDATA[Gut gemeint und schlecht gemacht, ist das eine. Nichts gemeint und sich machen lassen, das andere. Während ersteres Eigenständigkeit ausdrückt, stellt zweites Abhängigkeit dar. Steuern oder gesteuert werden. Das Perverse ist nun die Verdrehung von Vorgängen, sodass die Ahnungslosen verwirrt sind und neben der Übersicht die Kontrolle verlieren. !--more--&#xA;&#xA;Fehler sind erlaubt, für Lerneffekte gar wünschenswert, solange keine irreparablen Schäden damit einhergehen. Probieren geht über studieren, wie uns bereits frühzeitig der Weisheit letzter Schluss eingetrichtert wird. In der Praxis offenbaren sich Schwächen, die dann zu erfolgreichen Entwicklungen führen können.&#xA;&#xA;Eine Umdeutung in Fehler strotzende Tatsachen ist jedoch nicht einfach nur eine Lüge, sondern beabsichtigte Manipulation. Zu solchen psychologischen Mitteln greift, wer die Macht negativer Emotionen bei instabilen Charakteren auslösen und schüren will. Alleinig zur Befriedigung selbstsüchtiger Motive. Unfrieden stiften, um sich am entfachten Hass zu laben und dessen zerstörerischen Kräfte zum Selbstzweck zu missbrauchen. Wie ein zu langsamer Sprinter, der seinen Gegnern Beine stellt, um zu gewinnen.&#xA;&#xA;Welche Meinung die selbstherrlichen Führer von ihren dummen Schafen haben, bewies der Auftritt des österreichischen Vizekanzlers. Zu mehr als Schlachtvieh, um sich selbst gut zu nähren, reicht es nicht. Wer allerdings einen lauten Aufschrei der Entrüstung erwartet hat, blieb über dessen Ausbleiben selbst sprachlos. Affiges Gebären kommt bei niederen Instinkten gut zur Geltung und wird unterwürfig bejubelt.&#xA;&#xA;Gebrochene Versprechungen sind Bürger*innen von der Politik gewohnt. Dass der Verdruss inzwischen reicht, um sich von Unwahrheiten die Sinne betäuben zu lassen, ist erschreckend. Setzt der gesunde Menschenverstand aus, hört das Bedauern dort auf, wo es zu einer ausufernden Gefahr für die Gemeinschaft wird. Diesem Geschwür muss entschieden begegnet werden, um seine Ausbreitung einzudämmen.&#xA;&#xA;#Ängste #Asozial #Egomanie #Gesellschaft #Gewissenlos #Macht #Manipulation #Spaltung #Verlogen #Werte #Zerfall&#xA;&#xA;(Article in English)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gut gemeint und schlecht gemacht, ist das eine. Nichts gemeint und sich machen lassen, das andere. Während ersteres Eigenständigkeit ausdrückt, stellt zweites Abhängigkeit dar. Steuern oder gesteuert werden. Das Perverse ist nun die Verdrehung von Vorgängen, sodass die Ahnungslosen verwirrt sind und neben der Übersicht die Kontrolle verlieren. </p>

<p>Fehler sind erlaubt, für Lerneffekte gar wünschenswert, solange keine irreparablen Schäden damit einhergehen. Probieren geht über studieren, wie uns bereits frühzeitig der Weisheit letzter Schluss eingetrichtert wird. In der Praxis offenbaren sich Schwächen, die dann zu erfolgreichen Entwicklungen führen können.</p>

<p>Eine Umdeutung in Fehler strotzende Tatsachen ist jedoch nicht einfach nur eine Lüge, sondern beabsichtigte Manipulation. Zu solchen psychologischen Mitteln greift, wer die Macht negativer Emotionen bei instabilen Charakteren auslösen und schüren will. Alleinig zur Befriedigung selbstsüchtiger Motive. Unfrieden stiften, um sich am entfachten Hass zu laben und dessen zerstörerischen Kräfte zum Selbstzweck zu missbrauchen. Wie ein zu langsamer Sprinter, der seinen Gegnern Beine stellt, um zu gewinnen.</p>

<p>Welche Meinung die selbstherrlichen Führer von ihren dummen Schafen haben, bewies der Auftritt des österreichischen Vizekanzlers. Zu mehr als Schlachtvieh, um sich selbst gut zu nähren, reicht es nicht. Wer allerdings einen lauten Aufschrei der Entrüstung erwartet hat, blieb über dessen Ausbleiben selbst sprachlos. Affiges Gebären kommt bei niederen Instinkten gut zur Geltung und wird unterwürfig bejubelt.</p>

<p>Gebrochene Versprechungen sind Bürger*innen von der Politik gewohnt. Dass der Verdruss inzwischen reicht, um sich von Unwahrheiten die Sinne betäuben zu lassen, ist erschreckend. Setzt der gesunde Menschenverstand aus, hört das Bedauern dort auf, wo es zu einer ausufernden Gefahr für die Gemeinschaft wird. Diesem Geschwür muss entschieden begegnet werden, um seine Ausbreitung einzudämmen.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Egomanie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Egomanie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Manipulation" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Manipulation</span></a> <a href="/umdenken/tag:Spaltung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Spaltung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verlogen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verlogen</span></a> <a href="/umdenken/tag:Werte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Werte</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-1" rel="nofollow">(Article in English)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-1</guid>
      <pubDate>Tue, 28 May 2019 14:50:29 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Falsche Werte</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/falsche-werte</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bei aller Intelligenz und der damit annektierten Arroganz, haben wir es soweit gebracht, menschlichen Wert über Arbeit zu definieren?&#xA;&#xA;Und weil wir die selbst geschaffenen, in uns schwelenden Konflikte nicht selber lösen können (wollen) – dazu müssten wir sie anerkennen –, ziehen wir andere dafür zur Verantwortung?&#xA;&#xA;Wie jämmerlich. Wie armselig. Wie engstirnig.&#xA;&#xA;Hechelt mal schön stupide dem Geld hinterher, ihr begreift den Umfang des Menschseins sowieso nicht.&#xA;&#xA;#Dumpf #Gesellschaft #Hohl #Lethargie #Sklaven #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bei aller Intelligenz und der damit annektierten Arroganz, haben wir es soweit gebracht, menschlichen Wert über Arbeit zu definieren?</p>

<p>Und weil wir die selbst geschaffenen, in uns schwelenden Konflikte nicht selber lösen können (wollen) – dazu müssten wir sie anerkennen –, ziehen wir andere dafür zur Verantwortung?</p>

<p>Wie jämmerlich. Wie armselig. Wie engstirnig.</p>

<p>Hechelt mal schön stupide dem Geld hinterher, ihr begreift den Umfang des Menschseins sowieso nicht.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Dumpf" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Dumpf</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Hohl" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Hohl</span></a> <a href="/umdenken/tag:Lethargie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Lethargie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sklaven" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sklaven</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/falsche-werte</guid>
      <pubDate>Mon, 04 Mar 2019 13:43:28 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Geheiligte Abhängigkeit</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/geheiligte-abhaengigkeit</link>
      <description>&lt;![CDATA[Voller Enthusiasmus verfallen wir der geschaffenen Technik. Von uns selbst eingenommen, erregt jede Neuerung unsere Faszination und wird umgehend kritiklos vereinnahmt. Gefühle von Sucht und Abhängigkeit kommen nicht auf, weil uns die Nutzung von außen subversiv aufgezwungen wird. Ohne Technik ist eine Teilnahme an der aktuellen Lebensweise kompliziert und bugsiert einen automatisch auf eine Außenseiterposition. Diese Entwicklung spitzt sich immer weiter zu. Unser Hang zur Bequemlichkeit ist zu groß, um Gefahren zu erkennen. Zudem werden diese unter massivem Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel klein geredet, ausgeblendet und notfalls unterdrückt. Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist primäres Ziel sämtlicher Bestrebungen und Hauptbestandteil jeder Strategie. !--more--&#xA;&#xA;Daher ignorieren wir die Anfälligkeit des Systems und vor allem die Auswirkungen, die eine Störung der Abläufe verursachen würde. Als hielte man sich in einer Menschenmasse die Augen zu und glaubte, die anderen sehen ein nicht mehr, weil man sie selbst nicht mehr sieht. Idiotisch? Natürlich, aber genauso handeln wir. Jeden Tag und das auch noch mit steigender Tendenz.&#xA;&#xA;Zieht man einen Neoprenanzug an, kann man sich gut bewegen. Steigt man in einen zweiten, geht das sicher auch noch. Bei drei und vier? Ich weiß nicht … fünf und sechs? Ich habe noch nie einen angehabt und kann es daher nicht einschätzen, aber ich vermute eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Ähnliches praktizieren wir mit dem technischen Fortschritt. Nur zu gern lassen wir uns von ihm vereinnahmen, verspricht er jede Menge Komfort. Zusammenhängen verweigern wir jedoch jeden Vorstoß ins Bewusstsein. Unsere Abwehrmechanismen richten sich nicht gegen die gefährlichen, negativen Folgen, zu deren Schutz sie eigentlich da sind, sondern gegen die Warnungen selber.&#xA;&#xA;Dass dadurch in unseren Köpfen sämtliche Grundprogrammierungen durcheinander geraten und sich in Ängsten, Depressionen und anderen Krankheiten, die durch Irritationen ausgelöst werden, wie zum Beispiel Krebs, niederschlagen, ist eine logische Folge, die natürlich wiederum ignoriert wird und somit eine verheerende Spirale aktiviert. Aber das sei nur mal nebenbei angeregt.&#xA;&#xA;Ohne Frage sind unsere Errungenschaften beachtenswert und überaus angenehm. Was natürlich Voraussetzung ist, um sich komplett die Zügel aus der Hand nehmen zu lassen. Längst haben Konzerne die Herrschaft übernommen und wir uns deren Machenschaften ergeben.&#xA;&#xA;Doch es ist nicht die Technik oder Abstrusität, Daten zum wertvollsten Gut zu erklären, die Sorgen bereiten sollten, sondern die einhergehende Fragilität des gesamten Systems. Im neoliberalen Turbomodus manövrieren wir uns ungebremst in eine Sackgasse, was wir in bekannter Manier nicht wahrhaben wollen. Überall auf der Welt zündeln bereits Lunten und wann es zur ersten Explosion kommt, ist kaum noch interessant, sondern vielmehr wo. Denn je nach Ursprung ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen. Wobei es letztlich egal ist, denn unterm Strich steht in jedem Fall ein Desaster.&#xA;&#xA;Bisher haben wir Menschen Technik für uns arbeiten lassen. Maschinen haben wir zu unserer Unterstützung eingesetzt. Wir beharren zwar immer noch darauf, dass dies der Fall ist, lügen uns damit aber in die eigene Tasche. Wir haben uns in die Knechtschaft der von uns geschaffenen Technik begeben. Stoisch halten wir am Fehlglauben fest, über alles zu herrschen und zu beherrschen, erst recht von uns geschaffenes.&#xA;&#xA;Das Netz an aufgebauten Abhängigkeiten ist hochempfindlich und entsprechend verletzlich. Gedankenlos füttern wir bereitwillig ein Konstrukt, dass uns längst über die Haare gewachsen ist.&#xA;&#xA;Ein verkehrter Klick,&#xA;ein ausfallender Server,&#xA;ein gestörter Knoten,&#xA;eine Bank in Turbulenzen,&#xA;eine Branche stürzt,&#xA;eine Wirtschaft hinterher,&#xA;einen Krieg im Schlepptau,&#xA;ein Ende.&#xA;&#xA;Es geht nicht darum Technik zu verdammen und verbannen, sondern ums Zurechtrücken der Verhältnisse. Die dafür notwendigen Einsichten und Veränderungen sind allerdings utopische Hoffnungen. Auf vernünftigen Wegen wird eine derart umfangreiche Neuorientierung geistiger Haltungen nicht passieren. Es ist Aussichtslos anzunehmen, wir könnten so viel Anstand aufbringen. Also prinzipiell wären wir dazu schon in der Lage, aber die Geister, die wir riefen …&#xA;&#xA;Wir haben Humanität aufgegeben, auch wenn das niemand zugibt. Ob wir sie verloren haben oder sie uns geraubt wurde, ist erst mal völlig unerheblich. Nur durch diesen Verlust sind die derzeitigen Entwicklungen möglich. Die fehlende oder zumindest weichgekochte Courage verhindert die Wahrnehmung der Realität. Nur deshalb empfinden wir die uns vorgespielte Täuschung nicht als solche, sondern fügen uns dem heimeligen Schöngerede. Das wackelige Gebilde fördert selbst seine Instabilität. Übernimmt anstelle gemeinschaftlicher Kräfte der Selbsterhalt die Federführung, kollabiert das System.&#xA;&#xA;Sozial ist kein Gimmick, kein Bonus, kein Sahnehäubchen, kein Extra und schon gar nicht eine Bestrafung. Es ist die Ursache, die Basis, die Grundvoraussetzung für Leben. Warum wir uns von betrügerischen Machenschaften einwickeln lassen, wo wir doch angeblich so intelligent sind, sollte uns ernsthaft belasten und zu denken geben. Womit ich – mal wieder – beim Grundproblem gelandet bin.&#xA;&#xA;#Abhängig #Gesellschaft #Identität #Konsum #Kontrolle #Lethargie #Macht #Manipulation #Unfähig #Verbraucher #Weltweit #Werte #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Voller Enthusiasmus verfallen wir der geschaffenen Technik. Von uns selbst eingenommen, erregt jede Neuerung unsere Faszination und wird umgehend kritiklos vereinnahmt. Gefühle von Sucht und Abhängigkeit kommen nicht auf, weil uns die Nutzung von außen subversiv aufgezwungen wird. Ohne Technik ist eine Teilnahme an der aktuellen Lebensweise kompliziert und bugsiert einen automatisch auf eine Außenseiterposition. Diese Entwicklung spitzt sich immer weiter zu. Unser Hang zur Bequemlichkeit ist zu groß, um Gefahren zu erkennen. Zudem werden diese unter massivem Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel klein geredet, ausgeblendet und notfalls unterdrückt. Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist primäres Ziel sämtlicher Bestrebungen und Hauptbestandteil jeder Strategie. </p>

<p>Daher ignorieren wir die Anfälligkeit des Systems und vor allem die Auswirkungen, die eine Störung der Abläufe verursachen würde. Als hielte man sich in einer Menschenmasse die Augen zu und glaubte, die anderen sehen ein nicht mehr, weil man sie selbst nicht mehr sieht. Idiotisch? Natürlich, aber genauso handeln wir. Jeden Tag und das auch noch mit steigender Tendenz.</p>

<p>Zieht man einen Neoprenanzug an, kann man sich gut bewegen. Steigt man in einen zweiten, geht das sicher auch noch. Bei drei und vier? Ich weiß nicht … fünf und sechs? Ich habe noch nie einen angehabt und kann es daher nicht einschätzen, aber ich vermute eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Ähnliches praktizieren wir mit dem technischen Fortschritt. Nur zu gern lassen wir uns von ihm vereinnahmen, verspricht er jede Menge Komfort. Zusammenhängen verweigern wir jedoch jeden Vorstoß ins Bewusstsein. Unsere Abwehrmechanismen richten sich nicht gegen die gefährlichen, negativen Folgen, zu deren Schutz sie eigentlich da sind, sondern gegen die Warnungen selber.</p>

<p>Dass dadurch in unseren Köpfen sämtliche Grundprogrammierungen durcheinander geraten und sich in Ängsten, Depressionen und anderen Krankheiten, die durch Irritationen ausgelöst werden, wie zum Beispiel Krebs, niederschlagen, ist eine logische Folge, die natürlich wiederum ignoriert wird und somit eine verheerende Spirale aktiviert. Aber das sei nur mal nebenbei angeregt.</p>

<p>Ohne Frage sind unsere Errungenschaften beachtenswert und überaus angenehm. Was natürlich Voraussetzung ist, um sich komplett die Zügel aus der Hand nehmen zu lassen. Längst haben Konzerne die Herrschaft übernommen und wir uns deren Machenschaften ergeben.</p>

<p>Doch es ist nicht die Technik oder Abstrusität, Daten zum wertvollsten Gut zu erklären, die Sorgen bereiten sollten, sondern die einhergehende Fragilität des gesamten Systems. Im neoliberalen Turbomodus manövrieren wir uns ungebremst in eine Sackgasse, was wir in bekannter Manier nicht wahrhaben wollen. Überall auf der Welt zündeln bereits Lunten und wann es zur ersten Explosion kommt, ist kaum noch interessant, sondern vielmehr wo. Denn je nach Ursprung ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen. Wobei es letztlich egal ist, denn unterm Strich steht in jedem Fall ein Desaster.</p>

<p>Bisher haben wir Menschen Technik für uns arbeiten lassen. Maschinen haben wir zu unserer Unterstützung eingesetzt. Wir beharren zwar immer noch darauf, dass dies der Fall ist, lügen uns damit aber in die eigene Tasche. Wir haben uns in die Knechtschaft der von uns geschaffenen Technik begeben. Stoisch halten wir am Fehlglauben fest, über alles zu herrschen und zu beherrschen, erst recht von uns geschaffenes.</p>

<p>Das Netz an aufgebauten Abhängigkeiten ist hochempfindlich und entsprechend verletzlich. Gedankenlos füttern wir bereitwillig ein Konstrukt, dass uns längst über die Haare gewachsen ist.</p>

<p>Ein verkehrter Klick,
ein ausfallender Server,
ein gestörter Knoten,
eine Bank in Turbulenzen,
eine Branche stürzt,
eine Wirtschaft hinterher,
einen Krieg im Schlepptau,
ein Ende.</p>

<p>Es geht nicht darum Technik zu verdammen und verbannen, sondern ums Zurechtrücken der Verhältnisse. Die dafür notwendigen Einsichten und Veränderungen sind allerdings utopische Hoffnungen. Auf vernünftigen Wegen wird eine derart umfangreiche Neuorientierung geistiger Haltungen nicht passieren. Es ist Aussichtslos anzunehmen, wir könnten so viel Anstand aufbringen. Also prinzipiell wären wir dazu schon in der Lage, aber die Geister, die wir riefen …</p>

<p>Wir haben Humanität aufgegeben, auch wenn das niemand zugibt. Ob wir sie verloren haben oder sie uns geraubt wurde, ist erst mal völlig unerheblich. Nur durch diesen Verlust sind die derzeitigen Entwicklungen möglich. Die fehlende oder zumindest weichgekochte Courage verhindert die Wahrnehmung der Realität. Nur deshalb empfinden wir die uns vorgespielte Täuschung nicht als solche, sondern fügen uns dem heimeligen Schöngerede. Das wackelige Gebilde fördert selbst seine Instabilität. Übernimmt anstelle gemeinschaftlicher Kräfte der Selbsterhalt die Federführung, kollabiert das System.</p>

<p>Sozial ist kein Gimmick, kein Bonus, kein Sahnehäubchen, kein Extra und schon gar nicht eine Bestrafung. Es ist die Ursache, die Basis, die Grundvoraussetzung für Leben. Warum wir uns von betrügerischen Machenschaften einwickeln lassen, wo wir doch angeblich so intelligent sind, sollte uns ernsthaft belasten und zu denken geben. Womit ich – mal wieder – beim Grundproblem gelandet bin.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Identit%C3%A4t" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Identität</span></a> <a href="/umdenken/tag:Konsum" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Konsum</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kontrolle" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kontrolle</span></a> <a href="/umdenken/tag:Lethargie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Lethargie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Manipulation" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Manipulation</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unf%C3%A4hig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unfähig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verbraucher" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verbraucher</span></a> <a href="/umdenken/tag:Weltweit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Weltweit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Werte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Werte</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/geheiligte-abhaengigkeit</guid>
      <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 12:56:38 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Freiwillige Sklaven</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/freiwillige-sklaven</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bei der Neigung der Menschen, sich über andere zu erheben und diese zum eigenen Vorteil bis zur Schmerzgrenze zu benutzen, ist das Verhalten der New-Economy weder überraschend, noch unerwartet. In jedem von uns schlummert der Hang zur Sklavenhaltung und andere als wertlos genug zu erachten, um sich ihrer vollumfänglich zu bemächtigen. !--more--&#xA;&#xA;Das Verhalten dieser Lieferdienste zeigt, was für ein ekelerregender Geist dort herrscht und welcher Abschaum in solchen Positionen zu finden ist. Viel Skandalöser ist aber die andere Seite. Ist es inzwischen so schlecht um uns bestellt, dass sich derartige Praktiken wieder durchsetzen können? Entscheidender ist allerdings die Frage, bei all unserem Wissen, warum zur Hölle begeben sich Personen überhaupt in diese Fänge? Warum macht ihr das?! Damit legitimiert ihr diese schändlichen Machenschaften und die Entwicklung weiterer.&#xA;&#xA;Und wie albern ist es, sich erst freiwillig in die Hölle zu begeben und dann beschweren, dass es dort heiß ist? Ihr tickt doch nicht ganz richtig! Wo bleibt eure Selbstachtung?! Wenn sie keine Sklaven finden, müssen die Möchtegern-Herrscher entweder selbst ran – was unwahrscheinlich ist – oder ihr Vorhaben überdenken oder in die Tonne treten – wo es wohl von Anfang an am besten aufgehoben war. Bei den Sklavenhaltern braucht erst gar nicht nach so etwas wie Gewissen gesucht werden. Komplett verkümmert wurde der freie Platz mit bedrucktem Papier ausgestopft. Deswegen sind sie in der Lage auf ihre Erbärmlichkeit auch noch Stolz zu sein.&#xA;&#xA;Wenn die Not so groß ist, ist doch Sklaverei nicht die Lösung. Haben wir jeden Anstand und Respekt verloren, auch vor uns selbst? Sind wir nicht mehr fähig, menschlich miteinander umzugehen oder interessiert es uns nicht mehr? Oder wurde es uns (endlich) erfolgreich ausgetrieben? Seitdem die Beschützer der Bürger mit den Hyänen paktieren, schreitet jeglicher Verfall mit Siebenmeilenstiefeln voran. Erschreckende Zukunftsaussichten.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4301211&#34; target=&#34;_blank&#34;Gig Economy: US-Lieferservice verrechnet Trinkgeld nicht mehr mit Lohn/a | Heise online&#xA;&#xA;#Abhängig #Arbeitsmarkt #Asozial #Gesellschaft #Gewissenlos #Macht #Neoliberalismus #Sklaven #Skrupellos #Werte #Zerfall #Zukunft]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Neigung der Menschen, sich über andere zu erheben und diese zum eigenen Vorteil bis zur Schmerzgrenze zu benutzen, ist das Verhalten der <strong><em>New-Economy</em></strong> weder überraschend, noch unerwartet. In jedem von uns schlummert der Hang zur Sklavenhaltung und andere als wertlos genug zu erachten, um sich ihrer vollumfänglich zu bemächtigen. </p>

<p>Das Verhalten dieser Lieferdienste zeigt, was für ein ekelerregender Geist dort herrscht und welcher Abschaum in solchen Positionen zu finden ist. Viel Skandalöser ist aber die andere Seite. Ist es inzwischen so schlecht um uns bestellt, dass sich derartige Praktiken wieder durchsetzen können? Entscheidender ist allerdings die Frage, bei all unserem Wissen, warum zur Hölle begeben sich Personen überhaupt in diese Fänge? Warum macht ihr das?! Damit legitimiert ihr diese schändlichen Machenschaften und die Entwicklung weiterer.</p>

<p>Und wie albern ist es, sich erst freiwillig in die Hölle zu begeben und dann beschweren, dass es dort heiß ist? Ihr tickt doch nicht ganz richtig! Wo bleibt eure Selbstachtung?! Wenn sie keine Sklaven finden, müssen die Möchtegern-Herrscher entweder selbst ran – was unwahrscheinlich ist – oder ihr Vorhaben überdenken oder in die Tonne treten – wo es wohl von Anfang an am besten aufgehoben war. Bei den Sklavenhaltern braucht erst gar nicht nach so etwas wie Gewissen gesucht werden. Komplett verkümmert wurde der freie Platz mit bedrucktem Papier ausgestopft. Deswegen sind sie in der Lage auf ihre Erbärmlichkeit auch noch Stolz zu sein.</p>

<p>Wenn die Not so groß ist, ist doch Sklaverei nicht die Lösung. Haben wir jeden Anstand und Respekt verloren, auch vor uns selbst? Sind wir nicht mehr fähig, menschlich miteinander umzugehen oder interessiert es uns nicht mehr? Oder wurde es uns (endlich) erfolgreich ausgetrieben? Seitdem die Beschützer der Bürger mit den Hyänen paktieren, schreitet jeglicher Verfall mit Siebenmeilenstiefeln voran. Erschreckende Zukunftsaussichten.</p>

<p><a href="https://heise.de/-4301211" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gig Economy: US-Lieferservice verrechnet Trinkgeld nicht mehr mit Lohn</a> | Heise online</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Arbeitsmarkt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Arbeitsmarkt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sklaven" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sklaven</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Werte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Werte</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/freiwillige-sklaven</guid>
      <pubDate>Fri, 08 Feb 2019 13:36:19 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vermummte Feiglinge</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/vermummte-feiglinge</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ärger machen, wo man nur kann, aber bloß selbst kein Ärger kriegen. Keine Meinung artikulieren, sondern andere für ihre bestrafen. Debatten meiden, weil sie innere Aggressionen nicht befrieden. Kein Interesse an Verständnis, sondern nur an Gewalt. Angst und Zerstörung sind die einzigen Standpunkte. Was abweicht, muss in die Knie gezwungen werden. Wer mit sich und der Welt nichts anfangen kann, muss den Schmerz aus Langeweile und Minderwertigkeitskomplexen an anderen auslassen, denen praktischerweise gleich die Schuld dafür in die Schuhe geschoben wird. Diskussionen sind unerwünscht, weil es nichts zu vertreten, sondern nur zertreten gibt. Verständlich, dass man seine Armseligkeit nicht gerne zur Schau stellen will, weshalb sich Feiglinge vermummen.&#xA;&#xA;Sein Gesicht zeigt, wer eine Position vertritt und dafür einsteht.&#xA;&#xA;(Ich beziehe mich auf gewalttätige Krawallmacher, auch die im Internet ihren kargen Wortschatz präsentieren. Gerade die, die gegen Ungerechtigkeit aufbegehren und sich durch Anonymität vor Übergriffen schützen müssen, sind nicht gemeint.)&#xA;&#xA;a href=&#34;https://blogs.taz.de/hausblog/angriff-von-identitaeren/&#34; target=&#34;_blank&#34;taz-Mitarbeiterin bei Aktion von Identitären angegriffen/a | taz&#xA;&#xA;plus unzählige weiterer Beweise gewalttätiger Krawallos&#xA;&#xA;#Ängste #Asozial #Dumpf #Entfesselt #Gewalt #Gesellschaft #Hohl #Kriminell #Resignation #Schaden #Unfähig #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ärger machen, wo man nur kann, aber bloß selbst kein Ärger kriegen. Keine Meinung artikulieren, sondern andere für ihre bestrafen. Debatten meiden, weil sie innere Aggressionen nicht befrieden. Kein Interesse an Verständnis, sondern nur an Gewalt. Angst und Zerstörung sind die einzigen Standpunkte. Was abweicht, muss in die Knie gezwungen werden. Wer mit sich und der Welt nichts anfangen kann, muss den Schmerz aus Langeweile und Minderwertigkeitskomplexen an anderen auslassen, denen praktischerweise gleich die Schuld dafür in die Schuhe geschoben wird. Diskussionen sind unerwünscht, weil es nichts zu vertreten, sondern nur zertreten gibt. Verständlich, dass man seine Armseligkeit nicht gerne zur Schau stellen will, weshalb sich Feiglinge vermummen.</p>

<p>Sein Gesicht zeigt, wer eine Position vertritt und dafür einsteht.</p>

<p>(Ich beziehe mich auf gewalttätige Krawallmacher, auch die im Internet ihren kargen Wortschatz präsentieren. Gerade die, die gegen Ungerechtigkeit aufbegehren und sich durch Anonymität vor Übergriffen schützen müssen, sind nicht gemeint.)</p>

<p><a href="https://blogs.taz.de/hausblog/angriff-von-identitaeren/" target="_blank" rel="nofollow noopener">taz-Mitarbeiterin bei Aktion von Identitären angegriffen</a> | taz</p>

<p><strong><em>plus unzählige weiterer Beweise gewalttätiger Krawallos</em></strong></p>

<p><a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Dumpf" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Dumpf</span></a> <a href="/umdenken/tag:Entfesselt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Entfesselt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewalt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewalt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Hohl" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Hohl</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kriminell" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kriminell</span></a> <a href="/umdenken/tag:Resignation" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Resignation</span></a> <a href="/umdenken/tag:Schaden" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Schaden</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unf%C3%A4hig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unfähig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/vermummte-feiglinge</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Jan 2019 13:28:15 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Abgehängte Abhängige</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/abgehaengte-abhaengige</link>
      <description>&lt;![CDATA[Die über Jahrzehnte intensivierte Gehirnwäsche, Bevormundung als vorzüglich und vorteilhaft ins menschliche Bewusstsein zu impfen, hat den Verlust der Eigenständigkeit im Gepäck, worauf die Wirtschaft primär abzielt. Insofern müssen Menschen permanent beschäftigt werden, weil sie darauf trainiert sind, ihre Anreize von außen zu bekommen. Bleiben diese aus, stolpern sie orientierungslos durch die Gegend und drohen in dunkle Löcher zu fallen. Obwohl die Bequemlichkeit vorangetrieben wird, darf auf keinen Fall Langeweile eintreten, dann wissen sie nichts mit sich anzufangen. Tritt dies dennoch ein, entsteht ein Stau in ihrer Gefühlswelt, der danach trachtet, entladen zu werden. Weil der gebildete Druck negativ gepolt ist, kann dessen Entladung ebenfalls nur negativ sein. Gewalt ist da ein ideales, probates und unkompliziertes Mittel. Ob nun körperlich oder verbal, spielt keine Rolle, Hauptsache erleichtern. !--more--&#xA;&#xA;Mit der Droge Konsum lassen sich Auswirkungen weitestgehend kontrollieren und recht gut kanalisieren. Die Wirtschaft tut viel dafür, um den Bedarf an Suchtmitteln auf jede erdenkliche Weise zu stillen. Allerdings taucht vermehrt ein Problem auf, welches einerseits täglich wächst und andererseits von der Wirtschaft selbst verursacht und gefüttert wird: Geldmangel. Die Mittel, an dem ständig wachsenden Angebot partizipieren zu können, nehmen kontinuierlich ab.&#xA;&#xA;Wie Dealer versucht die Wirtschaft an jeder Ecke irgendetwas zu verkaufen, was uns den Alltag erträglicher machen soll. Alles Dargebotene dient angeblich einzig unserem Wohlbefinden; unserem Komfort; unserem Nutzererlebnis. Und weil uns das gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, glauben wir das nicht nur längst selbst, sondern sind überzeugt, dass es so ist, so sein muss und wir selber es so wollen/wollten. Ganz so, wie eine erfolgreiche Gehirnwäsche funktionieren soll. Deswegen stellen wir das auch weder infrage, noch oder erst recht nicht, wehren wir uns dagegen. Es käme ja einem Kampf gegen uns selbst, gegen unseren eigenen Willen, gegen unsere eigenen Entscheidungen, gleich. Das macht doch keiner.&#xA;&#xA;So bedauerlich es auch ist, hat die Übernahme unserer Gehirne schon sehr weitreichende Erfolge erzielt. Natürlich wird dies vehement bestritten. Besonders von den Eliten, die sich entweder für zu intelligent halten oder selbst an den Schalthebeln sitzen. Jedoch ist der aufkeimende Nationalismus eine Folge dieser Manipulationen, unter Ausnutzung aller Faktoren im Zusammenspiel. Stellt sich bei den Abhängigen der Entzug ein, genügt ein winziger Funke, um die mächtigste Regung in uns Menschen zu entfachen: Angst. Ist diese erst einmal angeheizt, haben die Feuerleger leichtes Spiel bei der Lenkung, Gestaltung und Ausbreitung. Angst schaltet rationales Denken aus. Rücksichtnahme hat keinen Platz und für Vernunft ist keine Zeit. Jeder ist sich selbst am nächsten.&#xA;&#xA;Mit Ausbreitung des Neoliberalismus war diese Entwicklung unvermeidbar, vor allem, weil angeblich soziale Parteien ihre Agenda verrieten, um sich als Unterstützer zu prostituieren. Insofern sind gegenwärtige Situationen wenig überraschend. Der Weg war vorgezeichnet und eingetroffene Resultate erwartbar. Fragwürdig ist hingegen, warum die Initiatoren die Tragweite ihres Handelns übersahen. Wurde das bewusst ausgeblendet? Oder klein geredet? Oder war die eigene Arroganz und Gier so groß, dass man Warnungen in den Wind schlug, weil man überzeugt war, jede erdenkliche Situation beherrschen zu können? Aber irren ist bekanntlich menschlich.&#xA;&#xA;Unter humanen Aspekten sollte man annehmen, dass aktuelle Tendenzen unerwünscht sind und entgegenwirkende Schritte unternommen werden. Schließlich gäbe es eine erschreckend einfache Lösung: gebt den Menschen mehr Geld in die Hand, damit sie die von der Wirtschaft initiierten Süchte befriedigen können. Verteilt die vorhandenen Geldmassen gleichmäßiger und verhindert die Entstehung neuer Divergenzen.&#xA;&#xA;Diese Anregungen haben natürlich längst auch bedeutendere Persönlichkeiten vorgebracht und trotzdem wird der Kurs beibehalten. Es ist also davon auszugehen, dass noch alles im Plan ist. Welcher? Vom wem? Mit welchen Zielen? In der Tat stellen sich angesichts der weltweiten Geschehnisse tiefschürfende Fragen. Da aber offensichtlich parallele Lebensräume entstanden sind, deren Zwischenschichten lediglich eine begrenzte Osmose mit ausgewählten Bestandteilen gewähren, dürften sie unbeantwortet bleiben.&#xA;&#xA;Letzter Ausweg bleibt die wahre Macht auf diesem Planeten: die Erde selbst. Stets steigt dem selbsternannten Herrscher die Zornesröte ins Gesicht und er muss hart an seinen Niederlagen knabbern, weist ihn die Natur zurecht. Trotzdem weigert er sich, diese Tatsache anzuerkennen und fordert Mutter Erde immer wieder aufs Neue heraus. Nur mit den zeitintensiven Reaktionen der Umwelt tut sich die getriebene Menschheit schwer, weshalb präsentierte Quittungen erst spätere Generationen erreichen, die dann verständlicherweise mächtig sauer sind.&#xA;&#xA;Wir könnten natürlich auch den indoktrinierten Abhängigkeiten entsagen und uns mit dem einzig wahren, immer währendem, über alles stehendem, beschäftigen: Leben. Nein, tun wir nicht, aber dazu ein anderes mal mehr. Bis dahin entweder weiter als Marionette missbrauchen lassen oder sich im eigenen Denken üben. Nein, denken zwar die Meisten, tun sie aber nicht. Warum ich das behaupte? Dafür reicht ein Blick auf die Welt und ein bisschen Menschlichkeit.&#xA;&#xA;#Abhängig #Ängste #Instabil #Konsum #Neoliberalismus #Profit #Sucht #Verlust #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die über Jahrzehnte intensivierte Gehirnwäsche, Bevormundung als vorzüglich und vorteilhaft ins menschliche Bewusstsein zu impfen, hat den Verlust der Eigenständigkeit im Gepäck, worauf die Wirtschaft primär abzielt. Insofern müssen Menschen permanent beschäftigt werden, weil sie darauf trainiert sind, ihre Anreize von außen zu bekommen. Bleiben diese aus, stolpern sie orientierungslos durch die Gegend und drohen in dunkle Löcher zu fallen. Obwohl die Bequemlichkeit vorangetrieben wird, darf auf keinen Fall Langeweile eintreten, dann wissen sie nichts mit sich anzufangen. Tritt dies dennoch ein, entsteht ein Stau in ihrer Gefühlswelt, der danach trachtet, entladen zu werden. Weil der gebildete Druck negativ gepolt ist, kann dessen Entladung ebenfalls nur negativ sein. Gewalt ist da ein ideales, probates und unkompliziertes Mittel. Ob nun körperlich oder verbal, spielt keine Rolle, Hauptsache erleichtern. </p>

<p>Mit der Droge Konsum lassen sich Auswirkungen weitestgehend kontrollieren und recht gut kanalisieren. Die Wirtschaft tut viel dafür, um den Bedarf an Suchtmitteln auf jede erdenkliche Weise zu stillen. Allerdings taucht vermehrt ein Problem auf, welches einerseits täglich wächst und andererseits von der Wirtschaft selbst verursacht und gefüttert wird: Geldmangel. Die Mittel, an dem ständig wachsenden Angebot partizipieren zu können, nehmen kontinuierlich ab.</p>

<p>Wie Dealer versucht die Wirtschaft an jeder Ecke irgendetwas zu verkaufen, was uns den Alltag erträglicher machen soll. Alles Dargebotene dient angeblich einzig unserem Wohlbefinden; unserem Komfort; unserem Nutzererlebnis. Und weil uns das gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, glauben wir das nicht nur längst selbst, sondern sind überzeugt, dass es so ist, so sein muss und wir selber es so wollen/wollten. Ganz so, wie eine erfolgreiche Gehirnwäsche funktionieren soll. Deswegen stellen wir das auch weder infrage, noch oder erst recht nicht, wehren wir uns dagegen. Es käme ja einem Kampf gegen uns selbst, gegen unseren eigenen Willen, gegen unsere eigenen Entscheidungen, gleich. Das macht doch keiner.</p>

<p>So bedauerlich es auch ist, hat die Übernahme unserer Gehirne schon sehr weitreichende Erfolge erzielt. Natürlich wird dies vehement bestritten. Besonders von den Eliten, die sich entweder für zu intelligent halten oder selbst an den Schalthebeln sitzen. Jedoch ist der aufkeimende Nationalismus eine Folge dieser Manipulationen, unter Ausnutzung aller Faktoren im Zusammenspiel. Stellt sich bei den Abhängigen der Entzug ein, genügt ein winziger Funke, um die mächtigste Regung in uns Menschen zu entfachen: Angst. Ist diese erst einmal angeheizt, haben die Feuerleger leichtes Spiel bei der Lenkung, Gestaltung und Ausbreitung. Angst schaltet rationales Denken aus. Rücksichtnahme hat keinen Platz und für Vernunft ist keine Zeit. Jeder ist sich selbst am nächsten.</p>

<p>Mit Ausbreitung des Neoliberalismus war diese Entwicklung unvermeidbar, vor allem, weil angeblich soziale Parteien ihre Agenda verrieten, um sich als Unterstützer zu prostituieren. Insofern sind gegenwärtige Situationen wenig überraschend. Der Weg war vorgezeichnet und eingetroffene Resultate erwartbar. Fragwürdig ist hingegen, warum die Initiatoren die Tragweite ihres Handelns übersahen. Wurde das bewusst ausgeblendet? Oder klein geredet? Oder war die eigene Arroganz und Gier so groß, dass man Warnungen in den Wind schlug, weil man überzeugt war, jede erdenkliche Situation beherrschen zu können? Aber irren ist bekanntlich menschlich.</p>

<p>Unter humanen Aspekten sollte man annehmen, dass aktuelle Tendenzen unerwünscht sind und entgegenwirkende Schritte unternommen werden. Schließlich gäbe es eine erschreckend einfache Lösung: gebt den Menschen mehr Geld in die Hand, damit sie die von der Wirtschaft initiierten Süchte befriedigen können. Verteilt die vorhandenen Geldmassen gleichmäßiger und verhindert die Entstehung neuer Divergenzen.</p>

<p>Diese Anregungen haben natürlich längst auch bedeutendere Persönlichkeiten vorgebracht und trotzdem wird der Kurs beibehalten. Es ist also davon auszugehen, dass noch alles im Plan ist. Welcher? Vom wem? Mit welchen Zielen? In der Tat stellen sich angesichts der weltweiten Geschehnisse tiefschürfende Fragen. Da aber offensichtlich parallele Lebensräume entstanden sind, deren Zwischenschichten lediglich eine begrenzte Osmose mit ausgewählten Bestandteilen gewähren, dürften sie unbeantwortet bleiben.</p>

<p>Letzter Ausweg bleibt die wahre Macht auf diesem Planeten: die Erde selbst. Stets steigt dem selbsternannten Herrscher die Zornesröte ins Gesicht und er muss hart an seinen Niederlagen knabbern, weist ihn die Natur zurecht. Trotzdem weigert er sich, diese Tatsache anzuerkennen und fordert Mutter Erde immer wieder aufs Neue heraus. Nur mit den zeitintensiven Reaktionen der Umwelt tut sich die getriebene Menschheit schwer, weshalb präsentierte Quittungen erst spätere Generationen erreichen, die dann verständlicherweise mächtig sauer sind.</p>

<p>Wir könnten natürlich auch den indoktrinierten Abhängigkeiten entsagen und uns mit dem einzig wahren, immer währendem, über alles stehendem, beschäftigen: Leben. Nein, tun wir nicht, aber dazu ein anderes mal mehr. Bis dahin entweder weiter als Marionette missbrauchen lassen oder sich im eigenen Denken üben. Nein, denken zwar die Meisten, tun sie aber nicht. Warum ich das behaupte? Dafür reicht ein Blick auf die Welt und ein bisschen Menschlichkeit.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Instabil" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Instabil</span></a> <a href="/umdenken/tag:Konsum" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Konsum</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sucht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sucht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verlust" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verlust</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>
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      <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 13:42:16 +0100</pubDate>
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