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    <title>abhängig &amp;mdash; umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/tag:abhängig</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 22:52:57 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (6)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-6</link>
      <description>&lt;![CDATA[Wenn dir ein Bonbon kostenlos angeboten wird, der dir dann aber nicht schmeckt, machst du was? Ausspucken und keinen weiteren annehmen oder tapfer zu Ende lutschen und gleich zum nächsten greifen? Darf ich ersteres annehmen? Gut.&#xA;&#xA;Bist du Inhaber eines Geschäfts, sind hier und da ein paar hilfreiche Ratschläge sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber gegen massives Einmischen oder gar reglementieren würdest du dich wahrscheinlich wehren, oder? Solange du gesetzmäßig agierst, möchtest du doch dein Geschäft nach deinen Vorstellungen gestalten, richtig? Gut.&#xA;&#xA;Im Grunde kann niemand irgendjemanden gegen seinen Willen zu etwas zwingen, denn wir leben in keiner Diktatur – noch zumindest nicht. Gehen wir bislang konform? Gut.&#xA;&#xA;Warum lamentierst und jammerst du dann als Nutzer über die Geschäftspraktiken anderer und rufst sogar nach der Politik, damit sie von dort reglementiert werden? Niemand zwingt dich den ekligen Bonbon aufzuessen. Längst existieren etablierte und mindestens gleichwertige Alternativen. Aber da kommst du dann mit fadenscheinigen Ausreden, um deine Sucht und Unfähigkeit zum Wechseln zu rechtfertigen. Am Beliebtesten ist das Argument der fehlenden Masse andernorts. Womit du dich als begriffsstutziger Abhängiger outest, dem auch irrationale Gründe als Vorschub nicht billig genug sind. Peinlich. Pervers.&#xA;&#xA;Wenn du deine Energie mit dummem Gelaber vergeudest und nicht in einen Wechsel investierst, kann woanders keine Masse aufgebaut werden. Die jetzigen Platzhirsche waren in ihren Anfängen auch öde und leer. Also hör auf, dich über Datensammelei und weitere unschöne Begleiterscheinungen zu beschweren, sondern orientiere dich neu. Jetzt sofort! Basta!&#xA;&#xA;#Abhängig #Datenschutz #Lethargie #Narren #Unfähig&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn dir ein Bonbon kostenlos angeboten wird, der dir dann aber nicht schmeckt, machst du was? Ausspucken und keinen weiteren annehmen oder tapfer zu Ende lutschen und gleich zum nächsten greifen? Darf ich ersteres annehmen? Gut.</p>

<p>Bist du Inhaber eines Geschäfts, sind hier und da ein paar hilfreiche Ratschläge sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber gegen massives Einmischen oder gar reglementieren würdest du dich wahrscheinlich wehren, oder? Solange du gesetzmäßig agierst, möchtest du doch dein Geschäft nach deinen Vorstellungen gestalten, richtig? Gut.</p>

<p>Im Grunde kann niemand irgendjemanden gegen seinen Willen zu etwas zwingen, denn wir leben in keiner Diktatur – noch zumindest nicht. Gehen wir bislang konform? Gut.</p>

<p>Warum lamentierst und jammerst du dann als Nutzer über die Geschäftspraktiken anderer und rufst sogar nach der Politik, damit sie von dort reglementiert werden? Niemand zwingt dich den ekligen Bonbon aufzuessen. Längst existieren etablierte und mindestens gleichwertige Alternativen. Aber da kommst du dann mit fadenscheinigen Ausreden, um deine Sucht und Unfähigkeit zum Wechseln zu rechtfertigen. Am Beliebtesten ist das Argument der fehlenden Masse andernorts. Womit du dich als begriffsstutziger Abhängiger outest, dem auch irrationale Gründe als Vorschub nicht billig genug sind. Peinlich. Pervers.</p>

<p>Wenn du deine Energie mit dummem Gelaber vergeudest und nicht in einen Wechsel investierst, kann woanders keine Masse aufgebaut werden. Die jetzigen Platzhirsche waren in ihren Anfängen auch öde und leer. Also hör auf, dich über Datensammelei und weitere unschöne Begleiterscheinungen zu beschweren, sondern orientiere dich neu. Jetzt sofort! Basta!</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Datenschutz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Datenschutz</span></a> <a href="/umdenken/tag:Lethargie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Lethargie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Narren" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Narren</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unf%C3%A4hig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unfähig</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-pervision-of-intentions-6" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-6</guid>
      <pubDate>Sat, 25 Jan 2020 11:53:03 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Geheiligte Abhängigkeit</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/geheiligte-abhaengigkeit</link>
      <description>&lt;![CDATA[Voller Enthusiasmus verfallen wir der geschaffenen Technik. Von uns selbst eingenommen, erregt jede Neuerung unsere Faszination und wird umgehend kritiklos vereinnahmt. Gefühle von Sucht und Abhängigkeit kommen nicht auf, weil uns die Nutzung von außen subversiv aufgezwungen wird. Ohne Technik ist eine Teilnahme an der aktuellen Lebensweise kompliziert und bugsiert einen automatisch auf eine Außenseiterposition. Diese Entwicklung spitzt sich immer weiter zu. Unser Hang zur Bequemlichkeit ist zu groß, um Gefahren zu erkennen. Zudem werden diese unter massivem Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel klein geredet, ausgeblendet und notfalls unterdrückt. Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist primäres Ziel sämtlicher Bestrebungen und Hauptbestandteil jeder Strategie. !--more--&#xA;&#xA;Daher ignorieren wir die Anfälligkeit des Systems und vor allem die Auswirkungen, die eine Störung der Abläufe verursachen würde. Als hielte man sich in einer Menschenmasse die Augen zu und glaubte, die anderen sehen ein nicht mehr, weil man sie selbst nicht mehr sieht. Idiotisch? Natürlich, aber genauso handeln wir. Jeden Tag und das auch noch mit steigender Tendenz.&#xA;&#xA;Zieht man einen Neoprenanzug an, kann man sich gut bewegen. Steigt man in einen zweiten, geht das sicher auch noch. Bei drei und vier? Ich weiß nicht … fünf und sechs? Ich habe noch nie einen angehabt und kann es daher nicht einschätzen, aber ich vermute eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Ähnliches praktizieren wir mit dem technischen Fortschritt. Nur zu gern lassen wir uns von ihm vereinnahmen, verspricht er jede Menge Komfort. Zusammenhängen verweigern wir jedoch jeden Vorstoß ins Bewusstsein. Unsere Abwehrmechanismen richten sich nicht gegen die gefährlichen, negativen Folgen, zu deren Schutz sie eigentlich da sind, sondern gegen die Warnungen selber.&#xA;&#xA;Dass dadurch in unseren Köpfen sämtliche Grundprogrammierungen durcheinander geraten und sich in Ängsten, Depressionen und anderen Krankheiten, die durch Irritationen ausgelöst werden, wie zum Beispiel Krebs, niederschlagen, ist eine logische Folge, die natürlich wiederum ignoriert wird und somit eine verheerende Spirale aktiviert. Aber das sei nur mal nebenbei angeregt.&#xA;&#xA;Ohne Frage sind unsere Errungenschaften beachtenswert und überaus angenehm. Was natürlich Voraussetzung ist, um sich komplett die Zügel aus der Hand nehmen zu lassen. Längst haben Konzerne die Herrschaft übernommen und wir uns deren Machenschaften ergeben.&#xA;&#xA;Doch es ist nicht die Technik oder Abstrusität, Daten zum wertvollsten Gut zu erklären, die Sorgen bereiten sollten, sondern die einhergehende Fragilität des gesamten Systems. Im neoliberalen Turbomodus manövrieren wir uns ungebremst in eine Sackgasse, was wir in bekannter Manier nicht wahrhaben wollen. Überall auf der Welt zündeln bereits Lunten und wann es zur ersten Explosion kommt, ist kaum noch interessant, sondern vielmehr wo. Denn je nach Ursprung ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen. Wobei es letztlich egal ist, denn unterm Strich steht in jedem Fall ein Desaster.&#xA;&#xA;Bisher haben wir Menschen Technik für uns arbeiten lassen. Maschinen haben wir zu unserer Unterstützung eingesetzt. Wir beharren zwar immer noch darauf, dass dies der Fall ist, lügen uns damit aber in die eigene Tasche. Wir haben uns in die Knechtschaft der von uns geschaffenen Technik begeben. Stoisch halten wir am Fehlglauben fest, über alles zu herrschen und zu beherrschen, erst recht von uns geschaffenes.&#xA;&#xA;Das Netz an aufgebauten Abhängigkeiten ist hochempfindlich und entsprechend verletzlich. Gedankenlos füttern wir bereitwillig ein Konstrukt, dass uns längst über die Haare gewachsen ist.&#xA;&#xA;Ein verkehrter Klick,&#xA;ein ausfallender Server,&#xA;ein gestörter Knoten,&#xA;eine Bank in Turbulenzen,&#xA;eine Branche stürzt,&#xA;eine Wirtschaft hinterher,&#xA;einen Krieg im Schlepptau,&#xA;ein Ende.&#xA;&#xA;Es geht nicht darum Technik zu verdammen und verbannen, sondern ums Zurechtrücken der Verhältnisse. Die dafür notwendigen Einsichten und Veränderungen sind allerdings utopische Hoffnungen. Auf vernünftigen Wegen wird eine derart umfangreiche Neuorientierung geistiger Haltungen nicht passieren. Es ist Aussichtslos anzunehmen, wir könnten so viel Anstand aufbringen. Also prinzipiell wären wir dazu schon in der Lage, aber die Geister, die wir riefen …&#xA;&#xA;Wir haben Humanität aufgegeben, auch wenn das niemand zugibt. Ob wir sie verloren haben oder sie uns geraubt wurde, ist erst mal völlig unerheblich. Nur durch diesen Verlust sind die derzeitigen Entwicklungen möglich. Die fehlende oder zumindest weichgekochte Courage verhindert die Wahrnehmung der Realität. Nur deshalb empfinden wir die uns vorgespielte Täuschung nicht als solche, sondern fügen uns dem heimeligen Schöngerede. Das wackelige Gebilde fördert selbst seine Instabilität. Übernimmt anstelle gemeinschaftlicher Kräfte der Selbsterhalt die Federführung, kollabiert das System.&#xA;&#xA;Sozial ist kein Gimmick, kein Bonus, kein Sahnehäubchen, kein Extra und schon gar nicht eine Bestrafung. Es ist die Ursache, die Basis, die Grundvoraussetzung für Leben. Warum wir uns von betrügerischen Machenschaften einwickeln lassen, wo wir doch angeblich so intelligent sind, sollte uns ernsthaft belasten und zu denken geben. Womit ich – mal wieder – beim Grundproblem gelandet bin.&#xA;&#xA;#Abhängig #Gesellschaft #Identität #Konsum #Kontrolle #Lethargie #Macht #Manipulation #Unfähig #Verbraucher #Weltweit #Werte #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Voller Enthusiasmus verfallen wir der geschaffenen Technik. Von uns selbst eingenommen, erregt jede Neuerung unsere Faszination und wird umgehend kritiklos vereinnahmt. Gefühle von Sucht und Abhängigkeit kommen nicht auf, weil uns die Nutzung von außen subversiv aufgezwungen wird. Ohne Technik ist eine Teilnahme an der aktuellen Lebensweise kompliziert und bugsiert einen automatisch auf eine Außenseiterposition. Diese Entwicklung spitzt sich immer weiter zu. Unser Hang zur Bequemlichkeit ist zu groß, um Gefahren zu erkennen. Zudem werden diese unter massivem Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel klein geredet, ausgeblendet und notfalls unterdrückt. Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist primäres Ziel sämtlicher Bestrebungen und Hauptbestandteil jeder Strategie. </p>

<p>Daher ignorieren wir die Anfälligkeit des Systems und vor allem die Auswirkungen, die eine Störung der Abläufe verursachen würde. Als hielte man sich in einer Menschenmasse die Augen zu und glaubte, die anderen sehen ein nicht mehr, weil man sie selbst nicht mehr sieht. Idiotisch? Natürlich, aber genauso handeln wir. Jeden Tag und das auch noch mit steigender Tendenz.</p>

<p>Zieht man einen Neoprenanzug an, kann man sich gut bewegen. Steigt man in einen zweiten, geht das sicher auch noch. Bei drei und vier? Ich weiß nicht … fünf und sechs? Ich habe noch nie einen angehabt und kann es daher nicht einschätzen, aber ich vermute eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Ähnliches praktizieren wir mit dem technischen Fortschritt. Nur zu gern lassen wir uns von ihm vereinnahmen, verspricht er jede Menge Komfort. Zusammenhängen verweigern wir jedoch jeden Vorstoß ins Bewusstsein. Unsere Abwehrmechanismen richten sich nicht gegen die gefährlichen, negativen Folgen, zu deren Schutz sie eigentlich da sind, sondern gegen die Warnungen selber.</p>

<p>Dass dadurch in unseren Köpfen sämtliche Grundprogrammierungen durcheinander geraten und sich in Ängsten, Depressionen und anderen Krankheiten, die durch Irritationen ausgelöst werden, wie zum Beispiel Krebs, niederschlagen, ist eine logische Folge, die natürlich wiederum ignoriert wird und somit eine verheerende Spirale aktiviert. Aber das sei nur mal nebenbei angeregt.</p>

<p>Ohne Frage sind unsere Errungenschaften beachtenswert und überaus angenehm. Was natürlich Voraussetzung ist, um sich komplett die Zügel aus der Hand nehmen zu lassen. Längst haben Konzerne die Herrschaft übernommen und wir uns deren Machenschaften ergeben.</p>

<p>Doch es ist nicht die Technik oder Abstrusität, Daten zum wertvollsten Gut zu erklären, die Sorgen bereiten sollten, sondern die einhergehende Fragilität des gesamten Systems. Im neoliberalen Turbomodus manövrieren wir uns ungebremst in eine Sackgasse, was wir in bekannter Manier nicht wahrhaben wollen. Überall auf der Welt zündeln bereits Lunten und wann es zur ersten Explosion kommt, ist kaum noch interessant, sondern vielmehr wo. Denn je nach Ursprung ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen. Wobei es letztlich egal ist, denn unterm Strich steht in jedem Fall ein Desaster.</p>

<p>Bisher haben wir Menschen Technik für uns arbeiten lassen. Maschinen haben wir zu unserer Unterstützung eingesetzt. Wir beharren zwar immer noch darauf, dass dies der Fall ist, lügen uns damit aber in die eigene Tasche. Wir haben uns in die Knechtschaft der von uns geschaffenen Technik begeben. Stoisch halten wir am Fehlglauben fest, über alles zu herrschen und zu beherrschen, erst recht von uns geschaffenes.</p>

<p>Das Netz an aufgebauten Abhängigkeiten ist hochempfindlich und entsprechend verletzlich. Gedankenlos füttern wir bereitwillig ein Konstrukt, dass uns längst über die Haare gewachsen ist.</p>

<p>Ein verkehrter Klick,
ein ausfallender Server,
ein gestörter Knoten,
eine Bank in Turbulenzen,
eine Branche stürzt,
eine Wirtschaft hinterher,
einen Krieg im Schlepptau,
ein Ende.</p>

<p>Es geht nicht darum Technik zu verdammen und verbannen, sondern ums Zurechtrücken der Verhältnisse. Die dafür notwendigen Einsichten und Veränderungen sind allerdings utopische Hoffnungen. Auf vernünftigen Wegen wird eine derart umfangreiche Neuorientierung geistiger Haltungen nicht passieren. Es ist Aussichtslos anzunehmen, wir könnten so viel Anstand aufbringen. Also prinzipiell wären wir dazu schon in der Lage, aber die Geister, die wir riefen …</p>

<p>Wir haben Humanität aufgegeben, auch wenn das niemand zugibt. Ob wir sie verloren haben oder sie uns geraubt wurde, ist erst mal völlig unerheblich. Nur durch diesen Verlust sind die derzeitigen Entwicklungen möglich. Die fehlende oder zumindest weichgekochte Courage verhindert die Wahrnehmung der Realität. Nur deshalb empfinden wir die uns vorgespielte Täuschung nicht als solche, sondern fügen uns dem heimeligen Schöngerede. Das wackelige Gebilde fördert selbst seine Instabilität. Übernimmt anstelle gemeinschaftlicher Kräfte der Selbsterhalt die Federführung, kollabiert das System.</p>

<p>Sozial ist kein Gimmick, kein Bonus, kein Sahnehäubchen, kein Extra und schon gar nicht eine Bestrafung. Es ist die Ursache, die Basis, die Grundvoraussetzung für Leben. Warum wir uns von betrügerischen Machenschaften einwickeln lassen, wo wir doch angeblich so intelligent sind, sollte uns ernsthaft belasten und zu denken geben. Womit ich – mal wieder – beim Grundproblem gelandet bin.</p>

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      <guid>https://qua.name/umdenken/geheiligte-abhaengigkeit</guid>
      <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 12:56:38 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Freiwillige Sklaven</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/freiwillige-sklaven</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bei der Neigung der Menschen, sich über andere zu erheben und diese zum eigenen Vorteil bis zur Schmerzgrenze zu benutzen, ist das Verhalten der New-Economy weder überraschend, noch unerwartet. In jedem von uns schlummert der Hang zur Sklavenhaltung und andere als wertlos genug zu erachten, um sich ihrer vollumfänglich zu bemächtigen. !--more--&#xA;&#xA;Das Verhalten dieser Lieferdienste zeigt, was für ein ekelerregender Geist dort herrscht und welcher Abschaum in solchen Positionen zu finden ist. Viel Skandalöser ist aber die andere Seite. Ist es inzwischen so schlecht um uns bestellt, dass sich derartige Praktiken wieder durchsetzen können? Entscheidender ist allerdings die Frage, bei all unserem Wissen, warum zur Hölle begeben sich Personen überhaupt in diese Fänge? Warum macht ihr das?! Damit legitimiert ihr diese schändlichen Machenschaften und die Entwicklung weiterer.&#xA;&#xA;Und wie albern ist es, sich erst freiwillig in die Hölle zu begeben und dann beschweren, dass es dort heiß ist? Ihr tickt doch nicht ganz richtig! Wo bleibt eure Selbstachtung?! Wenn sie keine Sklaven finden, müssen die Möchtegern-Herrscher entweder selbst ran – was unwahrscheinlich ist – oder ihr Vorhaben überdenken oder in die Tonne treten – wo es wohl von Anfang an am besten aufgehoben war. Bei den Sklavenhaltern braucht erst gar nicht nach so etwas wie Gewissen gesucht werden. Komplett verkümmert wurde der freie Platz mit bedrucktem Papier ausgestopft. Deswegen sind sie in der Lage auf ihre Erbärmlichkeit auch noch Stolz zu sein.&#xA;&#xA;Wenn die Not so groß ist, ist doch Sklaverei nicht die Lösung. Haben wir jeden Anstand und Respekt verloren, auch vor uns selbst? Sind wir nicht mehr fähig, menschlich miteinander umzugehen oder interessiert es uns nicht mehr? Oder wurde es uns (endlich) erfolgreich ausgetrieben? Seitdem die Beschützer der Bürger mit den Hyänen paktieren, schreitet jeglicher Verfall mit Siebenmeilenstiefeln voran. Erschreckende Zukunftsaussichten.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4301211&#34; target=&#34;_blank&#34;Gig Economy: US-Lieferservice verrechnet Trinkgeld nicht mehr mit Lohn/a | Heise online&#xA;&#xA;#Abhängig #Arbeitsmarkt #Asozial #Gesellschaft #Gewissenlos #Macht #Neoliberalismus #Sklaven #Skrupellos #Werte #Zerfall #Zukunft]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Neigung der Menschen, sich über andere zu erheben und diese zum eigenen Vorteil bis zur Schmerzgrenze zu benutzen, ist das Verhalten der <strong><em>New-Economy</em></strong> weder überraschend, noch unerwartet. In jedem von uns schlummert der Hang zur Sklavenhaltung und andere als wertlos genug zu erachten, um sich ihrer vollumfänglich zu bemächtigen. </p>

<p>Das Verhalten dieser Lieferdienste zeigt, was für ein ekelerregender Geist dort herrscht und welcher Abschaum in solchen Positionen zu finden ist. Viel Skandalöser ist aber die andere Seite. Ist es inzwischen so schlecht um uns bestellt, dass sich derartige Praktiken wieder durchsetzen können? Entscheidender ist allerdings die Frage, bei all unserem Wissen, warum zur Hölle begeben sich Personen überhaupt in diese Fänge? Warum macht ihr das?! Damit legitimiert ihr diese schändlichen Machenschaften und die Entwicklung weiterer.</p>

<p>Und wie albern ist es, sich erst freiwillig in die Hölle zu begeben und dann beschweren, dass es dort heiß ist? Ihr tickt doch nicht ganz richtig! Wo bleibt eure Selbstachtung?! Wenn sie keine Sklaven finden, müssen die Möchtegern-Herrscher entweder selbst ran – was unwahrscheinlich ist – oder ihr Vorhaben überdenken oder in die Tonne treten – wo es wohl von Anfang an am besten aufgehoben war. Bei den Sklavenhaltern braucht erst gar nicht nach so etwas wie Gewissen gesucht werden. Komplett verkümmert wurde der freie Platz mit bedrucktem Papier ausgestopft. Deswegen sind sie in der Lage auf ihre Erbärmlichkeit auch noch Stolz zu sein.</p>

<p>Wenn die Not so groß ist, ist doch Sklaverei nicht die Lösung. Haben wir jeden Anstand und Respekt verloren, auch vor uns selbst? Sind wir nicht mehr fähig, menschlich miteinander umzugehen oder interessiert es uns nicht mehr? Oder wurde es uns (endlich) erfolgreich ausgetrieben? Seitdem die Beschützer der Bürger mit den Hyänen paktieren, schreitet jeglicher Verfall mit Siebenmeilenstiefeln voran. Erschreckende Zukunftsaussichten.</p>

<p><a href="https://heise.de/-4301211" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gig Economy: US-Lieferservice verrechnet Trinkgeld nicht mehr mit Lohn</a> | Heise online</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Arbeitsmarkt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Arbeitsmarkt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sklaven" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sklaven</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Werte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Werte</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/freiwillige-sklaven</guid>
      <pubDate>Fri, 08 Feb 2019 13:36:19 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gewissenlose Drückeberger</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/gewissenlose-drueckeberger</link>
      <description>&lt;![CDATA[Versicherungen tun alles, um an unser Geld zu kommen und bloß nichts auszahlen, auch wenn dies ihre originäre Daseinsberechtigung ist. Auf abenteuerlichste Weise versuchen sie sich vor ihren Verpflichtungen zu drücken. Keine Fantasie ist ihnen zu billig, kein Trick zu mies, kein Vorwand zu abstrus, um sich aus der Verantwortung zu stehlen. Das verursachte Leid bei den Versicherungsnehmern findet nur selten genügend Aufmerksamkeit, um bei den abgebrühten Aasgeier ein Einlenken zu bewirken. Skrupellos gehen sie über Leichen. Obgleich das Geschäftsmodell weitreichend empathisch begründet ist, lassen die Unternehmen jeden menschlichen Zug vermissen. Empathie wird lediglich zum Einfangen vertrauensvoller Seelen missbraucht. Zu spät realisieren dann die Gehörnten, dass sie einer gespaltenen Zunge auf den Leim gegangen sind. !--more--&#xA;&#xA;Grundsätzlich sind Versicherungen eine sinnvolle Einrichtung. Deren widerwärtiges Verhalten und Möglichkeiten Existenzen zu vernichten, sollte aber endlich abgeschafft werden – zur Not per Gesetz, wenn sie nicht von alleine ihre dreckigen Machenschaften einstellen.&#xA;&#xA;Ein Portal, auf dem sämtliche Bösartigkeiten der Versicherungsgesellschaften gesammelt und somit die geballte Hässlichkeit demonstriert wird, wäre wünschenswert. Meine Suche nach etwas adäquatem blieb erfolglos. Falls ich was übersehen habe, freue ich mich über entsprechende Informationen. Ich vermute allerdings, dass derartige Pläne von der Branche im Keim erstickt werden oder vielleicht bereits worden sind.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4272317&#34; target=&#34;_blank&#34;NotPetya: Zurich will Schäden nicht bezahlen, weil Angriff &#34;kriegsähnlich&#34; war/a | Heise online&#xA;&#xA;plus unzählige, namenlose Opfer der gewissenlosen Gierlappen&#xA;&#xA;#Abhängig #Asozial #Gesellschaft #Gier #Gewissenlos #Kriminell #Macht #Maßlos #Moral #Profit #Skrupellos #Verbraucher]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Versicherungen tun alles, um an unser Geld zu kommen und bloß nichts auszahlen, auch wenn dies ihre originäre Daseinsberechtigung ist. Auf abenteuerlichste Weise versuchen sie sich vor ihren Verpflichtungen zu drücken. Keine Fantasie ist ihnen zu billig, kein Trick zu mies, kein Vorwand zu abstrus, um sich aus der Verantwortung zu stehlen. Das verursachte Leid bei den Versicherungsnehmern findet nur selten genügend Aufmerksamkeit, um bei den abgebrühten Aasgeier ein Einlenken zu bewirken. Skrupellos gehen sie über Leichen. Obgleich das Geschäftsmodell weitreichend empathisch begründet ist, lassen die Unternehmen jeden menschlichen Zug vermissen. Empathie wird lediglich zum Einfangen vertrauensvoller Seelen missbraucht. Zu spät realisieren dann die Gehörnten, dass sie einer gespaltenen Zunge auf den Leim gegangen sind. </p>

<p>Grundsätzlich sind Versicherungen eine sinnvolle Einrichtung. Deren widerwärtiges Verhalten und Möglichkeiten Existenzen zu vernichten, sollte aber endlich abgeschafft werden – zur Not per Gesetz, wenn sie nicht von alleine ihre dreckigen Machenschaften einstellen.</p>

<p>Ein Portal, auf dem sämtliche Bösartigkeiten der Versicherungsgesellschaften gesammelt und somit die geballte Hässlichkeit demonstriert wird, wäre wünschenswert. Meine Suche nach etwas adäquatem blieb erfolglos. Falls ich was übersehen habe, freue ich mich über entsprechende Informationen. Ich vermute allerdings, dass derartige Pläne von der Branche im Keim erstickt werden oder vielleicht bereits worden sind.</p>

<p><a href="https://heise.de/-4272317" target="_blank" rel="nofollow noopener">NotPetya: Zurich will Schäden nicht bezahlen, weil Angriff “kriegsähnlich” war</a> | Heise online</p>

<p><strong><em>plus unzählige, namenlose Opfer der gewissenlosen Gierlappen</em></strong></p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gesellschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gesellschaft</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kriminell" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kriminell</span></a> <a href="/umdenken/tag:Macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Macht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ma%C3%9Flos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Maßlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Moral" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Moral</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verbraucher" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verbraucher</span></a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/gewissenlose-drueckeberger</guid>
      <pubDate>Thu, 31 Jan 2019 13:19:45 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Abgehängte Abhängige</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/abgehaengte-abhaengige</link>
      <description>&lt;![CDATA[Die über Jahrzehnte intensivierte Gehirnwäsche, Bevormundung als vorzüglich und vorteilhaft ins menschliche Bewusstsein zu impfen, hat den Verlust der Eigenständigkeit im Gepäck, worauf die Wirtschaft primär abzielt. Insofern müssen Menschen permanent beschäftigt werden, weil sie darauf trainiert sind, ihre Anreize von außen zu bekommen. Bleiben diese aus, stolpern sie orientierungslos durch die Gegend und drohen in dunkle Löcher zu fallen. Obwohl die Bequemlichkeit vorangetrieben wird, darf auf keinen Fall Langeweile eintreten, dann wissen sie nichts mit sich anzufangen. Tritt dies dennoch ein, entsteht ein Stau in ihrer Gefühlswelt, der danach trachtet, entladen zu werden. Weil der gebildete Druck negativ gepolt ist, kann dessen Entladung ebenfalls nur negativ sein. Gewalt ist da ein ideales, probates und unkompliziertes Mittel. Ob nun körperlich oder verbal, spielt keine Rolle, Hauptsache erleichtern. !--more--&#xA;&#xA;Mit der Droge Konsum lassen sich Auswirkungen weitestgehend kontrollieren und recht gut kanalisieren. Die Wirtschaft tut viel dafür, um den Bedarf an Suchtmitteln auf jede erdenkliche Weise zu stillen. Allerdings taucht vermehrt ein Problem auf, welches einerseits täglich wächst und andererseits von der Wirtschaft selbst verursacht und gefüttert wird: Geldmangel. Die Mittel, an dem ständig wachsenden Angebot partizipieren zu können, nehmen kontinuierlich ab.&#xA;&#xA;Wie Dealer versucht die Wirtschaft an jeder Ecke irgendetwas zu verkaufen, was uns den Alltag erträglicher machen soll. Alles Dargebotene dient angeblich einzig unserem Wohlbefinden; unserem Komfort; unserem Nutzererlebnis. Und weil uns das gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, glauben wir das nicht nur längst selbst, sondern sind überzeugt, dass es so ist, so sein muss und wir selber es so wollen/wollten. Ganz so, wie eine erfolgreiche Gehirnwäsche funktionieren soll. Deswegen stellen wir das auch weder infrage, noch oder erst recht nicht, wehren wir uns dagegen. Es käme ja einem Kampf gegen uns selbst, gegen unseren eigenen Willen, gegen unsere eigenen Entscheidungen, gleich. Das macht doch keiner.&#xA;&#xA;So bedauerlich es auch ist, hat die Übernahme unserer Gehirne schon sehr weitreichende Erfolge erzielt. Natürlich wird dies vehement bestritten. Besonders von den Eliten, die sich entweder für zu intelligent halten oder selbst an den Schalthebeln sitzen. Jedoch ist der aufkeimende Nationalismus eine Folge dieser Manipulationen, unter Ausnutzung aller Faktoren im Zusammenspiel. Stellt sich bei den Abhängigen der Entzug ein, genügt ein winziger Funke, um die mächtigste Regung in uns Menschen zu entfachen: Angst. Ist diese erst einmal angeheizt, haben die Feuerleger leichtes Spiel bei der Lenkung, Gestaltung und Ausbreitung. Angst schaltet rationales Denken aus. Rücksichtnahme hat keinen Platz und für Vernunft ist keine Zeit. Jeder ist sich selbst am nächsten.&#xA;&#xA;Mit Ausbreitung des Neoliberalismus war diese Entwicklung unvermeidbar, vor allem, weil angeblich soziale Parteien ihre Agenda verrieten, um sich als Unterstützer zu prostituieren. Insofern sind gegenwärtige Situationen wenig überraschend. Der Weg war vorgezeichnet und eingetroffene Resultate erwartbar. Fragwürdig ist hingegen, warum die Initiatoren die Tragweite ihres Handelns übersahen. Wurde das bewusst ausgeblendet? Oder klein geredet? Oder war die eigene Arroganz und Gier so groß, dass man Warnungen in den Wind schlug, weil man überzeugt war, jede erdenkliche Situation beherrschen zu können? Aber irren ist bekanntlich menschlich.&#xA;&#xA;Unter humanen Aspekten sollte man annehmen, dass aktuelle Tendenzen unerwünscht sind und entgegenwirkende Schritte unternommen werden. Schließlich gäbe es eine erschreckend einfache Lösung: gebt den Menschen mehr Geld in die Hand, damit sie die von der Wirtschaft initiierten Süchte befriedigen können. Verteilt die vorhandenen Geldmassen gleichmäßiger und verhindert die Entstehung neuer Divergenzen.&#xA;&#xA;Diese Anregungen haben natürlich längst auch bedeutendere Persönlichkeiten vorgebracht und trotzdem wird der Kurs beibehalten. Es ist also davon auszugehen, dass noch alles im Plan ist. Welcher? Vom wem? Mit welchen Zielen? In der Tat stellen sich angesichts der weltweiten Geschehnisse tiefschürfende Fragen. Da aber offensichtlich parallele Lebensräume entstanden sind, deren Zwischenschichten lediglich eine begrenzte Osmose mit ausgewählten Bestandteilen gewähren, dürften sie unbeantwortet bleiben.&#xA;&#xA;Letzter Ausweg bleibt die wahre Macht auf diesem Planeten: die Erde selbst. Stets steigt dem selbsternannten Herrscher die Zornesröte ins Gesicht und er muss hart an seinen Niederlagen knabbern, weist ihn die Natur zurecht. Trotzdem weigert er sich, diese Tatsache anzuerkennen und fordert Mutter Erde immer wieder aufs Neue heraus. Nur mit den zeitintensiven Reaktionen der Umwelt tut sich die getriebene Menschheit schwer, weshalb präsentierte Quittungen erst spätere Generationen erreichen, die dann verständlicherweise mächtig sauer sind.&#xA;&#xA;Wir könnten natürlich auch den indoktrinierten Abhängigkeiten entsagen und uns mit dem einzig wahren, immer währendem, über alles stehendem, beschäftigen: Leben. Nein, tun wir nicht, aber dazu ein anderes mal mehr. Bis dahin entweder weiter als Marionette missbrauchen lassen oder sich im eigenen Denken üben. Nein, denken zwar die Meisten, tun sie aber nicht. Warum ich das behaupte? Dafür reicht ein Blick auf die Welt und ein bisschen Menschlichkeit.&#xA;&#xA;#Abhängig #Ängste #Instabil #Konsum #Neoliberalismus #Profit #Sucht #Verlust #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die über Jahrzehnte intensivierte Gehirnwäsche, Bevormundung als vorzüglich und vorteilhaft ins menschliche Bewusstsein zu impfen, hat den Verlust der Eigenständigkeit im Gepäck, worauf die Wirtschaft primär abzielt. Insofern müssen Menschen permanent beschäftigt werden, weil sie darauf trainiert sind, ihre Anreize von außen zu bekommen. Bleiben diese aus, stolpern sie orientierungslos durch die Gegend und drohen in dunkle Löcher zu fallen. Obwohl die Bequemlichkeit vorangetrieben wird, darf auf keinen Fall Langeweile eintreten, dann wissen sie nichts mit sich anzufangen. Tritt dies dennoch ein, entsteht ein Stau in ihrer Gefühlswelt, der danach trachtet, entladen zu werden. Weil der gebildete Druck negativ gepolt ist, kann dessen Entladung ebenfalls nur negativ sein. Gewalt ist da ein ideales, probates und unkompliziertes Mittel. Ob nun körperlich oder verbal, spielt keine Rolle, Hauptsache erleichtern. </p>

<p>Mit der Droge Konsum lassen sich Auswirkungen weitestgehend kontrollieren und recht gut kanalisieren. Die Wirtschaft tut viel dafür, um den Bedarf an Suchtmitteln auf jede erdenkliche Weise zu stillen. Allerdings taucht vermehrt ein Problem auf, welches einerseits täglich wächst und andererseits von der Wirtschaft selbst verursacht und gefüttert wird: Geldmangel. Die Mittel, an dem ständig wachsenden Angebot partizipieren zu können, nehmen kontinuierlich ab.</p>

<p>Wie Dealer versucht die Wirtschaft an jeder Ecke irgendetwas zu verkaufen, was uns den Alltag erträglicher machen soll. Alles Dargebotene dient angeblich einzig unserem Wohlbefinden; unserem Komfort; unserem Nutzererlebnis. Und weil uns das gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, glauben wir das nicht nur längst selbst, sondern sind überzeugt, dass es so ist, so sein muss und wir selber es so wollen/wollten. Ganz so, wie eine erfolgreiche Gehirnwäsche funktionieren soll. Deswegen stellen wir das auch weder infrage, noch oder erst recht nicht, wehren wir uns dagegen. Es käme ja einem Kampf gegen uns selbst, gegen unseren eigenen Willen, gegen unsere eigenen Entscheidungen, gleich. Das macht doch keiner.</p>

<p>So bedauerlich es auch ist, hat die Übernahme unserer Gehirne schon sehr weitreichende Erfolge erzielt. Natürlich wird dies vehement bestritten. Besonders von den Eliten, die sich entweder für zu intelligent halten oder selbst an den Schalthebeln sitzen. Jedoch ist der aufkeimende Nationalismus eine Folge dieser Manipulationen, unter Ausnutzung aller Faktoren im Zusammenspiel. Stellt sich bei den Abhängigen der Entzug ein, genügt ein winziger Funke, um die mächtigste Regung in uns Menschen zu entfachen: Angst. Ist diese erst einmal angeheizt, haben die Feuerleger leichtes Spiel bei der Lenkung, Gestaltung und Ausbreitung. Angst schaltet rationales Denken aus. Rücksichtnahme hat keinen Platz und für Vernunft ist keine Zeit. Jeder ist sich selbst am nächsten.</p>

<p>Mit Ausbreitung des Neoliberalismus war diese Entwicklung unvermeidbar, vor allem, weil angeblich soziale Parteien ihre Agenda verrieten, um sich als Unterstützer zu prostituieren. Insofern sind gegenwärtige Situationen wenig überraschend. Der Weg war vorgezeichnet und eingetroffene Resultate erwartbar. Fragwürdig ist hingegen, warum die Initiatoren die Tragweite ihres Handelns übersahen. Wurde das bewusst ausgeblendet? Oder klein geredet? Oder war die eigene Arroganz und Gier so groß, dass man Warnungen in den Wind schlug, weil man überzeugt war, jede erdenkliche Situation beherrschen zu können? Aber irren ist bekanntlich menschlich.</p>

<p>Unter humanen Aspekten sollte man annehmen, dass aktuelle Tendenzen unerwünscht sind und entgegenwirkende Schritte unternommen werden. Schließlich gäbe es eine erschreckend einfache Lösung: gebt den Menschen mehr Geld in die Hand, damit sie die von der Wirtschaft initiierten Süchte befriedigen können. Verteilt die vorhandenen Geldmassen gleichmäßiger und verhindert die Entstehung neuer Divergenzen.</p>

<p>Diese Anregungen haben natürlich längst auch bedeutendere Persönlichkeiten vorgebracht und trotzdem wird der Kurs beibehalten. Es ist also davon auszugehen, dass noch alles im Plan ist. Welcher? Vom wem? Mit welchen Zielen? In der Tat stellen sich angesichts der weltweiten Geschehnisse tiefschürfende Fragen. Da aber offensichtlich parallele Lebensräume entstanden sind, deren Zwischenschichten lediglich eine begrenzte Osmose mit ausgewählten Bestandteilen gewähren, dürften sie unbeantwortet bleiben.</p>

<p>Letzter Ausweg bleibt die wahre Macht auf diesem Planeten: die Erde selbst. Stets steigt dem selbsternannten Herrscher die Zornesröte ins Gesicht und er muss hart an seinen Niederlagen knabbern, weist ihn die Natur zurecht. Trotzdem weigert er sich, diese Tatsache anzuerkennen und fordert Mutter Erde immer wieder aufs Neue heraus. Nur mit den zeitintensiven Reaktionen der Umwelt tut sich die getriebene Menschheit schwer, weshalb präsentierte Quittungen erst spätere Generationen erreichen, die dann verständlicherweise mächtig sauer sind.</p>

<p>Wir könnten natürlich auch den indoktrinierten Abhängigkeiten entsagen und uns mit dem einzig wahren, immer währendem, über alles stehendem, beschäftigen: Leben. Nein, tun wir nicht, aber dazu ein anderes mal mehr. Bis dahin entweder weiter als Marionette missbrauchen lassen oder sich im eigenen Denken üben. Nein, denken zwar die Meisten, tun sie aber nicht. Warum ich das behaupte? Dafür reicht ein Blick auf die Welt und ein bisschen Menschlichkeit.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Instabil" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Instabil</span></a> <a href="/umdenken/tag:Konsum" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Konsum</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sucht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sucht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verlust" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verlust</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>
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      <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 13:42:16 +0100</pubDate>
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