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    <title>Absurd &amp;mdash; umdenken</title>
    <link>https://qua.name/umdenken/tag:Absurd</link>
    <description>Schaffen wir die Wende oder versagen kläglich?</description>
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 21:02:07 +0200</pubDate>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (3)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-3</link>
      <description>&lt;![CDATA[Es heißt zwar immer, der Mensch sei hart im Nehmen – vorzugsweise von Testosteron überfluteten Individuen –, ist er am Ende doch nur ein biologischer Organismus. Trotz seiner Herrschaftsallüren muss sich auch der größte Maulaffe diesem Umstand beugen. Die menschliche Natur steht weitaus mehr abträglichen Einflüssen gegenüber, als ihr guttut. Allerdings verfügen wir über Fähigkeiten und Möglichkeiten uns Gefährdungen gezielt vom Leib zu halten. !--more--&#xA;&#xA;Andererseits sind wir idiotisch genug, Lebensmittel unter Zuführungen von Giften herzustellen und/oder in ungesunden Mengen zu uns zu nehmen. Dass dies auch noch zu unserem Wohl sein soll, glauben wir deshalb gerne, weil die Produkte billiger sind, als gesündere Alternativen. Anders ausgedrückt, weil es der Wirtschaft mehr Profit verschafft, haben wir uns inzwischen an deren Fraß gewöhnt. Die Kaltschnäuzigkeit seinen Mitmenschen so etwas anzutun, soll hier als Denkanregung erwähnt, aber nicht ausgeführt werden.&#xA;&#xA;Damit die Schäden nicht unkontrolliert ausufern, wurden für bedenkliche Stoffe zumindest Grenzwerte bestimmt und verpflichtend in Vorschriften formuliert. Davon betroffen sind nicht nur direkt konsumierte Substanzen (z.B. Quecksilber), sondern auch äußerlich einwirkende (z.B. Stickoxid NO²). Was für alle Seiten nach vernünftigen Regelungen klingt, hat dennoch einen Verlierer. Aufgrund seiner heiligen Stellung tanzt alles nach seiner Pfeife, erst recht, wenn sich Hindernisse seiner Entfaltung entgegenstellen. Nein, mit dem Profit ist nicht zu spaßen.&#xA;&#xA;Stimmt die Wirtschaft ihr Klagelied vom fehlenden Entwicklungspotential an, stehen Politiker\*innen stramm bei Fuß und bedanken sich brav für die vorgegebenen Anleitungen, um hinderliche Begrenzungen anzupassen. Was natürlich erhöhen heißt und allen wissenschaftlichen Erkenntnissen vor die Füße spuckt. Vorbildliche Perversion von Absichten.&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.wir-essen-gesund.de/quecksilber-fisch-grenzwerte/&#34; target=&#34;blank&#34;Zu viel Quecksilber im Fisch: Erhöhen wir die Grenzwerte!/a | Wir essen gesund&#xA;&#xA;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/wirtschaft/diesel-fahrverbote-125.html&#34; target=&#34;blank&#34;Grenzwert bleibt Grenzwert/a | Tagesschau&#xA;&#xA;#Absurd #Chemie #Gier #Kriminell #Nahrung #Profit #Skrupellos #Umwelt #Verbraucher&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es heißt zwar immer, der Mensch sei hart im Nehmen – vorzugsweise von Testosteron überfluteten Individuen –, ist er am Ende doch nur ein biologischer Organismus. Trotz seiner Herrschaftsallüren muss sich auch der größte Maulaffe diesem Umstand beugen. Die menschliche Natur steht weitaus mehr abträglichen Einflüssen gegenüber, als ihr guttut. Allerdings verfügen wir über Fähigkeiten und Möglichkeiten uns Gefährdungen gezielt vom Leib zu halten. </p>

<p>Andererseits sind wir idiotisch genug, Lebensmittel unter Zuführungen von Giften herzustellen und/oder in ungesunden Mengen zu uns zu nehmen. Dass dies auch noch zu unserem Wohl sein soll, glauben wir deshalb gerne, weil die Produkte billiger sind, als gesündere Alternativen. Anders ausgedrückt, weil es der Wirtschaft mehr Profit verschafft, haben wir uns inzwischen an deren Fraß gewöhnt. Die Kaltschnäuzigkeit seinen Mitmenschen so etwas anzutun, soll hier als Denkanregung erwähnt, aber nicht ausgeführt werden.</p>

<p>Damit die Schäden nicht unkontrolliert ausufern, wurden für bedenkliche Stoffe zumindest Grenzwerte bestimmt und verpflichtend in Vorschriften formuliert. Davon betroffen sind nicht nur direkt konsumierte Substanzen (z.B. Quecksilber), sondern auch äußerlich einwirkende (z.B. Stickoxid NO²). Was für alle Seiten nach vernünftigen Regelungen klingt, hat dennoch einen Verlierer. Aufgrund seiner heiligen Stellung tanzt alles nach seiner Pfeife, erst recht, wenn sich Hindernisse seiner Entfaltung entgegenstellen. Nein, mit dem Profit ist nicht zu spaßen.</p>

<p>Stimmt die Wirtschaft ihr Klagelied vom fehlenden Entwicklungspotential an, stehen Politiker*innen stramm bei Fuß und bedanken sich brav für die vorgegebenen Anleitungen, um hinderliche Begrenzungen anzupassen. Was natürlich erhöhen heißt und allen wissenschaftlichen Erkenntnissen vor die Füße spuckt. Vorbildliche Perversion von Absichten.</p>

<p><a href="https://www.wir-essen-gesund.de/quecksilber-fisch-grenzwerte/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Zu viel Quecksilber im Fisch: Erhöhen wir die Grenzwerte!</a> | Wir essen gesund</p>

<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/diesel-fahrverbote-125.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Grenzwert bleibt Grenzwert</a> | Tagesschau</p>

<p><a href="/umdenken/tag:Absurd" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Absurd</span></a> <a href="/umdenken/tag:Chemie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Chemie</span></a> <a href="/umdenken/tag:Gier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Gier</span></a> <a href="/umdenken/tag:Kriminell" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Kriminell</span></a> <a href="/umdenken/tag:Nahrung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Nahrung</span></a> <a href="/umdenken/tag:Profit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Profit</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verbraucher" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verbraucher</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-3" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-3</guid>
      <pubDate>Tue, 04 Jun 2019 20:37:09 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Perversion von Absichten (2)</title>
      <link>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-2</link>
      <description>&lt;![CDATA[Es ereignete sich 1998, als die amtierende Umweltministerin festlegte, sie werde keine CO² Steuer einführen. Sie vertraue auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, die ein 3l Auto in Aussicht stellte. Schon damals war eine Reduzierung von CO² um 25 % bis 2005 beschlossen und Sachverständige rieten zur Steuer. 21 Jahre später wurde aus Reihen der CDU verkündet, man wolle nicht vorschnell zu einfachen Mitteln greifen. Die Perversion von Absichten offenbaren sich im Namen der damaligen Ministerin: Angela Merkel. !--more--&#xA;&#xA;Im Laufe der Jahre wurden 20 % der Schienentrassen still gelegt und mehrere hunderte Kilometer neuer Straßen gebaut. Die Bahn wurde nicht stiefmütterlich behandelt, sie wurde kaputt geschrumpft. Als Staatsbetrieb blieb ihr nichts anderes übrig, als der Autowirtschaft die Vorfahrt zu überlassen – Schwerlastverkehr inbegriffen. Zum Dank für viele Milliarden Gewinne und satte Profite für gierige Manager und unersättliche Aktionäre, installierten die Autobosse ein durchtriebenes Betrugssystem. Doch statt das die Verantwortlichen hinter schwedischen Gardinen über ihren missratenen Charakter sinnieren, zahlt der einfache Bürger die Zeche.&#xA;&#xA;Nun ist aus heiterem Himmel noch eine Klimakrise, der Klimawandel aufgetaucht und hat Politiker\innen eiskalt erwischt. Ein gut ausgebautes und zuverlässig funktionierendes Schienennetz könnte bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen, die sich die Regierung zuletzt im Pariser Abkommen aufgehalst hat. Doch jetzt muss nicht nur tief in die Tasche gegriffen werden, sondern auch im Hauruck-Verfahren Versäumtes aufgeholt werden.&#xA;&#xA;Ausreichende Investitionen in die Bahn hätten nicht nur viele Jobs gebracht, sondern zur Schonung des Klimas beigetragen. Zwar reißen vollmundige Ankündigungen nicht ab, publikumswirksam gefördert wird hingegen wieder die Autoindustrie. Ausgerechnet die, die den Anschluss an E-Mobilität nicht verschlafen, sondern aktiv ignoriert hat, will sich aus dem Nichts zum Vorreiter aufschwingen. Der Staat spendiert Prämien für Umsteiger. Also genau genommen der Steuerzahler, der sich dadurch den Bonus selbst zahlt. Gewinner sind die Hersteller, die von den ungeplanten Autokäufen profitieren.&#xA;&#xA;Was ist nun mit dem CO²? Immer mit der Ruhe und nichts überstürzen.&#xA;&#xA;Einige Eindrücke auf #Twitter*:&#xA;&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/kommplizin/status/1132930551558676480&#34; target=&#34;blankGaby Feile/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/festeburg/status/1133041363065462784&#34; target=&#34;blank&#34;Peter Neubauer/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/FabioDeMasi/status/1133301216300154880&#34; target=&#34;blank&#34;Fabio DeMasi/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/NAJUde/status/1133311017507803136&#34; target=&#34;blank&#34;Natur Jugend/a&#xA;a href=&#34;https://twitter.com/t4futurede/status/1133322123433455616&#34; target=&#34;blank&#34;Teachers 4 Future/a&#xA;&#xA;#Absurd #Klima #Korporatismus #Skrupellos #Täuschen #Umwelt #Unredlich #Verbraucher #Zerfall&#xA;&#xA;(English Version)]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es ereignete sich 1998, als die amtierende Umweltministerin festlegte, sie werde keine CO² Steuer einführen. Sie vertraue auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie, die ein 3l Auto in Aussicht stellte. Schon damals war eine Reduzierung von CO² um 25 % bis 2005 beschlossen und Sachverständige rieten zur Steuer. 21 Jahre später wurde aus Reihen der CDU verkündet, man wolle nicht vorschnell zu einfachen Mitteln greifen. Die Perversion von Absichten offenbaren sich im Namen der damaligen Ministerin: <strong>Angela Merkel</strong>. </p>

<p>Im Laufe der Jahre wurden 20 % der Schienentrassen still gelegt und mehrere hunderte Kilometer neuer Straßen gebaut. Die Bahn wurde nicht stiefmütterlich behandelt, sie wurde kaputt geschrumpft. Als Staatsbetrieb blieb ihr nichts anderes übrig, als der Autowirtschaft die Vorfahrt zu überlassen – Schwerlastverkehr inbegriffen. Zum Dank für viele Milliarden Gewinne und satte Profite für gierige Manager und unersättliche Aktionäre, installierten die Autobosse ein durchtriebenes Betrugssystem. Doch statt das die Verantwortlichen hinter schwedischen Gardinen über ihren missratenen Charakter sinnieren, zahlt der einfache Bürger die Zeche.</p>

<p>Nun ist aus heiterem Himmel noch eine Klimakrise, der Klimawandel aufgetaucht und hat Politiker*innen eiskalt erwischt. Ein gut ausgebautes und zuverlässig funktionierendes Schienennetz könnte bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen, die sich die Regierung zuletzt im Pariser Abkommen aufgehalst hat. Doch jetzt muss nicht nur tief in die Tasche gegriffen werden, sondern auch im Hauruck-Verfahren Versäumtes aufgeholt werden.</p>

<p>Ausreichende Investitionen in die Bahn hätten nicht nur viele Jobs gebracht, sondern zur Schonung des Klimas beigetragen. Zwar reißen vollmundige Ankündigungen nicht ab, publikumswirksam gefördert wird hingegen wieder die Autoindustrie. Ausgerechnet die, die den Anschluss an E-Mobilität nicht verschlafen, sondern aktiv ignoriert hat, will sich aus dem Nichts zum Vorreiter aufschwingen. Der Staat spendiert Prämien für Umsteiger. Also genau genommen der Steuerzahler, der sich dadurch den Bonus selbst zahlt. Gewinner sind die Hersteller, die von den ungeplanten Autokäufen profitieren.</p>

<p>Was ist nun mit dem CO²? Immer mit der Ruhe und nichts überstürzen.</p>

<p>Einige Eindrücke auf <em><a href="/umdenken/tag:Twitter" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Twitter</span></a></em>:</p>
<ul><li><a href="https://twitter.com/kommplizin/status/1132930551558676480" target="_blank&gt;Gaby Feile&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=" target="_blank" rel="nofollow noopener">Peter Neubauer</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/FabioDeMasi/status/1133301216300154880" target="_blank" rel="nofollow noopener">Fabio DeMasi</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/NAJU_de/status/1133311017507803136" target="_blank" rel="nofollow noopener">Natur Jugend</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/t4future_de/status/1133322123433455616" target="_blank" rel="nofollow noopener">Teachers 4 Future</a></li></ul>

<p><a href="/umdenken/tag:Absurd" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Absurd</span></a> <a href="/umdenken/tag:Klima" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Klima</span></a> <a href="/umdenken/tag:Korporatismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Korporatismus</span></a> <a href="/umdenken/tag:Skrupellos" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Skrupellos</span></a> <a href="/umdenken/tag:T%C3%A4uschen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Täuschen</span></a> <a href="/umdenken/tag:Umwelt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Umwelt</span></a> <a href="/umdenken/tag:Unredlich" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Unredlich</span></a> <a href="/umdenken/tag:Verbraucher" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Verbraucher</span></a> <a href="/umdenken/tag:Zerfall" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Zerfall</span></a></p>

<p><a href="https://qua.name/rethink/the-perversion-of-intentions-2" rel="nofollow">(English Version)</a></p>
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      <guid>https://qua.name/umdenken/die-perversion-von-absichten-2</guid>
      <pubDate>Fri, 31 May 2019 15:17:25 +0200</pubDate>
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