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    <title>Neoliberalismus &amp;mdash; umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/tag:Neoliberalismus</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 19:38:57 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>Der Profit verlangt menschliche Versuchsobjekte und Opfer</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/der-profit-verlangt-menschliche-versuchsobjekte-und-opfer</link>
      <description>&lt;![CDATA[Jede Krebserkrankung ist schrecklich und führt meist zum vorzeitigen Tod. Auch wenn sich scheinbar vieles bekämpfen lässt und zumindest eine Lebensverlängerung vorgetäuscht wird, fehlt aber immer der Vergleich zu einem gesunden Lebensverlauf. Alle Aussagen über die Krankheit sind daher zweifelhaft. !--more--&#xA;&#xA;Offenkundig ist allerdings, wer die Gewinner sind. Des einen Leid ist des anderen Freud. Jede\r hängt am eigenen Leben und ist für jede Verlängerung bereit alles zu tun, aber vor allem jeden Preis zu zahlen. Bekanntlich sind diese Zukunftsinvestitionen nur aufs eigene Leben beschränkt und nicht für kommende Generationen gedacht, selbst wenn es die eigenen Kinder sind. Dieses Paradoxon beweisen aktuelle Klima Diskussionen.&#xA;&#xA;Beim Preis fürs Leben bekommt hingegen die Pharmaindustrie leuchtende Augen. Mühelos drehen sie die Preisschraube nach oben, die scheinbar kein Ende kennt. Moralische und ethische Bremsen wurden durch den Neoliberalismus abgeschafft. Ebenso Vernunft und Anstand, mit denen sich kein Profit erzielen lässt.&#xA;&#xA;Blöd ist nur, wenn diese teuren Therapien ihre Kosten nicht wert sind und sich sogar herausstellt, dass natürlichere Methoden bessere Erfolge erzielen, wobei sie dann auch noch so unverschämt sind, günstiger zu sein. Um die eigenen Profitschwämme nicht zum Rinnsal verkommen zu lassen, ist die mächtige Branche nicht zimperlich. Genug Kapital, um jede Widerrede, jede\n Zweifler\in im Keim zu erdrücken, ist schließlich vorhanden. Eingezahlt von lebenshungrigen Patient\innen, die sich damit womöglich selbst ein Bein stellen. Werden sie mit ihrem Geld daran gehindert Alternativen zu entdecken, die möglicherweise wirksamer sind, bezahlen sie ihre Kurzsichtigkeit gleich doppelt.&#xA;&#xA;Heutzutage noch im Zusammenhang mit diesem Bereich das Wort Gesundheit in den Mund zu nehmen, grenzt an Hohn. Es ist eine Krankheitsindustrie, die der Profit-Maxime folgend, einen Zuwachs an kranken Menschen benötigt. Wenn der Nachschub nicht ausreicht, muss eben nachgeholfen werden. Insofern passt die kranke Systematik des Neoliberalismus perfekt, wobei diese zwei niemals hätten zusammenfinden sollen/dürfen.&#xA;&#xA;Letztendlich hat jede\*r an dieser Grube mit gebuddelt und muss die übelst bittere Pille schlucken.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.rubikon.news/artikel/die-milliardenluge&#34; target=&#34;_blank&#34;Die Milliardenlüge/a | Rubikon&#xA;&#xA;#Krebs #Neoliberalismus #Pharmaindustrie #Profit&#xA;&#xA;(Article in English)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Jede Krebserkrankung ist schrecklich und führt meist zum vorzeitigen Tod. Auch wenn sich scheinbar vieles bekämpfen lässt und zumindest eine Lebensverlängerung vorgetäuscht wird, fehlt aber immer der Vergleich zu einem gesunden Lebensverlauf. Alle Aussagen über die Krankheit sind daher zweifelhaft. </p>

<p>Offenkundig ist allerdings, wer die Gewinner sind. <em>Des einen Leid ist des anderen Freud.</em> Jede*r hängt am eigenen Leben und ist für jede Verlängerung bereit alles zu tun, aber vor allem jeden Preis zu zahlen. Bekanntlich sind diese Zukunftsinvestitionen nur aufs eigene Leben beschränkt und nicht für kommende Generationen gedacht, selbst wenn es die eigenen Kinder sind. Dieses Paradoxon beweisen aktuelle Klima Diskussionen.</p>

<p>Beim Preis fürs Leben bekommt hingegen die Pharmaindustrie leuchtende Augen. Mühelos drehen sie die Preisschraube nach oben, die scheinbar kein Ende kennt. Moralische und ethische Bremsen wurden durch den <strong>Neoliberalismus</strong> abgeschafft. Ebenso Vernunft und Anstand, mit denen sich kein Profit erzielen lässt.</p>

<p>Blöd ist nur, wenn diese teuren Therapien ihre Kosten nicht wert sind und sich sogar herausstellt, dass natürlichere Methoden bessere Erfolge erzielen, wobei sie dann auch noch so unverschämt sind, günstiger zu sein. Um die eigenen Profitschwämme nicht zum Rinnsal verkommen zu lassen, ist die mächtige Branche nicht zimperlich. Genug Kapital, um jede Widerrede, jede*n Zweifler*in im Keim zu erdrücken, ist schließlich vorhanden. Eingezahlt von lebenshungrigen Patient*innen, die sich damit womöglich selbst ein Bein stellen. Werden sie mit ihrem Geld daran gehindert Alternativen zu entdecken, die möglicherweise wirksamer sind, bezahlen sie ihre Kurzsichtigkeit gleich doppelt.</p>

<p>Heutzutage noch im Zusammenhang mit diesem Bereich das Wort Gesundheit in den Mund zu nehmen, grenzt an Hohn. Es ist eine <strong>Krankheitsindustrie</strong>, die der Profit-Maxime folgend, einen Zuwachs an kranken Menschen benötigt. Wenn der Nachschub nicht ausreicht, muss eben nachgeholfen werden. Insofern passt die kranke Systematik des Neoliberalismus perfekt, wobei diese zwei niemals hätten zusammenfinden sollen/dürfen.</p>

<p>Letztendlich hat jede*r an dieser Grube mit gebuddelt und muss die übelst bittere Pille schlucken.</p>

<p><a href="https://www.rubikon.news/artikel/die-milliardenluge" target="_blank" rel="nofollow noopener">Die Milliardenlüge</a> | Rubikon</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Krebs" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Krebs</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Pharmaindustrie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Pharmaindustrie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/profit-demands-human-subjects-and-sacrifices" rel="nofollow">(Article in English)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/der-profit-verlangt-menschliche-versuchsobjekte-und-opfer</guid>
      <pubDate>Thu, 12 Dec 2019 14:42:35 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (4)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-4</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant Exxon wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker\*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!&#xA;&#xA;a href=&#34;https://exxonknew.org/&#34; target=&#34;blank&#34;Exxon knew about climate change half a century ago/a&#xA;&#xA;a href=&#34;https://spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html&#34; target=&#34;blank&#34;Das Weltklima gerät aus den Fugen/a | Spiegel 33/1986&#xA;&#xA;#Asozial #Entfesselt #Gewissenlos #Gier #Irrsinn #Klima #Kriminell #Maßlos #Neoliberalismus #Umwelt #Unfähig #Verantwortungslos #Weltweit #Zerfall #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant <strong>Exxon</strong> wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!</p>

<p><a href="https://exxonknew.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Exxon knew about climate change half a century ago</a></p>

<p><a href="https://spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Das Weltklima gerät aus den Fugen</a> | Spiegel 33/1986</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Entfesselt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Entfesselt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Irrsinn" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Irrsinn</span></a> <a href="/umdenken/tag:Klima" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Klima</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kriminell" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kriminell</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ma%C3%9Flos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Maßlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unf%C3%A4hig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unfähig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verantwortungslos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verantwortungslos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Weltweit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Weltweit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-4" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-4</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 20:42:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Freiwillige Sklaven</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/freiwillige-sklaven</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bei der Neigung der Menschen, sich über andere zu erheben und diese zum eigenen Vorteil bis zur Schmerzgrenze zu benutzen, ist das Verhalten der New-Economy weder überraschend, noch unerwartet. In jedem von uns schlummert der Hang zur Sklavenhaltung und andere als wertlos genug zu erachten, um sich ihrer vollumfänglich zu bemächtigen. !--more--&#xA;&#xA;Das Verhalten dieser Lieferdienste zeigt, was für ein ekelerregender Geist dort herrscht und welcher Abschaum in solchen Positionen zu finden ist. Viel Skandalöser ist aber die andere Seite. Ist es inzwischen so schlecht um uns bestellt, dass sich derartige Praktiken wieder durchsetzen können? Entscheidender ist allerdings die Frage, bei all unserem Wissen, warum zur Hölle begeben sich Personen überhaupt in diese Fänge? Warum macht ihr das?! Damit legitimiert ihr diese schändlichen Machenschaften und die Entwicklung weiterer.&#xA;&#xA;Und wie albern ist es, sich erst freiwillig in die Hölle zu begeben und dann beschweren, dass es dort heiß ist? Ihr tickt doch nicht ganz richtig! Wo bleibt eure Selbstachtung?! Wenn sie keine Sklaven finden, müssen die Möchtegern-Herrscher entweder selbst ran – was unwahrscheinlich ist – oder ihr Vorhaben überdenken oder in die Tonne treten – wo es wohl von Anfang an am besten aufgehoben war. Bei den Sklavenhaltern braucht erst gar nicht nach so etwas wie Gewissen gesucht werden. Komplett verkümmert wurde der freie Platz mit bedrucktem Papier ausgestopft. Deswegen sind sie in der Lage auf ihre Erbärmlichkeit auch noch Stolz zu sein.&#xA;&#xA;Wenn die Not so groß ist, ist doch Sklaverei nicht die Lösung. Haben wir jeden Anstand und Respekt verloren, auch vor uns selbst? Sind wir nicht mehr fähig, menschlich miteinander umzugehen oder interessiert es uns nicht mehr? Oder wurde es uns (endlich) erfolgreich ausgetrieben? Seitdem die Beschützer der Bürger mit den Hyänen paktieren, schreitet jeglicher Verfall mit Siebenmeilenstiefeln voran. Erschreckende Zukunftsaussichten.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4301211&#34; target=&#34;_blank&#34;Gig Economy: US-Lieferservice verrechnet Trinkgeld nicht mehr mit Lohn/a | Heise online&#xA;&#xA;#Abhängig #Arbeitsmarkt #Asozial #Gesellschaft #Gewissenlos #Macht #Neoliberalismus #Sklaven #Skrupellos #Werte #Zerfall #Zukunft]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Neigung der Menschen, sich über andere zu erheben und diese zum eigenen Vorteil bis zur Schmerzgrenze zu benutzen, ist das Verhalten der <strong><em>New-Economy</em></strong> weder überraschend, noch unerwartet. In jedem von uns schlummert der Hang zur Sklavenhaltung und andere als wertlos genug zu erachten, um sich ihrer vollumfänglich zu bemächtigen. </p>

<p>Das Verhalten dieser Lieferdienste zeigt, was für ein ekelerregender Geist dort herrscht und welcher Abschaum in solchen Positionen zu finden ist. Viel Skandalöser ist aber die andere Seite. Ist es inzwischen so schlecht um uns bestellt, dass sich derartige Praktiken wieder durchsetzen können? Entscheidender ist allerdings die Frage, bei all unserem Wissen, warum zur Hölle begeben sich Personen überhaupt in diese Fänge? Warum macht ihr das?! Damit legitimiert ihr diese schändlichen Machenschaften und die Entwicklung weiterer.</p>

<p>Und wie albern ist es, sich erst freiwillig in die Hölle zu begeben und dann beschweren, dass es dort heiß ist? Ihr tickt doch nicht ganz richtig! Wo bleibt eure Selbstachtung?! Wenn sie keine Sklaven finden, müssen die Möchtegern-Herrscher entweder selbst ran – was unwahrscheinlich ist – oder ihr Vorhaben überdenken oder in die Tonne treten – wo es wohl von Anfang an am besten aufgehoben war. Bei den Sklavenhaltern braucht erst gar nicht nach so etwas wie Gewissen gesucht werden. Komplett verkümmert wurde der freie Platz mit bedrucktem Papier ausgestopft. Deswegen sind sie in der Lage auf ihre Erbärmlichkeit auch noch Stolz zu sein.</p>

<p>Wenn die Not so groß ist, ist doch Sklaverei nicht die Lösung. Haben wir jeden Anstand und Respekt verloren, auch vor uns selbst? Sind wir nicht mehr fähig, menschlich miteinander umzugehen oder interessiert es uns nicht mehr? Oder wurde es uns (endlich) erfolgreich ausgetrieben? Seitdem die Beschützer der Bürger mit den Hyänen paktieren, schreitet jeglicher Verfall mit Siebenmeilenstiefeln voran. Erschreckende Zukunftsaussichten.</p>

<p><a href="https://heise.de/-4301211" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gig Economy: US-Lieferservice verrechnet Trinkgeld nicht mehr mit Lohn</a> | Heise online</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Arbeitsmarkt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Arbeitsmarkt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sklaven" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sklaven</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Werte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Werte</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/freiwillige-sklaven</guid>
      <pubDate>Fri, 08 Feb 2019 13:36:19 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Abgehängte Abhängige</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/abgehaengte-abhaengige</link>
      <description>&lt;![CDATA[Die über Jahrzehnte intensivierte Gehirnwäsche, Bevormundung als vorzüglich und vorteilhaft ins menschliche Bewusstsein zu impfen, hat den Verlust der Eigenständigkeit im Gepäck, worauf die Wirtschaft primär abzielt. Insofern müssen Menschen permanent beschäftigt werden, weil sie darauf trainiert sind, ihre Anreize von außen zu bekommen. Bleiben diese aus, stolpern sie orientierungslos durch die Gegend und drohen in dunkle Löcher zu fallen. Obwohl die Bequemlichkeit vorangetrieben wird, darf auf keinen Fall Langeweile eintreten, dann wissen sie nichts mit sich anzufangen. Tritt dies dennoch ein, entsteht ein Stau in ihrer Gefühlswelt, der danach trachtet, entladen zu werden. Weil der gebildete Druck negativ gepolt ist, kann dessen Entladung ebenfalls nur negativ sein. Gewalt ist da ein ideales, probates und unkompliziertes Mittel. Ob nun körperlich oder verbal, spielt keine Rolle, Hauptsache erleichtern. !--more--&#xA;&#xA;Mit der Droge Konsum lassen sich Auswirkungen weitestgehend kontrollieren und recht gut kanalisieren. Die Wirtschaft tut viel dafür, um den Bedarf an Suchtmitteln auf jede erdenkliche Weise zu stillen. Allerdings taucht vermehrt ein Problem auf, welches einerseits täglich wächst und andererseits von der Wirtschaft selbst verursacht und gefüttert wird: Geldmangel. Die Mittel, an dem ständig wachsenden Angebot partizipieren zu können, nehmen kontinuierlich ab.&#xA;&#xA;Wie Dealer versucht die Wirtschaft an jeder Ecke irgendetwas zu verkaufen, was uns den Alltag erträglicher machen soll. Alles Dargebotene dient angeblich einzig unserem Wohlbefinden; unserem Komfort; unserem Nutzererlebnis. Und weil uns das gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, glauben wir das nicht nur längst selbst, sondern sind überzeugt, dass es so ist, so sein muss und wir selber es so wollen/wollten. Ganz so, wie eine erfolgreiche Gehirnwäsche funktionieren soll. Deswegen stellen wir das auch weder infrage, noch oder erst recht nicht, wehren wir uns dagegen. Es käme ja einem Kampf gegen uns selbst, gegen unseren eigenen Willen, gegen unsere eigenen Entscheidungen, gleich. Das macht doch keiner.&#xA;&#xA;So bedauerlich es auch ist, hat die Übernahme unserer Gehirne schon sehr weitreichende Erfolge erzielt. Natürlich wird dies vehement bestritten. Besonders von den Eliten, die sich entweder für zu intelligent halten oder selbst an den Schalthebeln sitzen. Jedoch ist der aufkeimende Nationalismus eine Folge dieser Manipulationen, unter Ausnutzung aller Faktoren im Zusammenspiel. Stellt sich bei den Abhängigen der Entzug ein, genügt ein winziger Funke, um die mächtigste Regung in uns Menschen zu entfachen: Angst. Ist diese erst einmal angeheizt, haben die Feuerleger leichtes Spiel bei der Lenkung, Gestaltung und Ausbreitung. Angst schaltet rationales Denken aus. Rücksichtnahme hat keinen Platz und für Vernunft ist keine Zeit. Jeder ist sich selbst am nächsten.&#xA;&#xA;Mit Ausbreitung des Neoliberalismus war diese Entwicklung unvermeidbar, vor allem, weil angeblich soziale Parteien ihre Agenda verrieten, um sich als Unterstützer zu prostituieren. Insofern sind gegenwärtige Situationen wenig überraschend. Der Weg war vorgezeichnet und eingetroffene Resultate erwartbar. Fragwürdig ist hingegen, warum die Initiatoren die Tragweite ihres Handelns übersahen. Wurde das bewusst ausgeblendet? Oder klein geredet? Oder war die eigene Arroganz und Gier so groß, dass man Warnungen in den Wind schlug, weil man überzeugt war, jede erdenkliche Situation beherrschen zu können? Aber irren ist bekanntlich menschlich.&#xA;&#xA;Unter humanen Aspekten sollte man annehmen, dass aktuelle Tendenzen unerwünscht sind und entgegenwirkende Schritte unternommen werden. Schließlich gäbe es eine erschreckend einfache Lösung: gebt den Menschen mehr Geld in die Hand, damit sie die von der Wirtschaft initiierten Süchte befriedigen können. Verteilt die vorhandenen Geldmassen gleichmäßiger und verhindert die Entstehung neuer Divergenzen.&#xA;&#xA;Diese Anregungen haben natürlich längst auch bedeutendere Persönlichkeiten vorgebracht und trotzdem wird der Kurs beibehalten. Es ist also davon auszugehen, dass noch alles im Plan ist. Welcher? Vom wem? Mit welchen Zielen? In der Tat stellen sich angesichts der weltweiten Geschehnisse tiefschürfende Fragen. Da aber offensichtlich parallele Lebensräume entstanden sind, deren Zwischenschichten lediglich eine begrenzte Osmose mit ausgewählten Bestandteilen gewähren, dürften sie unbeantwortet bleiben.&#xA;&#xA;Letzter Ausweg bleibt die wahre Macht auf diesem Planeten: die Erde selbst. Stets steigt dem selbsternannten Herrscher die Zornesröte ins Gesicht und er muss hart an seinen Niederlagen knabbern, weist ihn die Natur zurecht. Trotzdem weigert er sich, diese Tatsache anzuerkennen und fordert Mutter Erde immer wieder aufs Neue heraus. Nur mit den zeitintensiven Reaktionen der Umwelt tut sich die getriebene Menschheit schwer, weshalb präsentierte Quittungen erst spätere Generationen erreichen, die dann verständlicherweise mächtig sauer sind.&#xA;&#xA;Wir könnten natürlich auch den indoktrinierten Abhängigkeiten entsagen und uns mit dem einzig wahren, immer währendem, über alles stehendem, beschäftigen: Leben. Nein, tun wir nicht, aber dazu ein anderes mal mehr. Bis dahin entweder weiter als Marionette missbrauchen lassen oder sich im eigenen Denken üben. Nein, denken zwar die Meisten, tun sie aber nicht. Warum ich das behaupte? Dafür reicht ein Blick auf die Welt und ein bisschen Menschlichkeit.&#xA;&#xA;#Abhängig #Ängste #Instabil #Konsum #Neoliberalismus #Profit #Sucht #Verlust #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die über Jahrzehnte intensivierte Gehirnwäsche, Bevormundung als vorzüglich und vorteilhaft ins menschliche Bewusstsein zu impfen, hat den Verlust der Eigenständigkeit im Gepäck, worauf die Wirtschaft primär abzielt. Insofern müssen Menschen permanent beschäftigt werden, weil sie darauf trainiert sind, ihre Anreize von außen zu bekommen. Bleiben diese aus, stolpern sie orientierungslos durch die Gegend und drohen in dunkle Löcher zu fallen. Obwohl die Bequemlichkeit vorangetrieben wird, darf auf keinen Fall Langeweile eintreten, dann wissen sie nichts mit sich anzufangen. Tritt dies dennoch ein, entsteht ein Stau in ihrer Gefühlswelt, der danach trachtet, entladen zu werden. Weil der gebildete Druck negativ gepolt ist, kann dessen Entladung ebenfalls nur negativ sein. Gewalt ist da ein ideales, probates und unkompliziertes Mittel. Ob nun körperlich oder verbal, spielt keine Rolle, Hauptsache erleichtern. </p>

<p>Mit der Droge Konsum lassen sich Auswirkungen weitestgehend kontrollieren und recht gut kanalisieren. Die Wirtschaft tut viel dafür, um den Bedarf an Suchtmitteln auf jede erdenkliche Weise zu stillen. Allerdings taucht vermehrt ein Problem auf, welches einerseits täglich wächst und andererseits von der Wirtschaft selbst verursacht und gefüttert wird: Geldmangel. Die Mittel, an dem ständig wachsenden Angebot partizipieren zu können, nehmen kontinuierlich ab.</p>

<p>Wie Dealer versucht die Wirtschaft an jeder Ecke irgendetwas zu verkaufen, was uns den Alltag erträglicher machen soll. Alles Dargebotene dient angeblich einzig unserem Wohlbefinden; unserem Komfort; unserem Nutzererlebnis. Und weil uns das gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, glauben wir das nicht nur längst selbst, sondern sind überzeugt, dass es so ist, so sein muss und wir selber es so wollen/wollten. Ganz so, wie eine erfolgreiche Gehirnwäsche funktionieren soll. Deswegen stellen wir das auch weder infrage, noch oder erst recht nicht, wehren wir uns dagegen. Es käme ja einem Kampf gegen uns selbst, gegen unseren eigenen Willen, gegen unsere eigenen Entscheidungen, gleich. Das macht doch keiner.</p>

<p>So bedauerlich es auch ist, hat die Übernahme unserer Gehirne schon sehr weitreichende Erfolge erzielt. Natürlich wird dies vehement bestritten. Besonders von den Eliten, die sich entweder für zu intelligent halten oder selbst an den Schalthebeln sitzen. Jedoch ist der aufkeimende Nationalismus eine Folge dieser Manipulationen, unter Ausnutzung aller Faktoren im Zusammenspiel. Stellt sich bei den Abhängigen der Entzug ein, genügt ein winziger Funke, um die mächtigste Regung in uns Menschen zu entfachen: Angst. Ist diese erst einmal angeheizt, haben die Feuerleger leichtes Spiel bei der Lenkung, Gestaltung und Ausbreitung. Angst schaltet rationales Denken aus. Rücksichtnahme hat keinen Platz und für Vernunft ist keine Zeit. Jeder ist sich selbst am nächsten.</p>

<p>Mit Ausbreitung des Neoliberalismus war diese Entwicklung unvermeidbar, vor allem, weil angeblich soziale Parteien ihre Agenda verrieten, um sich als Unterstützer zu prostituieren. Insofern sind gegenwärtige Situationen wenig überraschend. Der Weg war vorgezeichnet und eingetroffene Resultate erwartbar. Fragwürdig ist hingegen, warum die Initiatoren die Tragweite ihres Handelns übersahen. Wurde das bewusst ausgeblendet? Oder klein geredet? Oder war die eigene Arroganz und Gier so groß, dass man Warnungen in den Wind schlug, weil man überzeugt war, jede erdenkliche Situation beherrschen zu können? Aber irren ist bekanntlich menschlich.</p>

<p>Unter humanen Aspekten sollte man annehmen, dass aktuelle Tendenzen unerwünscht sind und entgegenwirkende Schritte unternommen werden. Schließlich gäbe es eine erschreckend einfache Lösung: gebt den Menschen mehr Geld in die Hand, damit sie die von der Wirtschaft initiierten Süchte befriedigen können. Verteilt die vorhandenen Geldmassen gleichmäßiger und verhindert die Entstehung neuer Divergenzen.</p>

<p>Diese Anregungen haben natürlich längst auch bedeutendere Persönlichkeiten vorgebracht und trotzdem wird der Kurs beibehalten. Es ist also davon auszugehen, dass noch alles im Plan ist. Welcher? Vom wem? Mit welchen Zielen? In der Tat stellen sich angesichts der weltweiten Geschehnisse tiefschürfende Fragen. Da aber offensichtlich parallele Lebensräume entstanden sind, deren Zwischenschichten lediglich eine begrenzte Osmose mit ausgewählten Bestandteilen gewähren, dürften sie unbeantwortet bleiben.</p>

<p>Letzter Ausweg bleibt die wahre Macht auf diesem Planeten: die Erde selbst. Stets steigt dem selbsternannten Herrscher die Zornesröte ins Gesicht und er muss hart an seinen Niederlagen knabbern, weist ihn die Natur zurecht. Trotzdem weigert er sich, diese Tatsache anzuerkennen und fordert Mutter Erde immer wieder aufs Neue heraus. Nur mit den zeitintensiven Reaktionen der Umwelt tut sich die getriebene Menschheit schwer, weshalb präsentierte Quittungen erst spätere Generationen erreichen, die dann verständlicherweise mächtig sauer sind.</p>

<p>Wir könnten natürlich auch den indoktrinierten Abhängigkeiten entsagen und uns mit dem einzig wahren, immer währendem, über alles stehendem, beschäftigen: Leben. Nein, tun wir nicht, aber dazu ein anderes mal mehr. Bis dahin entweder weiter als Marionette missbrauchen lassen oder sich im eigenen Denken üben. Nein, denken zwar die Meisten, tun sie aber nicht. Warum ich das behaupte? Dafür reicht ein Blick auf die Welt und ein bisschen Menschlichkeit.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Instabil" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Instabil</span></a> <a href="/umdenken/tag:Konsum" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Konsum</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sucht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sucht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verlust" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verlust</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/abgehaengte-abhaengige</guid>
      <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 13:42:16 +0100</pubDate>
    </item>
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