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    <title>Konsum &amp;mdash; umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/tag:Konsum</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 18:02:42 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>Wettstreit der Gierhälse</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/wettstreit-der-gierhaelse</link>
      <description>&lt;![CDATA[Die Profitgier der Wirtschaft ist maßlos, weshalb längst unredliche Methoden zur Steigerung überhandgenommen haben. Aufseiten der Verbraucher schaltet die Gier nach der eigenen Übervorteilung jedes vernünftige Handeln ab. Dabei wissen Konsumenten, dass vermeintliche Schnäppchen überteuerte Rohrkrepierer sind. Trotz des Ärgers betätigen sie sich als Wiederholungstäter. Deswegen haben Unternehmen auch keine Angst vor einem Imageschaden. Schon beim nächsten Angebot liegen sich alle wieder in den Armen. Was im Übrigen eine allgemein verbreitetes Verhalten ist. Beschämend.&#xA;Für die Schaffung einer stabilen Basis zum Querdenken, kann sich jeder hier beteiligen.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://heise.de/-4311662&#34; target=&#34;_blank&#34;Online-Handel: EU-Kommission macht gegen irreführende Lockvogelangebote mobil/a | Heise online&#xA;&#xA;#Abzocke #Blenden #Entfesselt #Gier #Konsum #Verlogen]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Profitgier der Wirtschaft ist maßlos, weshalb längst unredliche Methoden zur Steigerung überhandgenommen haben. Aufseiten der Verbraucher schaltet die Gier nach der eigenen Übervorteilung jedes vernünftige Handeln ab. Dabei wissen Konsumenten, dass vermeintliche Schnäppchen überteuerte Rohrkrepierer sind. Trotz des Ärgers betätigen sie sich als Wiederholungstäter. Deswegen haben Unternehmen auch keine Angst vor einem Imageschaden. Schon beim nächsten Angebot liegen sich alle wieder in den Armen. Was im Übrigen eine allgemein verbreitetes Verhalten ist. Beschämend.
Für die Schaffung einer stabilen Basis zum Querdenken, kann sich jeder hier beteiligen.</p>

<p><a href="https://heise.de/-4311662" target="_blank" rel="nofollow noopener">Online-Handel: EU-Kommission macht gegen irreführende Lockvogelangebote mobil</a> | Heise online</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abzocke" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abzocke</span></a> <a href="/umdenken/tag:Blenden" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Blenden</span></a> <a href="/umdenken/tag:Entfesselt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Entfesselt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Konsum" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Konsum</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verlogen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verlogen</span></a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/wettstreit-der-gierhaelse</guid>
      <pubDate>Mon, 25 Feb 2019 14:05:19 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Geheiligte Abhängigkeit</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/geheiligte-abhaengigkeit</link>
      <description>&lt;![CDATA[Voller Enthusiasmus verfallen wir der geschaffenen Technik. Von uns selbst eingenommen, erregt jede Neuerung unsere Faszination und wird umgehend kritiklos vereinnahmt. Gefühle von Sucht und Abhängigkeit kommen nicht auf, weil uns die Nutzung von außen subversiv aufgezwungen wird. Ohne Technik ist eine Teilnahme an der aktuellen Lebensweise kompliziert und bugsiert einen automatisch auf eine Außenseiterposition. Diese Entwicklung spitzt sich immer weiter zu. Unser Hang zur Bequemlichkeit ist zu groß, um Gefahren zu erkennen. Zudem werden diese unter massivem Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel klein geredet, ausgeblendet und notfalls unterdrückt. Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist primäres Ziel sämtlicher Bestrebungen und Hauptbestandteil jeder Strategie. !--more--&#xA;&#xA;Daher ignorieren wir die Anfälligkeit des Systems und vor allem die Auswirkungen, die eine Störung der Abläufe verursachen würde. Als hielte man sich in einer Menschenmasse die Augen zu und glaubte, die anderen sehen ein nicht mehr, weil man sie selbst nicht mehr sieht. Idiotisch? Natürlich, aber genauso handeln wir. Jeden Tag und das auch noch mit steigender Tendenz.&#xA;&#xA;Zieht man einen Neoprenanzug an, kann man sich gut bewegen. Steigt man in einen zweiten, geht das sicher auch noch. Bei drei und vier? Ich weiß nicht … fünf und sechs? Ich habe noch nie einen angehabt und kann es daher nicht einschätzen, aber ich vermute eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Ähnliches praktizieren wir mit dem technischen Fortschritt. Nur zu gern lassen wir uns von ihm vereinnahmen, verspricht er jede Menge Komfort. Zusammenhängen verweigern wir jedoch jeden Vorstoß ins Bewusstsein. Unsere Abwehrmechanismen richten sich nicht gegen die gefährlichen, negativen Folgen, zu deren Schutz sie eigentlich da sind, sondern gegen die Warnungen selber.&#xA;&#xA;Dass dadurch in unseren Köpfen sämtliche Grundprogrammierungen durcheinander geraten und sich in Ängsten, Depressionen und anderen Krankheiten, die durch Irritationen ausgelöst werden, wie zum Beispiel Krebs, niederschlagen, ist eine logische Folge, die natürlich wiederum ignoriert wird und somit eine verheerende Spirale aktiviert. Aber das sei nur mal nebenbei angeregt.&#xA;&#xA;Ohne Frage sind unsere Errungenschaften beachtenswert und überaus angenehm. Was natürlich Voraussetzung ist, um sich komplett die Zügel aus der Hand nehmen zu lassen. Längst haben Konzerne die Herrschaft übernommen und wir uns deren Machenschaften ergeben.&#xA;&#xA;Doch es ist nicht die Technik oder Abstrusität, Daten zum wertvollsten Gut zu erklären, die Sorgen bereiten sollten, sondern die einhergehende Fragilität des gesamten Systems. Im neoliberalen Turbomodus manövrieren wir uns ungebremst in eine Sackgasse, was wir in bekannter Manier nicht wahrhaben wollen. Überall auf der Welt zündeln bereits Lunten und wann es zur ersten Explosion kommt, ist kaum noch interessant, sondern vielmehr wo. Denn je nach Ursprung ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen. Wobei es letztlich egal ist, denn unterm Strich steht in jedem Fall ein Desaster.&#xA;&#xA;Bisher haben wir Menschen Technik für uns arbeiten lassen. Maschinen haben wir zu unserer Unterstützung eingesetzt. Wir beharren zwar immer noch darauf, dass dies der Fall ist, lügen uns damit aber in die eigene Tasche. Wir haben uns in die Knechtschaft der von uns geschaffenen Technik begeben. Stoisch halten wir am Fehlglauben fest, über alles zu herrschen und zu beherrschen, erst recht von uns geschaffenes.&#xA;&#xA;Das Netz an aufgebauten Abhängigkeiten ist hochempfindlich und entsprechend verletzlich. Gedankenlos füttern wir bereitwillig ein Konstrukt, dass uns längst über die Haare gewachsen ist.&#xA;&#xA;Ein verkehrter Klick,&#xA;ein ausfallender Server,&#xA;ein gestörter Knoten,&#xA;eine Bank in Turbulenzen,&#xA;eine Branche stürzt,&#xA;eine Wirtschaft hinterher,&#xA;einen Krieg im Schlepptau,&#xA;ein Ende.&#xA;&#xA;Es geht nicht darum Technik zu verdammen und verbannen, sondern ums Zurechtrücken der Verhältnisse. Die dafür notwendigen Einsichten und Veränderungen sind allerdings utopische Hoffnungen. Auf vernünftigen Wegen wird eine derart umfangreiche Neuorientierung geistiger Haltungen nicht passieren. Es ist Aussichtslos anzunehmen, wir könnten so viel Anstand aufbringen. Also prinzipiell wären wir dazu schon in der Lage, aber die Geister, die wir riefen …&#xA;&#xA;Wir haben Humanität aufgegeben, auch wenn das niemand zugibt. Ob wir sie verloren haben oder sie uns geraubt wurde, ist erst mal völlig unerheblich. Nur durch diesen Verlust sind die derzeitigen Entwicklungen möglich. Die fehlende oder zumindest weichgekochte Courage verhindert die Wahrnehmung der Realität. Nur deshalb empfinden wir die uns vorgespielte Täuschung nicht als solche, sondern fügen uns dem heimeligen Schöngerede. Das wackelige Gebilde fördert selbst seine Instabilität. Übernimmt anstelle gemeinschaftlicher Kräfte der Selbsterhalt die Federführung, kollabiert das System.&#xA;&#xA;Sozial ist kein Gimmick, kein Bonus, kein Sahnehäubchen, kein Extra und schon gar nicht eine Bestrafung. Es ist die Ursache, die Basis, die Grundvoraussetzung für Leben. Warum wir uns von betrügerischen Machenschaften einwickeln lassen, wo wir doch angeblich so intelligent sind, sollte uns ernsthaft belasten und zu denken geben. Womit ich – mal wieder – beim Grundproblem gelandet bin.&#xA;&#xA;#Abhängig #Gesellschaft #Identität #Konsum #Kontrolle #Lethargie #Macht #Manipulation #Unfähig #Verbraucher #Weltweit #Werte #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Voller Enthusiasmus verfallen wir der geschaffenen Technik. Von uns selbst eingenommen, erregt jede Neuerung unsere Faszination und wird umgehend kritiklos vereinnahmt. Gefühle von Sucht und Abhängigkeit kommen nicht auf, weil uns die Nutzung von außen subversiv aufgezwungen wird. Ohne Technik ist eine Teilnahme an der aktuellen Lebensweise kompliziert und bugsiert einen automatisch auf eine Außenseiterposition. Diese Entwicklung spitzt sich immer weiter zu. Unser Hang zur Bequemlichkeit ist zu groß, um Gefahren zu erkennen. Zudem werden diese unter massivem Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel klein geredet, ausgeblendet und notfalls unterdrückt. Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist primäres Ziel sämtlicher Bestrebungen und Hauptbestandteil jeder Strategie. </p>

<p>Daher ignorieren wir die Anfälligkeit des Systems und vor allem die Auswirkungen, die eine Störung der Abläufe verursachen würde. Als hielte man sich in einer Menschenmasse die Augen zu und glaubte, die anderen sehen ein nicht mehr, weil man sie selbst nicht mehr sieht. Idiotisch? Natürlich, aber genauso handeln wir. Jeden Tag und das auch noch mit steigender Tendenz.</p>

<p>Zieht man einen Neoprenanzug an, kann man sich gut bewegen. Steigt man in einen zweiten, geht das sicher auch noch. Bei drei und vier? Ich weiß nicht … fünf und sechs? Ich habe noch nie einen angehabt und kann es daher nicht einschätzen, aber ich vermute eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Ähnliches praktizieren wir mit dem technischen Fortschritt. Nur zu gern lassen wir uns von ihm vereinnahmen, verspricht er jede Menge Komfort. Zusammenhängen verweigern wir jedoch jeden Vorstoß ins Bewusstsein. Unsere Abwehrmechanismen richten sich nicht gegen die gefährlichen, negativen Folgen, zu deren Schutz sie eigentlich da sind, sondern gegen die Warnungen selber.</p>

<p>Dass dadurch in unseren Köpfen sämtliche Grundprogrammierungen durcheinander geraten und sich in Ängsten, Depressionen und anderen Krankheiten, die durch Irritationen ausgelöst werden, wie zum Beispiel Krebs, niederschlagen, ist eine logische Folge, die natürlich wiederum ignoriert wird und somit eine verheerende Spirale aktiviert. Aber das sei nur mal nebenbei angeregt.</p>

<p>Ohne Frage sind unsere Errungenschaften beachtenswert und überaus angenehm. Was natürlich Voraussetzung ist, um sich komplett die Zügel aus der Hand nehmen zu lassen. Längst haben Konzerne die Herrschaft übernommen und wir uns deren Machenschaften ergeben.</p>

<p>Doch es ist nicht die Technik oder Abstrusität, Daten zum wertvollsten Gut zu erklären, die Sorgen bereiten sollten, sondern die einhergehende Fragilität des gesamten Systems. Im neoliberalen Turbomodus manövrieren wir uns ungebremst in eine Sackgasse, was wir in bekannter Manier nicht wahrhaben wollen. Überall auf der Welt zündeln bereits Lunten und wann es zur ersten Explosion kommt, ist kaum noch interessant, sondern vielmehr wo. Denn je nach Ursprung ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen. Wobei es letztlich egal ist, denn unterm Strich steht in jedem Fall ein Desaster.</p>

<p>Bisher haben wir Menschen Technik für uns arbeiten lassen. Maschinen haben wir zu unserer Unterstützung eingesetzt. Wir beharren zwar immer noch darauf, dass dies der Fall ist, lügen uns damit aber in die eigene Tasche. Wir haben uns in die Knechtschaft der von uns geschaffenen Technik begeben. Stoisch halten wir am Fehlglauben fest, über alles zu herrschen und zu beherrschen, erst recht von uns geschaffenes.</p>

<p>Das Netz an aufgebauten Abhängigkeiten ist hochempfindlich und entsprechend verletzlich. Gedankenlos füttern wir bereitwillig ein Konstrukt, dass uns längst über die Haare gewachsen ist.</p>

<p>Ein verkehrter Klick,
ein ausfallender Server,
ein gestörter Knoten,
eine Bank in Turbulenzen,
eine Branche stürzt,
eine Wirtschaft hinterher,
einen Krieg im Schlepptau,
ein Ende.</p>

<p>Es geht nicht darum Technik zu verdammen und verbannen, sondern ums Zurechtrücken der Verhältnisse. Die dafür notwendigen Einsichten und Veränderungen sind allerdings utopische Hoffnungen. Auf vernünftigen Wegen wird eine derart umfangreiche Neuorientierung geistiger Haltungen nicht passieren. Es ist Aussichtslos anzunehmen, wir könnten so viel Anstand aufbringen. Also prinzipiell wären wir dazu schon in der Lage, aber die Geister, die wir riefen …</p>

<p>Wir haben Humanität aufgegeben, auch wenn das niemand zugibt. Ob wir sie verloren haben oder sie uns geraubt wurde, ist erst mal völlig unerheblich. Nur durch diesen Verlust sind die derzeitigen Entwicklungen möglich. Die fehlende oder zumindest weichgekochte Courage verhindert die Wahrnehmung der Realität. Nur deshalb empfinden wir die uns vorgespielte Täuschung nicht als solche, sondern fügen uns dem heimeligen Schöngerede. Das wackelige Gebilde fördert selbst seine Instabilität. Übernimmt anstelle gemeinschaftlicher Kräfte der Selbsterhalt die Federführung, kollabiert das System.</p>

<p>Sozial ist kein Gimmick, kein Bonus, kein Sahnehäubchen, kein Extra und schon gar nicht eine Bestrafung. Es ist die Ursache, die Basis, die Grundvoraussetzung für Leben. Warum wir uns von betrügerischen Machenschaften einwickeln lassen, wo wir doch angeblich so intelligent sind, sollte uns ernsthaft belasten und zu denken geben. Womit ich – mal wieder – beim Grundproblem gelandet bin.</p>

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      <guid>https://qua.name/umdenken/geheiligte-abhaengigkeit</guid>
      <pubDate>Thu, 21 Feb 2019 12:56:38 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Abgehängte Abhängige</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/abgehaengte-abhaengige</link>
      <description>&lt;![CDATA[Die über Jahrzehnte intensivierte Gehirnwäsche, Bevormundung als vorzüglich und vorteilhaft ins menschliche Bewusstsein zu impfen, hat den Verlust der Eigenständigkeit im Gepäck, worauf die Wirtschaft primär abzielt. Insofern müssen Menschen permanent beschäftigt werden, weil sie darauf trainiert sind, ihre Anreize von außen zu bekommen. Bleiben diese aus, stolpern sie orientierungslos durch die Gegend und drohen in dunkle Löcher zu fallen. Obwohl die Bequemlichkeit vorangetrieben wird, darf auf keinen Fall Langeweile eintreten, dann wissen sie nichts mit sich anzufangen. Tritt dies dennoch ein, entsteht ein Stau in ihrer Gefühlswelt, der danach trachtet, entladen zu werden. Weil der gebildete Druck negativ gepolt ist, kann dessen Entladung ebenfalls nur negativ sein. Gewalt ist da ein ideales, probates und unkompliziertes Mittel. Ob nun körperlich oder verbal, spielt keine Rolle, Hauptsache erleichtern. !--more--&#xA;&#xA;Mit der Droge Konsum lassen sich Auswirkungen weitestgehend kontrollieren und recht gut kanalisieren. Die Wirtschaft tut viel dafür, um den Bedarf an Suchtmitteln auf jede erdenkliche Weise zu stillen. Allerdings taucht vermehrt ein Problem auf, welches einerseits täglich wächst und andererseits von der Wirtschaft selbst verursacht und gefüttert wird: Geldmangel. Die Mittel, an dem ständig wachsenden Angebot partizipieren zu können, nehmen kontinuierlich ab.&#xA;&#xA;Wie Dealer versucht die Wirtschaft an jeder Ecke irgendetwas zu verkaufen, was uns den Alltag erträglicher machen soll. Alles Dargebotene dient angeblich einzig unserem Wohlbefinden; unserem Komfort; unserem Nutzererlebnis. Und weil uns das gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, glauben wir das nicht nur längst selbst, sondern sind überzeugt, dass es so ist, so sein muss und wir selber es so wollen/wollten. Ganz so, wie eine erfolgreiche Gehirnwäsche funktionieren soll. Deswegen stellen wir das auch weder infrage, noch oder erst recht nicht, wehren wir uns dagegen. Es käme ja einem Kampf gegen uns selbst, gegen unseren eigenen Willen, gegen unsere eigenen Entscheidungen, gleich. Das macht doch keiner.&#xA;&#xA;So bedauerlich es auch ist, hat die Übernahme unserer Gehirne schon sehr weitreichende Erfolge erzielt. Natürlich wird dies vehement bestritten. Besonders von den Eliten, die sich entweder für zu intelligent halten oder selbst an den Schalthebeln sitzen. Jedoch ist der aufkeimende Nationalismus eine Folge dieser Manipulationen, unter Ausnutzung aller Faktoren im Zusammenspiel. Stellt sich bei den Abhängigen der Entzug ein, genügt ein winziger Funke, um die mächtigste Regung in uns Menschen zu entfachen: Angst. Ist diese erst einmal angeheizt, haben die Feuerleger leichtes Spiel bei der Lenkung, Gestaltung und Ausbreitung. Angst schaltet rationales Denken aus. Rücksichtnahme hat keinen Platz und für Vernunft ist keine Zeit. Jeder ist sich selbst am nächsten.&#xA;&#xA;Mit Ausbreitung des Neoliberalismus war diese Entwicklung unvermeidbar, vor allem, weil angeblich soziale Parteien ihre Agenda verrieten, um sich als Unterstützer zu prostituieren. Insofern sind gegenwärtige Situationen wenig überraschend. Der Weg war vorgezeichnet und eingetroffene Resultate erwartbar. Fragwürdig ist hingegen, warum die Initiatoren die Tragweite ihres Handelns übersahen. Wurde das bewusst ausgeblendet? Oder klein geredet? Oder war die eigene Arroganz und Gier so groß, dass man Warnungen in den Wind schlug, weil man überzeugt war, jede erdenkliche Situation beherrschen zu können? Aber irren ist bekanntlich menschlich.&#xA;&#xA;Unter humanen Aspekten sollte man annehmen, dass aktuelle Tendenzen unerwünscht sind und entgegenwirkende Schritte unternommen werden. Schließlich gäbe es eine erschreckend einfache Lösung: gebt den Menschen mehr Geld in die Hand, damit sie die von der Wirtschaft initiierten Süchte befriedigen können. Verteilt die vorhandenen Geldmassen gleichmäßiger und verhindert die Entstehung neuer Divergenzen.&#xA;&#xA;Diese Anregungen haben natürlich längst auch bedeutendere Persönlichkeiten vorgebracht und trotzdem wird der Kurs beibehalten. Es ist also davon auszugehen, dass noch alles im Plan ist. Welcher? Vom wem? Mit welchen Zielen? In der Tat stellen sich angesichts der weltweiten Geschehnisse tiefschürfende Fragen. Da aber offensichtlich parallele Lebensräume entstanden sind, deren Zwischenschichten lediglich eine begrenzte Osmose mit ausgewählten Bestandteilen gewähren, dürften sie unbeantwortet bleiben.&#xA;&#xA;Letzter Ausweg bleibt die wahre Macht auf diesem Planeten: die Erde selbst. Stets steigt dem selbsternannten Herrscher die Zornesröte ins Gesicht und er muss hart an seinen Niederlagen knabbern, weist ihn die Natur zurecht. Trotzdem weigert er sich, diese Tatsache anzuerkennen und fordert Mutter Erde immer wieder aufs Neue heraus. Nur mit den zeitintensiven Reaktionen der Umwelt tut sich die getriebene Menschheit schwer, weshalb präsentierte Quittungen erst spätere Generationen erreichen, die dann verständlicherweise mächtig sauer sind.&#xA;&#xA;Wir könnten natürlich auch den indoktrinierten Abhängigkeiten entsagen und uns mit dem einzig wahren, immer währendem, über alles stehendem, beschäftigen: Leben. Nein, tun wir nicht, aber dazu ein anderes mal mehr. Bis dahin entweder weiter als Marionette missbrauchen lassen oder sich im eigenen Denken üben. Nein, denken zwar die Meisten, tun sie aber nicht. Warum ich das behaupte? Dafür reicht ein Blick auf die Welt und ein bisschen Menschlichkeit.&#xA;&#xA;#Abhängig #Ängste #Instabil #Konsum #Neoliberalismus #Profit #Sucht #Verlust #Zerfall]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die über Jahrzehnte intensivierte Gehirnwäsche, Bevormundung als vorzüglich und vorteilhaft ins menschliche Bewusstsein zu impfen, hat den Verlust der Eigenständigkeit im Gepäck, worauf die Wirtschaft primär abzielt. Insofern müssen Menschen permanent beschäftigt werden, weil sie darauf trainiert sind, ihre Anreize von außen zu bekommen. Bleiben diese aus, stolpern sie orientierungslos durch die Gegend und drohen in dunkle Löcher zu fallen. Obwohl die Bequemlichkeit vorangetrieben wird, darf auf keinen Fall Langeweile eintreten, dann wissen sie nichts mit sich anzufangen. Tritt dies dennoch ein, entsteht ein Stau in ihrer Gefühlswelt, der danach trachtet, entladen zu werden. Weil der gebildete Druck negativ gepolt ist, kann dessen Entladung ebenfalls nur negativ sein. Gewalt ist da ein ideales, probates und unkompliziertes Mittel. Ob nun körperlich oder verbal, spielt keine Rolle, Hauptsache erleichtern. </p>

<p>Mit der Droge Konsum lassen sich Auswirkungen weitestgehend kontrollieren und recht gut kanalisieren. Die Wirtschaft tut viel dafür, um den Bedarf an Suchtmitteln auf jede erdenkliche Weise zu stillen. Allerdings taucht vermehrt ein Problem auf, welches einerseits täglich wächst und andererseits von der Wirtschaft selbst verursacht und gefüttert wird: Geldmangel. Die Mittel, an dem ständig wachsenden Angebot partizipieren zu können, nehmen kontinuierlich ab.</p>

<p>Wie Dealer versucht die Wirtschaft an jeder Ecke irgendetwas zu verkaufen, was uns den Alltag erträglicher machen soll. Alles Dargebotene dient angeblich einzig unserem Wohlbefinden; unserem Komfort; unserem Nutzererlebnis. Und weil uns das gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, glauben wir das nicht nur längst selbst, sondern sind überzeugt, dass es so ist, so sein muss und wir selber es so wollen/wollten. Ganz so, wie eine erfolgreiche Gehirnwäsche funktionieren soll. Deswegen stellen wir das auch weder infrage, noch oder erst recht nicht, wehren wir uns dagegen. Es käme ja einem Kampf gegen uns selbst, gegen unseren eigenen Willen, gegen unsere eigenen Entscheidungen, gleich. Das macht doch keiner.</p>

<p>So bedauerlich es auch ist, hat die Übernahme unserer Gehirne schon sehr weitreichende Erfolge erzielt. Natürlich wird dies vehement bestritten. Besonders von den Eliten, die sich entweder für zu intelligent halten oder selbst an den Schalthebeln sitzen. Jedoch ist der aufkeimende Nationalismus eine Folge dieser Manipulationen, unter Ausnutzung aller Faktoren im Zusammenspiel. Stellt sich bei den Abhängigen der Entzug ein, genügt ein winziger Funke, um die mächtigste Regung in uns Menschen zu entfachen: Angst. Ist diese erst einmal angeheizt, haben die Feuerleger leichtes Spiel bei der Lenkung, Gestaltung und Ausbreitung. Angst schaltet rationales Denken aus. Rücksichtnahme hat keinen Platz und für Vernunft ist keine Zeit. Jeder ist sich selbst am nächsten.</p>

<p>Mit Ausbreitung des Neoliberalismus war diese Entwicklung unvermeidbar, vor allem, weil angeblich soziale Parteien ihre Agenda verrieten, um sich als Unterstützer zu prostituieren. Insofern sind gegenwärtige Situationen wenig überraschend. Der Weg war vorgezeichnet und eingetroffene Resultate erwartbar. Fragwürdig ist hingegen, warum die Initiatoren die Tragweite ihres Handelns übersahen. Wurde das bewusst ausgeblendet? Oder klein geredet? Oder war die eigene Arroganz und Gier so groß, dass man Warnungen in den Wind schlug, weil man überzeugt war, jede erdenkliche Situation beherrschen zu können? Aber irren ist bekanntlich menschlich.</p>

<p>Unter humanen Aspekten sollte man annehmen, dass aktuelle Tendenzen unerwünscht sind und entgegenwirkende Schritte unternommen werden. Schließlich gäbe es eine erschreckend einfache Lösung: gebt den Menschen mehr Geld in die Hand, damit sie die von der Wirtschaft initiierten Süchte befriedigen können. Verteilt die vorhandenen Geldmassen gleichmäßiger und verhindert die Entstehung neuer Divergenzen.</p>

<p>Diese Anregungen haben natürlich längst auch bedeutendere Persönlichkeiten vorgebracht und trotzdem wird der Kurs beibehalten. Es ist also davon auszugehen, dass noch alles im Plan ist. Welcher? Vom wem? Mit welchen Zielen? In der Tat stellen sich angesichts der weltweiten Geschehnisse tiefschürfende Fragen. Da aber offensichtlich parallele Lebensräume entstanden sind, deren Zwischenschichten lediglich eine begrenzte Osmose mit ausgewählten Bestandteilen gewähren, dürften sie unbeantwortet bleiben.</p>

<p>Letzter Ausweg bleibt die wahre Macht auf diesem Planeten: die Erde selbst. Stets steigt dem selbsternannten Herrscher die Zornesröte ins Gesicht und er muss hart an seinen Niederlagen knabbern, weist ihn die Natur zurecht. Trotzdem weigert er sich, diese Tatsache anzuerkennen und fordert Mutter Erde immer wieder aufs Neue heraus. Nur mit den zeitintensiven Reaktionen der Umwelt tut sich die getriebene Menschheit schwer, weshalb präsentierte Quittungen erst spätere Generationen erreichen, die dann verständlicherweise mächtig sauer sind.</p>

<p>Wir könnten natürlich auch den indoktrinierten Abhängigkeiten entsagen und uns mit dem einzig wahren, immer währendem, über alles stehendem, beschäftigen: Leben. Nein, tun wir nicht, aber dazu ein anderes mal mehr. Bis dahin entweder weiter als Marionette missbrauchen lassen oder sich im eigenen Denken üben. Nein, denken zwar die Meisten, tun sie aber nicht. Warum ich das behaupte? Dafür reicht ein Blick auf die Welt und ein bisschen Menschlichkeit.</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Abh%C3%A4ngig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Abhängig</span></a> <a href="/umdenken/tag:%C3%84ngste" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ängste</span></a> <a href="/umdenken/tag:Instabil" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Instabil</span></a> <a href="/umdenken/tag:Konsum" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Konsum</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Sucht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Sucht</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verlust" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verlust</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/abgehaengte-abhaengige</guid>
      <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 13:42:16 +0100</pubDate>
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