<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
  <channel>
    <title>Umwelt &amp;mdash; umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/tag:Umwelt</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 19:39:04 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>Suchmaschine für aussterbende Arten</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/suchmaschine-fur-aussterbende-arten</link>
      <description>&lt;![CDATA[Alle Tier- und Pflanzenarten können mit gängigen Suchmaschinen gefunden werden. Treffer bei Wikipedia dürften mit als erstes gelistet und wahrscheinlich angesteuert werden. In den zum Teil sehr ausführlichen Erklärungen Informationen zum Aussterben der Art und/oder der Grad der Gefährdung entdecken, kann eine zusätzliche Suche erfordern. Direkt beim Online Lexikon fündig zu werden, kann wegen der Einsortierung der Arten nach ihren lateinischen Namen und nicht immer vorliegender Übersetzung, so manches Mal Ergebnislos enden. Zweifelsohne bieten auch andere Webseiten, meist begrenzt auf die Interessen des Betreibers, gut aufbereitete Informationen, die häufig durchaus einen Blick wert sind.&#xA;&#xA;Leider gibt die Menschheit beim Vernichten ihrer Umwelt immer mehr Gas, weshalb Arten aussterben, bevor sie entdeckt werden. Woher man dann weiß, dass sie existierten? Irgendwann findet irgendwer irgendwo Überreste, die zu keiner bekannten Art passen, sich dann mit den heutzutage vorhandenen technischen Methoden analysieren und zuordnen lassen.&#xA;&#xA;Alle bedrohten Arten landen auf einer Roten Liste, die im Web für jeden einsehbar ist. Zur Vereinfachung wurde der Bestand nun durchsuchbar gemacht. Ob ein leichteres Auffinden Arten retten kann, sei dahin gestellt, vielleicht schärft es aber Bewusstsein und Aufmerksamkeit bei den eigenen Handlungen.&#xA;&#xA;Das Ökosystem ist nicht zu unserem Nutzen da, sondern es ist unser Leben. Ob wir das je begreifen (werden)?&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.rote-liste-zentrum.de/de/Artensuchmaschine.html&#34; target=&#34;_blank&#34;Artensuchmaschine/a&#xA;&#xA;#Aussterben #Natur #Ökosystem #Pflanzen #RoteListe #Tiere #Umwelt&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Alle Tier- und Pflanzenarten können mit gängigen Suchmaschinen gefunden werden. Treffer bei <em>Wikipedia</em> dürften mit als erstes gelistet und wahrscheinlich angesteuert werden. In den zum Teil sehr ausführlichen Erklärungen Informationen zum Aussterben der Art und/oder der Grad der Gefährdung entdecken, kann eine zusätzliche Suche erfordern. Direkt beim Online Lexikon fündig zu werden, kann wegen der Einsortierung der Arten nach ihren lateinischen Namen und nicht immer vorliegender Übersetzung, so manches Mal Ergebnislos enden. Zweifelsohne bieten auch andere Webseiten, meist begrenzt auf die Interessen des Betreibers, gut aufbereitete Informationen, die häufig durchaus einen Blick wert sind.</p>

<p>Leider gibt die Menschheit beim Vernichten ihrer Umwelt immer mehr Gas, weshalb Arten aussterben, bevor sie entdeckt werden. Woher man dann weiß, dass sie existierten? Irgendwann findet irgendwer irgendwo Überreste, die zu keiner bekannten Art passen, sich dann mit den heutzutage vorhandenen technischen Methoden analysieren und zuordnen lassen.</p>

<p>Alle bedrohten Arten landen auf einer <strong><em>Roten Liste</em></strong>, die im Web für jeden einsehbar ist. Zur Vereinfachung wurde der Bestand nun durchsuchbar gemacht. Ob ein leichteres Auffinden Arten retten kann, sei dahin gestellt, vielleicht schärft es aber Bewusstsein und Aufmerksamkeit bei den eigenen Handlungen.</p>

<p>Das Ökosystem ist <strong>nicht</strong> zu unserem <strong><em>Nutzen</em></strong> da, sondern es <strong>ist</strong> unser <strong><em>Leben</em></strong>. Ob wir das je begreifen (werden)?</p>

<p><a href="https://www.rote-liste-zentrum.de/de/Artensuchmaschine.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Artensuchmaschine</a></p>

<p><a href="/umdenken/tag:Aussterben" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Aussterben</span></a> <a href="/umdenken/tag:Natur" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Natur</span></a> <a href="/umdenken/tag:%C3%96kosystem" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Ökosystem</span></a> <a href="/umdenken/tag:Pflanzen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Pflanzen</span></a> <a href="/umdenken/tag:RoteListe" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">RoteListe</span></a> <a href="/umdenken/tag:Tiere" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Tiere</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/search-engine-for-extinct-species" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/suchmaschine-fur-aussterbende-arten</guid>
      <pubDate>Tue, 24 Dec 2019 13:25:39 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (4)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-4</link>
      <description>&lt;![CDATA[Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant Exxon wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker\*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!&#xA;&#xA;a href=&#34;https://exxonknew.org/&#34; target=&#34;blank&#34;Exxon knew about climate change half a century ago/a&#xA;&#xA;a href=&#34;https://spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html&#34; target=&#34;blank&#34;Das Weltklima gerät aus den Fugen/a | Spiegel 33/1986&#xA;&#xA;#Asozial #Entfesselt #Gewissenlos #Gier #Irrsinn #Klima #Kriminell #Maßlos #Neoliberalismus #Umwelt #Unfähig #Verantwortungslos #Weltweit #Zerfall #Zukunft&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit den 1980er Jahren wird vor einem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. Der Öl-Gigant <strong>Exxon</strong> wusste durch eine selbst beauftragte Studie seit Beginn der 1970er Jahre von den negativen Auswirkungen seiner Industriesparte. Was hat Politik diesbezüglich unternommen? Sie ebnete konsequent jeden Weg, der dazu beitrug, den Raubbau des Planten zu beschleunigen und zu intensivieren! Angesichts der inzwischen unausweichlichen Folgen, fühlten sich Regierungen erst durch eine stetig wachsende Jugendbewegung bemüßigt, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geplante Maßnahmen zielen auf Wirksamkeit in den Jahren 2030 bis 2050, also spät genug, dass es sich nicht auf die politische bzw. anschließend wirtschaftliche Karriere der verantwortlichen Politiker*innen auswirkt. Bis zu 70 Jahre seit Kenntnisnahme nicht nur verschenkt, sondern alles erheblich verschlimmert. Statt mit 300 Sachen den Karren frontal gegen die Wand zu fahren, wird auf 290 verlangsamt. Was für eine Perversion von Absichten!</p>

<p><a href="https://exxonknew.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Exxon knew about climate change half a century ago</a></p>

<p><a href="https://spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Das Weltklima gerät aus den Fugen</a> | Spiegel 33/1986</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Asozial" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Asozial</span></a> <a href="/umdenken/tag:Entfesselt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Entfesselt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gewissenlos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gewissenlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Irrsinn" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Irrsinn</span></a> <a href="/umdenken/tag:Klima" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Klima</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kriminell" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kriminell</span></a> <a href="/umdenken/tag:Ma%C3%9Flos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Maßlos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Neoliberalismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Neoliberalismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unf%C3%A4hig" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unfähig</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verantwortungslos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verantwortungslos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Weltweit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Weltweit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zukunft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zukunft</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-4" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-4</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 20:42:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (3)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-3</link>
      <description>&lt;![CDATA[Es heißt zwar immer, der Mensch sei hart im Nehmen – vorzugsweise von Testosteron überfluteten Individuen –, ist er am Ende doch nur ein biologischer Organismus. Trotz seiner Herrschaftsallüren muss sich auch der größte Maulaffe diesem Umstand beugen. Die menschliche Natur steht weitaus mehr abträglichen Einflüssen gegenüber, als ihr guttut. Allerdings verfügen wir über Fähigkeiten und Möglichkeiten uns Gefährdungen gezielt vom Leib zu halten. !--more--&#xA;&#xA;Andererseits sind wir idiotisch genug, Lebensmittel unter Zuführungen von Giften herzustellen und/oder in ungesunden Mengen zu uns zu nehmen. Dass dies auch noch zu unserem Wohl sein soll, glauben wir deshalb gerne, weil die Produkte billiger sind, als gesündere Alternativen. Anders ausgedrückt, weil es der Wirtschaft mehr Profit verschafft, haben wir uns inzwischen an deren Fraß gewöhnt. Die Kaltschnäuzigkeit seinen Mitmenschen so etwas anzutun, soll hier als Denkanregung erwähnt, aber nicht ausgeführt werden.&#xA;&#xA;Damit die Schäden nicht unkontrolliert ausufern, wurden für bedenkliche Stoffe zumindest Grenzwerte bestimmt und verpflichtend in Vorschriften formuliert. Davon betroffen sind nicht nur direkt konsumierte Substanzen (z.B. Quecksilber), sondern auch äußerlich einwirkende (z.B. Stickoxid NO²). Was für alle Seiten nach vernünftigen Regelungen klingt, hat dennoch einen Verlierer. Aufgrund seiner heiligen Stellung tanzt alles nach seiner Pfeife, erst recht, wenn sich Hindernisse seiner Entfaltung entgegenstellen. Nein, mit dem Profit ist nicht zu spaßen.&#xA;&#xA;Stimmt die Wirtschaft ihr Klagelied vom fehlenden Entwicklungspotential an, stehen Politiker\*innen stramm bei Fuß und bedanken sich brav für die vorgegebenen Anleitungen, um hinderliche Begrenzungen anzupassen. Was natürlich erhöhen heißt und allen wissenschaftlichen Erkenntnissen vor die Füße spuckt. Vorbildliche Perversion von Absichten.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.wir-essen-gesund.de/quecksilber-fisch-grenzwerte/&#34; target=&#34;blank&#34;Zu viel Quecksilber im Fisch: Erhöhen wir die Grenzwerte!/a | Wir essen gesund&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/wirtschaft/diesel-fahrverbote-125.html&#34; target=&#34;blank&#34;Grenzwert bleibt Grenzwert/a | Tagesschau&#xA;&#xA;#Absurd #Chemie #Gier #Kriminell #Nahrung #Profit #Skrupellos #Umwelt #Verbraucher&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es heißt zwar immer, der Mensch sei hart im Nehmen – vorzugsweise von Testosteron überfluteten Individuen –, ist er am Ende doch nur ein biologischer Organismus. Trotz seiner Herrschaftsallüren muss sich auch der größte Maulaffe diesem Umstand beugen. Die menschliche Natur steht weitaus mehr abträglichen Einflüssen gegenüber, als ihr guttut. Allerdings verfügen wir über Fähigkeiten und Möglichkeiten uns Gefährdungen gezielt vom Leib zu halten. </p>

<p>Andererseits sind wir idiotisch genug, Lebensmittel unter Zuführungen von Giften herzustellen und/oder in ungesunden Mengen zu uns zu nehmen. Dass dies auch noch zu unserem Wohl sein soll, glauben wir deshalb gerne, weil die Produkte billiger sind, als gesündere Alternativen. Anders ausgedrückt, weil es der Wirtschaft mehr Profit verschafft, haben wir uns inzwischen an deren Fraß gewöhnt. Die Kaltschnäuzigkeit seinen Mitmenschen so etwas anzutun, soll hier als Denkanregung erwähnt, aber nicht ausgeführt werden.</p>

<p>Damit die Schäden nicht unkontrolliert ausufern, wurden für bedenkliche Stoffe zumindest Grenzwerte bestimmt und verpflichtend in Vorschriften formuliert. Davon betroffen sind nicht nur direkt konsumierte Substanzen (z.B. Quecksilber), sondern auch äußerlich einwirkende (z.B. Stickoxid NO²). Was für alle Seiten nach vernünftigen Regelungen klingt, hat dennoch einen Verlierer. Aufgrund seiner heiligen Stellung tanzt alles nach seiner Pfeife, erst recht, wenn sich Hindernisse seiner Entfaltung entgegenstellen. Nein, mit dem Profit ist nicht zu spaßen.</p>

<p>Stimmt die Wirtschaft ihr Klagelied vom fehlenden Entwicklungspotential an, stehen Politiker*innen stramm bei Fuß und bedanken sich brav für die vorgegebenen Anleitungen, um hinderliche Begrenzungen anzupassen. Was natürlich erhöhen heißt und allen wissenschaftlichen Erkenntnissen vor die Füße spuckt. Vorbildliche Perversion von Absichten.</p>

<p><a href="https://www.wir-essen-gesund.de/quecksilber-fisch-grenzwerte/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Zu viel Quecksilber im Fisch: Erhöhen wir die Grenzwerte!</a> | Wir essen gesund</p>

<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/diesel-fahrverbote-125.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Grenzwert bleibt Grenzwert</a> | Tagesschau</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Absurd" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Absurd</span></a> <a href="/umdenken/tag:Chemie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Chemie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kriminell" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kriminell</span></a> <a href="/umdenken/tag:Nahrung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Nahrung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verbraucher" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verbraucher</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-3" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-3</guid>
      <pubDate>Tue, 04 Jun 2019 20:37:09 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (2)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-2</link>
      <description>&lt;![CDATA[Es ereignete sich 1998, als die amtierende Umweltministerin festlegte, sie werde keine CO² Steuer einführen. Sie vertraue auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, die ein 3l Auto in Aussicht stellte. Schon damals war eine Reduzierung von CO² um 25 % bis 2005 beschlossen und Sachverständige rieten zur Steuer. 21 Jahre später wurde aus Reihen der CDU verkündet, man wolle nicht vorschnell zu einfachen Mitteln greifen. Die Perversion von Absichten offenbaren sich im Namen der damaligen Ministerin: Angela Merkel. !--more--&#xA;&#xA;Im Laufe der Jahre wurden 20 % der Schienentrassen still gelegt und mehrere hunderte Kilometer neuer Straßen gebaut. Die Bahn wurde nicht stiefmütterlich behandelt, sie wurde kaputt geschrumpft. Als Staatsbetrieb blieb ihr nichts anderes übrig, als der Autowirtschaft die Vorfahrt zu überlassen – Schwerlastverkehr inbegriffen. Zum Dank für viele Milliarden Gewinne und satte Profite für gierige Manager und unersättliche Aktionäre, installierten die Autobosse ein durchtriebenes Betrugssystem. Doch statt das die Verantwortlichen hinter schwedischen Gardinen über ihren missratenen Charakter sinnieren, zahlt der einfache Bürger die Zeche.&#xA;&#xA;Nun ist aus heiterem Himmel noch eine Klimakrise, der Klimawandel aufgetaucht und hat Politiker\innen eiskalt erwischt. Ein gut ausgebautes und zuverlässig funktionierendes Schienennetz könnte bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen, die sich die Regierung zuletzt im Pariser Abkommen aufgehalst hat. Doch jetzt muss nicht nur tief in die Tasche gegriffen werden, sondern auch im Hauruck-Verfahren Versäumtes aufgeholt werden.&#xA;&#xA;Ausreichende Investitionen in die Bahn hätten nicht nur viele Jobs gebracht, sondern zur Schonung des Klimas beigetragen. Zwar reißen vollmundige Ankündigungen nicht ab, publikumswirksam gefördert wird hingegen wieder die Autoindustrie. Ausgerechnet die, die den Anschluss an E-Mobilität nicht verschlafen, sondern aktiv ignoriert hat, will sich aus dem Nichts zum Vorreiter aufschwingen. Der Staat spendiert Prämien für Umsteiger. Also genau genommen der Steuerzahler, der sich dadurch den Bonus selbst zahlt. Gewinner sind die Hersteller, die von den ungeplanten Autokäufen profitieren.&#xA;&#xA;Was ist nun mit dem CO²? Immer mit der Ruhe und nichts überstürzen.&#xA;&#xA;Einige Eindrücke auf #Twitter*:&#xA;&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/kommplizin/status/1132930551558676480&#34; target=&#34;blankGaby Feile/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/festeburg/status/1133041363065462784&#34; target=&#34;blank&#34;Peter Neubauer/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/FabioDeMasi/status/1133301216300154880&#34; target=&#34;blank&#34;Fabio DeMasi/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/NAJUde/status/1133311017507803136&#34; target=&#34;blank&#34;Natur Jugend/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/t4futurede/status/1133322123433455616&#34; target=&#34;blank&#34;Teachers 4 Future/a&#xA;&#xA;#Absurd #Klima #Korporatismus #Skrupellos #Täuschen #Umwelt #Unredlich #Verbraucher #Zerfall&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es ereignete sich 1998, als die amtierende Umweltministerin festlegte, sie werde keine CO² Steuer einführen. Sie vertraue auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, die ein 3l Auto in Aussicht stellte. Schon damals war eine Reduzierung von CO² um 25 % bis 2005 beschlossen und Sachverständige rieten zur Steuer. 21 Jahre später wurde aus Reihen der CDU verkündet, man wolle nicht vorschnell zu einfachen Mitteln greifen. Die Perversion von Absichten offenbaren sich im Namen der damaligen Ministerin: <strong>Angela Merkel</strong>. </p>

<p>Im Laufe der Jahre wurden 20 % der Schienentrassen still gelegt und mehrere hunderte Kilometer neuer Straßen gebaut. Die Bahn wurde nicht stiefmütterlich behandelt, sie wurde kaputt geschrumpft. Als Staatsbetrieb blieb ihr nichts anderes übrig, als der Autowirtschaft die Vorfahrt zu überlassen – Schwerlastverkehr inbegriffen. Zum Dank für viele Milliarden Gewinne und satte Profite für gierige Manager und unersättliche Aktionäre, installierten die Autobosse ein durchtriebenes Betrugssystem. Doch statt das die Verantwortlichen hinter schwedischen Gardinen über ihren missratenen Charakter sinnieren, zahlt der einfache Bürger die Zeche.</p>

<p>Nun ist aus heiterem Himmel noch eine Klimakrise, der Klimawandel aufgetaucht und hat Politiker*innen eiskalt erwischt. Ein gut ausgebautes und zuverlässig funktionierendes Schienennetz könnte bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen, die sich die Regierung zuletzt im Pariser Abkommen aufgehalst hat. Doch jetzt muss nicht nur tief in die Tasche gegriffen werden, sondern auch im Hauruck-Verfahren Versäumtes aufgeholt werden.</p>

<p>Ausreichende Investitionen in die Bahn hätten nicht nur viele Jobs gebracht, sondern zur Schonung des Klimas beigetragen. Zwar reißen vollmundige Ankündigungen nicht ab, publikumswirksam gefördert wird hingegen wieder die Autoindustrie. Ausgerechnet die, die den Anschluss an E-Mobilität nicht verschlafen, sondern aktiv ignoriert hat, will sich aus dem Nichts zum Vorreiter aufschwingen. Der Staat spendiert Prämien für Umsteiger. Also genau genommen der Steuerzahler, der sich dadurch den Bonus selbst zahlt. Gewinner sind die Hersteller, die von den ungeplanten Autokäufen profitieren.</p>

<p>Was ist nun mit dem CO²? Immer mit der Ruhe und nichts überstürzen.</p>

<p>Einige Eindrücke auf <em><a href="/umdenken/tag:Twitter" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Twitter</span></a></em>:</p>
<ul><li><a href="https://twitter.com/kommplizin/status/1132930551558676480" target="_blank&gt;Gaby Feile&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=" target="_blank" rel="nofollow noopener">Peter Neubauer</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/FabioDeMasi/status/1133301216300154880" target="_blank" rel="nofollow noopener">Fabio DeMasi</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/NAJU_de/status/1133311017507803136" target="_blank" rel="nofollow noopener">Natur Jugend</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/t4future_de/status/1133322123433455616" target="_blank" rel="nofollow noopener">Teachers 4 Future</a></li></ul>

<p><a href="/umdenken/tag:Absurd" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Absurd</span></a> <a href="/umdenken/tag:Klima" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Klima</span></a> <a href="/umdenken/tag:Korporatismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Korporatismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:T%C3%A4uschen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Täuschen</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unredlich" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unredlich</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verbraucher" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verbraucher</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-2" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-2</guid>
      <pubDate>Fri, 31 May 2019 15:17:25 +0200</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>