<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
  <channel>
    <title>Spaltung &amp;mdash; umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/tag:Spaltung</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 21:13:13 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>2019</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/2019</link>
      <description>&lt;![CDATA[Ich hoffe, im Kleinen fand sich im Laufe des Jahres etwas Glück – bei dir hier drüben oder euch dort hinten. Wirklich, von Herzen wünsche ich jedem positive Einflüsse, Erlebnisse und Entwicklungen.&#xA;&#xA;Der Blick aufs Große und Ganze hinterlässt allerdings ein vor Schmerz verzerrtes Gesicht. Gepeinigt von den Diskrepanzen zwischen Wohl und Wehe, weil Wehe als Wohl gepriesen und Wohl geächtet wird. !--more--&#xA;&#xA;Drei Themenblöcke dominierten das Aufmerksamkeitsspektrum: Klima – natürlich –; zunehmende Abgrenzung und Abschottung, mit einem daraus resultierenden Zuwachs an Aggressionen; sowie der fortwährende Versuch herrschender Kasten an der Quadratur des Kreises, indem Freiheit und Sicherheit in dieselbe Schublade gepresst werden sollen.&#xA;&#xA;Über allem schwebt der grassierende Verlust unseres individuellen, einzigartigen und auszeichnenden Merkmals: Menschlichkeit. Kennzeichnend dafür ist die wachsende Legitimierung unmenschlichen Verhaltens. Unter den Deckmänteln Meinungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit etablierten sich Umgangsweisen, denen menschliche Werte fremd sind.&#xA;&#xA;Selbstsucht ist bei uns Menschen nichts Neues. Diese jedoch über den Erhalt unserer Rasse zu stellen, überschreitet eine rote Linie. Bei Einmischung von äußeren Einflüssen tun wir uns traditionell schwer und erkennen bzw. beachten diese nicht. Von deren Folgen ganz zu schweigen.&#xA;&#xA;Die Welt brennt und korrupte Regierungen beschützen weiter die Beute der Diebe vor den Bestohlenen.&#xA;&#xA;Politische Versager, wie hierzulande Verkehrsminister Andreas Scheuer oder Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, ergötzen sich an ihrer Macht, unfähig Verantwortung zu übernehmen und Inkompetenz wahrzunehmen. Die mangelnde Selbsterkenntnis, definiert im a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt&#34; target=&#34;_blank&#34;Dunning-Kruger-Effekt/a, klammert Eliten nicht aus.&#xA;&#xA;Untereinander wird jedweder Umgang rauer und roher, politisch gefördert durch Entzug der Schlagkraft aufklärend tätigender Einrichtungen. Kritischen Vereinigungen durch Aberkennung ihrer Gemeinnützigkeit das Wasser abgraben, ist infam und ein Machtmissbrauch. Jener hat sich dieses Jahr öffentlicher gezeigt, als je zuvor. Posten Schiebereien und Lobbyisten Bevorzugungen treten offen zutage und werden von den Beteiligten nur noch halbherzig entkräftet.&#xA;&#xA;Unsere inkompetente, ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gegen alle Prognosen zu Europas Chefin zu küren, stinkt meilenweit nach abgekarteten Spiel. Trotz vorgeblicher Demokratie zieht Ohnmacht übers Land und weckt Bedürfnisse nach Stützen. Taumelnd sind Menschen anfällig für wohlklingende Versprechungen, die nicht weiter hinterfragt werden. Gemäß allbekannter Weisheit, hinterher ist man immer schlauer, schützt ebenso verbreiteter Spruch, aus Fehlern lernt man, keine Wiederholungstäter. Eine heiße Herdplatte kapiert jeder erst durchs Anfassen, nicht durch Warnungen.&#xA;&#xA;Bedauerlicherweise erfüllen wir den Wunsch, unser täglich Gift gib und heut&#39;, mit wachsendem Enthusiasmus. Immer mehr Chemie stopfen wir in uns rein – freiwillig, weil sie alles billiger macht. Dass wir dadurch den Boden unter unseren Füßen untragbar machen, erfassen wir nicht. Wie gut inzwischen alles brennt, sehen wir ja zum Glück nur in Nachrichtensendungen. Betrifft uns demnach nicht und beteiligt sind wir Europäer sowieso nicht.&#xA;&#xA;Dass wir jede Woche Plastik vom Gewicht einer Kreditkarte in uns aufnehmen, stört auch niemanden, weil es keine negativen Auswirkungen hat und vor allem, weil es unbemerkt geschieht.&#xA;&#xA;Einen bunten Strauß an Giften versprühen wir zunehmend verbal. Sinkende Hemmschwellen offenbaren tiefe Klüfte innerhalb unserer Rasse. Die Schäden sind verheerend, zumal sie sich potenzieren. Wie das Enden wird, kann sich niemand ausmalen und will es erst recht nicht.&#xA;&#xA;Weltweit scheinen sich die Menschen nur in einem einig zu sein: Gehirnmasse zu amputieren, ergo Denkkapazitäten abzubauen und weniger komplex zu gestalten.&#xA;&#xA;2019 wurden Weichen gestellt, ob mehr oder weniger als zuvor, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass sie in Richtung des inzwischen deutlich sichtbaren und weithin leuchtenden Rammbocks gestellt wurden. Mag der Aufschrei durch #FridaysForFuture zumindest wahrnehmbar sein, ist er einerseits immer noch zu leise und kommt andererseits viel zu spät. Die Beteiligten sollten im Physik Unterricht, trotz freitäglichem Schwänzens, einiges über Bewegungsenergie gelernt haben. Weiterhin im Trüben bleiben die Zusammenhänge. Ein Fehlverhalten von Eltern und Großeltern – im Mindesten – anzuerkennen, widerstrebt dem Vermögen an familiärer Schuldzuweisung. Insofern bleiben Ziel fördernde Schlussfolgerungen aus. Nutella tut der Seele doch so gut und Nespresso ist so ungemein praktisch …&#xA;&#xA;Sämtliche Verfehlungen dieses Jahres auf- und auszuführen übersteigt vorhandene Kapazitäten – womit nicht der Platz hier gemeint ist. Der Rückblick ist daher weder umfassend, noch erfüllend und skizziert lediglich den schalen Geschmack des Versagens. Vielleicht wird 2019 irgendwann mal als das Jahr des fulminanten Scheiterns bezeichnet werden. Als das Jahr, in welchem wir an der letzten Ausfahrt wider besseres Wissens vorbeigerast sind. Insgesamt war es ein beschämendes Jahr. Gemäß der Gesetzmäßigkeit, schlimmer geht immer, blüht dem kommenden, neuen Jahrzehnt ein kolossaler Fehlstart.&#xA;&#xA;#Destruktiv #Ignoranz #Irrweg #Rückblick #Spaltung #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, im Kleinen fand sich im Laufe des Jahres etwas Glück – bei dir hier drüben oder euch dort hinten. Wirklich, von Herzen wünsche ich jedem positive Einflüsse, Erlebnisse und Entwicklungen.</p>

<p>Der Blick aufs Große und Ganze hinterlässt allerdings ein vor Schmerz verzerrtes Gesicht. Gepeinigt von den Diskrepanzen zwischen Wohl und Wehe, weil Wehe als Wohl gepriesen und Wohl geächtet wird. </p>

<p>Drei Themenblöcke dominierten das Aufmerksamkeitsspektrum: Klima – <em>natürlich</em> –; zunehmende Abgrenzung und Abschottung, mit einem daraus resultierenden Zuwachs an Aggressionen; sowie der fortwährende Versuch herrschender Kasten an der Quadratur des Kreises, indem Freiheit und Sicherheit in dieselbe Schublade gepresst werden sollen.</p>

<p>Über allem schwebt der grassierende Verlust unseres individuellen, einzigartigen und auszeichnenden Merkmals: <strong>Menschlichkeit</strong>. Kennzeichnend dafür ist die wachsende Legitimierung unmenschlichen Verhaltens. Unter den Deckmänteln Meinungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit etablierten sich Umgangsweisen, denen menschliche Werte fremd sind.</p>

<p>Selbstsucht ist bei uns Menschen nichts Neues. Diese jedoch über den Erhalt unserer Rasse zu stellen, überschreitet eine rote Linie. Bei Einmischung von äußeren Einflüssen tun wir uns traditionell schwer und erkennen bzw. beachten diese nicht. Von deren Folgen ganz zu schweigen.</p>

<p><strong><em>Die Welt brennt und korrupte Regierungen beschützen weiter die Beute der Diebe vor den Bestohlenen.</em></strong></p>

<p>Politische Versager, wie hierzulande Verkehrsminister <strong><em>Andreas Scheuer</em></strong> oder Landwirtschaftsministerin <strong><em>Julia Klöckner</em></strong>, ergötzen sich an ihrer Macht, unfähig Verantwortung zu übernehmen und Inkompetenz wahrzunehmen. Die mangelnde Selbsterkenntnis, definiert im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt" target="_blank" rel="nofollow noopener">Dunning-Kruger-Effekt</a>, klammert Eliten nicht aus.</p>

<p>Untereinander wird jedweder Umgang rauer und roher, politisch gefördert durch Entzug der Schlagkraft aufklärend tätigender Einrichtungen. Kritischen Vereinigungen durch Aberkennung ihrer Gemeinnützigkeit das Wasser abgraben, ist infam und ein Machtmissbrauch. Jener hat sich dieses Jahr öffentlicher gezeigt, als je zuvor. Posten Schiebereien und Lobbyisten Bevorzugungen treten offen zutage und werden von den Beteiligten nur noch halbherzig entkräftet.</p>

<p>Unsere inkompetente, ehemalige Verteidigungsministerin <em>Ursula von der Leyen</em> gegen alle Prognosen zu Europas Chefin zu küren, stinkt meilenweit nach abgekarteten Spiel. Trotz vorgeblicher Demokratie zieht Ohnmacht übers Land und weckt Bedürfnisse nach Stützen. Taumelnd sind Menschen anfällig für wohlklingende Versprechungen, die nicht weiter hinterfragt werden. Gemäß allbekannter Weisheit, <strong><em>hinterher ist man immer schlauer</em></strong>, schützt ebenso verbreiteter Spruch, <strong><em>aus Fehlern lernt man</em></strong>, keine Wiederholungstäter. Eine heiße Herdplatte kapiert jeder erst durchs Anfassen, nicht durch Warnungen.</p>

<p>Bedauerlicherweise erfüllen wir den Wunsch, <strong><em>unser täglich Gift gib und heut&#39;</em></strong>, mit wachsendem Enthusiasmus. Immer mehr Chemie stopfen wir in uns rein – freiwillig, weil sie alles billiger macht. Dass wir dadurch den Boden unter unseren Füßen untragbar machen, erfassen wir nicht. Wie gut inzwischen alles brennt, sehen wir ja zum Glück nur in Nachrichtensendungen. Betrifft uns demnach nicht und beteiligt sind wir Europäer sowieso nicht.</p>

<p>Dass wir jede Woche Plastik vom Gewicht einer Kreditkarte in uns aufnehmen, stört auch niemanden, weil es keine negativen Auswirkungen hat und vor allem, weil es unbemerkt geschieht.</p>

<p>Einen bunten Strauß an Giften versprühen wir zunehmend verbal. Sinkende Hemmschwellen offenbaren tiefe Klüfte innerhalb unserer Rasse. Die Schäden sind verheerend, zumal sie sich potenzieren. Wie das Enden wird, kann sich niemand ausmalen und will es erst recht nicht.</p>

<p>Weltweit scheinen sich die Menschen nur in einem einig zu sein: Gehirnmasse zu amputieren, ergo Denkkapazitäten abzubauen und weniger komplex zu gestalten.</p>

<p>2019 wurden Weichen gestellt, ob mehr oder weniger als zuvor, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass sie in Richtung des inzwischen deutlich sichtbaren und weithin leuchtenden Rammbocks gestellt wurden. Mag der Aufschrei durch <a href="/umdenken/tag:FridaysForFuture" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">FridaysForFuture</span></a> zumindest wahrnehmbar sein, ist er einerseits immer noch zu leise und kommt andererseits viel zu spät. Die Beteiligten sollten im Physik Unterricht, trotz freitäglichem Schwänzens, einiges über <em>Bewegungsenergie</em> gelernt haben. Weiterhin im Trüben bleiben die Zusammenhänge. Ein Fehlverhalten von Eltern und Großeltern – im Mindesten – anzuerkennen, widerstrebt dem Vermögen an familiärer Schuldzuweisung. Insofern bleiben Ziel fördernde Schlussfolgerungen aus. <em>Nutella</em> tut der Seele doch so gut und <em>Nespresso</em> ist so ungemein praktisch …</p>

<p>Sämtliche Verfehlungen dieses Jahres auf- und auszuführen übersteigt vorhandene Kapazitäten – womit nicht der Platz hier gemeint ist. Der Rückblick ist daher weder umfassend, noch erfüllend und skizziert lediglich den schalen Geschmack des Versagens. Vielleicht wird 2019 irgendwann mal als das Jahr des fulminanten Scheiterns bezeichnet werden. Als das Jahr, in welchem wir an der letzten Ausfahrt wider besseres Wissens vorbeigerast sind. Insgesamt war es ein beschämendes Jahr. Gemäß der Gesetzmäßigkeit, <strong><em>schlimmer geht immer</em></strong>, blüht dem kommenden, neuen Jahrzehnt ein kolossaler Fehlstart.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Destruktiv" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Destruktiv</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ignoranz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ignoranz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Irrweg" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Irrweg</span></a> <a href="/umdenken/tag:R%C3%BCckblick" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Rückblick</span></a> <a href="/umdenken/tag:Spaltung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Spaltung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/2019" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/2019</guid>
      <pubDate>Tue, 31 Dec 2019 10:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Totalitäre Welt</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/totalitaere-welt</link>
      <description>&lt;![CDATA[Überall unterdrücken Machthaber immer stärker ihr Volk. In unterschiedlichen Ausprägungen, aber unübersehbar. Erst gebären sie sich als ersehnter Erlöser und Menschenfreund, um nach erfolgreicher Wahl die hinterm Rücken versteckten Knüppel hervorzuholen. Mit Knechtschaft und einseitigen Umverteilungen überziehen sie ihr Land, nur gefeiert von den unterwürfigen Anhängern, die hoffen von den Vorteilen zu profitieren. Doch wer Gewalt sät, erntet Gewalt. Gewissenlos treibt das Unwesen Aggressivität seine hässlichen Klauen in die Gesellschaft und weidet sich am angerichteten Schaden. Warum? !--more--&#xA;&#xA;Es einfach als Machtgeilheit abtun, wird den Entwicklungen nicht mehr gerecht. Vielmehr driften Fortschritt und Verhalten auseinander. Je hoch technisierter ersteres wird, umso primitiver wird letzteres. Längst überwunden geglaubte Instinkte drängeln sich aus den Tiefen unserer Evolution bis zur ersten Reihe vor. Mühsam aufgebaute Werte und Umgangsweisen, die ihrem Ursprung nach als menschlich bezeichnet wurden, werden gnadenlos verjagt.&#xA;&#xA;Gerade jetzt, wo Rufe nach mehr Gleichheit und Fürsorge lauter werden, scheinen diese bei anders denkenden Verlustängste anzustacheln. Können Verlust und Angst für sich allein schon emotional herausfordernd sein, kippt ihre Verbindung schnell ins Unerträgliche. Reflexartig werden Gegenmaßnahmen aktiviert. Jeder Besitz muss mit allen Mitteln verteidigt werden. Rechtmäßigkeit steht dabei nicht zur Debatte, weil uns, unserem Anspruch nach, stets alles für unser Wohlergehen zusteht. Wer dies bedroht, wird bekämpft. Selbst wenn es der Nachbar ist, mit dem man immer gut ausgekommen ist. Beim Kampf um die Pfründe gibt es keine Freunde, nur Feinde.&#xA;&#xA;Weltweit fallende Schranken missfallen den Mächtigen zusehends. Erst zwingen sie uns die Globalisierung auf und stellen jetzt überrascht fest, welch harten Bandagen hier im Einsatz sind und das die eigenen Spieler vermehrt ins Hintertreffen geraten. Im Krieg der Profite werden keine Gefangenen gemacht, sondern vernichtet, was sich in den Weg stellt. Wie sich die Kräfte auf der Welt verteilen, ist leicht auszumachen. Doch statt nach fortschrittlichen Lösungen zu suchen, wird niederen Instinkten nachgegeben und die Krallen ausgefahren.&#xA;&#xA;Gegen diese Aktivierung ist nur gefeit, wer sich als Gegner positioniert. Wer für eine offene und friedliche Welt eintritt, ist ein ausgemachter Feind. Wer darüber hinaus an zukünftige Generationen denkt und entsprechend umsichtig handelt, also die eigene Vorteilsnahme verrät, muss mit ernsthaften Komplikationen für sein Leben zu rechnen. Je mehr sich weltoffene Menschen bemerkbar machen, desto nervöser wird die Gegenseite und verstärkt ihre Verteidigungsmaßnahmen. Während erstere sich um alle sorgen, kümmert letztere nur sich selbst.&#xA;&#xA;Wie leicht vermeintlich bequeme Strukturen entfacht werden, zeigt sich in der jetzt schon bestehenden Überzahl. Regierungsfürsten brauchen keine komplizierten Ansprüche mehr formulieren, sondern nur die richtigen Knöpfe drücken. Diskriminieren, beherrschen, unterdrücken und abgrenzen sind eine schlichte Sprache, die jeder versteht. Natürlich ist dabei stets nur eine Sichtweise gemeint: von einem selbst aus – für mich alles, für die anderen nichts. Das gilt auch untereinander, weshalb sich allerorten die Menschen entzweien.&#xA;&#xA;Global wurde ein gefährlicher Kurs eingeschlagen, dessen Auswirkungen unmissverständliche Anzeichen vor sich herschiebt. Fasziniert jagen wir technische Entwicklungen von Höhepunkt zu Höhepunkt, ohne die unterschwellige Gefahr zu begreifen. Arrogant halten wir am Dogma fest, alles beherrschen zu können. Unvermindert lassen wir uns die Maxime diktieren, Wirtschaft muss unbegrenzt wachsen, ohne dies zu hinterfragen. Offenkundigen Unwahrheiten wird geglaubt, wenn sie die zuvor eingeredeten Bedrohungen stützen.&#xA;&#xA;Diktatur und Sklaverei sind auf dem Vormarsch, auch wenn sorgsam vermieden wird, diese so zu bezeichnen. Es geht nur noch darum, auf der vermeintlich richtigen Seite zu stehen.&#xA;&#xA;Die politischen Mächtigen schüren diesen Verteilungskampf, einzig darauf bedacht nicht unter die eigenen Räder zu geraten. Damit sie nicht untergehen, wetzen sie ihre Messer. Weil sie sich natürlich nicht selbst die Hände dreckig machen, hetzen sie ihr Volk auf und streuen zerstörerischen Hass über sie. Form und Dosierung sind dabei völlig egal, Hauptsache es zeigt Wirkung.&#xA;&#xA;Der Erfolg dieser Entwicklung liegt im Erfolg seiner Ursache: Friedlicher Wohlstand frisst seine Kinder. Der Mensch ist mit der selbst geschaffenen Komplexität überfordert und sehnt sich nach vereinfachten Strukturen. Von ihm selbst angezettelt, wird er Opfer der eigenen Heiligkeit. Jedoch übersteigen die Zusammenhänge alle, denen eigenes Denken inzwischen über den Kopf gewachsen ist. Gewalt gründet sich dann aus dem Frust, mit den eigenen, inneren Konflikten nicht umgehen zu können.&#xA;&#xA;Die schlichte Tatsache, dass wir alle Menschen gleich und unsere grundlegenden Bedürfnisse identisch sind, macht totalitäre Herrschaftsgelüste unmöglich und wird daher erfolgreich ausgetrieben.&#xA;&#xA;Die größte Gefahr verbirgt sich im aufgenommenen Schwung, der sich aus den erzeugten Reibungen nährt. Diesen zu stoppen wird zunehmend aussichtsloser. Konstruktive Gegenbewegungen, wie zum Beispiel \#FridaysForFuture, vertiefen unbeabsichtigt die Gräben. Die dafür notwendigen Veränderungen übersteigen die Vorstellungskräfte verwurzelter und verhärteten Ideologien. Eine Umsetzung würde die Hölle bedeuten, was deshalb mit allen Mitteln verhindert wird. Würde auch die eigenen Kleingeistigkeit bestritten werden, fehlt es dafür bereits am Erkenntnisvermögen.&#xA;&#xA;Was in den stattfindenden Prozessen nur schwer auszumachen ist, sind die Schwachstellen die mit der umfassendsten Macht: Politiker\*innen. Sie haben durch Schlammschlachten gegen ihresgleichen jeglichen Hemmschwellen den Garaus gemacht und einen rüden Umgang miteinander etabliert. Gerade deswegen finden populistische Schreihälse am meisten Gehör. Auf absurde Weise nährt es ein Paradoxon: den Ruf nach einer starken Führungshand.&#xA;&#xA;Lösungen lägen offen auf der Hand, besinne man sich der innewohnenden Vernunft, anstelle sich diese stehlen zu lassen. Jedoch schwingt sich Töten zur ultimativen Befriedigung, zum maximalen Reiz, als Gipfel der Macht auf, womit unsere Besonderheit nichts weiter als eine Lüge, eine Selbsttäuschung ist: Menschlichkeit.&#xA;&#xA;Vermutlich wird Evolution es richten. Dass diese von schmerzhaften Lehren begleitet ist, gehört womöglich unlösbar zusammen.&#xA;&#xA;Wir können anders. Bedauerlicherweise haben wir die Reife dafür noch nicht erreicht.&#xA;&#xA;#Ängste #Diktatur #Gesellschaft #Gewalt #Gier #Kontrolle #Macht #Spaltung #Weltweit #Werte #Zerfall&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Überall unterdrücken Machthaber immer stärker ihr Volk. In unterschiedlichen Ausprägungen, aber unübersehbar. Erst gebären sie sich als ersehnter Erlöser und Menschenfreund, um nach erfolgreicher Wahl die hinterm Rücken versteckten Knüppel hervorzuholen. Mit Knechtschaft und einseitigen Umverteilungen überziehen sie ihr Land, nur gefeiert von den unterwürfigen Anhängern, die hoffen von den Vorteilen zu profitieren. Doch wer Gewalt sät, erntet Gewalt. Gewissenlos treibt das Unwesen Aggressivität seine hässlichen Klauen in die Gesellschaft und weidet sich am angerichteten Schaden. Warum? </p>

<p>Es einfach als Machtgeilheit abtun, wird den Entwicklungen nicht mehr gerecht. Vielmehr driften Fortschritt und Verhalten auseinander. Je hoch technisierter ersteres wird, umso primitiver wird letzteres. Längst überwunden geglaubte Instinkte drängeln sich aus den Tiefen unserer Evolution bis zur ersten Reihe vor. Mühsam aufgebaute Werte und Umgangsweisen, die ihrem Ursprung nach als menschlich bezeichnet wurden, werden gnadenlos verjagt.</p>

<p>Gerade jetzt, wo Rufe nach mehr Gleichheit und Fürsorge lauter werden, scheinen diese bei anders denkenden Verlustängste anzustacheln. Können Verlust und Angst für sich allein schon emotional herausfordernd sein, kippt ihre Verbindung schnell ins Unerträgliche. Reflexartig werden Gegenmaßnahmen aktiviert. Jeder Besitz muss mit allen Mitteln verteidigt werden. Rechtmäßigkeit steht dabei nicht zur Debatte, weil uns, unserem Anspruch nach, stets alles für unser Wohlergehen zusteht. Wer dies bedroht, wird bekämpft. Selbst wenn es der Nachbar ist, mit dem man immer gut ausgekommen ist. Beim Kampf um die Pfründe gibt es keine Freunde, nur Feinde.</p>

<p>Weltweit fallende Schranken missfallen den Mächtigen zusehends. Erst zwingen sie uns die Globalisierung auf und stellen jetzt überrascht fest, welch harten Bandagen hier im Einsatz sind und das die eigenen Spieler vermehrt ins Hintertreffen geraten. Im Krieg der Profite werden keine Gefangenen gemacht, sondern vernichtet, was sich in den Weg stellt. Wie sich die Kräfte auf der Welt verteilen, ist leicht auszumachen. Doch statt nach fortschrittlichen Lösungen zu suchen, wird niederen Instinkten nachgegeben und die Krallen ausgefahren.</p>

<p>Gegen diese Aktivierung ist nur gefeit, wer sich als Gegner positioniert. Wer für eine offene und friedliche Welt eintritt, ist ein ausgemachter Feind. Wer darüber hinaus an zukünftige Generationen denkt und entsprechend umsichtig handelt, also die eigene Vorteilsnahme verrät, muss mit ernsthaften Komplikationen für sein Leben zu rechnen. Je mehr sich weltoffene Menschen bemerkbar machen, desto nervöser wird die Gegenseite und verstärkt ihre Verteidigungsmaßnahmen. Während erstere sich um alle sorgen, kümmert letztere nur sich selbst.</p>

<p>Wie leicht vermeintlich bequeme Strukturen entfacht werden, zeigt sich in der jetzt schon bestehenden Überzahl. Regierungsfürsten brauchen keine komplizierten Ansprüche mehr formulieren, sondern nur die richtigen Knöpfe drücken. Diskriminieren, beherrschen, unterdrücken und abgrenzen sind eine schlichte Sprache, die jeder versteht. Natürlich ist dabei stets nur eine Sichtweise gemeint: von einem selbst aus – <em>für mich alles, für die anderen nichts</em>. Das gilt auch untereinander, weshalb sich allerorten die Menschen entzweien.</p>

<p>Global wurde ein gefährlicher Kurs eingeschlagen, dessen Auswirkungen unmissverständliche Anzeichen vor sich herschiebt. Fasziniert jagen wir technische Entwicklungen von Höhepunkt zu Höhepunkt, ohne die unterschwellige Gefahr zu begreifen. Arrogant halten wir am Dogma fest, alles beherrschen zu können. Unvermindert lassen wir uns die Maxime diktieren, Wirtschaft muss unbegrenzt wachsen, ohne dies zu hinterfragen. Offenkundigen Unwahrheiten wird geglaubt, wenn sie die zuvor eingeredeten Bedrohungen stützen.</p>

<p>Diktatur und Sklaverei sind auf dem Vormarsch, auch wenn sorgsam vermieden wird, diese so zu bezeichnen. Es geht nur noch darum, auf der vermeintlich richtigen Seite zu stehen.</p>

<p>Die politischen Mächtigen schüren diesen Verteilungskampf, einzig darauf bedacht nicht unter die eigenen Räder zu geraten. Damit sie nicht untergehen, wetzen sie ihre Messer. Weil sie sich natürlich nicht selbst die Hände dreckig machen, hetzen sie ihr Volk auf und streuen zerstörerischen Hass über sie. Form und Dosierung sind dabei völlig egal, Hauptsache es zeigt Wirkung.</p>

<p>Der Erfolg dieser Entwicklung liegt im Erfolg seiner Ursache: Friedlicher Wohlstand frisst seine Kinder. Der Mensch ist mit der selbst geschaffenen Komplexität überfordert und sehnt sich nach vereinfachten Strukturen. Von ihm selbst angezettelt, wird er Opfer der eigenen Heiligkeit. Jedoch übersteigen die Zusammenhänge alle, denen eigenes Denken inzwischen über den Kopf gewachsen ist. Gewalt gründet sich dann aus dem Frust, mit den eigenen, inneren Konflikten nicht umgehen zu können.</p>

<p>Die schlichte Tatsache, dass wir alle Menschen gleich und unsere grundlegenden Bedürfnisse identisch sind, macht totalitäre Herrschaftsgelüste unmöglich und wird daher erfolgreich ausgetrieben.</p>

<p>Die größte Gefahr verbirgt sich im aufgenommenen Schwung, der sich aus den erzeugten Reibungen nährt. Diesen zu stoppen wird zunehmend aussichtsloser. Konstruktive Gegenbewegungen, wie zum Beispiel #FridaysForFuture, vertiefen unbeabsichtigt die Gräben. Die dafür notwendigen Veränderungen übersteigen die Vorstellungskräfte verwurzelter und verhärteten Ideologien. Eine Umsetzung würde die Hölle bedeuten, was deshalb mit allen Mitteln verhindert wird. Würde auch die eigenen Kleingeistigkeit bestritten werden, fehlt es dafür bereits am Erkenntnisvermögen.</p>

<p>Was in den stattfindenden Prozessen nur schwer auszumachen ist, sind die Schwachstellen die mit der umfassendsten Macht: Politiker*innen. Sie haben durch Schlammschlachten gegen ihresgleichen jeglichen Hemmschwellen den Garaus gemacht und einen rüden Umgang miteinander etabliert. Gerade deswegen finden populistische Schreihälse am meisten Gehör. Auf absurde Weise nährt es ein Paradoxon: den Ruf nach einer starken Führungshand.</p>

<p>Lösungen lägen offen auf der Hand, besinne man sich der innewohnenden Vernunft, anstelle sich diese stehlen zu lassen. Jedoch schwingt sich Töten zur ultimativen Befriedigung, zum maximalen Reiz, als Gipfel der Macht auf, womit unsere Besonderheit nichts weiter als eine Lüge, eine Selbsttäuschung ist: Menschlichkeit.</p>

<p>Vermutlich wird Evolution es richten. Dass diese von schmerzhaften Lehren begleitet ist, gehört womöglich unlösbar zusammen.</p>

<p>Wir können anders. Bedauerlicherweise haben wir die Reife dafür noch nicht erreicht.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Diktatur" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Diktatur</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewalt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewalt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kontrolle" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kontrolle</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Spaltung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Spaltung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Weltweit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Weltweit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Werte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Werte</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/totalitarian-world" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/totalitaere-welt</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Jun 2019 17:21:53 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (1)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-1</link>
      <description>&lt;![CDATA[Gut gemeint und schlecht gemacht, ist das eine. Nichts gemeint und sich machen lassen, das andere. Während ersteres Eigenständigkeit ausdrückt, stellt zweites Abhängigkeit dar. Steuern oder gesteuert werden. Das Perverse ist nun die Verdrehung von Vorgängen, sodass die Ahnungslosen verwirrt sind und neben der Übersicht die Kontrolle verlieren. !--more--&#xA;&#xA;Fehler sind erlaubt, für Lerneffekte gar wünschenswert, solange keine irreparablen Schäden damit einhergehen. Probieren geht über studieren, wie uns bereits frühzeitig der Weisheit letzter Schluss eingetrichtert wird. In der Praxis offenbaren sich Schwächen, die dann zu erfolgreichen Entwicklungen führen können.&#xA;&#xA;Eine Umdeutung in Fehler strotzende Tatsachen ist jedoch nicht einfach nur eine Lüge, sondern beabsichtigte Manipulation. Zu solchen psychologischen Mitteln greift, wer die Macht negativer Emotionen bei instabilen Charakteren auslösen und schüren will. Alleinig zur Befriedigung selbstsüchtiger Motive. Unfrieden stiften, um sich am entfachten Hass zu laben und dessen zerstörerischen Kräfte zum Selbstzweck zu missbrauchen. Wie ein zu langsamer Sprinter, der seinen Gegnern Beine stellt, um zu gewinnen.&#xA;&#xA;Welche Meinung die selbstherrlichen Führer von ihren dummen Schafen haben, bewies der Auftritt des österreichischen Vizekanzlers. Zu mehr als Schlachtvieh, um sich selbst gut zu nähren, reicht es nicht. Wer allerdings einen lauten Aufschrei der Entrüstung erwartet hat, blieb über dessen Ausbleiben selbst sprachlos. Affiges Gebären kommt bei niederen Instinkten gut zur Geltung und wird unterwürfig bejubelt.&#xA;&#xA;Gebrochene Versprechungen sind Bürger*innen von der Politik gewohnt. Dass der Verdruss inzwischen reicht, um sich von Unwahrheiten die Sinne betäuben zu lassen, ist erschreckend. Setzt der gesunde Menschenverstand aus, hört das Bedauern dort auf, wo es zu einer ausufernden Gefahr für die Gemeinschaft wird. Diesem Geschwür muss entschieden begegnet werden, um seine Ausbreitung einzudämmen.&#xA;&#xA;#Ängste #Asozial #Egomanie #Gesellschaft #Gewissenlos #Macht #Manipulation #Spaltung #Verlogen #Werte #Zerfall&#xA;&#xA;(Article in English)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gut gemeint und schlecht gemacht, ist das eine. Nichts gemeint und sich machen lassen, das andere. Während ersteres Eigenständigkeit ausdrückt, stellt zweites Abhängigkeit dar. Steuern oder gesteuert werden. Das Perverse ist nun die Verdrehung von Vorgängen, sodass die Ahnungslosen verwirrt sind und neben der Übersicht die Kontrolle verlieren. </p>

<p>Fehler sind erlaubt, für Lerneffekte gar wünschenswert, solange keine irreparablen Schäden damit einhergehen. Probieren geht über studieren, wie uns bereits frühzeitig der Weisheit letzter Schluss eingetrichtert wird. In der Praxis offenbaren sich Schwächen, die dann zu erfolgreichen Entwicklungen führen können.</p>

<p>Eine Umdeutung in Fehler strotzende Tatsachen ist jedoch nicht einfach nur eine Lüge, sondern beabsichtigte Manipulation. Zu solchen psychologischen Mitteln greift, wer die Macht negativer Emotionen bei instabilen Charakteren auslösen und schüren will. Alleinig zur Befriedigung selbstsüchtiger Motive. Unfrieden stiften, um sich am entfachten Hass zu laben und dessen zerstörerischen Kräfte zum Selbstzweck zu missbrauchen. Wie ein zu langsamer Sprinter, der seinen Gegnern Beine stellt, um zu gewinnen.</p>

<p>Welche Meinung die selbstherrlichen Führer von ihren dummen Schafen haben, bewies der Auftritt des österreichischen Vizekanzlers. Zu mehr als Schlachtvieh, um sich selbst gut zu nähren, reicht es nicht. Wer allerdings einen lauten Aufschrei der Entrüstung erwartet hat, blieb über dessen Ausbleiben selbst sprachlos. Affiges Gebären kommt bei niederen Instinkten gut zur Geltung und wird unterwürfig bejubelt.</p>

<p>Gebrochene Versprechungen sind Bürger*innen von der Politik gewohnt. Dass der Verdruss inzwischen reicht, um sich von Unwahrheiten die Sinne betäuben zu lassen, ist erschreckend. Setzt der gesunde Menschenverstand aus, hört das Bedauern dort auf, wo es zu einer ausufernden Gefahr für die Gemeinschaft wird. Diesem Geschwür muss entschieden begegnet werden, um seine Ausbreitung einzudämmen.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Egomanie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Egomanie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Manipulation" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Manipulation</span></a> <a href="/umdenken/tag:Spaltung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Spaltung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verlogen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verlogen</span></a> <a href="/umdenken/tag:Werte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Werte</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-1" rel="nofollow">(Article in English)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-1</guid>
      <pubDate>Tue, 28 May 2019 14:50:29 +0200</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>